Lieber Gast. Du befindest dich im alten Forum der Celestine Community. Ein Teil des Forums ist öffentlich. Mitglieder, die sich bis 2016 registriert haben, können sich weiterhin einloggen und den Mitgliederbereich betreten.

Unsere neue Community ist nun online. Wir laden dich herzlich ein, dich mit uns auf unserem Campus zu vernetzen.

Zur neuen Community

×

Hinweis

Das Forum ist schreibgeschützt.

× 2. Erkenntnis - Ein Umdenken findet statt:
Dieser Aufbruch repräsentiert die Schöpfung eines neuen, vollständigeren Weltbildes, da es uns die fünfhundert Jahre alte Schuke der Präokkupation mit irdischem Überlebenskampf und materieller Bequemlichkeit zu liefern imstande war. Obwohl es sich bei der Beschäftigung mit den technologischen Aspekten unseres Menschseins um einen wichtigen Schritt in unserer Entwicklung handelte, wird das Erkennen der bedeutsamen Fügungen in unserem Leben unsere Wahrnehmung für den wirklichen Grund unserer Anwesenheit auf diesen Planeten öffnen und uns die wahre Natur des Universums enthüllen.

Ängste bewältigen und Grenzen übertreten

01 Apr 2008 09:16 #1998 von Holger
Hallo Manfred,

über deinen Umgang mit dem eigenen Pferd würde ich gerne mehr wissen.

Ich arbeite seit einem Vierteljahrhundert beruflich mit Pferden und unterliege da grösseren Einschränkungen, obwohl ich bzw. meine Mitarbeiter und ich einen wesentlich engeren und unprofessionelleren Bezug zu unseren Pferden haben.

Aber mit einem eigenen kann das wohl noch erheblich anders aussehen, als in einem Gestüt mit 8 Mitarbeitern und bis zu 70 Zuchtpferden.
Aber für Anregungen bleibe ich stets offen und habe neulich auch eine Tierkommunikatorin zu Besuch gehabt.

Mit meiner Ponystute Shauny, die ich vor über 17 Jahren aus schlechten Verhältnissen geholt habe, habe ich auch einen wesentlich engeren und vertrauensvollen Bezug, auch und gerade nach dem Unfall auf der A7 vor nunmehr auch schon wieder über 10 Jahren.

Übrigens Dominanztraining brauchen die Pferde, die hier aufwachsen, auch nicht :) Vertrauen ist die gemeinsame Grundlage.
01 Apr 2008 17:49 #2004 von Manni
Hallo Holger,

das finde ich ja schön, dass Du dich auch so verbunden mit diesen wunderbaren Geschöpfen fühlst und über deine Beziehung zu diesen Tieren nachdenkst. :)

Das war auch bei mir der Grund dafür, dass ich gewisse Grenzen in diesem Zusammenhang einfach übertreten und mich voll und ganz auf das was sich daraus ergibt eingelassen habe.

Auch ich habe schon über ein viertel Jahundert mit diesen Tieren zu tun. Allerdings nicht kommerziel sondern sportlich. Mit der Bindung zu dem eigenen Pferd, wollte ich kein Mittel mehr zum Zweck sondern einen Partner an meiner Seite haben.

Zunächst war ich inspiriert von dem "natürlichen" Umgang mit diesen Tieren, doch sehr bald stellte ich für mich fest, dass dies nicht mein Weg sein wird, denn ich wollte nicht mehr der Kommandoführer sein. Vielmehr war ich daran interssiert, was mein Pferd so bewegte, welche Wünsche und Bedürfnisse es hatte etc.

Ich habe mir auch kein Pferd ausgesucht, welches mir nur gefiel. Nein, da musste ein Funke überspringen und ein Feedback kommen, so wie in einer echten Partnerschaft. Und so kam es dann auch. Dieses Hengstfohlen kam schnurstraks auf mich zu und war sehr an mir interessiert, während die anderen eher reserviert waren und Abstand hielten.

Dieser kleine Hengst sagte mir dann auch sehr deutlich, was er von Diesem und Jenem hielt, was ich ihm anbot. Und etwas von ihm fordern stieß bei ihm gewaltig auf Widerstand. Inzwischen ist er groß und stark geworden und ich hätte nicht mehr die geringste Chance ihn zu etwas zu zwingen. Doch er ist sehr kooperativ und immer noch so aufgeschlossen wie am ersten Tag. Zu vielen Dingen hat er sich auch eine eigene Meinung gebildet und diskutiert gerne mal mit mir darüber. B)

Es ist nicht so, dass ich unerfahren im Umgang mit diesen Tieren bin aber bei ihm durfte ich über mein Tun nochmal völlig neu nachdenken. Offenbar hat er meine Botschaft, mich zu ändern, längst empfangen und ist voll darauf eingestiegen. Ich konnte ihm also nichts vormachen sondern musste ihm zuhören und auf das eingehen was er mir mitteilen wollte.

Genau das haben wir uns dann zur gegenseitigen Aufgabe gemacht. Dabei ließ ich mich von Imke Spilker's Buch "Selbstbewusste Pferde" leiten. Doch soviel Freiraum konnte ich ihm dann auch wieder nicht gewähren, wenn ich um seine Gesundheit besorgt bin. Er musste sich also auch mal von anderen Menschen anfassen lassen, stillhalten bei der Hufbearbeitung usw. usf.

Außerdem wollte ich auch gerne mal von ihm getragen werden und wollte ihn dazu entsprechend gymnastizieren, denn durch mein Körpergewicht wird sein Rücken schon deutlich mehrbelastet. Und wieder hatte das Universum für mich einen gangbaren Weg parat.

Über das Internet lernte ich Leute kennen, die sich ähliche Gedanken machten und auch Lösungsansätze ausprobierten. Mit ihnen habe ich mich dann getroffen und u. a. das CT mit dem freien Shaping kennen gelernt. Für diese Methode konnte sich mein Pferd sehr begeistern und war überaus eifrig bei der Arbeit.

Sicher ist dies auch nur möglich, wenn man eine enge Beziehung zu dem Tier eingeht und sich unendlich viel Zeit dafür nimmt. Die Zeit vergesse ich voll und ganz, wenn ich bei ihm bin. Es ist für mich schon fast wie Meditation einfach nur in seiner Nähe auf der Weide zu sein.

Anfangs konnte ich meine Energie auf zwei Pferde verteilen. Jetzt benötigt einer alleine meine volle Zuwendung und fordert diese auch selbst ein. Allerdings bin ich auch nicht jeden Tag bei ihm, was ich mir zwar wünsche aber momentan leider noch nicht möglich ist. Doch diese Botschaft ist schon raus und der Tag der Zusammenführung wird kommen. Dessen bin ich mir ganz sicher und freue mich auch schon darauf. B)

Viele liebe Grüße
Manfred
12 Apr 2008 20:09 #2093 von Sonnenstrahl
Hallo meine Lieben,

ich sitze in der Abendsonne,und denke über alles nach,mein Kopf ist voll mit gedanken,von denen ich euch erzählen werde.........
Der Tod hat keine Macht mehr über mich,ich habe es geschaft.Ich gehe einen anderen Weg,und lasse alles negative hinter mir.Ich will mich bessern,werde nicht die fehler bei anderen suchen,ich werde es schaffen,und erlöst sein zum ewigen Licht..Ich werde stark sein,ich kenne meinen Weg und werde ihn mit freude entgegen gehen.Ich bin nicht in der lage,jemanden schaden zu..zufügen.Werde nur gutes tun und den schwachen Menschen eine stütze sein......Ich werde mit all den vielen Menschen seelen den selben weg gehen,Hand in Hand.Uns allen ist der Weg vorbestimmt.Wenn einer auf den Boden liegt,reiche ihm die Hand.Wenn einer Hunger hat,gib ihm was zu Essen.Wenn einer seelenkummer hat,wische ihm die Tränen aus dem Gesicht....Ich glaube wieder an das leben,das nicht endet.

Ist das denn nicht ein Grund zur Dankbarkreit))
***********************************************
In freundschaft und verbundenheit,sowie licht liebe u.kraft wünscht euch euer ((((Sonnenstrahl)))))):blush:
14 Apr 2008 09:59 #2099 von Schmetterling
Guten Morgen mein Engelchen,

Deine Worte haben mich sehr berührt. Bei mir waren meine Ängste Auslöser, dass ich seelisch mein inneres Gleichgewicht völlig verloren habe und durch Celestine habe ich Hoffnung und Trost erfahren und fühle mich, trotz der seelischen Qualen die ich durchlebte, innerlich frei - ist schwer meine Emfpindungen in Worte zu fassen.

Ich habe heute einen Eintrag in Rainer und Franks DVD-Online-Bonusbereich gesetzt, denn ich auch hier wiedergeben möchte, weil ich fühle, dass er zu Deinen Worten passt:

"Liebe Celestine-Freunde,

vor ein paar Wochen habe ich meinen nachfolgenden Eintrag auf dieser Seite nach ein paar Tagen wieder löschen lassen, weil ich Angst hatte, dass ich lächerlich wirken würde mit meiner Offenheit. Heute trage ich die Hoffnung in mir, dass meine Worte Mitmenschen erreichen, die meine Ängste verstehen bzw. selbst durchleben sowie durchlebt haben und wir uns mit unseren Erfahrungen gegenseitig helfen können.

Hier nun mein Eintrag:

Lieber Rainer,
lieber Frank,

seit Wochen bin ich zu Hause, versteckt vor meiner Mitmenschen und ich möchte es Euch nun anvertrauen, - ich habe so furchtbare Angst vor meinen Mitmenschen. Ich habe Angst vor der Welt. Ja, das Schlüsselwort in meinem Leben ist ANGST. Es ist so schwer für mich es in Worte zu fassen, weil ich es selbst nicht begreifen kann. Wie konnte sich in meinem Innersten, mir, einer warmherzigen, offenen und mitfühlenden Frau so eine seelische Qual einschleichen, wie konnte solch eine grausame Angst mein Innerstes erfassen?

Wie konnte das geschehen? Was habe ich falsch gemacht? Ist es in meinem Leben ein großer Fehler gewesen, Liebe und Mitgefühl für meine Mitmenschen zu empfinden? Ist es ein Fehler von mir gewesen, mein Glück im Glück meiner Mitmenschen zu finden? Ist es ein Fehler von mir gewesen, dass ich, wenn meine Mitmenschen traurig waren, den tiefen Wunsch in mir verspürte, ihnen durch meinen menschlichen Zuspruch, wieder ein Leuchten der Zuversicht und Freude in ihre Augen bringen zu wollen und somit dann selbst ein Gefühl der Freude ganz tief in meinem Innersten spüren konnte? Habe ich mich dadurch von meinen Mitmenschen abhängig gemacht? Habe ich in der heutigen Erfolgsgesellschaft versagt, weil ich nicht kaltherzig und egoistisch bin?

Auch jetzt habe ich seit Celestine eine neue Angst in mir, vor meinem Mut, vor meiner eigenen Offenheit - mich seelisch vor meinen Mitmenschen zu öffnen. Gilt man heutzutage nicht als schwach, wenn man ehrlich zu den Gefühlen, die man tief im Innersten spürt, steht und sich wagt, sie auszusprechen?

An dieser Stelle hier möchte ich Dir lieber Rainer und Dir lieber Frank aus tiefstem Herzen danken. Als ich Celestine sah, hat mich dieser Film so tief in meiner Seele berührt und bewegt, er hat so viele Gefühle und Gedanken - Gedanken eines Umdenkens in mir ausgelöst.

Ihr beiden habt mir mit Eurem eigenen Mut, Eurer eigenen Intuition, als ihr es gewagt habt, den Film von James Redfield in deutscher Synchronfassung zu produzieren - ihr
habt mir mein Leben und zwei so wundersame Gefühle geschenkt:

Das Gefühl der Hoffnung und das Gefühl des Trostes und somit mein Leben. Denn Hoffnung und Trost reichen bereits aus, um einen erlösenden Gedanken, dass alles GUT wird, dass es irgendwo etwas Größeres gibt, eine Höhere Macht, die uns führt und mich, mich hat diese Höhere Macht zum Film und somit zu Euch geführt, und ich fühle mich seltsamerweise irgendwie beschützt - und ich glaube nun wieder ans Leben, egal wie es auch aussehen mag - ich werde kämpfen; ich werde um mein Glück und das Glück meiner Mitmenschen kämpfen!

Ich trage Euch ganz tief in meinem Herzen wie zwei wertvollste Diamanten. Diamanten der Liebe und des Mitgefühls - und somit der Menschlichkeit. Und letztendlich damit Diamanten der Nächstenliebe!

Eure zutiefst dankbare und kämpfende Natali."

Alles Liebe für Dich mein Schwesterherz sendet Dir

Deine Natali
14 Apr 2008 14:58 #2101 von castanio
Hallo natalie,

Dein beitrag hat mich sehr bewegt,auch der Umstand,daß du ihn gelöscht hast und ihn dann doch
wieder eingestellt hast.
Offensichtlich bist du von einem Mitmenchen sehr verletzt worden,dem Du viel Liebe entgegengebracht hast.Ich habe erkannt,daß ich in den letzten Jahren so ein Mensch war.Meine
Frau hat mir immer viel Liebe entgegengebracht,mich aufgebaut und unterstützt.Und ich habe mit
Egoismus und Kälte reagiert.
Seit einiger Zeit zweifle ich an allen Dingen,den gesellschaftlichen und weltpolitischen Ver-
hältnissen und wurde oft wütend und fing Diskussionen an.Dadurch wurde ich immer unzufriedener
und aggressiver.
Als ich dann auf das Buch und diese Internetseite gestossen bin,fand bei mir ein langsames Um-
denken statt.Ich versuche anders mit meinen Mitmenschen umzugehen,was mir allerdings noch nicht immer gelingt.Wenn ich mal wieder in alte Verhaltensmuster zurückfalle,dann helfen mir oft die Beiträge hier im Forum.
Du fragst dich ob Du in der Erfolgsgesellschaft versagt hast.Meine Meinung ist,daß die Gesellschaft,wie sie heute existiert versagt hat und alle,die das erkennen ,sind in Ihrer Entwicklung weiter.Aber nur mit Liebe und Verständnis und Offenheit den Mitmenschen gegenüber können wir eine Veränderung erreichen,nicht mit Kampf und Streit.
Ich danke euch allen für eure Beiträge,die in mir diese Erkenntnis reifen liesen.

Liebevolle Grüße Castanio
15 Apr 2008 12:52 - 15 Apr 2008 15:57 #2111 von Schmetterling
Lieber Castanio,

vielen Dank für Deinen so ehrlichen Beitrag.

Das Schlimme ist, dass ich von niemanden sehr verletzt worden bin, sondern ich habe mich durch meine innere Verschlossenheit, durch mein eigenes erschaffenes seelisches Gefängnis, in das ich mich SELBST aus Unwissenheit einsperrte, ich habe mich selbst dadurch verletzt. Weil ich einfach der fatalen Meinung war, dass das Seelenheil anderer mir wichtiger ist für mein Seelenheil, und das ich mit meinen seelischen Bedürfnissen selbst klar komme. Und diese fatale Täuschung brachte mich mit einer Schwere und Heftigkeit in schreckliche Lebensängste. Ich verlor mein inneres Gleichgewicht und dadurch lebte ich Wochen lang in extremsten Gefühlsschwankungen. Und mir ist klar geworden, dass auch extreme Glücksmomente genauso fatal sind, wie extreme Traurikeit und Verzweiflung.

Ich muss noch lernen, mehr auf meine Bedürfnisse zu achten, aber wie gesagt, ich muss das noch lernen, weil ich es mir nie erlaubte zu lernen. Keiner hat mich gezwungen so zu sein, wie ich bin. Keiner hat von mir erwartet, dass ich mich für ihn/sie verliere. Und das ist dabei das schmerzvollste; diese aus meiner Unkenntnis und durch meine falsch interpretierten Liebe und Mitgefühls 33 gelebte Lebensjahre, einfach vorbei gelebt an der Realität, und das nur durch mein Unvermögen, selbst in meine Seele zu blicken, mit mir Zwiesprache zu führen, mir selbst zuzuhören.

Ich wünschte, wir würden bereits den Himmel auf Erden leben, denn so erscheint mir das Leben manchmal zu kompliziert, zu kalt und irgendwie völlig verloren.

Aber es gibt ja diesen so wunderbaren Ausspruch: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Alles Liebe für Dich, Castanio.

Natali