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Du, ein Schöpfer?

30 Sep 2012 16:41 - 30 Sep 2012 16:47 #18396 von nanabosho
Als ich jetzt die Zeilen von anja sophia las, dachte ich,
ich sollte vielleicht doch einiges deutlicher machen oder klar stellen. Immerhin hatte ich mehrmals geschrieben, dass ich an das menschliche Schöpfertum glaube und es keineswegs in Abrede stelle. Dass ich bei Dingen eine Zeitlang scheiterte, die anderen sehr viel leichter fallen, kann meine Position eben doch stark beeinflusst haben. Und ich meine, dass diejenigen, bei denen es eben nicht so gut funktioniert, auch einen Fürsprecher brauchen.

Was mich dazu veranlasst hat, THE SECRET "ein hinterlistiges Machwerk" zu nennen (nicht: "Teufelswerk")?
Nun, als es erschien, gab es bereits jede Menge andere Bücher, die das gleiche Thema ausführlicher und gediegener behandelten, z. B. Arnold M. Patent, DU KRIEGST, WAS DU WILLST. Oder Neale Donald Walschs GESPRÄCHE MIT GOTT. Bei beiden finde ich, dass sie sehr authentisch sind und dass sie die Menschen nicht auf der Strecke lassen, die noch Schwierigkeiten haben mit dem Erschaffen. (Das sind für mich die wesentlichsten Punkte.)
THE SECRET hingegen empfand ich vom ersten Satz an als abgeschrieben. Als Trittbrettfahrerei. Eben deshalb ging die Autorin auch nicht auf bestimmte Details ein, die speziell für "Anfänger" wichtig gewesen wären. Und eben deshalb nannte sie das Ganze THE SECRET - DAS GEHEIMNIS. Um so zu tun, als sei etwas ein "Geheimnis", was seit Urzeiten bekannt ist, und zwar ganz offen, nur eben selten gelebt oder beachtet wird. Denn dass es unterdrückt worden wäre, ist eine aus der Luft gegriffene Behauptung, wenn man einige Bücher aus der Antike oder dem Mittelalter kennt. Das Wort GEHEIMNIS ist aber ein Reizwort, von dem jeder Verleger weiß, dass es Käufer anzieht, wenn es im Titel steht. Rhonda Byrne nennt weiterhin einige Bibelstellen, die vollkommen falsch zitiert sind oder die es so nicht gibt (leider ist mein Exemplar längst irgendwo auf der Strecke geblieben, sonst könnte ich sie heraussuchen). Und sie geht - so jedenfalls nach meiner Erinnerung - eher wenig auf die Herzensenergie ein.
(Es tut mir leid, so über das Buch zu schreiben, denn ich weiß, dass es viele lieben und sich über meine Worte vermutlich ärgern werden. Deshalb bin ich trotzdem nicht glücklich damit gewesen und meine, dass ich das äußern darf.)
Was die anderen genannten betrifft - eine solche Diskussion gab es, glaube ich, auch schon -, so habe ich bis heute meine Schwierigkeiten, einem Menschen zu glauben, der das Wundertätertum predigt, es aber selbst in seinem Leben nicht auf allen Gebieten ausdrückt. Der also selbst nicht lebt, was er anderen rät. Gegen Bärbel Mohrs Werke spricht meines Erachtens, dass sie an Krebs gestorben ist und gegen die Veröffentlichungen des Ehepaars Hicks dasselbe (J. Hicks starb an der gleichen Diagnose.). Ich hingegen habe erlebt, dass es möglich ist, von einer sogenannten unheilbaren Krankheit frei zu kommen, geheilt zu werden. Und ich schätze Menschen, die so etwas wohl begeistert erzählen können, wenn man sie fragt, aber trotzdem kein Gewese vor der Öffentlichkeit machen im missionarischen Sinne.
Das, was mir bei diesen Büchern aber viel mehr "aufgestoßen" war, ist die Vehemenz, mit der sie demjenigen, der nicht so gut im Erschaffen ist, klarmachen, wie sehr falsch er denkt, wie negativ sein Bewusstsein eingestellt ist, wie "fern vom Reich Gottes" er praktisch ist, wie ketzerisch. Mich trafen diese Stellen damals wie eine Verurteilung, wie eine Ausgrenzung, eine eisige Ablehnung. Wer falsch denkt, hat eben keine Chance. Die Einteilung der Welt in Parias und Brahmanen. "Sei brav und denke richtig, dann darfst du auch etwas ab haben von dem Kuchen!" So etwas motiviert nicht, sondern es zieht denjenigen, der es liest, noch weit mehr herunter. Mancher liest es nämlich, der tatsächlich in ernsthaften Schwierigkeiten steckt, und diese Menschen werden dann nicht nur nicht auf ihrer Ebene erreicht und abgeholt, sondern obendrein weggestoßen.
LIEBE (Herzenergie!) sagt nie "Du denkst falsch, du denkst negativ!", sondern sie nimmt den Anderen in seinem So-Sein ganz und gar an, ihr ist es nicht wichtig, wie er denkt. Vielleicht weiß sie ja, dass Wachstum in den Zellen stattfindet und nicht im Kopf.

Und wer vielleicht viel Geld in sein Leben ziehen, sich selbst aber nicht als gesunden Menschen erschaffen kann, erscheint mir nicht glaubwürdig genug, wenn er anderen Menschen Ratschläge erteilt. D. h., ich würde mich nur von einem Arzt behandeln lassen, der mir gesünder erscheint als ich mir selbst vorkomme.
Was mich betrifft, so schreibe ich ebenfalls nur Sachen, die ich mit meinem eigenen Leben vertreten kann. D. h., ich vermeide bewusst, jemanden missionieren zu wollen, denn ich glaube, dass ich nur durch mein SEIN überzeugen könnte, und meine Rede ist nur dann etwas wert, wenn sie durch mein Leben Kraft bekommt.
Jemand, der es drauf hat, über eine Wasserfläche zu laufen, hat wirklich das Recht zu sagen: "Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so sprecht ihr zu dem Berg ,Hebe dich weg und wirf dich ins Meer!', und er wird es tun..." Aber solange einer das eben nicht drauf hat, sollte er lieber niemandem predigen, was Glauben heißt...

Herzliche Grüße,
nanabosho
30 Sep 2012 19:37 #18397 von Richard179
Lieber Andreas,


ich denke, du bist ganz schön gejagt von deinen Ansprüchen und stellst dich deshalb selbst in Frage. Als Ingenieur ist mein Leben zum grossen Teil Copy/Paste, Information sammeln, interpertieren darstellen, erweitern, strukturieren und ... verkaufen. Und aus all dem ziehe ich auch Befriedigung, und ich denke nicht daran, dass ich diese und jene Information, die ich verwende, nicht auch im Ursprung erfunden habe.


Alles Liebe,
Richard
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30 Sep 2012 20:02 - 30 Sep 2012 20:06 #18398 von nanabosho

Richard179 schrieb:

ich denke, du bist ganz schön gejagt von deinen Ansprüchen und stellst dich deshalb selbst in Frage.


Oh, Richard,

das kommt mir aber nicht so vor. Ich halte es für legitim, Echtes zu mögen und selbst auch so echt wie möglich zu sein. (Wenn das Originalbild eines Malers an der Wand meines Zimmers hängt, geht von ihm eine erheblich stärkere Energie aus als von einer Reproduktion. Damit sage ich nicht, dass eine Reproduktion schlecht ist, aber wenn ich irgend die Möglichkeit oder Wahl habe, wähle ich das Original.)
Wenn eine große Masse etwas für gut hält, muss ich es ihr nicht gleich tun, wenn mein Gefühl ein anderes ist.
Meine Enttäuschungen waren - so sehe ich es jetzt - das Beste, was mir geschehen konnte, denn so wurde ich ent-täuscht (blieb nicht länger in der Täuschung). Und so war es für mich leichter möglich, mir Nahrhaftes von simplen Ballaststoffen zu unterscheiden.
Es ist aber so, dass auch jeder von uns anders gestrickt ist und was dem einen bekommt, muss nicht zwangsläufig dem anderen auch bekommen.
Und selbst die Bibel ist für den einen Gift und für den anderen Heilmittel, je nachdem, an welcher Stelle im Leben der Betreffende steht und welche ihrer Teile zu lesen er bevorzugt. - Ich sehe also weder ein Selbst-In-Frage-Stellen noch ein Gejagt-Sein, sondern fange gerade erst an, ganz und gar zu meiner Wahrheit zu stehen.
Im Trend zu schwimmen und dessen Losungen zu wiederholen ist leicht, jeden Tag aber ohne Netz und doppelten Boden über einen Abgrund zu springen (weil man sowieso nicht zurückgehen kann), lehrt einen, was wirklich dran ist an den Sprüchen.

Herzliche Grüße,
Andreas
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30 Sep 2012 22:08 #18399 von anja sophia
Aloha lieber Andreas,

danke für deine ausführliche Darstellung deiner Sicht auf das Buch "the Secret". Es war jetzt schon erhellender für mich als im ersten Beitrag.

Ich bin natürlich ein Befürworter solcher sweeten kleinen Minianleitungen weil ich es einfach als eines von vielen nützlichen Werkzeugen betrachte. Du hast deine Gründe, wieso dir dieses Buch wenig zusagt - das ist völlig in Ordnung. Es gibt viele Bücher meiner Meinung nach die noch stark polarisieren, in bestimmte Kerben hauen, anpieksen. Bzgl. des Titels schreibst du, dass der Titel Geheimnis extra so gewählt wurde, um Käufer zu bekommen, weil sich so ein Titel gut verkauft. Das allein hat ja erstmal nix mit dem Inhalt zu tun, sondern mit der Absicht der Verbreitung. Und sind wir mal ehrlich: viele Bücher die für die Veröffentlichung bestimmt sind erhalten vor dem Verkauf einen möglichst verkaufsfreundlichen Titel. Es ist ja gewollt, dass sich Buch X in der Welt verbreitet. Nur gibt es Bücher da merkt Mensch es eher als bei den anderen, die einem einfach sympathisch sind, weil der Inhalt u.a. konform geht mit dem inneren Weltbild/mehr beiträgt zur eigenen Entfaltung.

Interessant finde ich deine Äusserung: Du denkst falsch, du denkst negativ! - Du schreibst, dass das Buch The Secret das in dir wachruft - zumindest habe ich einige deiner Zeilen so verstanden. Für mich ist an solchen Stellen immer interessant mir anzuschauen, wieso etwas wie zb. ein Buchinhalt solch eine REaktion in mir hervorruft. Solch einen Satz erinnere ich zb aus diesem Buch nirgends. Dafür wiederum hab ich so meine Reaktionen wenn mir in bestimmten Büchern das Wort "Gott" entgegenlacht. An sich sind die Dinge ja erstmal für mich selbst neutral - erst ich färbe etwas mit meiner Anschauung und meinen Betrachtungsweisen ein.

Und vielleicht bin ich jetzt etwas frech wenn ich mir erlaube in den Raum zu stellen: vielleicht ist das Buch The Secret auch gar nicht für dich geschrieben. Denn du hast dich ja bereits von einem anderen WErk mit ähnlichem für dich viel ausgereifteren Inhalt zb. GEspräche mit Gott anziehen lassen - und das hat(te) seinen Grund. Die Bücher die für mich "gemacht" sind, fallen mir zumeist gern auf Kopf oder Fuss - was ich immer wieder total spannend finde :-)

wobei ich merke, dass ich jetzt die Aufmerksamkeit doch stark auf ein Buch gelenkt habe. Vielleicht sollten wir wieder zur Ausgangsfrage: Du , ein Schöpfer? zurückkehren?
"Und ich meine, dass diejenigen, bei denen es eben nicht so gut funktioniert, auch einen Fürsprecher brauchen."

<-- und hier stimm ich dir wieder ganz zu. Es ist sehr wichtig, auch anderen die Hand zu reichen, mögliche Wege aufzuzeigen ohne zu missionieren. DAs GEfühl geben, da zu sein, ins wir-gefühl zu gehen udn auch hier einen Beitrag zu leisten. und dafür braucht es auch Fürsprecher :-)

Herzlichst,
anja sophia
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01 Okt 2012 06:52 - 01 Okt 2012 06:56 #18403 von nanabosho
Oh, anja sophia,

Du bist geschickt und sehr einfühlsam, wie ich merke!
Ja, das Buch war wohl nicht für mich geschrieben, wenn Du es so auf den Punkt bringst. Ich las es auf eine Empfehlung hin, die von jemand kam, zu dem ich eher ein zwiespältiges Verhältnis hatte. Während ich beispielsweise GESPRÄCHE MIT GOTT wirklich lesen und sogar h a b e n wollte, nachdem ich jemand hatte daraus vorlesen hören.
Außerdem bin ich schon länger als 10 Jahre - aber wenn ich den "roten Faden meines Lebens" betrachte, seit meiner Kindheit - selbst Schriftsteller, jedoch belletristisch (Romane und Erzählungen). Da sieht man Buchveröffentlichungen durch eine andere Brille, blickt auf Schreibstil und gute Recherche u. ä. So habe ich wohl auch einen gewissen Selbstanspruch entwickelt (wie Richard fand), den ich dann umgekehrt bei Anderen anlege, bei Ratgeber-Büchern vielleicht wirklich zu Unrecht. Man sollte aber bedenken: Für manchen sind 16 Euro für so ein Buch (mir schien, das war die Preislage bei THE SECRET) sehr viel Geld. Dafür sollte schon einiges in der Gegenleistung stehen.

Wie ich konkret Schöpfer sein könnte, habe ich einesteils auf der Kampfsportmatte, hauptsächlich aber im Leben selbst gelernt. Allerdings in existentiellen Situationen, immer - zumindest so von mir empfunden - am Rande des Abgrunds.*
Zuweilen habe ich zu solchen Büchern gegriffen wie der berühmte Ertrinkende nach dem Strohhalm. Und war verzweifelt, wenn sie sich tatsächlich als Strohhalm erwiesen. - Die rettenden Effekte für mich empfand ich als schicksalhaft, völlig unbeeinflusst von mir, von meinem Denken, Fühlen usw. Und eine Zeitlang - über Jahre - habe ich mich geradezu zum positiven Denken "hingepeitscht", selbstverständlich mit dem Ergebnis, dass meistens das Gegenteil des Erwünschten eintrat und ich alles verlor statt alles zu gewinnen. In diese Zeit fiel auch die SECRET-Lektüre, und der Satz "Du bist der Schöpfer deiner Wirklichkeit!" versetzte mich insgesamt in Wut, kam bei mir an wie "Du bist selbst schuld an deiner Misere, du hast eben Opferbewusstsein!" (Dabei gab es wahrlich schon genügend andere Sachen, für die ich mich schuldig fühlte!) - Seminare oder Therapien konnte ich mir nicht leisten.
Was mir jetzt (allmählich mehr und mehr) geschieht, ist, dass sich das verlorengegangene Vertrauen Stück für Stück wieder aufbaut und in einem Maße, das irgendwie dazu passt, mein Leben sich neu zusammensetzt. Und das geht am leichtesten, wenn ich viel lache und Spaß habe und eher n i c h t über die möglichen Zusammenhänge nachdenke. Es passiert einfach und gut.
So war es auch auf der Kampfsportmatte. Ich übte nämlich Ki-jutsu, die Grundessenz, in der Entspannung stärker sein als mit Muskelkraft. Nicht-(mehr)-Kämpfen. Nur SEIN. Ein Angreifer, der mit echter Aggression kommt, wird von seiner eigenen Aggression zurückgeworfen und ich brauche nichts zu tun, gar nichts. Nur präsent SEIN. Nicht re-agieren. (Verteidigung wäre ebenfalls Angriff und würde mich sofort aus dieser Haltung herausbringen.) Und wenn ich erlebte - habe es oft und oft erlebt -, dass ein Angreifer fiel, ohne dass ich ihn überhaupt berührte, kam es mir vor, als hätte ich n i c h t s getan, gar nichts. Und doch ist es ein feiner, kaum merklicher Impuls. Nur eben nicht mehr als das.
Es ist das Prinzip, das eines Tages dazu führen kann, die Wertungen der Newtonschen Physik vollständig loszulassen und auf dem Wasser zu laufen. Es ist ein Wachsen. Manche Pflanzen wachsen schneller und manche langsamer.
Dabei erlebte ich aber auch, dass ich mir oft einbildete, die "richtige" - für die entsprechende Übung geeignete - innere Haltung zu haben und nicht merkte, dass ich in Wirklichkeit fixiert war oder Angst hatte o. ä.
Wiederum die Erkenntnis, dass der Körper es 1000x besser weiß als der Kopf. Und das Lesen-Können der Körpersprache, wenigstens beim Gegenüber (um einander helfen zu können). Der Körper ist ehrlich und unbestechlich; der Verstand hat die Tendenz, sich und anderen immer wieder etwas vorzumachen. (Viele Trend-Esos kamen bei unsere Gruppe vorbei und gingen schnell wieder. Sie haben die Ehrlichkeit nicht aushalten können. Ich erinnere mich noch gut an meine eigenen Fluchtimpulse aus der Anfangszeit.)
Und wenn das ganze System - Körper, Geist und Seele - übereinstimmen, harmonisiert es mit dem Außen und hebt die Trennung auf. Und dann erschaffe ich wirklich mit jeder kleinsten Regung, die von mir ausgeht, dann bin ich Schöpfer.

Herzliche Grüße,
Andreas

* Deshalb ist es für mich nicht überzeugend, wenn Leute begeistert beschreiben, wie sie sich einen Parkplatz gewünscht und auch bekommen haben. So etwas finde ich lächerlich und banal und wünsche es mir nie, weil ich gesunde Beine habe und sie gern gebrauche. Ich wünsche mir nur Sachen aus einer Not oder Dringlichkeit heraus, denn der Klimbim kommt sowieso von selbst. (Sollte es schwierig sein und weit und breit kein Parkplatz da, müsste ich mir klarmachen, dass ich zur falschen Zeit am falschen Ort bin...)

P.S.: Und: Meine schwierigen Zeiten haben einen unschätzbaren Sinn und Wert jetzt. Weil ich, wenn ich meine Erzählungen schreibe, wirklich weiß, wovon ich schreibe und intensiv und echt die damit verbundenen Gefühle schildern kann.
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01 Okt 2012 07:15 #18404 von KeepOnSmiling
Ja, liebe Community, ja,

wir sind alle Schöpfer: der eine bestellt (und macht sich) Parkplätze, der andere bestellt sich einfach ein Bier ;-)
Und ein jeder bestellt sich das, was er braucht und will.

Manch Schöpfer macht sich Gedanken darüber, wie die Schöpfung "unter die Leute" gebracht werden kann - dem anderen Schöpfer ist das ziemlich schnuppe...
Da gibt es seit jahrtausenden die tollsten Originale, die aber kaum einer kauft. Du die neuste Replikation von gestern marschiert über die Ladentheke, als gäbe es kein Morgen mehr...

Manches Buch, dass ich vor Jahren weg gelegt habe, weil ich weder ertragen noch lesen konnte, wurde von mir einige Zeit später verschlungen und angebetet.
Mich zieht es auch immer wieder zu den Originalen hin. Gerade auch, weil ich oft erst durch die Kopien von Ihnen erfahren habe...

Und wer sich einmal mit Fälschern auseinander gesetzt und beschäftigt hat, der lernt möglicherweise folgendes: Auch eine Fälschung, ein Duplikat kann ein wundervolles und ispirierendes Original sein. Genau so, wie z.B. James Redfield selbst über die Erkenntnisse von Celestine sagt, dass es sich dabei vor allem um Beobachtungen (also Interpretationen) des Weltgeschehens handelt.

KeepOnSmiling
;) lliKöhl
Folgende Benutzer bedankten sich: Schelm, Lois