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1. Wunder zur Zeitenwende - Papst Franziskus?

19 Mär 2013 18:20 #19170 von Martl
Grüß Euch,

nach dem die Zeit um den 21.12.2012 doch recht unspektakulär an uns vorübergegangen war, sehe ich ziemlich genau ein viertel Jahr später doch einen bedeutenden Wandel.

Ein Mann aus der alten Welt räumt seinen Platz für einen Nachfolger aus der neuen Welt.

Und der Neue nennt sich Franziskus. Ein Name wie er programmatischer nicht sein könnte. Und sein Programm wird von Anfang an von Taten begleitet. Er fährt mit dem Bus anstatt mit der ihm bereit gestellten Limousine, spendet aufgrund der anwesenden anderer Religionen einen stillen Segen, besteht anstatt dem üblichen goldenen Siegelring auf ein nur vergoldetes Exemplar, sucht zum Entsetzen seiner Zeremonienmeister den direkten Kontakt zu den Gläubigen, wählt einfache Messgewänder ...

Er hat sich bis jetzt noch nie selbst als Papst bezeichnet. Und die Predigt bei seiner Amtseinführung könnte direkt vom Daila Lama oder einer anderen weisen spirituellen Schrift stammen. Dabei macht er auch noch einen sehr liebevollen Eindruck.

Mich stimmt das alles sehr optimistisch. Sicher, manche würden eine noch schnellere Richtungsänderung erwarten, doch kann man ein so schweres Gefährt (katholische Kirche) urplötzlich in voller Fahrt wenden?

Auch wenn Viele dieser Kirche aus durchaus nachvollziehbaren Gründen, sehr skeptisch gegenüberstehen, ich bin nun mal von dieser Kirche geprägt, und es würde mich freuen, gemeinsam mit ihr den Wandel in eine neue Zeit vollziehen zu können. Die Liebe kann alles Wandeln.

Was meint Ihr?

Alles Liebe,

Martl
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19 Mär 2013 21:49 #19172 von Marlene
Hallo Martl

Wunderschön das Du zu deinen Wurzeln stehst.

Auch wenn ich eher zu den Skeptikern dieser Organisation gehöre.

Möge dieser Pabst den Wandel einläuten, Liebe ist wahrlich eine ganz grosse Kraft, und wundervoll dazu.

In dem Sinne alles Liebe
Marlène
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20 Mär 2013 07:53 - 20 Mär 2013 07:53 #19174 von Richard179
Danke Martl,

dass du das Thema gebracht hast. Ich bin auch christlich aufgewachsen und kann sagen, dass vieles davon in mir Wurzeln geschlagen hat. Allein das Falten meiner Hände löst einen Strom von Ruhe und Geborgenheit in mir aus. Doch das Glaubenssystem mit der von den Kirchen geprägten Bedeutung von Begriffen wie z.B. Schuld und Sünde passt derzeit nicht in meine Welt. So erlebte ich manches Mal den Gottesdienst etwas ärgerlich. Ich stelle auch fest, dass die Menschen häufig in den Kirchen nicht wirklich beten. Sie sprechen oft nur die Worte, die sie sprechen sollen und kommen dabei nicht einmal zu Geistesruhe. So etwas ist aus meiner Sicht nicht sehr religiös im Sinne von „relegere“ als Rückverbindung mit der universellen Kraft (Gott).

So war ich aber doch das eine oder andere Mal auch positiv überrascht, deutliche Worte des letzten Papstes zu vernehmen, die eigentlich mit solchen Missverständnissen aufräumen. Auch habe ich kürzlich die Ansprache eines (katholischen!) Pfarrers vernommen, in der aus meiner Sicht tatsächlich die Begriffe Schuld und Sünde zu Ausführungen in „Ein Kurs in Wundern" passten.

Alles Liebe,
Richard
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20 Mär 2013 08:45 #19175 von nanabosho
Da ich in protestantischen Kreisen aufgewachsen bin, habe ich eher wenig Bezug zum Papst und selbst, als der Pole Karol Wojtyla das Amt innehatte - mit vielen Hoffnungspunkten aus dem damalig sozialistischen Lager -, interessierte mich der Vatikan kaum.
Inzwischen habe ich jedoch gemerkt, welche Macht immer noch von Rom ausgeht, und deshalb meine auch ich, dass es - wie Martl bemerkt - ein Zeichen der neuen Zeit ist, wenn plötzlich ein Papst das Ruder übernimmt, der nicht mehr den Protokollen folgt.
Allerdings wäre extrem viel zu bereinigen und ich fürchte, dass, sollte Franziskus beginnen, den "Stall auzumisten", irgendjemand ihm kräftig auf die Finger haut wenn nicht noch Schlimmeres. Es wird beispielsweise ja auch gemunkelt, jener kurzlebige Papst vor Karol Wojtyla, Johannes Paul I., habe seine Nase in zu viele Sachen stecken wollen und sei daher gestorben worden...

Ich bin einfach mal gespannt, wie es weitergeht. Religiöse Führer sind allemal noch immer "Führer", also Personen, den den Einzelnen daran zu hindern versuchen, selbst die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Schließlich braucht jede Autorität auch Autoritätshörige.

Herzliche Grüße,
Andreas
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20 Mär 2013 15:00 #19182 von monikas
Hallo Martl,
du sprichst mir aus dem Herzen. Auch ich bin sehr zuversichtlich und freue mich über jede
Nachricht über unseren "FRANZISKUS". Ich bin überzeugt, daß er viel bewegen wird und mit
Sicherheit zur richtigen Zeit am richtigen Platz ist.
Liebe Grüße
Monika
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20 Mär 2013 19:57 #19185 von Sillisunshine
Hallo Martl

Ich sag es mal mit Franz von Assis Worten:


Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.

Ich ergänze: und Schwestern

Dies ist meine Hoffnung an diesen Menschen, dass er seine Position nutzt, um diese Botschaft wieder in die Köpfe der Menschen zu bringen. So dass Sie dies neu mit Leben erfüllen.
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