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Gedanken zu Soul-Diva Whitney Houston 48 Jahre jung

13 Feb 2012 02:57 #16887 von Rosenduft
Lieber Stefan
ganz so einfach ist es nicht betreffs Künstlerseele...doch es verhält sich ziemlich ähnlich damit dies erklären zu wollen, als wenn man verständlich machen möchte, WIE und WAS mit einem Medium geschieht oder wie die Heilenergie zustande kommt...im grossen Ganzen treffen deine Worte ja zu, doch wie gesagt, ganz so einfach ist es halt eben doch nicht...- sie vertiefen sich nicht in Vergänglichkeiten. Ein Urteil über diese "Stars" zu fällen ist sehr einfach, vor allem wenn man nie im Showbusiness gearbeitet hat, geschweige denn Personen dieser Branche persönlich kennt...und nicht alle lieben Saus und Braus, im Gegenteil (dies ist eben nur Show, und das was nach Aussen hin gesehen werden will)und einige dieser Menschen sind anders als andere...sonst wären sie nicht auf dem Level, wo sie sind...und viele dieser Stars kümmert es nicht, was kommerziell läuft, sondern das Management. Die Künstlerseele von welcher ich gesprochen habe ist eben nicht jene, die wir alle haben, sondern eine Spur darüber...eben, es ist müsig dies erklären zu wollen, wie betr. Medium oder Heilenergie. Danke und alles Gute für dich!
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13 Feb 2012 09:09 #16888 von Arafna
wenn ich worte lese wie "darüber", da schüttelt sich bei mir alles.

ich denk auch nicht das ich geschrieben habe das sie saus und braus lieben, nur verlieren sich viele darin wenn sie sich unerfüllt fühlen.

ich selbst hab zwar nie direkt im Showbusiness gearbeitet, doch durfte ich schon den einen und anderen menschen begegnen die dort tätig sind und bin auch mit ein paar menschen aufgewachsen die am fuße dieses Business standen oder mittlerweile recht bekannt sind.

und wie gesagt ich kann zwischen dem was sie antreibt und dem was andere bewegt keinen unterschied erkennen.

sie werden von den selben ängsten und blockaden heimgesucht, suchen ebenso nach erfüllung ihrer selbst wie andere auch und verlaufen sich dabei auch wie andere eben...

die unterschiede erschaffen wir nur in unseren köpfen durch die begrenzung unserer sichtweisen...

alles liebe
stefan
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13 Feb 2012 12:28 #16893 von Rita
Hallo ihr Lieben,

nun komme ich mal wieder mit meinen pragmatischen Gedanken.
Ich musste auch weinen, als ich die Nachricht vom Tod Whitney Houstons hörte und gleich danach mein Lieblingslied von ihr gespielt wurde. Als Michael Jackson starb, war ich erschrocken aber lange nicht so betroffen wie bei Whitney. Ich denk, sie hat mein Herz mit ihrer wunderbaren Stimme, mit ihrer Schönheit und Ausstrahlung mehr erreicht als Michael. Und ich denke auch, dass wir mit einigen Menschen mehr "auf einer Wellenlänge liegen" als mit anderen. Obwohl ich Whitney Houston nie persönlich getroffen habe, war sie mir näher als Michael Jackson.

Was das "Darüber" der Künstlerseele betrifft - hmmm, vielleicht sind Künstler einfach offener für Energien, die "normale" Menschen nicht erreichen. Dennoch verirren sich nicht alle sehr erfolgreichen Künstler und verlieren sich selbst. Ein gutes Beispiel sind eben Whitney Houston und Kevin Costner. Sie hat sich verlaufen, er ist immer noch in seiner Spur, sehr geerdet und weit davon entfernt, durch seinen Ruhm und seine Popularität sich selbst zu verlieren. Beide sind Künstler und Kevin Costner ist, wie ich meine, ein sehr feinfühliger und sensibler Künstler, der ein gutes Gespür für Menschen hat. Ich glaube also nicht, dass eine Künstlerseele automatisch gefährderter ist, sich selbst zu verlieren und äußeren Einflüssen zu erliegen. Möglicherweise wäre Whitney Houston das Gleiche auch als erfolgreiche Managerin passiert, weil ihre Seele diese Erfahrungen machen musste, sollte, wollte.

Viele Grüße von
Rita
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13 Feb 2012 21:32 #16900 von Richard179
Hallo Rosenduft,

du hast mich auch zum Nachdenken gebracht. Die Künstlerseele, was ist das? Das ist zunächst eine Seele, die wie jede Seele eine bestimmte Erfahrung machen will. Da ist wohl nahe-liegend, dass diese Seele sich in besonderer Weise ausdrücken will. Spüre ich mal hin, was die Künstlerseele in MIR will, so zeigt sich bei mir ganz deutlich eine tiefe Freude, dieses Gefühl zu leben, dieses Gefühl mitzuteilen, zusammen mit anderen zu (er)leben. Ja, auch die Freude, sich mit etwas zu verbinden, das mit dem Denken nicht erfassbar ist, daraus zu schöpfen, und es weiterzugeben. In solchen Augenblicken ist wohl das Ego still.

Ängste, das Sich Vergleichen, das Sich Sorgen, das gibt es wohl nicht in den Augenblicken des Schöpfens. Was soll es anderes sein, als die Liebe, das Leben, Gott selbst, das hier erfahren wird. Und was fühlen wir, die wir dann dieses Geschöpfte erhalten, (mit)erleben dürfen. Ja, wir spüren etwas, etwas das uns gut tut. Was ist das? Ich meine es ist Dankbarkeit.

Doch auch ein Handwerker, der sich voll und ganz vertieft in seine Arbeit, und die Arbeit fließt einfach dahin, wie mit Gottes Hand geführt. Auch hier ist diese Liebe im Fluss, und es ist eine Freude dieses zu erfahren. Vielleicht nehmen wir uns nicht die Zeit, uns einzufühlen in diesen Fluss der Arbeit und die Vertiefung des Handwerkers. Doch wenn wir uns die Zeit nehmen würden? Wir erfahren die Freude am Sein und Tun. Denn auch dies nennt man Kunst, und überhaupt, Kunst stammt doch ab von Können, oder?

Nun erreichen uns manche Künstler sehr viel intensiver mit ihrem Geschenk, als andere Menschen. Und wir geben ihnen etwas zurück. Es könnte perfekt und vollkommen sein für diese Künstler.

Gleichwohl, auch ein Künstler erlebt nicht nur die Augenblicke des Schöpfens. Auch ein Künstler hat ein Ego. Auch ein Künstler trägt Unerledigtes mit sich. Auch ein Künstler muss sich dem Unangenehmen stellen in sich. Wenn er es nicht tut, dann erhält auch er Botschaften. Und die Botschaften werden deutlicher, wenn sie nicht gehört werden. Werden sie wieder nicht gehört, können es auch Krankheiten werden. Und das nächste nach den Krankheiten, kann auch der Tod sein.

Doch, stellt man sich diesen Dingen auch, wenn man jederzeit diese Popularität erfährt, dieses hochgehalten Bild von sich selber übermittelt bekommt? Ist das nicht wie eine Droge, wenn sich alles sofort mit dieser Leichtigkeit überdecken lässt? Und wenn man das lange tut, dann stürzt man wohl auch irgendwann tief. Denn alles Erlebte geht vorüber und nichts hat Bestand, was nicht die Liebe, das Leben selbst ist.

Unsere Künstler haben meine Dankbarkeit für das, was sie geben. Und sie haben meine Hochachtung dafür, dass sie mit diesen Herausforderungen leben. Ich verneige mich vor Whitney Houston.

Alles Liebe Euch Allen,
Richard
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13 Feb 2012 22:49 #16902 von Gernot
Wenn - für mich - etwas eine "Künstlerseele" ausmacht, dann ist das die Tatsache, dass sich der "Künstler" zur Verfügung stellt, damit wir uns an seinem Sein und Tun NÄHREN.

Das geschieht in unserer verdrehten Gesellschaft dadurch dass der Künstler von uns ("uns" als Kollektiv) gewollt durch die Medien vollstreckt über uns "normale Menschen" angehoben wird und wir fortan alle wissen wollen was denn dieser, oder jener "Promi" gerade macht. Ergebnis sind die Blitzlichtgewitter und diese bohrende, schamlose Berichterstattung in den diversen Zeitschriften.

Wir NÄHREN uns daran, weil es uns hilft unser eigenes, vermeintlich jammervolles Leben und die ILLUSION unserer eigenen DUNKELHEIT für einen Moment zu vergessen, den Glamour sehen in denen der Künstler zu leben SCHEINT - und und in dieser LICHT-Illusion baden.

Dass das energetisch in die Hose geht, ist hundertfach bewiesen, schon viele sind daran zerbrochen (Jackson, Lady Di, Amy Winehouse, etc, etc): nach der übermässigen "Erhöhung" kommt die übermässige "Erniedrigung" - ganz automatisch und ungewollt, so dass die zarte Künstlerseele zugrunde geht.

So tragen wir alle dazu bei. Die Medien hypen, wir machen mit - und wir NÄHREN uns daran. Sogar am Tod der Künstlers - denn auch hier hilft es uns für einen Moment unser eigenes Jammertal zu vergessen.

Die letzten Bilder von Whitney, an die ich mich erinnere, waren erst vor wenigen Tagen, als sie versuchte ungesehen aus einer Suchtklinik zu kommen. Es war menschenunwürdig zu sehen, wie sie versucht hat vor den Fotografen zu entkommen - ich habe mich geschämt und sehr viel Trauer und Mitgefühl mit diesem zerbrochenen Menschen empfunden.

... und WIR (als Kollektiv) haben diese Fotografen geschaffen, WIR bezahlen ihr Gehalt, indem wir diese Bilder sehen wollen und entsprechende Zeitschriften kaufen.

Und viele nennen es Trauer, wenn sie hysterisch in Facebook ihrer Trauer ausdruck geben (es war heute geradezu GROTESK in Facebook, ich glaube Fukushima hat nicht so viele Menschen "interessiert") oder in den Laden gehen und sich (nach dessen Tod!!) ne CD des (vorher vergessenen und beschimpften) Künstlers kaufen - ICH nenne es Ersatzbefriedigung und Konsum.



Ich weiss, es kann sein, dass DICH diese Worte provozieren, denn viele fühlen sich unbewusst ein bischen mit-"schuldig" and diesem Missbrauch zu dem sich die "Künstlerseelen" zur Verfügung stellen.

HÖRT DOCH ENDLICH AUF MIT DIESEM UNWÜRDIGEN SPIEL!

Ich weiss, ich bin manchmal bewusst provokativ um Diskussionen anzuregen. In meiner Welt hilft eine wohldosierte Provokation klärende Prozesse zu beschleunigen. So habe ich heute, in all diesem "öffentlichen Getrauere" in Facebook wohl mit einem Post in der Celestine Community Gruppe offensichtlich ins Wespennest gestochen. Wer in FB ist, kann die entstandene Diskussion mit allen wüsten Beschimpfungen hier verfolgen:

www.facebook.com/CelestineCommunity

Leider kann ich nicht direkt auf den Post verlinken, ihr findet ihn. Wenn Interesse besteht, kopiere ich ihn hierher, genauso wie ich diesen Post dort nochmal zum "besten" geben werde.

PS: Was das mit Celestine zu tun hat? Für mich ganz klar: Die 4. Erkenntnis: "Wir schneiden uns von der größeren Quelle dieser Energie ab und fühlen uns deshalb schwach und unsicher. Um Energie zu erhalten, manipulieren wir häufig andere Menschen, damit sie uns Aufmerksamkeit und somit Energie zukommen lassen. Wenn wir andere derartig dominieren, fühlen wir uns stärker und mächtiger, während die anderen dadurch geschwächt werden und sich deshalb oft gegen diesen Energieraub wehren. Der Konkurrenzkampf um knappe menschliche Energie ist die Ursache für alle zwischenmenschlichen Konflikte." - und für den Tod dieser Künstlerseele, die sich genau dafür zur Verfügung gestellt hat.
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14 Feb 2012 12:25 #16905 von KeepOnSmiling
Liebe Community,

gerade habe ich Gernot für seinen Beitrag gedankt.
Gedankt vor allem wegen seiner Courage mit seinem Facebook-Beitrag unserer Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten... Und weil ich meinen Beitrag nun ganz kurz halten kann, weil fast alles meiner Meinung geäußert wurde.

Ich habe auch wegen Whitney einen Beitrag in Facebook gepostet, der wohl kein Stich ins Wespennest war:

Der Tod ist etwas ganz natürliches, verzeiht...
...und reicht jedem die Hand - zur rechten Zeit!
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KeepOnSmiling
OlliKöhl
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