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2012 haben wir das GESAMTE Sonnenstrahl (also mehr Räume) und rechnen mit ca 250 TeilNehmern....

Das Sommercamp ist vorbei - und nun.....???

17 Jul 2012 10:26 #18072 von traeumerle13
Danke, Martl, für Deinen Beitrag! Ich wünsche Dir eine wunderschöne Reise und tolle inspirierende Begegnungen, Du bist ein ganz besonderer Mensch. Ich drücke Dich mal ganz doll!!!! Liebe Grüße Tina (die Freude :-) )
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17 Jul 2012 11:23 #18073 von Herzenslust
Lieber Martl,

ich wünsche Dir wunderbare Begegnungen auf Deiner Reise und ich bin mir sicher, dass Du die Herzen der Menschen erreichen wirst. Ich möchte Dir nochmal danken, dass Du im "Laienspiel" losgelassen hast. Nur so konnte ich meine Situation klären und mich selbst vor einem großen Irrtum bewahren. Ich weiß, dass Du kurz besorgt warst, aber durch das Loslassen hat sich alles zum Besten aufgelöst. Ich danke Dir aus tiefstem Herzen dafür. Trink auf Deiner Reise ein kühles Bier für mich mit. Der Engel der Freude. Mit den herzlichsten aller Grüße Manuela
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17 Jul 2012 19:02 #18077 von Martl
In meiner HP www.blockhausmartl.de schreibe ich in meinem Block: "Neues am laufenden Band" so eine Art Tour Tagebuch. Hier teile ich mit Euch meine Erfahrungen. Bis dann, alles Liebe - Martl :)
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23 Jul 2012 06:20 #18078 von KeepOnSmiling
Liebe Community,

ich lese gerade den Beitrag wieder...

Gernot schrieb:

Ihr Lieben,

... Ich möchte gern ein Büchlein darüber schreiben, wie man nach dem Seminar mit all dem umgeht ,was in einem passiert ist, ich werde das oft gefragt und denke, eine kleine Anleitung in Stil

"Nach dem Seminar - der Alltag hat mich wieder - was tun?"
[/b]

wäre ganz sinnvoll.
...ich brauche also eure Fragen, um sie zu beantworten.
Wer mag, schickt mir, was ihr wissen wollt.
...sicherlich bewegt euch vieles, das mir entgeht und das wäre schade.


Fast habe ich den Eindruck, wir haben bisher nur Antworten geliefert, keine Fragen ;-)

@Gernot: Gibt es evtl. schon eine Rückmeldung von Susanne, ob Sie Anregungen erhalten hat?

Eine Frage hätte ich da noch:
Dem anderen die höchste uns zugängliche Wahrheit sagen - in seinem besten Interesse!
Dass ist der Auftrag aus der 12. Prophezeiung, den uns James mit auf den Weg gegeben hat.

Wir macht Ihr das? Wie mache ich das?
Wie konzentriere ich mich darauf, das beste Interesse meines Mitmenschen herauszufinden, vor allem ohne mit meinen eigenen Ansichten und Meinungen zu interpretieren?
Wie teile ich meine höchste mir zugängliche Wahrheit mit, ohne zu verletzen? Oft werden Menschen verletzt, wenn von einem anderen die Wahrheit erfahren..
Ist den meine höchst zugängliche Wahrheit auch die passende, helfende, richtige Wahrheit für meinen Gesprächspartner?

Für mich ist es derzeit schon extrem inspirierend, mich selbst und meinen Standpunkt zurückzunehmen und danach zu Forschen, was wohl das beste Interesse meines Mitmenschen, meines Gesprächspartner ist. Zuhören, offen sein, für das, was ich sehe, höre und fühle - nachfragen, ob ich richtig verstanden habe, also so, wie mein Gesprächspartner verstanden werden will...

Und alles in Allem ist es immer noch eine schwere Übung:
Meine Wahrheit herauslassen versus die Wahrheit meines Mitmenschen annehmen...
Letztendlich will/soll auch mein Mitmensch seine ihm höchstzugängliche Wahrheit in meinem besten Interesse, mir mitteilen können.
Es ist ja ein Geben und Nehmen. Schon eine Kunst festzustellen, ob es nun der Augenblick ist, in dem ich meine mir höchstzugängliche Wahrheit oder der andere mir seine ihm höchstzugängliche Wahrheit oder wir uns unsere Wahrheiten mit-Teilen und austauschen...

Meine Frage:
Gibt es "Hilfmittel", mit denen ich das Üben kann?

Aktuell praktiziere ich kreativ-chaotisches Try-And-Error :lol:

KeepOnSmilinmg
:) lliKöhl
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23 Jul 2012 13:45 #18079 von Elisabeth Mareia
Halli Hallo lieber Olli,
ich fand Deinen Beitrag gerade sehr spannend, muss aber gestehen, dass ich die 12. Prophezeiung noch nicht gelesen habe.

Hat nicht Deine „Try & Error“ Version schon alles was Du brauchst!? – Im Error – und damit im „Nichts“ steckt doch die Quelle, oder? !-)))

Meine höchst mögliche Wahrheit zum Wohle aller Beteiligten mit zu teilen ist immer wieder Segen und Fluch zugleich, eine Gradwanderung. Es gehört eine gehörige Portion Eigenständigkeit, Mut, Liebe und Mitgefühl dazu.
Ich habe immer versucht meiner Wahrheit treu zu sein. Dabei habe ich ungewollt viel verletzt und bin viel verletzt worden. Oft habe ich im nach hinein festgestellt, das meine eigenen Projektionen und Verletzungen mich selbst davon abgehalten haben, meine eigene „echte Wahrheit aus meiner inneren Quelle“ zu sehen. Auch wenn ich scheinbar meine Wahrheit des Augenblicks ausgedrückt habe, hat der andere z.B. eine Portion unterschwelliger Wut, die ich selbst abgespalten hatte (weil ich das als Kind nicht fühlen durfte und deshalb bis heute oft nicht mitkriege) mit abbekommen.

Ich denke so – oder ähnlich geht es vielen Menschen. Auch gibt es viele Menschen die den Spiegel der Wahrheit gar nicht sehen wollen. Es ist für das Ego einfach zu bedrohlich.

In meiner Emotionsarbeit erlebe ich ganz oft, das die Menschen in dem Augenblick meinen Kurs abbrechen, wo sie ihren Schmerzkörper=Ego begraben könnten.
Sie halten das „Error=Nichts=Stille“ nicht aus. Dieser wirkt wie eine Sucht und holt sie dauernd vom wirklichen „Sein“ weg. Sie produzieren sich dann ganz reale Umstände, die es ihnen scheinbar unmöglich machen am Ball zu bleiben und weiter die Wahrheit zu fühlen. Auch ich selbst kann mich von diesem Phänomen immer noch nicht frei sprechen. Und manchmal denke ich, je weiter ich komme, um so raffinierter im „selbstverdummdäubeln“ wird mein Ego.

Auf dem Sommercamp und ähnlichen spirituellen Treffen, sind Menschen die wachsen wollen. Hier sind alle Wahrheiten, von Lachen bis Weinen gleichermaßen willkommen und können Heilen.

Im normalen Alltag entdecke ich für mich persönlich in den letzten Jahren mehr und mehr, das mein Körper und seine Wahrnehmung das beste Tor zu meiner inneren Quelle der Wahrheit ist: Mein Atem und meine Empfindungen.
Ich bin dabei, in meinem Körper zu entdecken, das es zu jeder bewussten Empfindung eine Polarität in mir gibt: Wenn es einen heißen Ort in mir gibt, finde ich unter Garantie auch den Kalten, wenn es einen schweren Ort gibt, so ist der leichte auch nicht fern, und da wo es einen Schmerz gibt, gibt es auch einen Ort der Heilung und des Wohlgefühls. Und wenn ich genau hin lausche und fühle, und diese Beiden zusammenbringe, bleibt die Wahrheit über und alles andere löst sich auf.
Meine Arbeit mit Menschen bestätigt mich zur Zeit sehr darin. Im Augenblick lerne ich sehr viel darüber wie heilsam es ist, nicht unbedingt meine Wahrheit aus zu sprechen, sondern durch „hinhören“ (in mir, genauso wie) im andern = ganz bewusst bezogen auf Herz und Körper, statt auf den Verstand! - für beide Seiten gleichermaßen die Wahrheit nach oben zu holen. Ich stelle auch immer mehr fest, das bei dieser Art von bewusster, geschenkter Aufmerksamkeit, nicht nur der andere Kraft bekommt, sondern in den meisten Fällen auch ich selbst. Allerdings muss ich hier dazu sagen, das die Menschen, die zu mir kommen Hilfe wollen und das ist natürlich ganz etwas anderes, als wenn ich im Alltag unterwegs bin, und unter Umständen für etwas einstehen muss, was der Andere gar nicht hören will. Doch selbst dabei, zeigt mir mein Körper zum überwiegenden Teil wo es zur Wahrheit lang geht.

Ich plane mit Namakua ein mehrtägiges „Selbsterfahrungs- und Begegnungs-Seminar“ in dem es auf „märchenhaft-kreative Weise“ – „Ein Stein und eine Flöte“ werden eine Rolle spielen;-) - um das finden und fühlen unserer inneren Quelle gehen wird. Vielleicht wär das ja dann ein guter Übungsplatz für Dich Olli. Ich werde Dich gerne auf dem Laufenden halten, wenn Du das möchtest.
Alles Liebe Dir und viele gute Impulse auf Deinen inspirierenden Beitrag hin, Mareia

P.S.mir fällt gerade ein: wenn Dein Zugang eher der Kopf ist, kann ich Dir "The Work" von Byron Katie empfehlen. Aber vielleicht kennst das ja auch längst.

Und an dieser Stelle auch ein dickes Danke für alle anderen tollen Beiträge hier
Folgende Benutzer bedankten sich: KeepOnSmiling, Marlene, Nirvana, traeumerle13, nanabosho
24 Jul 2012 17:48 #18082 von nanabosho
Abgesehen davon, dass ich gleichermaßen von Ollis und auch Mareias Antwort nahezu begeistert bin, habe ich seit langem schon einen Weg gefunden, meine Wahrheit - wenn sie denn tatsächlich nur die meinige sein sollte - mitzuteilen, gerade auch meine höchste Wahrheit. Und zwar in einer Form, die keineswegs belehrt oder jemandem unterstellt, eine weniger gültige Wahrheit zu haben oder zu kennen.
Mit dem Erzählen von Geschichten ist es so ähnlich wie mit den Gleichnissen jenes berühmten Nazareners: Jeder, der sie liest oder vernimmt, kann leicht das für ihn Gemäße darin entdecken und herausfiltern. Nach Eugen Drewermann - falls den noch jemand kennt - ist das Erzählen von Geschichten überhaupt die einzige gewaltlose Art, eine eigene Wahrheit anderen zugänglich zu machen. Denn die direkte Aussage: "Die Dinge sind so und so" veranlasst immer irgendeinen Widerspruch ("Sie sind eben nicht so und so!"). Dennoch glaube ich, dass auch direkte Aussagen gewaltlos rüberkommen können, und da macht der Ton die Musik.
Das Sommercamp und das Danach - na ja! Wenn ich mich anstrenge, um die Energie unbedingt auf Dauer zu halten, wird das wahrscheinlich scheitern. Wenn ich weiterlebe wie bisher und nur ein klein wenig aufmerksamer geworden bin, sollte das genügen, meine ich. Denn dieses "klein wenig aufmerksamer" könnte auch heißen "ein klein wenig bewusster". Und so bin ich eben wieder ein Stück gewachsen.
(Wenn Kinder wachsen, schießen sie auch nicht in Meterschritten in die Höhe, sondern da geht es eher um Millimeter, bis auf nicht allzu häufige Ausnahmen. Und nach oben ziehen können sie sich ebensowenig.)

Ich habe nicht nur ein Sommercamp hinter mir, sondern eine Buchmesse, mehrere Arten Umzugshilfen, einen Flohmarkt sowie zwei weitere Buchvorstellungen, und ich stecke in tausend Aha-Erlebnissen einer wundersamen Liebesgeschichte. All das innerhalb von acht Wochen, die mir nicht erlaubten, in meine "Komfortzone" zurückzukehren. Jetzt aber bin ich zurück und empfinde mich stärker und glücklicher als je zuvor. Zu sagen jedoch, es sei allein die Auswirkung des Sommercamps, wäre zu kurz gegriffen. Mein Leben fließt eben gerade in diese Bahn und ich freue mich darüber. Das Sommercamp war ein Teil davon, ein wesentlicher, aber wahrlich nicht der einzige.
Die Frage, ob ich die Energie des Camps halten kann, stellt sich für mich nicht, zumindest nicht s o. Außerdem möchte ich nicht von Höhepunkt zu Höhepunkt leben, sondern mehr und mehr in der Gegenwart ankommen.

Herzliche Grüße,
Andreas
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