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Karma? - Wieder-finden? Los-lassen?

01 Jul 2008 20:19 #2518 von Gernot
qmondfrau: Bitte poste doch filmtipps für andere Filme und themenfremde sachen in einem neuen Thread ;)

Also.
Nachdem ich gerade dabei bin das "Karma" in einer Beziehung zu lösen, bin ich zu dem Thema viel unterwegs - und da habe ich folgenden interessanten Text gefunden:

....Entsprechend verfällt man unbewusst seinen Mustern und Programmen, die man mit der jeweiligen Person in früheren Inkarnationen durchgespielt hat und weiter durchspielt; solange, bis diese ge- oder erlöst sind. Es kann auch vorkommen, dass solche Angelegenheiten eigentlich ge- oder erlöst sind, aber beide Parteien immer noch emotional aneinander gehaftet bleiben. So passiert es, das die Beziehung zu diesem Partner "unnötig" wird und sich auflöst, sobald die emotionale Verbindung getrennt wird. Davor haben die meissten grosse Angst; kein Wunder, denn dies kann sehr schmerzlich sein.

Geschehnisse auf anderen Erlebnisebenen (das sind die anderen Inkarnationen), können ein Trauma ausgelöst haben, oder ein anderes psychisches Phänomen. Es können im heutigen Leben immer noch unbewusst die gleichen Energiebedingungen herrschen oder auch reaktive Verhalten oder Energiestrukturen. Jedenfalls ist es so, dass wir im Leben uns bestimmten Themen immer wieder annähern, solange, bis wir nah genug da heran kommen, um den Konflikt zu erlösen.

Situationen dieser Art äussern sich als "Mit-ihr/ihm-geht-es-nicht-und-ohne-sie/ihn-auch-nicht"-Konflikte erweisen und sind oftmals typische "Gelöst-werden-wollen"-Konflikte. Man wird förmlich mit der Nase drauf gestossen und das Ergebnis kann durchaus das völlige Loslasen nach sich ziehen, die Verbindung kann "unnötig" werden.

Zum Erlösen der Strukturen brauchen wir vor allem uns selbst; der "Mitspieler", also der Partner, ist für unsere "Er-lösung" nicht unbedingt notwendig. "Er/Sie" hat uns nur dahin geführt, damit wir anschauen können, was passiert ist. Wir sind allerdings nicht verantwortlich für die Lösung der Verstricktheit des Partners, sondern vielmehr für unsere eigene Verstricktheit. So hat jeder von uns seine Eigenverantwortlichkeit und seinen Part, den er/sie zu heilen hat.
Manche karmische Knoten lösen nicht durch partnerschaftliche Beziehung. Gerade die Fixierung auf die partnerschaftliche Beziehung kann einer wirklichen Lösung einer karmischen Verbindung im Wege stehen.

Ein weiteres, grosses Problem ist das allgemeine Verständnis über dass, was man heute für "Liebe" hält, was Liebe ist, was Emotion ist und dass emotionale Anhaftungen mit Liebe verwechselt werden; bzw. dass emotionale Problematiken mit Liebe gleichgesetzt werden.

Aus dem Verständnis heraus, dass Liebe nicht immer unbedingt mit Emotion gleichsetzbar ist und das Liebe ebenso kein emotionales Anhaften ist, kann man sehr viel in neuem Licht betrachten. Die Liebesfähigkeit hat sich bei den Meissten nicht über die Kinderstufe herausentwickelt. Deshalb geschehen unter dem Aspekt "Liebe" so viele Dramen und es gibt viele Missverständnisse.

Jedes Gefühl, wie "ohne Dich kann ich nicht sein" oder "ohne Dich will ich nicht leben" oder ähnliches, ist nicht Liebe. Aber leider werden gerade diese "romantischen" Attribute kollektiv als "Liebe" verstanden. Die emotionale "Schmacht" hat ganz andere Gründe. Diese Schmacht ist Ausdruck eines tief in der Seele sitzenden Defizits. Ich habe bei diesem Bild immer das verletzte, traurige, emotional vernachlässigte, sehnsüchtige Kind im Sinn; das Innere Kind. Die Partnerschaft muss dann dafür herhalten, die Sehnsüchte des Inneren Kindes zu stillen. Zwei "Kinder" treffen in ihrer gegenseitigen Bedürftigkeit aufeinander. Und wenn das Spiel auch noch karmisch ist, also wiederholend, dann ist das Vorhandensein entsprechender emotionalen Verstrickungen nicht weiter verwunderlich. Die Seele will solche Komplikationen lösen, aber man kann nur das lösen, was man erkennt und sieht. Solange es dem Ego verborgen bleibt, ist es unsichtbar.


Ich habe den Text aus dieser schönen Webseite: www.seelenfluegel.net/ und erkenne das Copyright des Autors ausdrücklich an.
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene
08 Jul 2008 19:37 #2548 von sirascha
hallo miteinander,
obwohl noch selten anwesend bin(nicht verwesend zero,hihi)
möchte ich trotzdem etwas dazu beitragen.
ich glaube nicht an karma.und das gründet sich auf dem wissen,das es nur EINE WAHRHEIT EINE GEGENWART UND EINE INTELLIGENZ GIBT!!!!
wir alle sind eis mit ihr und das anzuerkennen bedeutet veratwortung für sich selbst zu übernehmen und das wir in der summe unserem schöpfer gleichen(nach seinem bild sind wir geschaffen).es gibt keine trennung,also sind wir alle verwandt,es sei denn ,ich bestreite die tatsache,dass es eine allgegenwart gibt.
wenn es EINE allgegenwart, intelligenz und unendlichkeit gibt,dann sind wir ein teil davon. ansonsten wäre die aussage vollkommen falsch.
wir schaffen unsere realität hier und jetzt immer selbst,mag uns das gefallen oder nicht.dennoch ist es so.

liebe grüsse

aber wir lernen ja alle gell
09 Jul 2008 19:07 #2554 von larannha
das kommt darauf an wie man Karma definiert...

wenn man vom Ansatz der Wiedergeburt ausgeht dann macht es schon einen Sinn. Die Seele arbeitet in jedem neuen Leben an bestimmten Erkenntnissen und Erfahrungen um sich zu vervollkommnen, dazu gehören auch Verstrickungen/Bande mit anderen Seelen, die entweder irgendwann gelöst werden wollen oder sich wiederbegegnen um sich zu helfen oder gemeinsam an etwas arbeiten. Meine Theorie B)
13 Jul 2008 17:19 #2575 von KeepOnSmiling
Ja, larannha,

es kommt immer darauf an, wie Begriffe definiert werden.
Karma ist ein Begriff aus dem Hinduismus/Buddismus und da sehe ich es wie Anande, dass wir "westlichen Geister" den Begriff oft anders nutzen, als er von unseren Asiatischen Freunden gemeint ist (quasi missverstehen, wenn "man" mißverstehen so definieren will)...

Ich glaube an eine "gewisse Art" der Wiedergeburt, aber anders als die meisten:
Meine Seele ist ein Bruchstück, ein Splitter der Weltenseele, die in diesem Leben Erfahrungen und Kenntnisse sammelt und nach meinem Tod diese an die Weltenseele weitergibt. Eine Reinkarnation dieses einen Bruchstücks, dieses Splitters wird nie geschehen. Aus der unendlichen großen Zahl an möglichen Splittern aus der Weltenseele wird kein Splitter zweimal erscheinen und/oder auftreten.
Und nach dieser, meiner Theorie, ist es demnach auch nicht möglich ein bestimmtes Karma von einem Leben in ein nächstes zu übertragen!

Das ist meine Definition und mein Glauben an/von/über Karma... Es gibt es nicht!

KeepOnSmiling
:)lliKöhl
13 Jul 2008 19:21 #2577 von larannha
naja, du hältst dich da sehr streng an den Hinduismus. Ich halte mich da an keine besondere Religion sondern nur an Erfahrungen, denen ich nachgegangen bin und recherchiert habe und bin dann bei dem übrigens sehr interessanten Thema Karmaastrologie fündig geworden, da kann man so einiges rauslesen an Karma und hat es dann sozusagen auch noch schwarz auf weiß. Aber wie gesagt bei mir hat es nichts mit Religion zu tun sondern ich habe Nachforschungen angestellt weil ich Fragen hatte und habe Antworten bekommen.

:dry:
28 Mär 2009 11:30 #4574 von Schmetterling
sirascha schrieb:

hallo miteinander,
obwohl noch selten anwesend bin(nicht verwesend zero,hihi)
möchte ich trotzdem etwas dazu beitragen.
ich glaube nicht an karma.und das gründet sich auf dem wissen,das es nur EINE WAHRHEIT EINE GEGENWART UND EINE INTELLIGENZ GIBT!!!!
wir alle sind eis mit ihr und das anzuerkennen bedeutet veratwortung für sich selbst zu übernehmen und das wir in der summe unserem schöpfer gleichen(nach seinem bild sind wir geschaffen).es gibt keine trennung,also sind wir alle verwandt,es sei denn ,ich bestreite die tatsache,dass es eine allgegenwart gibt.
wenn es EINE allgegenwart, intelligenz und unendlichkeit gibt,dann sind wir ein teil davon. ansonsten wäre die aussage vollkommen falsch.
wir schaffen unsere realität hier und jetzt immer selbst,mag uns das gefallen oder nicht.dennoch ist es so.

liebe grüsse

aber wir lernen ja alle gell


Liebe Sirascha,

Du gibst mit Deinen Gedanken zum Thema Karma genau wieder, was ich selbst darüber denke. Wenn wir im JETZT leben und annehmen was IST, kann uns kein Karma dazwischenfunken.

Karma entsteht für mich dann, wenn wir das JETZT verlassen. Und wenn wir das JETZT verlassen, gilt es zu erkennen, ob meine Seele das JETZT verlassen will, um sich weiterzuentwickeln oder ob unser EGO uns einen "Streich" spielt und wir dann annehmen, der "Streich" hat was mit Karma zu tun und wir uns dann durch die Verstrickungen und Verwirrungen unseres "Karmadenkens" erst recht ein Karma schöpfen, um uns vom JETZT ablenken zu können, damit wir dem JETZT ANNEHMEN mit einem "guten" Gefühl entgehen können.

Und dennoch frage ich mich, woher dieser "feste" Glauben an "Karma" kommt.

Was meint ihr, warum wurde das Thema "Karma" von den Menschen er-schaffen?

Ist es nicht so, dass eine "kritische Masse" zu diesem Thema erreicht wurde und dieses Thema damit eine Schöpferkraft erhalten hat?

James Redfield weist ja mit Celestine darauf hin, dass, wenn wir die "kritische Masse" erreichen, eine neue Kultur der Menschlichkeit und des Mitgefühls entstehen wird.

Lassen wir doch diese "angstbesetzten" Themen wie Karma und andere los und lenken unseren Blick bzw. unsere Gefühle und Gedanken auf James Redfields Thema Menschlichkeit und Mitgefühl, um damit ein Teil der kritischen Masse zu sein und Schöpfer dieser von uns allen hier gewünschten neuen Kultur der Nächstenliebe und Menschlichkeit.

Bevor ich es vergesse; zum Thema Liebe lese ich gerade ein Buch, dass ich persönlich sehr interessant und erkenntnisreich empfinde. Ich kann es jedem wärmstens empfehlen.

Das Buch ist von Erich Fromm und trägt den Titel:

"Die Kunst des Liebens"

Nachfolgende Zusammenfassung von Matthias Kaldenbach zu oben genanntem Buch setzt sich ausschließlich aus Originalzitaten zusammen, die in der Originalreihenfolge belassen wurden.

www.matthias-kaldenbach.de/dkdl.htm

Ich würde mich sehr freuen von Euch zu erfahren, welche Gedanken und Gefühle bei Euch zu diesem Thema aufkommen.

Alles Liebe für Euch.

Natali