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Politik, Manipulation und die kritische Masse

11 Jan 2008 21:43 #1456 von derJGC
Hi..

Du sagst es ganz treffend....

Schall und Rauch in der Politik sind das Eine, Schall und Rauch im Alltagsleben meiner Meinung nach jedoch wichtiger.



Das was hier bei "mir" passiert, darf nicht (in uns von den Medien um die Ohren gehauene Weltgeschehen) untergehen...

Es ist genauer betrachtet eine der schwierigsten Aufgaben, zu allererst sich mal darüber klar zu werden, "was geht mich was an und was nicht"... wo liegen meine Notwendigkeiten...

Und so müssten eigentlich die eigenen Prioritäten durchstrukturiert werden..

So wie in einem Betrieb "betriebswirtschaflich" gedacht wird, so müsste eigentlich auch das eigene Verhalten überdacht werden, wenn es wirklich das gewünschte Ergebnis liefern soll..

Manchesmal habe ich den Eindruck, das sich der Innere Schweinehund hinter den eigenen Ängsten versteckt, nur um nicht zugeben zu müssen, das er nur zu faul ist, das Nötige zu veranlassen..

Aber umgekehrt hab ich auch schon erlebt, wie meine Faulheit sich gegen eine Notwendigkeit stellte und sich dabei hinter meinen Ängsten versteckte...

Allerdings muß ich sagen, das solcherlei Geschehen meist dann vorkommt, wenn ich mich z.B stressen lass oder selber Stress mach, oder Dinge tu, dir mir eigentlich am Hintern vorbeigehen sollten oder ich einfach ich nicht die richtigen Hintergrundinformationen oder Kompetenzen zwecks meinem Handeln habe.

Und wer sich die Welt mit offenen Augen anschaut, der sieht selbst, warum es in den modernen Staaten zum Ausfall der grundlegensten Werte kommt...


JGC
14 Jan 2008 15:04 #1470 von Celestin
Hi JGC,

Ein sehr interessanter Ansatz! Wobei, wenn man sich den Energieverlust von angstbasiertem Verhalten ansieht, weiss ich nicht mehr, ob man nur Faulheit sagen kann. Wenn schon im Sündenbereich, dann vielleicht auch Feigheit?

Ganz zutreffend finde ich auch deine Analyse der Ängste wegen fehlender oder falscher Hintergrundinformation. Das Schüren diffuser Ängste anderer zwecks eigener Profitgier ist das Thema schlecht, wenn es um eigenes Wohlbefinden geht. Ich wäre deshalb auch mit Assagen wie "dem Verfall grundlegener Werte in modernen Staaten" sehr vorsichtig. Auch das ist nur wieder eine Mode. Mainstream und Gegenmode, verstehst du was ich meine?

Wenn man nämlich genauer hinkuckt, dann ist es auch so, dass vieles vom alten Ballast ungerecht und grausam war. Und vieles musste weichen, und das ist auch gut so.

Dieses "Erkennen" nun ist die Angst. Zu spüren, dass das woran man sich festhalten könnte aufweicht, ist an sich angsterregend. In diesem Zusammenspiel kann man nicht ohne weiteres davon ausgehen, dass die Welt von heute schlechter ist, sondern eben dass die alten Werte nicht oder nicht mehr gut waren. Heute findet man in fast allen Grundgesetzen Dinge wieder, da hätte der König von früher drüber gelacht.

LG
Celestin
14 Jan 2008 17:26 - 14 Jan 2008 17:30 #1471 von derJGC
Ja...

Es ist schwierig, die treffnden Definitionen zu finden, die erstens das Jetztgeschehen heute vernünftig beschreiben(wegen mangelnder Worte, welche die entsprechend komplizierten Sachverhalte in verständlichen eindeutigen Worten fassen kann)

Und dann natürlich auch die Frage nach den jeweils geltenden Regeln..

Manche sind gut, manche ziemlich nutzlos..

Die Hauptaufgabe ist meines Erachtens, das die heutigen Regeln mit den alten Regeln gegenseitig "hochgerechnet" werden, um ihre heutigen Tauglichkeiten zu prüfen und des weiteren bei den Selbstbetrachtungen der eigenen Person sowie dem eigenen Denken, nicht mehr auf den Umstand der "Bedeutungsumkehrung" hereinzufallen..

Sehe ich in einen Spiegel, so werden meine Seiten vertauscht..

Im geistigen Spiegel ist das nicht anders!!!

Viele Dinge, von denen man glaubt, sie wären Gut, schlecht oder Richtig und falsch usw..

...sind gar nicht so, wie sie uns immer erscheinen und wir sie entsprechgend interpretieren!

Weil die geistige Betrachtung ebenso einer "Umkehrfunktion"(Reflektion, Beugung, Brechung) unterworfen ist..(die selben Gesetze wie die in der Relativitätstheorie)

Deshalb warnten schon früher weisse Leute davor, nicht zu tief in den Spiegel zu sehen, da man dort zwar eine Menge Dinge erkennen kann, die aber oft nicht im richtigen "Bedeutungsmuster"(Zusammenhang) erfasst werden können und grade erst durch diese "gesehenen" Vision auf einen "falschen" Weg gerät..

Daher halte ich es für das wichtigste, seine eigene Selbstinterpretation von dem was man denkt und tut, zu aller erst zu überprüfen...

Dann erst seinen Blick in die Ferne und zu den "Anderen" schweifen lassen...


JGC
15 Jan 2008 09:28 #1480 von Celestin
Hi JGC,

Daher halte ich es für das wichtigste, seine eigene Selbstinterpretation von dem was man denkt und tut, zu aller erst zu überprüfen...
Und wenn es denn genau andersrum wäre? Wenn man grundlegen den Blick des "anderen" bräuchte, in etwa so wie man nie sein Gesicht sehen kann.

Immer gibt der "andere" uns Existenz, durch die Beziehungen, die wir aufbauen. "Allein", "ungebunden", "gelöst", "ohne Anhaftung" sind zwar schöne Worte, aber einfach nicht die Realität. Alles in und um uns herum trägt jederzeit auch "andere" in sich. Die Strassen auf denen wir gehen, die Worte die wir reden, das Essen das wir essen...

Wir müssen also der Realität ihr gesammtes Realsein absprechen, um uns überhaupt ohne "andere" denken zu können. Wir müssen die "anderen" vereinnahmen (alle sind eins), um uns überhaupt den Gedanken vom "nicht anhaften" vorstellen zu können. Wir müssen also den "anderen" gänzlich verschlucken, um überhaupt "ich bin" denken zu können.

Das ist der uralte Widerspruch!

Ist es nicht so, dass wir bewusst aus mehreren denjenigen "anderen" Spiegel aussuchen sollten, der uns gut tut, anstatt grundsätzlich Spiegel zu leugnen.

LG
Celestin