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× 2. Erkenntnis - Ein Umdenken findet statt:
Dieser Aufbruch repräsentiert die Schöpfung eines neuen, vollständigeren Weltbildes, da es uns die fünfhundert Jahre alte Schuke der Präokkupation mit irdischem Überlebenskampf und materieller Bequemlichkeit zu liefern imstande war. Obwohl es sich bei der Beschäftigung mit den technologischen Aspekten unseres Menschseins um einen wichtigen Schritt in unserer Entwicklung handelte, wird das Erkennen der bedeutsamen Fügungen in unserem Leben unsere Wahrnehmung für den wirklichen Grund unserer Anwesenheit auf diesen Planeten öffnen und uns die wahre Natur des Universums enthüllen.

Umdenken: Du bist, was Du (von Dir) denkst...

29 Mai 2012 08:53 #17765 von KeepOnSmiling
Liebe Community,

inspiriert von der Diskussion "Können Gedanken Materie verändern" habe ich mich an einen anderen Beitrag aus dem Internet erinnert.

Das Umdenken beginnt ja angeblich bei sich selbst. Wie denke ich selbst, von mir selbst und mit dem Wissen um mein Selbst entwickelt sich Selbst-Vertrauen.
Deshalb teile ich gerne mit Euch folgende Geschichte und freue mich über Eure Gedanken dazu:

Eine schöne Geschichte zum Thema Selbstvertrauen:

Ein Professor an einer deutschen Universität startete ein neues Semester, indem er einen 50 Euro Schein hoch hielt. In der Vorlesung saßen rund zweihundert Leute. Er schaut in die Runde und fragte: „Wer möchte diesen Schein haben?“ Alle Hände gingen hoch. Natürlich!
Dann zerknitterte er den Schein und fragte: „Möchte ihn immer noch jemand haben?“ Die Hände gingen wieder alle nach oben. Der Professor warf den Schein auf den Boden, trampelte darauf herum und rieb seine Schuhsohlen an dem Schein ab. Als er den Schein aufhob, war er völlig zerknittert, schmutzig und sah völlig zerschrammt aus. Der Professor fragte: „Nun, wer möchte den 50 Euro Schein jetzt noch haben?“ Auch dieses mal gingen alle Arme in die Luft.

Schliesslich sagte der Professor: „Was auch immer mit dem Geld geschah, Ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es sind immer noch 50 Euro. Der Wert ist nach wie vor der selbe.

Es passiert in unserem Leben, dass wir abgestossen werden – wir werden auf den Boden geworfen, Menschen trampeln auf uns herum, wir werden zerknittert und in den Dreck geworfen. Dann fühlen wir uns, als wären wir wertlos. Aber egal was passiert ist oder was passieren wird:DU wirst niemals den Wert verlieren. Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun oder wen wir kennen, sondern dadurch, wer DU bist. DU bist was besonderes, DU bist wertvoll!! Vergiss das niemals!“


KeepOnThinking
:) lliKöhl
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29 Mai 2012 15:31 #17770 von nanabosho
Schöner Vergleich, Olli,

so einem Schein ist das natürlich egal, der denkt nicht drüber nach. Beim Menschen ist es das Dumme, dass er darüber nachdenkt, wenn er irgendwo Tritte abfasst; und sobald er meint, es habe mit ihm zu tun, fühlt er sich auch dementsprechend. D. h. braucht es meistens länger, ein verkorkstes Gemüt erneut mit Selbstwertgefühl auszustatten als einen 50Euro-Schein glatt zu streichen.
Es ist schon ein gewaltiger Fortschritt, wenn jemand dauerhaft in seiner Mitte bleiben kann ohne sich durch das Verhalten irgendwelcher Leute oder des sonstigen allgemeinen Chaos um ihn her aus der Ruhe bringen zu lassen. Sein Selbst-Bewusst-Sein durch nichts verändern zu lassen.
Wenn es den Menschen so kalt ließe wie den Schein,bräuchte ja niemand ein Wort darüber zu verlieren.

Herzliche Grüße,
nanabosho
29 Mai 2012 17:00 #17771 von nanabosho
Vielleicht sollte ich noch etwas anhängen, sonst klingt es zu allgemein:
Sollten wir mal getreten worden sein - in gewissem Sinne ist mir das gar nicht so selten passiert, besonders häufig als kleines Kind - und wir wollen uns besser fühlen, gibt es manchmal erstaunliche Hilfen.
So kam in mein Leben immer an den entscheidenden Stellen die entscheidende Person, dir mir half, mich wieder aufzurichten und meistens noch viel mehr: ein ganzes Stück zu wachsen. - Meistens war ich verblüfft, dass so mancher andere weit besser von mir dachte als ich selbst, bis ich merkte, dass es mich auch ganz gut in Stimmung bringt, wenn ich selbst das Allerbeste von mir denke...

Herzliche Grüße,
nanabosho
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30 Mai 2012 11:47 #17774 von Rita
Hallo ihr Lieben,

wenn ich Schläge ab bekomme, sind die wirklich gegen mich gerichtet?
Ich lese gerade das Buch von Neale Donald Walsch "Der Sturm vor der Ruhe" und fand das:

"Was verletzt dich so, dass du glaubst, du müsstest mich verletzen, um es zu heilen?"

Liebe Grüße von
Rita
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01 Jun 2012 05:31 #17775 von Manni
Hallo zusammen!

Bei diesem Beispiel geht es doch weniger darum, wie sich dieser Geldschein fühlt und was er von sich denkt, sondern eher darum, wie andere Menschen über ihn denken. :huh:

Lassen wir uns nicht all zu oft von dem augenscheinlichen Wert einer Sache leiten und weniger von ihrem tatsächlichen Wert? Was bestimmt eigentlich diesen Wert? Ist es nicht das, was wir ihm beimessen, bzw. was es uns wert ist?

Liebe Grüße
Manfred
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01 Jun 2012 05:47 #17776 von Manni
Ich erlebe täglich bettelnde Menschen um mich rum. Ganz offensichtlich sind sie sich selbst nicht das Geringste wert. Sie pflegen sich nicht, sie setzen sich in den Dreck und halten die Hand auf, damit andere Menschen ihnen etwas an Wert geben.

Dabei ist mir oft aufgefallen, dass es ihnen weniger um Nahrung oder sonstige zum Leben notwendige Güter geht, sondern viel mehr um Geld. Wenn ich ihnen z. B. ein Stück Brot von mir anbiete, dann wird das dankend abgelehnt aber bei Geld greifen sie sofort auch nur nach einem Cent.

Allerdings habe ich es durchaus auch schon erlebt, dass sich ein Bettler über ein anderes Geschenk als Geld gefreut hat. So habe ich einer Frau eine alte Tasche von mir geschenkt, die ich eigentlich wegwerfen wollte. sie konnte diese Tasche offensichtlich gut gebrauchen um verschiedene Dinge darin zu transportieren. Wenn ich sie heute zufällig mal wieder sehe, erinnert sie sich an mich und lächelt mir freundlich und immer noch dankbar zu.

Ich habe mich auch schon mal köstlich über eine sehr findige Bettlerin amüsiert. Sie tat so, als sei sie schwer behindert, doch sie konnte sehr gut laufen. Und sie telefoniert sogar mit einem Handy, während sie am Straßenrand sitzt und bettelt. Das nenne ich mal innovativ und begrüße sie herzlich im Vorbeigehen. Auch sie freut sich, wenn sie mich wieder sieht, obwohl ich ihr nichts gegeben habe, außer ein Lächeln.

Manchmal schicken sie auch ihre Kinder an unseren Mittagstisch und ich verrate ihnen dann, wo sie etwas kostenlos zu Essen bekommen können. Eine Straße weiter ist eine Kirchengemeinde mit einer Suppenküche. Wenn sie sich beeilen, dann werden sie alle satt auch ohne Geld. Mit dieser Information laufen die Kinder dann rasch zu ihren Eltern. Ob sie wohl dort hin gehen?