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1. Wunder zur Zeitenwende - Papst Franziskus?

01 Apr 2013 20:06 #19227 von Richard179

Laris schrieb: wer sagt, das der, der nicht zu Gott betet, zum Teufel betet, hat für mich erst einmal von Mitgefühl und Liebe nichts gehört. Es ist eins, davon zu sprechen, und das andere, das auch wirklich zu leben.

Ja Laris,

Da sollten wir mal herausfinden, wer für dich der Herr "Gott" ist und wer der Herr "Teufel". Ich meine nur, dass das Mittelalter vorbei ist und wir gehen in eine neue Zeit, die wir auch selbst gestalten werden, ob dies nun Institutionen behagt oder nicht.

So magst du mir vorwerfen, ich hätte nichts gehört von Mitgefühl und Liebe. Denn für mich ist Gott das, was ich in mir im JETZT spüre, wenn ich mich eingestimmt habe auf die Kraft, die ich als göttlich empfinde. Wenn ich nicht im JETZT bin, dann bin ich in meinen Bildern der Vergangenheit und der Zukunft. Ich bin zuweilen fixiert auf Götzen, mit denen ich mich immer wieder kurzzeitig gut fühlen kann. Und dies ist für mich das Einzige, das ich mit "Teufel" bezeichnen könnte.

Insofern "bete" ich zeitweilig zum Teufel, wenn ich nicht gerade bei mir bin, sprich "nicht zu Gott bete". Doch dies ist aus meiner Sicht keinesfalls zu verdammen und Schuldgefühle sind ohnehin nur eine Erfindung der Institutionen. Entscheidend ist nur, dass mich dieser "Teufel" nicht wirklich weiter bringen kann. Doch ausnahmslos jeder von uns kommt an das Ziel wo nur noch Gott in der Mischung ist.

Frohe Ostern,
Richard
02 Apr 2013 20:09 #19230 von Laris
Rita, mir geht es da wie dir.
Rchard, bei dir muss ich mich entschuldigen, da war ich wohl zu kurz angebunden.
Dich habe ich damit wirklich nicht gemeint.
Es ist eine Aussage des Papstes in seiner ersten Predigt und ihn habe ich auch damit gemeint, für die, die eben nicht zu dem Gott beten, mehr Liebe und Mitgefühl empfinden zu müssen. Oder vielleicht besser sollen.
Folgende Benutzer bedankten sich: Richard179
03 Apr 2013 05:46 #19233 von Manni
Auch ich stehe dem ganzen "Zauber" um diese Person sehr skeptisch gegenüber.

Offenbar brauchen die Menschen aber doch jemanden zu dem sie aufschauen können, ob es nun ein Papst ist oder ein anderes Idol. Für hat dies jedoch etwas Befremdliches.

Aber ich freue mich, dass dieser Mensch nun so ganz anders zu seien scheint als seine Vorgänger. Das könnte auch Veränderung mit sich bringen und die scheint mir dringend geboten, damit sich auch etwas tun kann.

Ich wünsche mir mehr Nächstenliebe unter den Menschen.

In unsere Kirche durfte ich Fragen stellen und sie wurden mir immer gut beantwortet. Das nannte sich damals "Sonntagsschule". Es wäre schön, wenn es das auch in den staatlich anerkannten Kirchen geben würde. Mich stört in der katholischen Kirche diese ständige Erniedrigung, so als sei der einzelne Mensch nichts wert. Da habe ich dann doch mal nachgefragt und wollte wissen, warum ich immer sagen muss, dass ich gesündigt habe obwohl ich mir sicher war die zehn Gebote Gottes beachten zu haben. Worauf hin mir geantwortet wurde, ich hätte anderen Menschen etwas weggenommen, wenn ich ihre Leistungen für mich in Anspruch nehmen würde. Der Papst lässt auch für sich beten und predigen aber er scheint frei von Sünde zu sein oder ist er auch nicht viel besser als die Gläubigen, die sich ihrer Sünden täglich im Gebet bekennen.

Also etwas befremdlich ist das für mich schon.

Im Vergleich dazu hatte Jesus selbst sein Kreuz getragen und Gott um Vergebung für die Leute, die ihm diese Last auferlegten gebeten. Er hat sich für seine Peiniger stark gemacht und sich nicht selbst vor Gott erniedrigt. Es ging also nicht darum, was er falsch gemacht hatte und wofür er büssen sollte sondern darum, dass Gott denen vergeben möge, die über ihn richteten.

Gott hätte ja auch als Allmächtiger diese Bluttat an seinem Sohn verhindern können, doch er wollte wohl mit dessen Auferstehung ein unvergessliches Zeichen setzen, dass der Geist unsterblich ist und nur die Materie vergänglich.

Was soll ich mich nun an Vergänglichem festhalten, um daran zu glauben? Vielleicht vermag der neue Papst diesen Glauben durch weniger Worte und mehr Taten zu kräftigen. Das würde mich freuen.
Folgende Benutzer bedankten sich: Richard179
03 Apr 2013 07:37 #19234 von Richard179

Laris schrieb: Rita, mir geht es da wie dir.
Rchard, bei dir muss ich mich entschuldigen, da war ich wohl zu kurz angebunden.
Dich habe ich damit wirklich nicht gemeint.
Es ist eine Aussage des Papstes in seiner ersten Predigt und ihn habe ich auch damit gemeint, für die, die eben nicht zu dem Gott beten, mehr Liebe und Mitgefühl empfinden zu müssen. Oder vielleicht besser sollen.

Danke liebe Laris,

aber es gibt nicht wirklich etwas, für das du Schuld empfinden könntest. Schuld empfindest du nur für eine Illusion, denn alles hat Ursachen in Mustern um uns, die wir ohne entsprechendes Bewusstsein nicht beeinflussen konnten und können. Danke, Manni für die deutliche Beschreibung deiner Gefühle. Die hier aufgezeigten Bilder sind rückblickend auch für mich erschütternd. Und sie werden tatsächlich im 3. Jahrtausend noch gelebt und weitergegeben. Da ich protestantisch aufgewachsen bin, haben sich diese Muster des „unwert“ Seins, der Hölle und der Bestrafung nicht ganz so tief in mich eingegraben.

Doch bin ich sehr dankbar, dass ich vor nicht allzu langer Zeit mit Usui Reiki an mein heutiges Glaubenssystem herangeführt wurde. So erfuhr ich direkt die Kraft, die uns allen verfügbar ist und die wir z.B. mit unseren Händen gezielt nutzen können. Stück für Stück wurde für mich immer klarer, dass unsere so geschätzten Gedankengebäude „nichts“ sind gegen die Kraft, die wir in uns wahrnehmen können. Schließlich konnte ich dann auch für mich annehmen, dass diese Kraft auch alles physische steuert und dass mein „eigentliches Ich“ diese Kraft ist, die mit allem was ist verbunden ist.

Die Erkenntnis, die hieraus erscheint? Sie ist die Herausforderung an sich. „Gott“ ist „alles was ist“ und so bin ich wie ein Zweig in dem Baum, der Gott ist. Ich habe alles in mir von diesem Baum. Ich bin ein „Ebenbild“. Sehr viel wurde nur vergessen und überdeckt mit Mustern der Illusionen. Ja, dann kam es knallhart und direkt im Text. Ich bin Gott. Und wir können es z.B. erfahren, wenn wir die Christus-Energie in uns aktivieren, sie in uns „einladen“. Und immer wieder begegnen mir Beispiele in Texten, die klarstellen, dass letztlich alle Religionen diese „Erkenntnisse“ einschließen. Es waren eben Menschen, die Interpretationen, Bilder und Regeln ablieferten, was wiederum Ursachen und Unbewusstheit nachfolgte.

Für mich nehme ich den Satz des Papstes als Einladung, Liebe und Mitgefühl, die Inhalt der Christus-Energie sind, in mir aufleben zu lassen.

Alles Liebe,
Richard
04 Apr 2013 06:58 #19237 von Laris

Mannimen schrieb: Im Vergleich dazu hatte Jesus selbst sein Kreuz getragen und Gott um Vergebung für die Leute, die ihm diese Last auferlegten gebeten. Er hat sich für seine Peiniger stark gemacht und sich nicht selbst vor Gott erniedrigt. Es ging also nicht darum, was er falsch gemacht hatte und wofür er büssen sollte sondern darum, dass Gott denen vergeben möge, die über ihn richteten.


Was soll ich mich nun an Vergänglichem festhalten, um daran zu glauben? Vielleicht vermag der neue Papst diesen Glauben durch weniger Worte und mehr Taten zu kräftigen. Das würde mich freuen.


Mit meiner Cousine habe ich mal telefoniert. Sie meinte, das sie wirklich Christen sucht,Christen vom Herzen her. Zuerst habe ich sie gar nicht verstanden.Ein Christ war für mich jemand, der einer christlichen Gemeinschaft angehört. Es hat lange gedauert, fann musste ich ihr zustimmen. Nur wenige, unser Dorf ist voll mit sogenannten Christen, sind auch wirklich welche. Und einige, die keiner christlichen Gemeinschaft angehören, sind welche.
04 Apr 2013 12:32 #19238 von Laris
Richard, da du Reiki ansprichst. Bin mal gespannt, ob der neue Papst da anders denkt über Reiki und co.