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Das Recht zu sterben...

12 Nov 2008 11:36 #3271 von KeepOnSmiling
Hallo, liebe Celestine-Gemeinde,

auf GMX wurde mir ein kleines Video offenbar...

http://video.gmx.net/watch/5444739/Maedchen_erkaempft_sich_das_Recht_zu_sterben

Hier wird von der dreizehnjährigen Hanna Jones berichtet, die sich das Recht erkämpft hat, sterben zu dürfen...
Hanna hat Leukämie und eine Herzmuskelschwäche (aufgrund der vielen Medikamente) und verweigert eine möglicherweise lebensverlängernde Herztransplantation!

Ich weiß nicht, ob der Link funktioniert und Ihr Euch das kleine Video anschauen könnt...

UNS ALLEN wünsche ich dieselbe Kraft und Gelassenheit, mit der sich die kleine Hanna Jones Ihren Ängsten und Ihrem Tod stellt.
UND UNS ALLEN wünsche ich, dass sich der Wandel in unseren Köpfen und Herzen vollzieht, dass der Tod nichts Furchteinflösendes ist, nichts was bekämpft oder gemieden werden muss, sondern das der Tod das wird, was er ist: Ein Teil unseres (körperlichen) Lebens und die Pforte zu was auch immer uns danach erwartet!
Als die Energiewesen, die wir sind, brauchen wir den Tod unseres biologischen Daseins nicht zu fürchten... Was meint Ihr?

KeepOnSmiling
:)lliKöhl
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12 Nov 2008 12:08 - 12 Nov 2008 12:10 #3274 von planetjanet
Hallo Kos :)

schön von dir mal wieder zu sehen ;)

nun, da stimme ich dir zu.
... und kann darauf noch auf den Spiri-Film "The Fountain" verweisen, bei dem es auch um den Tod geht.
Das wir ihn annehmen können und nicht dagegen ankämpfen und wehren müssen. Sondern als einen Teil unseres Daseins auf Erden.

mit lichtvollen Grüssle
planetjanet
12 Nov 2008 12:25 #3276 von Rita
Hallo Olli,

ich für mich persönlich habe keine Angst vor dem Tod. Ich bin eher neugierig, was danach noch alles kommt und sehr gespannt darauf. Ich habe nur Probleme damit, dass die, die ich hier zurück lasse, an der Trennung so leiden müssen. Wenn ich ihnen dieses Leiden abnehmen könnte, fände ich das sehr schön und ich könnte noch entspannter die nächste Stufe meiner Entwicklung angehen.

Lieben Gruß von
Rita
12 Nov 2008 16:53 #3281 von KeepOnSmiling
Hallo Rita,

hast Du eine Idee, wie dieser Wandel vollzogen werden kann, dieser Wandel, nicht mehr zu leiden, wenn ein lieber Mensch gestorben ist?
Sich eher zu freuen, dass dieser Schritt geschafft ist und irgendwann auch soweit zu sein, den anderen dann wieder treffen oder gar auf neue Art verbunden zu sein...

Hat irgendjemand eine Idee, wie jeder einzelne diesen Wandel vollziehen kann?

KeepOnSmiling
:)lliKöhl
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12 Nov 2008 22:09 #3283 von Rita
Hallo Olli,

nein so weit bin ich noch nicht.

Grüße von
Rita
07 Mär 2009 22:40 #4250 von Wombat68
Hallo Ihr,
zu dieser Frage der Traueraufarbeitung,wie du sie angesprochen
hast,Olli,versuchte ich bereits zum Thema"Trauer und Schmerz"
meine Erfahrungen zu schildern-ein Patentrezept gibt es hierfür sicher nicht.Bei mir hatte ich den Eindruck,dass es mir leichter
gefallen wäre,wenn ich das Thema "Tod in der Familie"nicht mein
ganzes Leben verdrängt hätte,und so traf mich alles 2008 wie ein
Keulenschlag-plötzlich waren 3geliebte Menschen nicht mehr da-
meine eigene kleine Welt brach in sich zusammen.Hier kann man
erkennen,dass dieses Verdrängen der Gedanken an den Tod nicht
unbedingt der richtige Weg ist.Ich befasste mich mit dem
Gebiet der Nahtodforschung.Hier gibt es eine umfangreiche
Literatar darüber,angefangen mit Elisabeth Kübler-Ross,der
Pionierin auf diesem Gebiet.Betroffene berichteten,nachdem sie
zurückgeholt worden waren unabhängig voneinander oft über die
gleichen Erlebnisse:ein weisses Licht und das Gefühl unendlicher
vorbehaltloser Liebe empfing sie auf der anderen Seite,auch
bereits verstorbene Menschen,die ihnen wichtig waren,erklärten
ihnen,dass ihre Zeit noch nicht gekommen sei und sie wieder
Zurück müssten-diese Rückkehr wurde immer als qualvoll bezeichnet.Allen ist gemeinsam,dass sie die Angst vor dem Sterben komplett verloren haben.Auch die Berichte in"Celestine"
über das Jenseitige bestärkten mich in der tröstenden
Hoffnung,dass wir uns alle dereinst wiedersehen werden-dort
auf der Lichtung am Ende des Pfades.
Von einer Vision möchte ich noch berichten,die mich vor
einigen Jahren überrollte:ich sass-wieder einmal-deprimiert vor dem Haus und sah in den strahlend blauen,nur von einigen
von der Sonne durchfluteten Wolkenbändern durchsetzten Früh-
sommerhimmel-ich glaube,es war ein Maimorgen-und plötzlich hatte ich dass Gefühl,dass der Himmel über der von mir abgewandten Seite des Hauses aufriss und ein herrliches,tosendes
Konzert wie von Millionen Glocken erfüllte die Luft.Von
unendlicher Freude gepackt,schoss ich von meiner Bank hoch,ich
wollte in diesen strahlenden Riss am Himmel sehen,wollte ihn
unbedingt sehen-aber noch bevor es dazu kam,zeriss das Geräusch
eines näherkommenden Hubschraubers die Luft und übertönte
alles-und die Vision verschwand so schnell,wie sie gekommen
war-ich war unsäglich enttäuscht.
Von einer ganz lieben Freundin,die ich später auf dieses
Thema ansprach erfuhr ich,dass sie ein ähnliches Erlebnis
hatte-allerdings mit dem Unterschied,dass sie Millionen von
Stimmen höhrte,wie ein gigantischer Chor tosend-sie war
ebenso von unsäglicher Freude gepackt worden wie ich.
Das alles hilft mir im Moment unglaublich bei meiner Trauer.
Nun weiss ich,dass meine 3 es gut haben-dort drüben,in
unendlicher Liebe geborgen.

Alles Liebe und Gute für uns alle wünscht sich Stefan--
Tschüss