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Retrospektive für sich selbst

13 Dez 2007 15:21 #1030 von Natrak
Hallo liebe Leute,

ich habe dan mal einen Gedankengang rund um die 2. Prophezeiung, mit der ich mich beteiligen möchte.

Ich Buch wird ja dargestellt, dass sich die Menschen von den spirituell Gläubigen, religiösen Menschen und entwickelt haben zu den Technik und Wissenschaft und Beweisorientierten Menschen und dann jetzt langsam die alten Energien wiederentdecken (...oder so ähnlich)

Ich mache mir in letzter Zeit so meine Gedanken, wie ich mich selbst in meinem Leben weiterentwickelt habe und bin überrascht, wer und was ich schon alles war, was ich schon alles toll und ganz wichtig gefunden habe und anschließend aus meinem Leben gestrichen habe.

Ist es bei Euch auch so, dass ihr in Eurem Leben Phasen durchgemacht habt, die Ihr heute nie und nimmer mehr machen würdet - vielleicht sogar verurteilen würdet?
Mich bewegt der Gedanken, was ich schon alles gemacht habe und heute verurteile... und das ohne es recht zu bemerken. Oder anders herum, heute jemanden für etwas beschimpfe, was ich vielleicht in zehn Jahren selbst mache :dry:

Mir geht es einfach um die Frage, ob Ihr Euch auch bewußt werdet, welch langen, vielleicht auch total abwegigen Weg Ihr schon hinter her habt und welcher demnach auch noch vor Euch liegt...
Ich bin jetzt 27 Jahre alt und es liegen noch einige viele vor mir, vielleicht noch einmal das doppelte an Zeit! Wenn ich mir den Weg anschaue, den ich schon zurückgelegt habe -oftmals gar nicht so, wie es geplant war- dann bin ich ganz neugierig welcher Weg mit welchen Erfahrungen noch vor mir liegt, woran ich heute nicht mal im Ansatz dran denke!!!

Wie geht es Euch dabei?

Ciu
Natalis
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13 Dez 2007 22:32 #1038 von sirascha
hallo natrak,
ich bin extemist im durchleben von erfahrungen:)
und alles was ich bemängelt oder verurteilt habe,
habe ich dann auch durchlebt.und das bei vollem bewusstsein,autsch.
doch ich möchte nichts davon missen.
ich wünsche dir noch viele derartiger erfahrungen.

bin auch gespannt,was andere dazu sagen.
16 Dez 2007 19:56 #1099 von KeepOnSmiling
Hi Natrak,

ja ein spannendes Thema, dass Du hier anreisst...
...und endlich mal ein Celestin-Thema!

Ich habe auch so eine Veränderung erlebt. Ganz früher empfand ich Menschen (Chefs), die andere Kollegen entlassen haben, als Unmenschen... Erstrecht, wenn es mich persönlich getroffen hat!

Nun gab es im letzten Jahr erstmals Situationen, dass ich der Unmensch war und Kollegen den Vertrag gekündigt habe!
Interessante Erfahrung, weil ich stets überzeugt war, dass es auch für die betroffenen eine richtige Entscheidung war, sich nicht weiter zu quälen!
Heute erkenne ich auch, dass manche Trennung, die ich erleben und als höchst ungerecht empfand eine positive Entwicklung hervorrief... nämlich, dass ich heute da stehe (oder sitze), wo ich gerade bin. Und an diesem heutigen Platz, in diesem heutigen Umfeld fühle ich mich sehr wohl und wäre nie hier, wenn ich damals nicht diese Trennungen erfahren hätte!

Also, Natrak, ich kann Deine Erfahrungen und Gedanken gut nachempfinden. Diese Entwicklung, die die zweite Prophezeiung schildert, macht wohl jeder von uns für sich selbst auch durch.
Und auch ich bin gespannt, wo das alles noch hinführt!

KeepOnSmiling
:)lliKöhl
17 Dez 2007 14:17 - 17 Dez 2007 17:49 #1116 von Martin
Ganz wichtig für mich ist immer wieder die Frage, ob ich hier aus dem Herzen heraus gehandelt habe, ob meine Handlung "stimmig" und "richtig" nach den Gesetzen des Lebens war, oder ob ich nach einem alten Muster gehandelt habe, d.h. wie in der Kindheit gelernt nur versucht habe, Erwartungen zu erfüllen.
Man kann es zusammenfassen mit "authentisch sein", etwas mit Überzeugung und Liebe tun.

Alles Liebe

Martin
17 Dez 2007 14:38 #1117 von Celestin
Hi Natrak,

Ich war "Kaufmann", Studium, sehr seriös, verklemmt fast, Kravatte, Anzug, Frau und Kind... Mit 30 dann der Burnout, mit 31 die gesammte Umstellung.

Konsequenz: Die Zeit, die danach kam, waren 10 Jahre, die um ein Vielfaches intensiver waren, als alles davor. Bindungen, Trennungen, Freude und Trauer. Und die Erkenntnis, dass Erfahrungszeit nicht quantifizierbar ist sondern ein verzerrbares Element ist, der man mit "Qualität" zu begegnen hat.

Es geht mir heute nicht mehr um ein entweder/oder, sondern um ein Zusätzliches. Also nicht Wissenschaft oder Spiritualität, Intellekt oder Kreativität, denken oder fühlen, fressen oder gefressen werden, verheiratet oder frei, Karriere oder Freizeit...

Es geht um etwas, das ich mit nichts anderem als dem Wort "Qualität" beschreiben kann. Egal wo man grade drinsteckt, man kann alles mehr oder weniger wertvoll für sich gestalten. Diese Qualität hat mir in frühen Jahren gefehlt. Und diese Einsicht hat sich irgendwann sprunhaft kristallisiert, und die Dinge in ein gewisses Verhältnis zueinander gerückt. Es ist eine Entwicklung, die viele Menschen durchmachen, die sich mit Sinnfragen beschäftigen. Das ist so wie ich die zweite Erkenntnis lese. Ich nehme sie nicht wörtlich, und gehe nicht davon aus, dass alle Menschen auf die gleiche Art zur gleichen Einsicht gelangen.

Ich denke, man kann sehr wohl rasiermesserscharf logisch nachdenken, und eine ausgeglichene Gefühlswelt zulassen, und bewusst Energie an seine wichtigen Mitmenschen "verschwenden" wollen, und eine gute Liebesbeziehung zu einem Menschen führen, der nicht die gleichen Einsichten hat, und nicht jeden mögen, und Natur lieben, und Technik nutzen, und Glauben achten, und selber keine Religion haben, und sportlich kämpfen mögen, und den Frieden lieben, und...

Ich werde mit den Jahren sowohl unbefangener (im Erleben), als auch disziplinierter (im Nachdenken).

LG
Celestin
19 Dez 2007 14:07 #1153 von sirascha
hallo,
warum bist du so wütend.schon mal darüber nachgedacht.
wir alle erleben dinge die nicht so passen.
aber das ist dein ding.

und schlagen tun wir alle bissweilen.
aber ist das der weg?

ich will lernen
und sonst nichts

vielleicht erst später
aber dann