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Du, ein Schöpfer?

01 Okt 2012 09:32 #18406 von Ulli
:laugh:

ein Spruch, der im ersten Moment, vllt. blöd klingt, den ich für mich aber hier als passend finde, weil in den Kommentaren für mein Empfinden zu wenig über die göttliche Kraft gesprochen wird, die hinter allem steht.

Der Satz, - du, ein Schöpfer?- geht für mich in die falsche Richtung. Wäre es nicht besser zu sagen - du, ein Werkzeug des Schöpfers?-- hinter allem steht doch die gewaltige Kraft mit der wir eine Anbindung suchen in allen unseren Bemühungen, Übungen, spirituellen Gedanken, Meditationen und Kampfkünsten. Jeder Künstler ist -Schöpfer- in dem er die Kraft und Energie durch sich hindurch fliessen lässt. Der Kämpfer auf seiner Matte, stellt sich selbst (EGO) zurück, lässt sich fallen und fliesst mit im Strom der Kraft.
Warum stellen wir uns selbst so hoch, dass wir nicht mehr anerkennen können, dass es Grösseres gibt?

Und jetzt mein Spruch, der mir in seinem Humor und in seiner dahinterstehenden Weisheit so gut gefällt, und erklärt, warum manche trotz Wunschbestellung ihre Wünsche NICHT erfüllt bekommen.

--Der Mensch denkt und Gott lenkt
der Mensch dachte und Gott lachte---

Liebe Grüsse aus dem Land der unerfüllten WÜnsche

ULLI
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01 Okt 2012 11:47 #18408 von KeepOnSmiling

Ulli schrieb: :laugh:
--Der Mensch denkt und Gott lenkt
der Mensch dachte und Gott lachte---


Wow, Ulli, ein alter und so weiser Spruch - vielen Dank dafür!
In der Tat wird diese Aussage recht oft vergessen - jedenfalls von mir ;-)

Ich erkenne jeden Tag, dass es Grösseres gibt: Größeres, Umfassenderes als ich es bin!
Und doch empfinde ich mich selbst auch jeden Tag aufs Neue als G O T T

Wo steht den geschrieben, dass der/die/das GOTT das "Ende der Fahnenstange" ist. Was ich aus vielen spirituellen und ScienceFiction Geschichten und Romanen entnehme ist, dass es immer etwas gibt, das - aus dem individuellen Blickwinkel heraus betrachtet - größer, schöner, weiter ist. Da gibt es keinen Anfang und kein Ende.

In der (christlichen) Schöpfungsgeschichte - evtl. in vielen anderen auch - war da zuerst GOTT, dann hat GOTT geschaffen und gewirkt, geschaffen und gewirkt, und dann am Ende wurden die Menschen geschaffen. Auf einer linearen Zeitachse ist sind von allen Schöpfungen, die GOTT hervorbrachte, die Menschen also amweitesten von GOTT entfernt. Menschen haben auf dieser Achse mit GOTT am wenigstens gemein.

Wenn ich nun (weil ich auch GOTT bin und ES kann) aus der Achse einen Ring schmiede, dann sind wir Menschen unserem Schöpfer am nächsten. Damit der Ring "physisch" stabil bleibt, muss ich GOTT und Mensch verschmelzen, quasi zusammenschmieden und vereinen...
Das ist ein Bild mit dem ich gut arbeiten kann.

Wenn ich jetzt diesen Ring nehme, geschmiedet aus einer Stange wo GOTT und die Menschen noch weit voneinander entfernt waren und nun verschmolzen sind, dann stellen ICH und GOTT, also wir beide, jetzt EINS, folgendes fest: Der Ring ist nicht alles, da ist ja noch Raum drumrum...!?

Und schon geht das ganze wieder von vorne los, weil es eben keinen Anfang und kein Ende zu geben scheint.
Ich empfinde jedes Wesen als Gott seiner/ihrer Welt. Und jede Welt als Summe aller Teile ist wiederum nur ein klitzekleiner Teil einer anderen Welt.

Wenn ich mich als Gott erfahre, dann stehe ich keineswegs über oder unter den Dingen. Ich empfinde ich als Teil des Ganzen und bin damit ein Gleicher unter Gleichen.
Gott hat uns die Freiheit geben, die Freiheit des Willens und Wollens, nicht damit wir Gott über uns erheben, sondern eben, weil wir sein Eben-Bild sind und nach GOTTES Ebenbild (von GOTT) geschaffen wurden.

Und eben werde ich von dem Gedanken überrollt: Sind wir vielleicht allesamt GOTTES-Klone???

KeepOnSmiling
OlliKöhl
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01 Okt 2012 12:21 #18409 von anja sophia

nanabosho schrieb: Was mir jetzt (allmählich mehr und mehr) geschieht, ist, dass sich das verlorengegangene Vertrauen Stück für Stück wieder aufbaut und in einem Maße, das irgendwie dazu passt, mein Leben sich neu zusammensetzt. Und das geht am leichtesten, wenn ich viel lache und Spaß habe und eher n i c h t über die möglichen Zusammenhänge nachdenke. Es passiert einfach und gut.
... Nur SEIN. ... Nur präsent SEIN.

Und wenn das ganze System - Körper, Geist und Seele - übereinstimmen, harmonisiert es mit dem Außen und hebt die Trennung auf. Und dann erschaffe ich wirklich mit jeder kleinsten Regung, die von mir ausgeht, dann bin ich Schöpfer.


Aloha lieber Andreas,

und noch ein SChreiberling in unseren Reihen - hab ich mir ein klein wenig fast gedacht. Als SChreiberling hast du natürlich eine andere Sicht und dich als Autor interessiert vorrangig der Inhalt, die GEschichte die du aufschreibst. Wenn Mensch nicht gerade selbst verlegt kommt ja deshalb auch im späteren Veröffentlichungsprozess (sofern es einen geben soll) Lektoren und nen Verlag hinzu. Diese filtern dann unter anderen GEsichtspunkten einen Titel zusammen, der zb eine belletristische GEschichte mit passenden Käufern verbindet. Ich selbst bin eine Ghostwriterin und stand schon auf beiden Seiten. Und es ist auch ein sehr spannender Prozess nach dem Schreiben seine Perspektive zu erweitern auf die für die das Buch ausser mir noch gemacht sein könnte, um dadurch einen ARbeitstitel in einen ansprechenden Buch-/ARtikel-/whatever-Titel zu verwandeln. Ich selbst hab in früheren TAgen auch seit Kindheitsbeinen an in erster Linie für mich selbst geschrieben, wollte aber trotzdem das was aus meinem Innersten geflossen kam auch gern mit anderen teilen. Dann ists nicht mehr nur mein Ding und dann gibts da draussen weitere Leute für die ist mein WErkchen gemacht und andere die können damit gar nix anfangen und finden es vllt sogar ein Scheiss. :lol:

ansonsten kann ich sehr gut verstehen was du geschrieben hast. Mit Humor, Lachen und Spass gelingen die Dinge natürlich zumeist wie von Kinderzauberhand, Dinge wo wir vllt zuvor schon mal krampfhaft versuchten, die entsprechende REalität für uns zu schöpfen und es hat Mist noch eins einfach nicht getroffen. Mittlerweile lach ich mir auch mal gern eins wenn ich mir selbst dabei auf die SChliche komme. Hab da so mein Zauberkistchen, in das ich mir auf Zetteln gern aufschreibe und aufzeichne was ich gern schöpfen möchte, dann klapp ich das Kästchen wieder zu, tue einfach die Dinge die in meinem Alltag gerade da sind - möglchst mit Freude - und lustigerweise schöpfen sich die Dinge einfach durchs göttliche Prinzip im Zusammenspiel mit meinem höheren SElbst während mein Alltags-icke den Zauber auf dem Zettel längst wieder vergessen hat. Wenn ich dann nen halbes Jahr später reinlinse in den Kasten, grins ich ziemlich oft wenn ich feststelle, was schon wieder alles Wirklichkeit geworden ist.

Also sind wir schöpferisch = Schöpfer, wenn wir im Einklang mit Körper, Geist, SEele, Kosmos agieren ohne wirklich zu agieren? Also ist die Antwort auf deine Ausgangsfrage durchaus mit *ja* zu beantworten...

...wenn ich nun mal an diesem Punkte rauskomme bei unserer Betrachtung dann möchte ich noch etwas zu Ullis Betrag hinzufügen

Lieber Ulli,

den Spruch finde ich sehr treffend. Und ich bin überzeugt davon dass alle grossartige Schöpfung, die Urschöpferkraft, Gott oder wie immer wie es nennen wollen mit allen von uns von Herzen mittanzt, die sich grooooooß machen, bereit sind ihre wirkliche Kraft zu sehen und erkennen, dass sie Teil des ganz Großen sind und somit auch irgendwo das ganz Große selbst sind. Warum sollte sich Mensch dafür nicht auchmal selbst kräftig hoch stellen? Wenns zu schnell zu hoch war, kippta ohnehin vorn über und lernt auch wieder ggf daraus. Wir Menschen haben uns viel zu lange viel zu klein gemacht und in einer erfürchtigen Ängstlichkeit auf Gott geschaut mit zitternden Knien, was wiederum - und davon bin ich überzeugt - nie die schöfperische Absicht war, aber vielleicht trotzdem notwendig gewesen ist. Viele Menschen haben mit einer größeren Perspektive deshalb Probleme, weil sie SChwierigkeiten damit haben zu ertragen, was sie dadurch auch zunächst über sich und das Leben erfahren würden und müssten dann auch die Kontrolle abgeben - zum Glück werden es immer mehr, die dieses Abenteuer eingehen.

Was mich persönlich angeht: ich nutze gern WErkzeuge, fühle mich aber keineswegs als eines vom Schöpfer, sondern als Teil des Ganzen, auch wenn manche meiner Mitmenschen gern mal zu mir zu sagen pflegen: anJa du bist der Hammer! :laugh: :whistle:

steckt jetzt n kleiner Widerspruch in meinen Zeilen unter Umständen - na bin gespannt, wofür er gut ist :silly:

Herzlichst,
anja sophia
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01 Okt 2012 14:54 #18413 von nanabosho

anja sophia schrieb:
Also sind wir schöpferisch = Schöpfer, wenn wir im Einklang mit Körper, Geist, SEele, Kosmos agieren ohne wirklich zu agieren? Also ist die Antwort auf deine Ausgangsfrage durchaus mit *ja* zu beantworten...


Gut, anja sophia,

um völlig Klartext zu reden: Ich habe provoziert. Mache ich manchmal gern. Der Text, den ich bei David Pauswek fand, passte wunderbar dazu, und die Ausgangsfrage war nicht die meine, sondern die des "Andersmenschen" (vgl. Gesichtsbuch).
Aber sie ist trotzdem auch die meine.
Wenn wir aber immer nur e i n e n Aspekt einer Sache, eines Themas, wie auch immer, sehen, sehen wir nicht allzu viel, glaube ich. Und das Thema "Schöpfertum" ist derzeit gut geeignet für eine Beleuchtung von ungewöhnlicher Seite.
Immerhin habe ich wieder einmal gemerkt, wie Leben in das Forum kam. Sehe es eben gern, wenn etwas lebendig zu werden beginnt. Dann schreibt auf einmal nicht mehr jeder dasselbe. Was er sonst - um der Harmonie willen - getan hätte. Und es schreiben plötzlich viel mehr Teilnehmer.
Ich bin eben jemand, der ganz gern Dinge äußert, die manch anderer denkt, sich aber nicht zu sagen oder zu schreiben traut. Wer will schon der Buhmann sein, der Teufel, der Ungläubige, der Ketzer, der Quertreiber?
Und so entsteht wieder so etwas wie Spannung, Kribbel, Neugierig-sein-was-geschieht. Wenn wir alles geklärt haben, alles Wichtige in den Büchern gesagt wurde und Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, brauchen wir uns auch nicht in einem Forum äußern. Da braucht nichts mehr gesagt zu werden.

Mich inspirieren die unterschiedlichen Antworten und Reaktionen. Und Inspiration kann ich immer gebrauchen. Wenn gerade keine neue Erzählung aus mir fließt, spiele ich so lange, bis die Quelle von neuem sprudelt. So einfach ist das.
Mein Leben nehme ich nur noch selten so bitterernst wie früher. Es erschafft sich auch von allein.

Herzliche Grüße,
nanabosho

P.S.: Zu Verlagsangelegenheiten äußere ich mich an dieser Stelle nicht, das gehört nicht hierher. Aber ich gehe einen sehr unkonventionellen Weg, schon länger.
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01 Okt 2012 15:43 #18414 von nanabosho

Ulli schrieb: --Der Mensch denkt und Gott lenkt
der Mensch dachte und Gott lachte---


Beinahe hätte ich es übersehen, Ulli, danke!
John Lennon wusste es auch und sagte: "Leben ist das, was passiert, während wir beständig dabei sind, andere Pläne zu machen."

Herzliche Grüße,
Andreas
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01 Okt 2012 22:54 #18416 von anja sophia
Aloha lieber Andreas. Das Leben ist auch eine Grosse Spielwiese. Klar ist ein Forum zum austoben u betrachten diverser Themen von verschiedenen sichweisen da. Man kann in die tiefe gehen, es als pott fuer Erkenntnis nutzen oder auch provozieren. Ist alles voellig ok. Trotzdem hab i bei dir gerade das gefuehl, dass du derade durch deine letzte Antwort ein stueck zu hastig beiseite gesprungen bist von dir selbst. Ist aber nur so ein gefuehl. Muss nicht stimmen....John lennon war ein grosser Geist u das was er da aussagt, trifft noch auf viel zu viele Menschen zu: irgendwelche Plaene schmieden, aber voellig vorbei an ihrem eigenen Leben, bis auf gewisse goldene Momente, ein guckfenster aus der ewigen seeelentiefe. U genau die sind so wesentlich. John lennon hat gute Arbeit geleistet auf seine Weise. :-)... Herzlichst, Anja sophia (schreibe vom Handy aus weswegen der schreibstil, rechtschreibe teilweise bruechelt )
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