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Fügungen richtig deuten

11 Sep 2008 09:14 #2823 von hope
Hallo zusammen,

Erlebnisse, wie die von Sawasmati erzählt, kenne ich auch zu Hauf und bin ebenso verunsichert, was ich damit `anfangen` soll.
Da stecken teilweise so viele verschiedene Arten von möglichen Botschaften drin - ich bin dann meistens reichlich aufgewühlt;-)

Ja, es macht Sinn, zu warten, fließen zu lassen...

Was ich allerdings auch denke: wir müssen gut prüfen, inwieweit es sich bei den Fügungen um wirkliche Fügungen handelt.
Es könnte nämlich auch durchaus sein, dass die vermeintliche Fügung nichts anderes ist, als die Manifestation unserer (unbewußten) Wünsche. Eine `sich selbst erfüllende Prophezeiung`, die uns zu bestätigen scheint, dass wir `Recht haben`, unsere ( Vor-)Urteile stimmen, wir genau das tun sollen, was wir `eh schon gedacht haben`....
Das ist dann keine Fügung, meine ich...sieht aber oftmals so aus....

Seht Ihr das auch so?

Liebe Grüße

hope
11 Sep 2008 19:25 #2825 von hope
Liebe Rita,

ich verstehe, auf was Du raus willst und bewundere Deine Selbstsicherheit, Dein Vertrauen gegenüber Deinen Gefühlen !

Ich habe das nicht, weil ich mir bewußt bin, dass so manche `schlechte Gefühle` durchaus keine `Zeichen` sind, sondern vielmehr aus vergangenen Erfahrungen, Traumata oder einfach nur Ängsten resultiert - und eigentlich überwunden werden sollten. In diesem Fall sind die Gefühle keine `guten Ratgeber`...
Es ist aber teilweise wirklich schwierig, zu unterscheiden, aus `welcher Ecke`die Gefühle kommen....
Ich jedenfalls, bin da noch keine `Meisterin`;-)

Alles Liebe

Sylvie
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12 Sep 2008 08:06 #2829 von larannha
Hallo Sylvie,

da hat J. Redfield doch einen guten Tip zu abgegeben:

richtige Intuition kommt immer als etwas Positives, Inspirierendes, als etwas das auf keinen Fall Angst macht...und wenn es sich doch um eine Warnung handeln sollte dann kann man lernen zu unterscheiden ob es eine Sache ist, die sowieso schon irgendwie angstbesetzt ist und wieder mal ins Bewußtsein dringt oder ob es etwas ist, was sonst nie Unbehagen hervorruft (das ist dann vermutlich die "richtige" Intuition)

Viel schwieriger ist es aber die positiven Intuitionen vom Wunschdenken und Phantasiegebilden zu unterscheiden. Also ich mache das so das ich Hinweise versuche nachzugehen. Öffnen sich dann Türen bin ich richtig, bleiben sie verschlossen dann waren es irgendwelche Gedankenkonstrukte von mir aber keine Intuition.
12 Sep 2008 18:52 #2835 von hope
Liebe Larannha,

danke für Deinen Beitrag!

genau diese Dinge, die schon im Vorfeld angstbesetzt sind, machen oft eine Entscheidung schwer. Tauchen sie wieder auf, weil diese Angst überwunden werden soll, oder dient das schlechte Gefühl als Warnung, besser ( erneut?) die Finger davon zu lassen oder sogar grundsätzlich was zu ändern....?
Einen Ansatz für diesen Fall ( der zumindest bei mir gar nicht sooo selten vorkommt) findet sich bei Redfield meines Wissens nicht.
Aber was man bei Redfield beobachtet: immer wieder `rutscht` die Hauptfigur in gefährliche, ja lebensbedrohliche Situationen, möchte gerne weglaufen, um sich zu schützen - verständlich und verbünftig, würde ich mal sagen. Letztendlich bleibt er aber, geht durch alles durch, was kommt, um später sogar klar zu kriegen, dass das genau so richtig war und auch weiter gebracht hat - ihn und `die Sache`.
Nun, was können wir, was kann ich daraus ziehen? Die Botschaft, dass ich alle Wege gehen soll, die sich anbieten?
Sicher nicht, oder?
Es gilt zu erkennen, welcher Weg `leuchtet`.... und das ist nicht so einfach,- für mich zumindest nicht.
Und Redfield zeigt gut, dass unser Held sich auch nicht immer wohl fühlt, ein positives Gefühl hat, selbst wenn er es leuchten sieht.
Wie viel schwieriger ist es erst dann, wenn die Zeichen nicht so eindeutig sind?

Was das Wunschdenken angeht... Da stimme ich Dir absolut zu. Dennoch glaube ich nicht, dass `verschlossene Türen`immer ein Zeichen sind, dass man nicht richtig ist. Oft ist es nur die `falsche Tür`und manches Ziel ist eben nicht auf direktem Weg zu erreichen.
Gerade die Hürden und Umwege bringen uns oftmals weiter... in der Sache und auch persönlich.
Heißt: auch da finde ich es nicht einfach, Klarheit zu finden.

Aber vielleicht liegt das auch alles allein an mir. Vielleicht ist mein Vertrauen einfach nicht stark genug - in mich und in die Zeichen.
Ich persönlich würde mir wünschen, dass so Manches eindeutiger wäre, einfacher, klarer....

Alles Liebe

Sylvie
12 Sep 2008 20:26 #2839 von Rita
Hallo Sylvie,

ich habe festgestellt, dass mein innerer Ratgeber, meine guten Geister, meine Intuition oder wie immer man das nennen mag, sehr hartnäckig ist.
Hier zwei Beispiele:

Bei meinen Büchern, zu denen ich geleitet werde ist es so, dass ich oft schon gemault habe, weil ich nach einem Buch schauen sollte, wusste nicht welches es sein sollte und fand auch überhaupt nix, was mich ansprach. Ich wollte oft schon gehen, aber ich bekam den "Gedanken" nicht aus dem Kopf, dass da etwas sei. Ich gebe dann immer nach, sage "na gut, wo soll ich noch schauen" und dann finde ich in den unmöglichsten Ecken und in total unpassenden Stapeln ein für mich wichtiges Buch.

Oder ich überlege, ob ich diesen oder jenen Weg fahren soll. Bei dem einen habe ich ein gutes Gefühl, bei dem anderen überhaupt nicht, aber der würde mir vom Kopf her viel besser in den Kram passen. Da ich gelernt habe, meinem guten Gefühl zu vertrauen, nehme ich dann diesen Weg. In 90% der Fälle höre ich später oft, dass auf dem vom Kopf vorgeschlagenen Weg entweder, ein Unfall war, ein Stau, ein LKW klemmte unter einer Brücke fest oder es gab sonst irgend eine Störung.

Lieben Gruß von
Rita
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Schelm
13 Sep 2008 19:37 #2841 von larannha
Hallo Sylvie und Rita

ja so einfach ist das alles nicht, das finde ich auch...
Ich denke wegen der angstbesetzen Situation ist die Sache klar, das kann eine Lernaufgabe sein. Ich meinte auch mehr eine plötzliche Angst vor etwas, wovor man vorher noch nie Angst oder ein mulmiges Gefühl hatte: das kann eine intuitive Warnung sein.

Naja und sonst halte ich es auch so wie Rita: ich gebe meinen spontanen Eingebungen oft nach und fahre andere Wege oder so, da muss sich nichts bei ereignen aber es trainiert auf die innere Stimme zu hören

liebe Grüße