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Milliardäre für eine bessere Welt

05 Aug 2010 23:23 #10321 von karo
Milliardäre spenden die Hälfte ihres Vermögens.
Wie beurteilt Ihr diese Aktion?

www.stern.de/politik/ausland/us-milliard...spender-1590440.html
06 Aug 2010 13:31 - 06 Aug 2010 13:35 #10323 von KeepOnSmiling
Liebe Karo,
liebe Community,

das Spenden hat in den USA seit jeher einen ganz anderen Stellenwert, als zum Beispiel in Deutschland.

Seit langem gibt es in Deutschland den Sozialstaat und die Umverteilung und daraus entspringt die Einstellung: der Staat soll doch richten!

Also werden in Deutschland (und Europa) Steuern erhoben, die dann über Sozialleistungen des Staates an wirtschaftlich Schwächere und "Bedürftige" weitergegeben werden. Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Kommunismus, der alles etwas gleicher machen möchtet, als das "scheinbar" im Kapitalismus der Fall ist.

In den USA ud anderen Teilen dieser Welt gibt es solch eine Einstellung "der Staat solls richten" nicht in solcher Ausprägung. Und deshalb übernehmen die (Super-)Reichen diese Aufgabe.

Bill Gates und Warren Buffet, auch George Soros oder die Deutsche Bank, die Energiewirtschaft, Bosch oder Bertelsmann hier in Europa haben Stiftungen gegründet und geben immer wieder reichlich Spenden.
Auch hier in Deutschland gibt es neuerdings verstärkt "Spendengalas", in denen Prominente und Wohlhabende oder Reiche vorne weg gehen und großzügig spenden, um "das Volk" bzw. die "Normalreichen" zum Spenden für den guten Zweck zu animieren.

Der Unterschied zwischen dem spendenden Sozialstaat und dem spendenen Kapitalismus ist, wer die Entscheidung trifft, was und wer spenden(empfangs)würdig ist.
Der Effekt ist der gleich, den beide Sozialstaat/Kommunismus auf der einen und der Kapitalismus auf der anderen Seite haben das gleiche Problem.
Das gemeinnützige Spenden kommt nicht umhin, auch Eigennutz vorgeworfen zu bekommen.

Der Sozialstaat/Komunismus subventioniert (spendet) Geld an Arme oder Bedürftige Menschen, weil ein Bürger mit Geld in der Tasche und Konsumlust im Herzen "mehr Wert ist" als ein Bettler oder (Konsum-)Hungernder, der nichts mehr zu verlieren hat und möglicherweise aus schierer Langeweile eine Revolution anzettelt!
Der Kapitalismus spendet bereitwillig, weil Buffet, Gates und Co. davon leben, dass "das Volk" deren Produkte kauft, und da ist ein Spenden-Image förderlich für den Gesamteindruck eines guten Unternehmens mit guten Produkten/Dienstleistungen.

Es liegt also (wie bei allem) im Auge der Betrachters oder wie Celestine sagt: In der Sicht des Beobachters aus der fünften Prohpezeiung.

Und ich persönlich empfinde es als Gutes Zeichen, eine wunderbare Fügung, dass Reichtum keine Schande ist und Superreiche gerne große Teile Ihres Vermögens abgeben.
Es tut Ihnen nicht weh: Das Eine Prozent, dass Warren Buffet noch behalten will, ist wesentlich mehr, dass die meisten Menschen jemals in ihrem ganzen Leben durch ihre Hände Arbeit verdienen können.
Ich mache mir also keine Sorgen, dass Warren und Bill, um die Köpfe dieses Engagements zu nennen, danach Hunger oder Mangel leiden müssen ;-)

KeepOnSmiling
:) lliKöhl
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06 Aug 2010 13:37 #10324 von KeepOnSmiling
Hi,

ich füge gerad noch einen Link zum Beitrag "Spirituelle Ökonomie" bei: Das liebe Geld

KeepOnSmiling
:) lliKöhl
06 Aug 2010 16:28 - 06 Aug 2010 16:28 #10325 von karo
Liebe Keeponsmiling,

es könnte natürlich auch so sein, dass sowieso Geld demnächst völlig an Wert verliert, das die Superreichen längst wissen, ihr Scherflein schon in Form von Gold ins Trockene gebracht haben, aber vordenken für die Zeit nach einem Cut.Und da ist es sicher besser, wenn man vor dem Volk als großzügiger Spender dasteht, weil man dadurch auch geschützt ist.

LG von karo
09 Aug 2010 22:06 #10354 von KeepOnSmiling
Ein interessanter Gedanke, karo,

allerdings "tauschen" die Superreichen Ihr Geld nicht in Gold oder andere Sachwerte... Sie geben es weg, ganz ohne Gegenleistung - außer der PR, wofür auch immer sie sie wieder nutzen (...und zu Geld machen ;-) )

Beschäftigst Du Dich mit dem Thema Gold und Geldentwertung?

KeepOnSmiling
:) lliKöhl
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