8. Die interpersonelle Ethik

Die 8. Erkenntnis
Wir werden weiter wachsen und aus dieser Quelle der Kraft schöpfen, die sich durch stetiges Geben und Nehmen potenziert. Es wird sich eine neue Kultur erheben, genährt durch die freigesetzten Energien und immer weiter entwickelnd.
"Wir können die Häufigkeit von Fügungen in unserem Leben erhöhen, wenn wir jedem Menschen, der uns begegnet, Freundlichkeit und Inspiration schenken. Wir sollten sorgfältig darauf achten, dass wir in romantischen Beziehungen nicht unsere innere spirituelle Verbindung verlieren. In Gruppen gelingt es besonders gut, andere Menschen zu inspirieren. Kindern freundlich und inspirierend zu begegnen ist wichtig, um ihre Entwicklung zu fördern und ihnen frühzeitig ein Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln. Indem wir in jedem Gesicht die Schönheit sehen, helfen wir anderen, zu ihrer vollen Weisheit zu erwachen, und erhöhen die Chance, synchronistische Botschaften zu erhalten."
(James Redfield "Die 12. Prophezeiung von Celestine", S 284-285)

Wir erfahren, daß die meisten synchronistischen Ereignisse unseres Lebens durch andere Menschen an uns herangetragen werden. Eine neue spirituelle Ethik im Umgang mit anderen Menschen verstärkt diese Synchronizität.

Da wir nicht mehr miteinander um Energie wetteifern, sondern mit unserer inneren Energiequelle in Verbindung bleiben und uns auf die Schönheit im Gesicht eines anderen konzentrieren, gelingt es uns auch, das höhere Prinzip in unserem Gegenüber anzuerkennen. Dies wiederum hilft der anderen Person dabei, in Kontakt mit ihrem höheren Selbst zu treten, und erhöht die Wahrscheinlichkeit, daß sie eine für uns bestimmte und in diesem Augenblick wichtige Botschaft enthüllt.

Anderen Energie zuteil werden zu lassen, ist besonders wichtig innerhalb von Gruppen, in denen einzelne intuitiv das Wort ergreifende Sprecher die Energiezufuhr aller Anwesenden erfahren. Ebenso wichtig ist die neue Ethik im Umgang mit Kindern. Auch in ihnen sollten wir immer das höhere Selbst adressieren und sie dementsprechend integer behandeln. Innerhalb romantischer Beziehungen muß besonders darauf geachtet werden, daß unsere Verbindung zu der inneren Quelle nicht durch euphorische Liebesgefühle ersetzt wird.

Diese Gefühle haben gewöhnlich die Eigenschaft, zu Machtkämpfen zu degenerieren, da beide Partner süchtig nach der Energie des anderen geworden sind.

Was ist Celestine?Jeder Mensch tritt aus einem besonderen Grund in unser Leben und hat etwas zu sagen. Es ist lebenswichtig für uns. Aufmerksam zu bleiben und Leute zu erkennen, mit denen wir in Verbindung treten sollen. Wir haben bereits gelernt, wie wichtig es ist, unseren Energielevel anzuheben und unsere Lebensfrage im Auge zu behalten. Nur so kann es uns gelingen, die für unsere Evolution notendigen Fügungen anzuziehen. Das Manuskript rät uns, besonders auf spontanen Augenkontakt zu achten und auf das Gefühl, jemand Bekannten zu begegnen. Erinnert uns die Person an jemanden, so sollte dies ein Anlass sein, den Grund für die Begegnung herauszufinden. Wie kann die betreffende Person uns bei der Klärung unserer augenblicklichen Fragen behilflich sein? Während uns die in scheinbar zufälligen Begegnungen verborgenen Gelegenheiten bewusst werden, müssen wir uns gleichzeitig darin üben, Kontroll-Dramen zu vermeiden, um nicht durch Machtkämpfe am Erkennen der für uns bestimmten Botschaft gehindert zu werden. Nachdem wir gelernt haben, ein Drama zu erkennen und anzusprechen und vermehrt in der Gegenwart zu leben, werden wir immer weniger dazu neigen, ergänzende Kontroll-Dramen zu  liefern. Indem wir der hinter dem Drama existierenden Person freiwillig so viel Energie wie möglich zu kommen lassen, verstärken wir die Wahrscheinlichkeit, bedeutsame Botschaften zu erhalten.
Mit zunehmender spirituellen Entwicklung werden wir dazu übergehen, Gruppen von Gleichgesinnten zu bilden. Einige tun dies bereits, indem sie in Gruppen an den Erkenntnissen arbeiten. Hat jedes Mitglied einer Gruppe den Vorsatz, die anderen Mitglieder spirituell zu ermutigen, so können sich erstaunliche Dinge ereignen. Gemeinsame Arbeit erhöht die feinstoffliche Schwingung aller Beteiligten. Weisheit und heilende Kräfte werden verstärkt, da wir durch die Gruppe zu mehr werden, als zur blossen Summe der versammelten Individuen.
Der Schlüssel zur Gruppenarbeit liegt darin, nicht befangen zu werden. Deshalb ist es wichtig, dass jedes Mitglied über eine klare, von Kontroll-Dramen freie Energie verfügt.
Während der Zeit, in der du nicht sprichst, sollte deine Energie an denjenigen fliessen, der gerade spricht oder sprechen will.

Durch die Achte Erkenntnis werden wir daran erinnert, dass jeder von uns seine eigene Evolution behindern kann, indem er versucht, sich Energie durch eine andere Person statt durch die eigene Verbindung mit dem Göttlichen zu schaffen. Verlieben wir uns, so fühlen wir uns z.B. aufgeladen, mit einem Mal erscheinen uns alle DInge als besonders - die Farben sind heller, wir fühlen uns intelligenter und attraktiver, das Leben scheint wieder vielversprechend. Um mehr von dieser leichten Energie zu besitzen und die Verbindung zu dem Gefühl nicht zu verlieren, beschliessen wir, die magische Person, die dieses Gefühl ausgelöst hat, zu einem Bestandteil unseres Lebens zu machen. Limitieren wir unsere Energiezufuhr jedoch auf die betreffende Person, so unterbrechen wir die Verbindung zur universellen Quelle und erwarten von der anderen Person die Befriedigung unserer Energiebedürfnisse.

Archetypischerweise besteht ein Kind aus männlicher und weiblicher Energie. Im Idealfall wird es von der Energie beider Elternteile gleichermassen versorgt, bis es alt genug ist, seine Energie direkt aus der universellen Quelle zubeziehen, die bereits eine Einheit aus dem männlichen und dem weiblichen Prinzip bildet.
Gewöhnlich identifiziert sich ein Kind leichter mit der Energie des eigenen Geschlechtes, da diese leichter zu integrieren ist. Ein junges Mädchen wird auf ihre femininen Qualitäten seiner Mutter ansprechen und sich instinktiv zu seinem Vater hingezogen füllen, um so eine Entsprechung des eigenen Geschlechtes zu finden und dadurch zu einem einheitlichen Wesen zu reifen. Dieser Prozess verschafft dem kleinen Mädchen ein euphorische Gefühl der Komplettheit. Umgekehrtes gilt für ein Kind mit maskulinen Geschlechtsmerkmalen.
Durch ein wahrhaftiges Erkennen seiner Person, wird es ihr schliesslich möglich, diese Energie in sich selbst zu finden. Würde das Kind die Aufmerksamkeit und Energie beider Eltern erhalten, woraus es folgern könnte, dass ihm immer genügend Energie zu Verfügung steht und dass das Kind es somit nicht nötig hat, Kontrolldramen zu entwickeln. Die Erfahrung, zu  jedem Zeitpunkt über ausreichend Energie zuverfügen, verleiht dem Kind das Gefühl, autark und für das eigene Leben verantwortlich zu sein. Durch diese Erfahrung fällt es dem Kind leichter, von der elterlichen Energiezufuhr zu der Versorgung aus der universellen Quelle überzugehen. Wie wir jedoch wissen, sind viele Familien nicht in der Lage, ausreichend Energie für die Kinder zur Verfügung zu stellen. In diesem Fall haben die Kinder keine andere Wahl, als um emotionale Energie zu konkurrieren. Wird ein Kind weiterhin vernachlässigt oder kritisiert, verstärkt sich die Erfahrung des Energiemangels ebenso wie der Kampf um Aufmerksamkeit und die Anwendung von Kontroll-Dramen.
Im Manuskript werden wir noch einmal daran erinnert, dass wir im Begriff sind, eine neue spirituelle Generation in die Welt zu setzen, uns unser Bewusstsein über die spirituellen Aspekte der Elternschaft stärken sollten. Es ist wichtig, dabei nicht zu vergessen, dass jedes Kind seine eigene Lebensaufgabe mit in diese Welt bringt.
Anhand der Achten Erkenntnis erfahren wir ebenfalls, dass wir selbst allein in der Lage sein sollte, uns wohlzufühlen, ja selbst Euphorie zu empfinden. Gelingt es uns, bewusst und aus eigener Kraft in Verbindung mit der universellen Energie zu treten, so ist die Vereinigung von männlicher und weiblicher Energie erreicht. Wir sind durch uns selbst zu einem kompletten Kreis geworden.

 

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