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Dieser Aufbruch repräsentiert die Schöpfung eines neuen, vollständigeren Weltbildes, da es uns die fünfhundert Jahre alte Schuke der Präokkupation mit irdischem Überlebenskampf und materieller Bequemlichkeit zu liefern imstande war. Obwohl es sich bei der Beschäftigung mit den technologischen Aspekten unseres Menschseins um einen wichtigen Schritt in unserer Entwicklung handelte, wird das Erkennen der bedeutsamen Fügungen in unserem Leben unsere Wahrnehmung für den wirklichen Grund unserer Anwesenheit auf diesen Planeten öffnen und uns die wahre Natur des Universums enthüllen.

Achtet auf eure Worte!

25 Nov 2011 23:43 - 25 Nov 2011 23:49 #16017 von planetjanet
Hallo Miteinander,

im Skype haben wir uns auf diese Wörter (als uns das bewusst wurde, dass sie Energie aus dem Gesagten/Fokus nehmen) spezialisiert ;)
Jedes mal wenn einer von uns eines der Worte sagte, hat es ein anderer fragend wiederholt oder darauf aufmerksam gemacht. Der Erzählende hat sich noch mal fokusiert und den Satz anders formuliert.
Daraus wurde recht schnell ein Spiel und wir haben dabei gelernt uns auf uns zu beziehen. "Ich"-Sätze zu formulieren (was uns ja als Kind als nicht "angemessen" anerzogen wurde). Da durfte also auch gleich ein altes Glaubensmuster aufgelöst werden ;)
Bei "nicht" erinnere ich mich immer daran, dass wir im Kopf keine Sätze, sondern Bilder sehen!
Wenn "man" zu seinem Kind sagt: "Klettere nicht auf den Baum und falle nicht herunter!" - Was für ein Bild wird das Kind sehen? ;)
"Eigentlich", so haben wir herausgefunden, heisst "im Grunde". Es galt also heraus zu finden, was wir "im Grunde" meinen.
Aus komisch wurde kosmisch ;)

Ich kann nur sagen: habt viel Spass beim Spiel mit den Worten :D

Übrigens, bei mir sind einige Wörter aus meinem Wortschatz entfleucht :woohoo:

Bis bald
Jeane
02 Dez 2011 22:34 - 02 Dez 2011 22:35 #16054 von kathrinro
Hallo, Ihr Lieben,

bei mir ist vor Jahren ein ganzer Satz entfleucht: "Hoffentlich vergesse ich das nicht."
Er ist zu: "Ich denke daran." geworden.
Meine frühere Vergesslichkeit ist inzwischen vergessen. :silly:

Seit dem fallen mir so einige Absonderlichkeiten in unserem Sprachgebrauch auf:

"Ich gebe mir Mühe" - Was bitte gebe ich mir da ??? :woohoo: Kann ich eine Sache nicht einfach leicht und freudvoll erledigen statt mir extra noch so etwas wie Mühe zu GEBEN.

"ICH beschwere MICH" Hallo ? Wie ver-rückt ist das denn ?? :blink:

Aber bei "eigentlich" horche ich inzwischen auf. Da ist irgendetwas ganz Eigenes, oder wie Du, Jeane, schreibst - im Grunde. "Aber" irgendetwas steht dem offenbar noch im Weg.
Das Wort "eigentlich" betrachte ich inzwischen als Hinweis, "im Grunde" zu forschen: wo soll es zu meinem ganz Eigenen hingehen, wo hängt es aber noch.

Liebe Grüße Euch allen,
Kathrin.
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03 Dez 2011 08:39 - 03 Dez 2011 09:20 #16056 von lanabaer
Danke für diesen Beitrag...ich rolle mich gerade weg vor lachen....

"ICH beschwere MICH" Hallo ? Wie ver-rückt ist das denn ??

Ich liebe "Wortspiele"

P.S. Fällt mir gerade ein Satz von Max ein...."wir sprechen in Zungen" www.neikung.de/interview-max-christensen/

mit WIR kann ich mich idendivizieren :) und das "in Zungen sprechen" de.wikipedia.org/wiki/Zungenrede ist irgendwie "gewöhnungsbedürftig" , aber lustig :lol:
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03 Dez 2011 08:54 #16057 von Ulli
:laugh:

Liebe Tina,


dein -ich rolle mich gerade weg vor Lachen-- bedeutet das, dass DU dich VOR dem LACHEN wegrollst?!!!? ( hast Du Angst vor dem Lachen? :laugh: )

Es muss heissen-- ich lache mich kringelig-.-?!!:laugh: :laugh:

Ein lustiges Wochenende und 2. Advent wünsche ich Euch Ihr Lieben ALLE.

ULLI
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03 Dez 2011 10:22 #16058 von Rita
Hallo ihr Lieben,

wenn ich "man sollte" sage, verallgemeiner ich, das heißt, etwas ist für mich noch nicht klar, noch nicht sicher oder zu Ende gedacht. Ebenso ist es mit dem "eigentlich, auch da ist bei mir etwas im Gange, was für mich noch nicht klar ist, sich aber in mir bewegt. Habe ich etwas zu Ende gedacht, bin mir klar, was ich will und im Begriff, es auch zu tun, verschwinden diese Worte und es treten an ihre Stelle das "Ich werde (nicht man sollte) und ich tue es (und nicht eigentlich). Ich erlaube mir aber diese vagen Worte und verbanne sie nicht aus meinem Wortschatz. Wenn ich mir selbst damit auf den Wecker gehe weiß ich dass es Zeit ist, konkret zu werden - und dann tu ich es auch.
Im Alltag habe ich festgestellt, dass die Menschen auf das "man" friedlicher reagieren als auf das "ich". Sage ich z.B.:"Man kann das so oder so sehen", bekomme ich bestätigendes Kopfnicken. Sage ich aber:"ICH sehe das so oder so", höre ich sehr oft ein "Ja DUUU" und spüre Ablehnung. Ich habe überhaupt kein Problem damit, mein ICH zu leben und mir macht das "Ja DUUU" nichts aus. Bis ich so weit war, war es für mich ein Lernprozess oder besser ein Umlernprozess oder Erinnern. Ich war als Kind sehr offen und bin spontan auf andere Menschen zu gegangen.Als ich alt genug war zu lernen, den Menschen einen guten Tag zu wünschen,hätte ich das am liebsten zu jedem Menschen gesagt. Ich war sehr enttäuscht, als meine Mutter mir erklärte, dass man das nur bei Bekannten macht. Ich wollte gerne ALLEN Menschen einen guten Tag wünschen. Ich hatte überhaupt keine Hemmungen, mich in "Szene" zu setzen und reagierte immer spontan und den Menschen zugewandt. Dann wurde ich immer wieder "zurück gepfiffen" mit den Worten "DU bist gerade mal nicht wichtig", "DU bist jetzt mal ruhig". Das führte lange Zeit dazu, dass ich mein wirkliches ICH zurück nahm, mich möglichst unauffällig verhalten habe, bis ich bald kaum noch zur Kenntnis genommen wurde, was mir gar nicht gut tat, denn ich liebte den Umgang und die Kommunikation mit anderen Menschen. Ein Freund machte mich dann vor fast 40 Jahren darauf aufmerksam, was ich meinem ICH mit diesem Verhalten an tat, dass ich mein ICH eingesperrt hatte und er half mir, mich wieder auf mein eigentliches ICH zu besinnen. Das tat sooooooo gut. Ich bekam dann immer wieder Hinweise, die "kleine Rita" aus ihrem Käfig zu entlassen und ich fand immer mehr zu meinem ursprünglichen ICH zurück.
Heute lebe ich es, fühle mich sooooo wohl dabei, und nun bekomme ich die Kurve zum Anfang dieser langen Erklärung - ich habe überhaupt kein Problem damit, mein ICH zu leben und darum machen mir Worte wie "man sollte" statt "ich tue" nichts aus und ich benutze sie selbst ab und zu als kleine Kurve zu meinem Ziel. Ich weiß, dass das Universum dann auch eine Kurve macht, aber ab und zu ist die in diesem Moment für mich richtig und dann fahre ich sie, ohne den geraden und direkten Weg zum Ziel aus den Augen zu verlieren. Ich übernehme dann aber auch die Verantwortung dafür, nicht direkt zum Ziel zu kommen und gebe nicht "Gott und der Welt" die Schuld daran.
Ich achte in sofern auf meine Worte, dass ich andere Menschen nicht mit ihnen verletze. Wenn ich spüre, dass mein Gegenüber etwas empfindlich ist, formuliere ich anders als bei einem Menschen, den ein unüberlegtes Wort nicht trifft. Ich mag mich aber nicht ständig kontrollieren, ob ich etwas so oder so formulieren sollte. Ich achte darauf, wie ich mich bei meinen Worten fühle. Fühle ich mich nicht gut, wähle ich andere. Fühle ich mich gut, lasse ich sie, wie sie sind. Bei einem guten Gefühl sind sie FÜR MICH richtig und dann meistens auch für andere Menschen.

Liebe Grüße von
Rita
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