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Das Recht zu sterben...

08 Mär 2009 12:59 #4257 von fleur
Jemand, der stirbt, befindet sich in einem sehr verletzlichen Zustand glaube ich. Wer sagt denn, dass wir nicht jeden Tag sterben?

Meine Erfahrung sagt mir, dass man sich den Tod und die darauffolgende Wiedergeburt hart erkämpfen muss. Ohne FLeiß keinen Preis. Meine innere Stimme rät mir die Kirche mit diesem Thema in Verbindung zu bringen.

n meiner Familie mütterlicherseits spielt sie eine große Rolle, da der Tod permanent verdrängt wird. Es macht mich die GEsellschaft krank.
Es ist sehr intim, doch man verkauft seine Seele doch nur aus einem Grund an die Kirche: Verantwortung für seinen Tod ablegen- Tod verdrängen. Arbeit am Bewusstsein aufgeben. Stillstand.

Doch ich liebe weiterhin schöne Kirchen und Gebäude undkönnte ohne sie nicht trauern.

Ich verbleib mit herzlichen Grüßen. Lang nicht mehr da gewesen und das Thema sowie die Beiträge bestimmt nicht in der vollen Reichweite wahrgenommen :=.)
08 Mär 2009 15:03 - 08 Mär 2009 15:07 #4259 von KeepOnSmiling
Hallo Fleur,

schon, wieder von Dir zu lesen...

Deine Gedanken zu Thema Kirche und Tod und den Umgang mit dem Tod empfinde ich als sehr interessant... ich erkenne mich darin teilweise wider.

Leider ist es so, dass viele den Tod, das Faktum, dass sie oder enge Freunde und Verwandte eines Tages ihre Daseinsform ändern (für mich ist der Tod nichts anderes) verdrängen und dann sehr überrascht davon werden.

Ist es nicht so, dass der Tod (neben der Tatsache, dass wir irgendwann einmal geboren worden sein müssen) die einzige unstreibare Wahrheit in unserem Leben ist - das einzige definitive unverrückbare Faktum?

KeepOnSmiling
:) lliKöhl
Folgende Benutzer bedankten sich: Nirvana
09 Mär 2009 23:51 #4272 von Wombat68
Hatte in meinem Beitrag das ursprüngliche Thema verfehlt-was ich nun nachhole--das Beispiel des kleinen Mädchen ist
beindruckend.Bereits ein so junger Mensch fordert also sein Recht auf den freien Willen ein,sterben zu dürfen--das zeigt,
dass wir uns im Wandel befinden.Ebenso das 13-jährige Mädchen,das,wie
in den Medien berichtet wurde,ihre Zwangsverherheiratung mit
einem 30-jährigen rückgängig machen liess zeugt von ungeheurem
Mut.Diese Kinder lassen sich von den sog."Erwachsenen "nichts mehr
aufbürden und wehren sich.Daran sollte gerade Deutschland als
ein mit Ängsten überfrachtetes Land sich ein Beispiel nehmen
anhand(oder an der Hand)dieser beiden mutigen Mädchen.
Um zum Thema zurückzukommen-wir leisteten unserer Mutter aktive
Sterbehilfe,indem wir den Ärzten zustimmten,sie nicht mehr
künstlich am Leben zu erhalten-hätte sie doch dadurch ein
unwürdiges Dasein als schwerstgradiger Pflegefall fristen
müssen.Schweren Herzens akzeptierten wir ihr fundamentales
Recht,sterben zu dürfen-das waren wir ihr einfach schuldig.
Dieses Recht auf einen Tod in Würde darf keinem Menschen
genommen werden--niemals.Der Wortlaut"künstliche Lebenserhaltung"sagt schon alles aus,was wir wissen müssen.
Natürlich=mit Gott,künstlich=gegen Gott.Übrigens mussten
wir die gleiche Entscheidung bei unserer Schwester treffen,
wir haben ebenfalls losgelassen und liessen sie in Würde gehen.

Sorry nochmal für die ursprüngliche Themaverfehlung--Stefan
10 Mär 2009 10:46 #4275 von KeepOnSmiling
Hallo Stefan,

Du brauchst Dich nicht dafür entschuldigen, dass Du den Kern des Themas - der Überschrift nicht ganz getroffen hast.
Das entscheidet letztendlich jeder für sich selbst.

Du hast Deine eigene Gedanken dazu oder durch die Überschrift ins Forum eingebracht und (für uns) neue Sichtweisen aufgedeckt.
Dafür sind wir hier in diesem Forum, oder?

Ja, der Wandel vollzieht, im Kleinen, z.B. bei den Kindern können wir das erkennen.

Und dass Du uns (mir in jedem Fall) das gezeigt - offenbart hast, empfinde ich als sehr wertvoll. DANKE dafür!

KeepOnSmiling
:) lliKöhl
Folgende Benutzer bedankten sich: Nirvana
10 Mär 2009 10:57 #4276 von Wombat68
Hallo Olli,
kein grund,sich zu bedanken,habe einfach meine Wahrnehmung meiner Erfahrungen geschildert

---Gruss Stefan---