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× 2. Erkenntnis - Ein Umdenken findet statt:
Dieser Aufbruch repräsentiert die Schöpfung eines neuen, vollständigeren Weltbildes, da es uns die fünfhundert Jahre alte Schuke der Präokkupation mit irdischem Überlebenskampf und materieller Bequemlichkeit zu liefern imstande war. Obwohl es sich bei der Beschäftigung mit den technologischen Aspekten unseres Menschseins um einen wichtigen Schritt in unserer Entwicklung handelte, wird das Erkennen der bedeutsamen Fügungen in unserem Leben unsere Wahrnehmung für den wirklichen Grund unserer Anwesenheit auf diesen Planeten öffnen und uns die wahre Natur des Universums enthüllen.

Umdenken oder einfach nur neue Begriffe

17 Jan 2008 14:27 #1516 von Mein_Leben
Liebe Community,

unter Umdenken verstehe ich etwas anderes als das was hier propagiert, bzw von anderen beschrieben worden ist.

Ein umdenken wäre für mich persönlich, z.B. wenn die christlichen Kirche weltweit erkennen würden, dass sie sich, seit ihrer Gründung, auf einem Weg der Seperation befinden, und dadurch den Glauben an den Mangel und die Trennung bestärken.

Das wäre ein Umdenken, wenn sie endlich von ihrem Weg abrücken und auf die anderen Glaubenssysteme zugehen würden.
Aber noch betonen und bestärken sie den Glauben daran, über den einzigen und wahren Weg zur Wahrheit zu verfügen.
Und um dem noch die Krone aufzusetzen, haben sie zwar die Seele des Menschen als Ausdruck des "Höheren SELBST" zwar richtig erkannt, doch was ist denn das Höhere Selbst, ist es nicht der direkte "Draht" zu dem was wir als "Gott" bezeichenen?

Wenn ja, dann haben sie das sogleich wieder in Gebote und Verbote gezwängt, wie sich ihrer Meinung nach Gott zu offenbaren hat, wie ER zu sein hat, das Ganze nennen sie dann Katechismus.

Pervers oder, wie seht ihr das?

Die christliche Kirche, die sich auf Jesus Christus als ihren Stifter beruft, und dieser Jesus Christus, der eindrücklich und deutlich hervorgehoben hat, das es so einen Gott wie im alten Testament nicht gibt, das alles wischen sie vom Tisch und stellen ihre eigenen Regeln auf.
Menschliche Regeln-nach menschlichen Maßstäben!

Nichts vom Umdenken zu sehen!

Aber es sind nicht nur die Glaubenssysteme, übrigens nicht nur die christliche Version, auch die anderen Weltreligionen tun sich damit schwer.

Auch bei der Politik und den weltweiten Wirtschaftssystemen herrscht ein einmündiges Schweigen im Walde, keiner strebt wirklich ein Umdenken an, weil sich alle vor dem Verlust ihrer "illusionären" Macht fürchten.

Wie es Jensen so schön im Roman und Film sagt:
Wenn die Prophezeihungen zum tragen kommen und gelebt werden, werden solche wie uns nicht mehr gebraucht- wir werden überflüssig!" Und so denken alle die Menschen die zurzeit in den Ämtern und auf Positionen sitzen, die die Macht beinhalten was bewegen zu können, sprich Kirchen,Politik,Wirtschaft...

Sie alle fürchten um ihre Macht, sie verlieren zu können, dabei realisieren sie gar nicht das sie nie wirklich Macht besessen haben!
Und wir, die denen folgen, realisieren nicht, das sie in Wirklichkeit keine Macht haben, sondern wir erstarren in der Untätigkeit, aus Angst vor Reppresalien, aus Angst das wenige was wir zu besitzen meinen auch noch zu verlieren.
17 Jan 2008 15:45 #1518 von Sternchen.hml
Hallo.

Ist es nicht erst einmal wichtig, dass wir, die wir hier sind diesen Prozess erleben? Ich bin nicht der Meinung das es gleich an die Kirche oder an die Politik gehen sollte. Ich glaube eher daran, dass jeder für sich diesen Weg entdecken und bereit sein muss ihn auch zu gehen. Dies setzt nämlich auch voraus das ich selbst bereit bin mir ins Gesicht zu sehen, was, wie ich glaube, nicht jeder bereit ist zu tun.

Man stelle sich mal vor, was passieren würde wenn sich unsere Welt, so wie wir sie jetzt kennen, von heute auf morgen ändern würde. Ich bin der Meinung, dies würde ein unvorstellbares Chaos hervorrufen. Viele Menschen würden sich selbst verlieren, weil alles woran sie geglaubt haben, womit sie aufgewachsen sind, wäre plötzlich nicht mehr gültig.

Deshalb wahrscheinlich auch der diskrete Hinweis, dass jeder die Erkenntnisse selber entdecken muss. Denn es gibt mit Sicherheit noch genug Menschen (ohne das sie in Politik oder Religion eine hohe Stellung einnehmen), die noch nicht bereit sind diesen Weg zu gehen.

Liebe Grüße Sternchen.hml
17 Jan 2008 17:42 #1519 von Mein_Leben
hallo sternchen,

natürlich ist es ein "Prozess" von vielen kleinen Schritten, nicht von einem großen, oder wenigen großen Schritten, da gebe ich dir Recht, oder stimme dir zu.

Du schreibst:
Man stelle sich mal vor, was passieren würde wenn sich unsere Welt, so wie wir sie jetzt kennen, von heute auf morgen ändern würde. Ich bin der Meinung, dies würde ein unvorstellbares Chaos hervorrufen. Viele Menschen würden sich selbst verlieren, weil alles woran sie geglaubt haben, womit sie aufgewachsen sind, wäre plötzlich nicht mehr gültig.

Ich meine dazu, dass es grade unsere Bequemlichkeit ist, der innere Schweinehund, den es zu überwinden gilt, oder der uns in dieser Untäigkeit "gefangen" hält, unsere Gefänigniszelle des eigenen Denken.
Wir haben Angst vor Veränderung, Angst vor Neuem, was war es denn, was die Leute dazu bewogen hat Hitler und seine kruden Ideen und seinem Rassismus gegen die Juden zu unterstützen oder zu folgen?

Die Angst vor diesen Menschen, aufgrund mangelnder Kenntniss über diese Menschen, "Juden" genannt, hat sie Hitler folgen lassen, mit dieser Angst lässt sich gut im Trüben fischen.

Angst vor Andersartigkeit, ist auch hier im Forum verbreitet, wenn ich Beiträge schreibe, in denen ich das Nichts beschreibe, oder sage es gibt Nichts weiter zu tun, da wird mir Gleichgültigkeit und Untätigkeit vorgeworfen, weder das eine noch das andere ist aber zutreffend, aber die Menschen haben Angst vor allem was ihnen als Neu daher kommt.

Ja, es gibt viele Menschen die noch nicht bereit dafür sind, sich dem zu öffnen wovon die Prophezeihungen sprechen, aber es werden täglich mehr und das ist schön zu sehen.

Ich könnt mich jetzt auch bequem zurücklehnen und Nichts tun, weil alles was getan bereits wird, ist vollkommen, auch wenn ich meinen Beiträge schreibe, selbst die sind göttlich vollkommen, auch wenn es in diesem Forum Mitglieder gibt, die diesen Satz nicht unterschreiben würden.

Aber egal, ich denke nur einfach das die Menschen, die zurzeit das "Sagen" haben, die Macht innehaben etwas zu bewegen, nicht handeln, aus der Angst heraus ihre illusionäre "Macht" zu verlieren, die sie in Wirklichkeit nie jemals besessen haben.
17 Jan 2008 19:50 #1523 von Sternchen.hml
Hallo.

Also ich muss ganz ehrlich gestehen das ich deinen Gedankengängen nicht ganz zu folgen vermag.

Du schreibst:Wir haben Angst vor Veränderung, Angst vor Neuem, was war es denn, was die Leute dazu bewogen hat Hitler und seine kruden Ideen und seinem Rassismus gegen die Juden zu unterstützen oder zu folgen?

Glaubst du denn wirklich das dies der Grund war? Das widerspricht sich doch total. Das was Hitler damals tat, war ja wohl mehr als nur eine kleine Veränderung, also kann es ja nicht sein das die Menschen damals ihm folgten weil sie Angst vor Veränderungen hatten. Er hat doch damals alles auf den Kopf gestellt und sehr, sehr viel verändert. So weit ich mich an den Geschichtsunterricht erinnere.

Ich glaube nicht das es die Angst vor der Veränderung ist. Meiner Meinung nach Leben wir in einer Zeit in der Veränderung dazu gehört. Schau doch mal in die Berufswelt, da musst du heut flexibel sein, da kann es auch sein dass man mal eben den Wohnort wechseln muss. Oder wenn man eine neue Beziehung eingeht, wie oft wechseln die Menschen dann ihr Umfeld?

Nein, ich bin da echt anderer Meinung. Das hat andere Gründe, aber bestimmt nicht die Angst vor Veränderung.

Liebe Grüße Sternchen.hml
18 Jan 2008 12:36 #1525 von Mein_Leben
Hallo sternchen,

es ist wirklich um aus der Haut zu fahren, diese scheinbare wirkliche Welt um uns herum, ist eine so mächtige Illusion unseres Verstandes, dass es uns so erscheint als seien wir "getrennt" von dem was wir "Neues Bewusstsein" nennen, oder das worauf uns die Prophezeihungen von Celstin hinweisen wollen- eine Art Umdenken, dabei sind wir bereits das Alles was wir zu erreichen versuchen, das wonach wir suchen, sind wir bereits.

Wir sind die Einheit, wir sind das ALL_eins sein, wir sind dieses unbegrenzte Bewusstsein. Wie können wir also etwas erreichen was wir bereits sind?

Ein Umdenken ist nicht nötig, weil warum sollte das Allumfassende Bewusstsein umdenken wollen, wohin umdenken, wenn bereits ALLES was existiert darin enthalten ist?

Sehr verwirrend, ich weiß, aber das NICHTS kann so befreiend sein, NICHTS zu sein, einfach grenzenlose pure Freude!

Fühl dich geliebt
18 Jan 2008 13:36 #1528 von Iseult
Lieber Mein_Leben,

als völliger Newbie hab ich viele Diskussionen und Forenbeiträge noch nicht gelesen und weiß so auch nicht, was hier "propagiert", oder beschrieben wird. Also einige ganz persönliche Gedanken zu dem, was du schreibst.

Du fragst warum bei Kirchen und Politik kein Umdenken, keine Veränderungen ablesbar sind.
So wie ich Celestine verstehe und es selbst erlebe, geht es doch um einen Prozess, der primär bei mir ansetzt. Ich muss erkennen, verstehen und umdenken.
Alle großen Organisationen, seien es Kirchen, Parteien, Staaten, oder der DFB, sind so organisiert, dass Machtstrukturen eine zentrale Rolle spielen. Die einen haben den Hut auf und denken sich Spielregeln aus wie das Miteinander zu funktionieren und wovon das Fußvolk überzeugt zu sein hat. Klar, dass die mit dem Hut sich in solchen Strukturen den Sessel möglichst gut und nachhaltig polstern, denn sie wollen ja lange drauf sitzen. Und dann gibt es natürlich auch die, die es ganz fein finden denken zu lassen, die gern das Reglement derer mit dem Hut annehmen. So bleibt das Ganze schön in Balance, Machtstrukturen bleiben erhalten. Da sind wir m.E. mitten im Thema Kontrolldramen.

Erst wenn ich meine eigenen Kontrolldramen auflösen kann, kann ich andern Menschen gleichrangig und gleichwertig begegnen und brauch dieses "oben-unten-Strickmuster" nicht mehr. Dann können wir "neben- und miteinander" und müssen nicht mehr "gegeneinander".
Die Entwicklung hin zu einer kritischen Masse kann also nur eine vom Einzelnen zu einer Vielzahl und nicht die einer "von oben" verordneten sein.
Dann sind die heute Mächtigen morgen überflüssig.

Und klar sind wir bereits Alles-was-ist, sind wir Einheit, nur scheinen wir das so gründlich verbuddelt zu haben, dass wir ebenso gründlich mit dem Wieder-ausgraben beschäftigt sind. Warum sonst würden wir uns hier die Köpfe heiß texten? ;)