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88 Millionen...verkehrte Welt ?

24 Dez 2011 12:43 #16243 von esbe
.. lieber Stefan,

das, was du schreibst, meine ich auch so - ich gehe nicht verloren - aber mein Einfluß als der Mensch, als der ich jetzt hier auf der Erde erscheine, wirkt nur weiter, wenn ich handele bzw. wirke - entweder liebevoll oder besonders lieblos, als kalt oder warm, aber nicht lau.

Übrigens habe ich Informationen zu der einen oder anderen Idee gesucht, wie man sich positiv einsetzen kann. Und dabei bin ich auf Oxfam gestoßen und habe mich - auch dank unseres Austauschs hier - soeben dort angemeldet. Gedanken bewegen eben auch etwas.

Liebe Grüße
Stefan
25 Dez 2011 12:41 #16245 von Siraya
Meine Lieben

Es heisst doch immer, dass wir uns vor der Geburt unser zukünftiges Leben selber aussuchen, um gewisse Erfahrungen machen zu können. Habt ihr euch also mal überlegt, warum Millionen Menschen sich die sogenannten Drittweltländer als nächste Inkarnation ausgewählt haben? Sie wollen/müssen diese Erfahrungen machen, um sich weiterentwickeln zu können. Wenn alle soweit wären, dass sie diese Erfahrungen nicht mehr bräuchten, gäbe es diese Situation auf der Welt auch nicht mehr.

Jede Seele ist an ihrem einzigartigen Punkt der Entwicklung. Wenn wir jetzt die Welt komplett ausgleichen würden und jeder die gleichen Voraussetzungen hätte, würden wir dann nicht jedem einzelnen jegliche Entwicklungsmöglichkeit nehmen? Woran sollen sie dann noch wachsen können?

Natürlich sieht es für uns tragisch aus, wenn wir zusehen müssen, wie täglich tausende verhungern. Aber sie haben dieses Leben ausgewählt und sie sind daran gewachsen - in meinen Augen weit mehr, als wir es hier tun.

Liebe Grüsse
Yvonne
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25 Dez 2011 22:36 #16247 von Rosenduft
:) Im Grunde genommen mag es stimmen, dass sich jede Seele zuvor diese Aufgaben aussucht - doch ebenso würden wir es uns zu einfach machen auf dieser Welt, wenn wir mit unserem spirituellen Erwachen und Wissen von nun an, egal welches Schicksal einen Menschen betrifft oder WAS soeben in der Welt geschieht, die Aussage benützen würden, dass sich dies jedes Wesen "zuvor" ausgesucht hätte...ich denke dass es enorm wichtig ist, dass JEDE Person, welche etwas zum Guten beitragen kann, sich dessen bewusst ist und dies auch tun sollte, egal WAS sich die Seele zuvor auch ausgesucht haben mag....Sogar wenn der Ausgleich auf dieser kostbaren, blauen Erdenkugel statt gefunden hat, wird es noch manch andere Aufgaben geben, woran die Seele wachsen kann - auch ohne Schicksale, Armut und Gewalt!
Einen schönen Weihnachtsabend wünscht
Magdalena
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26 Dez 2011 09:52 #16248 von Rita
Guten Morgen ihr Lieben,

.....und was ist mit dem freien Willen, den Gott uns gegeben hat und den auch er selbst absolut respektiert? Dieser freie Wille kann die Lebensumstände, in die wir hinein geboren werden, total verändern. Wenn wir den berücksichtigen könnten wir sagen, dass die Menschen in den armen Ländern ihren freien Willen gar nicht nutzen, um ihr Leben zu verändern, oder sind sie sich des freien Willens gar nicht bewusst? Oder wollen sie überhaupt nichts verändern? Es ist für uns in den westlichen Ländern kaum vorstellbar, dass jemand an den Lebensumständen in den armen Ländern nichts ändern will. Ist das deshalb aber richtig?

Fragende Grüße von
Rita
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26 Dez 2011 11:45 #16249 von Siraya
Liebe Magdalena

Wie Rita sagt, hat jeder seinen absoluten, uneingeschränkten freien Willen und den sollten wir akzeptieren. Ist es nicht viel mehr unser schlechtes Gewissen, das uns zum Handeln zwingen will???
Uns geht es so gut, dass wir nicht begreifen können/wollen, dass sich jemand eine solche Situation freiwillig ausgesucht hat.
Und wo waren wir in unserem letzten Leben? Vielleicht haben wir uns genauso eine Situation ausgesucht.......

Oftmals sind diese Leute viel zu friedener mit sich selbst, als wir es glauben wollen. In Indien z.B. glauben die meisten Leute zu wissen, warum sie gerade in dieser Armut geboren wurden und sie tragen ihr sogenanntes „Schicksal“ gelassen.

Für mich gehört es zur bedingungslosen Liebe, jedermanns freien Willen voll zu akzeptieren, auch wenn man manchmal zusehen muss, wie der andere sich selber schadet, aber auch immer bereit zu sein, wenn der andere nach Hilfe ruft.

Warum flüchten so viele Menschen sich ins sogenannte Helfersyndrom anstatt sich selber zu heilen (mag jetzt vielleicht egoistisch tönen). Aber nur wenn WIR heil sind und es UNS gut geht, können wir auch den anderen eine Hilfe sein.

Wir vergessen immer wieder, dass wir alle miteinander verbunden sind. Geht es also uns gut, so senden wir das auch in unsere Vernetzung und das hebt die Energie global. Würde also jeder, dem es irgendwie möglich ist, sich selbst heilen, seine eigene Energie anheben, würde das auch die Energie aller anderen anheben und sie könnten anders agieren (siehe 12. Erkenntnis).
James Redfield hat an seinem Workshop in Kisslegg immer wieder betont: conscious is contagious. Bewusstsein ist ansteckend. Also fangen wir bei uns an, denn so können wir am besten etwas zum Guten aller beitragen!!!

Und zu deinem letzten Satz: ... auch ohne Schicksale, Armut und Gewalt.... Daran glaube ich persönlich nicht. Solange es uns gut geht, schauen es die meisten als selbstverständlich an. Wir überhören oft die „Weckrufe“ des Lebens und wachen erst auf, wenn ein sogenanntes „Schicksal“ zuschlägt. Und zu allem Unglück ergeben sich sehr viele dann auch noch in die Opferrolle, ich armes, warum gerade ich.....

Herzliche Grüsse

Yvonne
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26 Dez 2011 12:37 #16250 von Rita
Hallo zusammen,

was die "Weckrufe" betrifft, von denen Yvonne schreibt - wir bekommen sie ständig. Aber wenn wir sie nicht verstehen, werden die Hinweise immer deutlicher und wenn wir es dann immer noch nicht begreifen, auch heftiger.

Viele Grüße von
Rita
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