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88 Millionen...verkehrte Welt ?

23 Dez 2011 14:25 #16234 von Marlene
Liebe Rosenduft

ich verstehe was Du sagst.

Es ist verrückt, dass manche die Energie Geld nicht besser einzusetzen wissen.

Gerade wenn es um solche Beträge geht.

Ja, dein Beispiel ist nur eines unter sehr vielen.

Angeregt durch deinen Beitrag habe ich mir folgende Seiten angeschaut.

www.welthungerhilfe.de/

Die Projekte Millenniumsdörfer, Hilfe zur Selbsthilfe finde ich einen guten Ansatz.
Doch die jenigen die nicht wissen was sie Heute essen werden, brauchen erstmal sofort Hilfe.

Die Problematik die hinter all dem steckt, erfordert ein Umdenken.
Möge das Jahr 2012 etwas in dieser Richtung bewegen.

Es gibt viele gute Beispiele, und jeder einzelne Tropfen auf dem heissen Stein bewegt.
Beginnen wir jede/r bei uns selbst.

Alles Liebe
Marlène
Folgende Benutzer bedankten sich: Daniela69
23 Dez 2011 14:51 - 23 Dez 2011 14:57 #16235 von esbe
Dem Armen ist es egal, ob er die 88 Millionen nicht hat oder die 88 Euro, von denen du gerade deine dritte Winterjacke gekauft hast, wo du doch schon zwei hast. Weder von dem einen noch von dem anderen Geld kann er sich Essen kaufen. Und beides ist weit weg von ihm.

Außerdem würde es reichen, wenn wir die, von denen wir Mangos und Rosen beziehen, Kupfer und Halbedelmetalle für unsere Handys, auch anständig bezahlen würden. Hier in Deutschland soll jeder von seiner Arbeit leben können. Wie wäre es da mal mit Globalisierung? Es wäre nur anständig, wenn der Import und Erwerb von Produkten, von deren Erzeugung der einfache Arbeiter oder Bauer im Ausland nicht menschenwürdig existieren kann, als Straftat mit Straftatbestand Sklaverei eingestuft werden würde. Tatsächlich konsumieren wir alle solche Produkte. Und wieso bekommt ein Endhändler in Deutschland beispielsweise 50% und der Erzeuger (also nicht der Organisator oder Firmenchef, sondern der echte Arbeiter!) weniger als 2% des Verkaufswertes eines Produktes?

Vielleicht sollten wir (nach Art der CO2-Abgabe bei Industrieprojekten etc.) für jedes gekaufte Handy und jede Mango einen gewissen Betrag zurückführen, der direkt an die Arbeiter und Bauern in Indien, Bolivien, im Kongo etc. ginge, sozusagen eine Anti-Sklaverei-Abgabe. Dann wäre das Produkt "Sklaverei"-neutral erworben. Vielleicht hat jemand Lust, diesen Gedanken weiterzudenken ???

Dann hätte ich nichts gegen Studentenappartments für 88 Millionen.

Alles Liebe
Stefan
23 Dez 2011 22:37 #16237 von Monika M
Dazu habe ich eben etwas passendes gelesen......

Die Probleme, die wir auf der Erde sehen, sind nicht anders als die, die wir in kleinem Maßstab in unserem eigenen Leben sehen. Da, in unserer eigenen Seele beginnt die große Reinigung unseres Planeten.
24 Dez 2011 00:15 #16238 von Arafna
danke Monika M

ich bin mir nicht sicher ob es Konfuzius war der sagte

ist der Einzelne in Ordnung, dann sind die Familien in Ordnung
sind die Familien in Ordnung, dann sind die Länder in Ordnung
sind die Länder in Ordnung, dann ist die Welt in Ordnung

ist auf jeden Fall schon sehr lange her das dieser Spruch das erste mal gesagt wurde, es wird Zeit das man ihn ernst nimmt :)

denn jedes Feuer beginnt mit einem Funken, je mehr Funken diese Aussage ernst nehmen umso heller wird das Feuer brennen, das unserem Planeten wieder Herzlichkeit zukommen lässt :)

alles liebe Stefan
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Ulli
24 Dez 2011 11:33 #16240 von esbe
... es gibt drei Möglichkeiten, diese Informatiion zu verwerten.

- entweder ich denke: Wenn es mir erstmal gut geht, wird die Welt schon nachziehen. Also erst ich.....

- oder ich begreife mich als ein Teil des Ganzen und frage mich: Was hält mich davon ab, dem Ganzen, dessen Teil ich ja bin, Gutes zu tun? Wo lebe ich nicht meine ganze Größe?

- oder - und diese Möglichkeit wählen die meisten: Wo ich noch mit mir und meinen Nächsten soviele Probleme habe, wer bin ich denn, dass ich Großes tun könnte?

Der Mensch, der auch wenn er manchmal anmaßend daherkommt, etwas tut oder wenigstens sich Gedanken macht, was ihn noch davon abhält, ist mir lieber als der, der von vornherein als Schaf in der Herde zur Schlachtbank läuft und dabei möglichst anderen den Vortritt läßt.

Ja, ich weiß, ich bin auch ein kleines Licht. Aber in ein paar Jahren wird diese Licht erlöschen. Dann werde ich alles verloren haben außer meiner Erfahrung. Dann wird die Welt alles von mir verloren haben, außer dem, was ich getan habe, um diese Welt etwas licht- und liebevoller zu machen. Und da wiederum gilt das was ihr, Monika und Arafna, schreibt: Wenn wir in uns liebevoller werden, dann wird es auch die Welt.

A propos friedvoll? Was unterscheidet den friedvollen Krieger von einem Schaf?

"Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde." (Offb 3,15/16)

Ein frohes Fest euch allen
Stefan :-)
24 Dez 2011 12:09 #16242 von Arafna
hi Stefan...

gehst du wirklich verloren ?

dein Name, deine sterbliche Hülle, deine derzeitige Persönlichkeit (lat. persona - Maske) wahrscheinlich...

doch nicht unsere Seele, unsere Taten...

denn sind es nicht die Taten der Vergangenheit, die wir heute zu spüren bekommen, weil sie zu einer Welt geführt haben in der wir uns heute bewegen?

dann werden auch unsere Taten von heute zu Konsequenzen führen die man zukünftig spüren wird, die taten eines jeden von uns tragen zur Zukunft bei....

also werden deine Taten nie wirklich in unwirklichkeit treten...

aufgebrachte Energie geht niemals verloren, sie kehrt erfahren zu jeden einzelnen von uns zurück, durch die Leben durchweg :)

und wenn die Menschen einsehen würden das sie selbst auch in der zukunftigen Welt leben werden durch Wiedergeburt, würden noch viel mehr Menschen pfleglicher mit ihrer Umwelt umgehen :)

alles liebe Stefan