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Die Schule des Lebens

03 Jan 2012 17:18 #16348 von kathrinro
Lieber Manfred,

Erst einmal meine ganze Hochachtung dafür, wie Du mit dieser schweren Situation umgehst.

Vorhin habe ich noch überlegt, ob ich auch das Thema Schmerzen mit erwähne, habe es aber dann sein lassen, da ich zumindest mit chronischen Schmerzen (Gott sei Dank) keine Erfahrungen habe.
Allerdings weiß ich, dass es bei kurzzeitigen Schmerzen (gequetschter Finger, Zahnwurzel Behandlung...) sehr gut funktioniert, das erfordert allerdings einige Übung und Konzentration.

Und was sicher in Deinem Fall sehr wichtig wäre, ist, dass auch all die Gefühle gesehen werden müssen, die die Schmerzsituation begleiten: dieses ‘’nicht haben wollen’’ , die Ohnmacht, vielleicht gibt es auch Wut, Ungeduld und ich weiß nicht was alles. Es ist wichtig, sich diese Gefühle zuzugestehen, sich diese Gefühle zu erlauben.

Dann gilt es herauszufinden, welche Gefühle sich da auf der Körperebene manifestiert haben. Aber das lasse ich lieber Safi Nidiaye erklären:

Safi Nidiaye: Aufspüren verdrängter Gefühle mittels Körperzentrierter Herzensarbeit
03 Jan 2012 18:02 #16350 von Rita
Hallo Kathrino,

danke für deine Gedanken und auch für das Video.

Ja, ich weiß wie ich mich fühle, wenn ich wütend bin. Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes außer mir, nicht mehr bei mir. Ich nehme mein Umfeld nicht mehr war, alles ist ein Krampf. Damit fühle ich mich nicht wohl. Ich kann mich dann auch nicht "neben mich stellen" um zu schauen, was mit mir passiert. Ich empfinde diesen Zustand einfach als sehr unangenehm. Wenn ich dann wieder "klar denken" kann, ist der Grund für meine Wut fast immer noch da, sie hat ihn nicht aus meinem Lebenn verbannt, weg geschickt oder was auch immer. Aber dann kann ich mich mit dem Grund in Ruhe auseinander setzen, kann ihn annehmen, betrachten und dann etwas für mich daraus nehmen oder ihn ablehnen. Dabei fühle ich mich sehr viel wohler als in der Wut.

Mit deinem Video läuft mir nun innerhalb ganz kurzer Zeit Safi Nidiaye das dritte Mal über den Weg. Ich denke, ich soll mich mit ihr beschäftigen.

Grüße von
Rita
04 Jan 2012 00:21 #16360 von Manni

kathrinro schrieb: Lieber Manfred,
Und was sicher in Deinem Fall sehr wichtig wäre, ist, dass auch all die Gefühle gesehen werden müssen, die die Schmerzsituation begleiten: dieses ‘’nicht haben wollen’’ , die Ohnmacht, vielleicht gibt es auch Wut, Ungeduld und ich weiß nicht was alles. Es ist wichtig, sich diese Gefühle zuzugestehen, sich diese Gefühle zu erlauben.


Das wurde mir schon öfter so gesagt und ich habe es auch versucht mich so intensiv damit zu beschäftigen, doch es erschlägt mich und weitere Gefühle, wie Angst usw. kommen hinzu. Also je mehr Aufmerksamkeit ich dem schenke, um so heftiger werden diese Gefühle. Insofern kann ich nicht bestätigen, dass sie sich dann auflösen.

Es wäre vielleicht auch leichter, wenn es weniger wäre. Aber auch einen Zahnschmerz bekomme ich auf diese Weise nicht weg. Aber Atemnübungen helfen zumindest sich von Anspannungen zu lösen. Das ist ja auch was.

LG Manfred
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04 Jan 2012 08:22 #16361 von Martl
Lieber Manfred,

bei chronischen Schmerzen ist es oft so, dass sie sich durch ihre ständige und starke Präsents oft verselbständigt haben. Sie erhalten automatisch unsere Aufmerksamkeit, und dadurch auch immer wieder neue Energie.

Aus diesem Grund versucht man auch heute bei Unfallopfern, sie möglichst schnell schmerzfrei zu bekommen.

Ich bin leider kein Fachmann in diesem Gebiet, und es wäre vielleicht sinnvoll einen Schmerztherapeuten zu befragen.

Ich gebe Dir trotzdem den Tip, Deine Aufmerksamkeit nach Außen zu richten. Vor allem im Fühlen. Barfußgehen, zum Beispiel ist eine gute Methode Deine Aufmerksamkeit ganz auf den Boden auf dem Du gehst, zu richten. Zu fühlen wie er sich anfühlt. Mit den Fingern tastend Deine Umgebung erkunden, wie fühlt sich der Schreibtisch an, die Computertastatur bewusst wahrnehmen, etc. Doch auch bewusstes Beobachten der Umgebung - Farben, Formen, schöne Frauen, Veränderungen in der Natur .... ganz einfach so viel wie möglich bewusst anschauen. Auch aufmerksam riechen und hören. Ganz einfach so, als wolltest Du einen Bericht darüber schreiben. Auch Deine Arbeit kannst Du so bewusst wie möglich verrichten.

Ich weiß natürlich nicht wie stark Dich Deine Schmerzen Dich an Deiner Konzentration hindern. Oft ist im Zuge einer Schmerztherapie es schon sinnvoll Schmerzmittel zu nehmen, um in der Wahrnehmung nicht dauernd gestört zu sein.

Es ist natürlich auch so, dass je stärker der äußere Reiz ist, es um so einfacher ist, den chronischen Schmerz zu vergessen.

Ich hatte mal lange Ischiasprobleme, die mich auch in meiner Bewegung schon stark einschränkten. Als ich eines Tages trotz großer Schmerzen versuchte Schi zu fahren, waren meine Schmerzen und die Steiffheit nach einer halben Stunde wie weggeblasen. Es ist einfach unmöglich bei einem Konzentration erforderten Sport, an sich zu denken.

Lieber Manfred, ich hoffe dass Du einen für Dich passenden Weg findest, um wieder frei leben zu können.

Martl
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04 Jan 2012 10:46 #16365 von Manni
Danke dir Martl,

es stimmt, dass eine Konzentration Auf ander Dinge von den Schmerzen ablenken kann. Wenn ich z. B. Bei meinem Pferd bin, vergesse ich alles andere. Die Schmerzen haben sich in Luft aufgelöst, viel besser als bei einem Schmerzmittel. Aber wenn ich wieder zurück bin, ist alles beim alten und nichts hat sich geändert.

Vielleicht sollte ich nur bei meinem Pferd seien, doch dann könnte ich nicht mehr für seinen und meinen Lebensunterhalt aufkommen. Die Vereinbarungen mit unserer Gesellschaft lassen das einfach nicht zu. Und ich würde meiner Familie nur zur Last fallen, was ich auch nicht möchte.

Mit deinem Tip liegst Du jedoch sehr nahe an der bewussten Wahrnehmung. Sie müsste nicht nur außen sondern auch innen in gleicher Weise erfolgen. Auf was könnte ich mich dabei wohl konzentrieren, um die Schmerzen damit zu besiegen? Ich könnte mich mehr mit den Monenten befassen, in denen sie erträglicher sind oder gerade etwas nachlassen. Wenn ich das bewusster wahrnehme, würde ich dieser Linderung mehr Energie schenken und dieses Gefühl an der Stelle verstärken.

Wenn negative Gedanken aufkommen, versuche ich sie auch in positive umzuwandeln. Ich danke dir, dass Du mich auf diese Idee gebracht hast. :)

LG Manfred
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04 Jan 2012 23:41 #16382 von Babsi
Manni, ich hab Dich sehr lieb. Ganz am Anfang Deiner: Es ist wie es ist, Nachrichten; hmmm ned. Wir sind hier und so viel Weh, ist Scheisse. Unsere Seele ist nicht schuld, wir auch nicht. Durchhalten ok. wird wohl sein. Weil wir insgeheim an die höhere Gerechtigkeit glauben, müssen, wollen. Einfach, an uns.
Den Löffel abgeben hat Zeit, im UNI :-)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))