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Dieser Aufbruch repräsentiert die Schöpfung eines neuen, vollständigeren Weltbildes, da es uns die fünfhundert Jahre alte Schuke der Präokkupation mit irdischem Überlebenskampf und materieller Bequemlichkeit zu liefern imstande war. Obwohl es sich bei der Beschäftigung mit den technologischen Aspekten unseres Menschseins um einen wichtigen Schritt in unserer Entwicklung handelte, wird das Erkennen der bedeutsamen Fügungen in unserem Leben unsere Wahrnehmung für den wirklichen Grund unserer Anwesenheit auf diesen Planeten öffnen und uns die wahre Natur des Universums enthüllen.

Umdenken: Du bist, was Du (von Dir) denkst...

13 Jun 2012 11:43 - 13 Jun 2012 11:45 #17848 von KeepOnSmiling
Hallo Marlene,

Dein Satz

Ist Euch auch schon was aufgefallen, wie wir (un)bewusst suggerieren, beeinflussen?

ist ja auch schon ungemein suggestiv ;-)

Gestern habe ich bei Quarks & Co. gesehen, wie Kinder lernen, wie sich deren Bewußtsein entwickelt und wie wichtig die ersten Monate für die Entwicklung des gesamten weiteren Lebens sind.

In den ersten Monaten (für Kind und Eltern) läuft noch sehr, sehr viel ganz instinktiv ab. Eltern verfallen in "kindgerechtes" Sprechen, Mimik und Gehabe und die Kinder nehmen unbewußt und suggestiv vieles von den Eltern an.

Wir alle beeinflußen uns gegenseitig - auch hier im Forum. Allein die Tatsache, dass wir auf manche Beiträge antworten und auf andere nicht. ...dass wir dann von bestimmten Beiträge nur bestimmte Teile herausgreifen, kommentieren und weiterentwickeln, beeinflußen wir uns gegenseitig oder um das "böse" Wort zu benutzen: Wir manipulieren uns gegenseitig, quasi im gegenseitigen Einvernehmen!

Der ursprüngliche Sinn des Wortes ist erst mal falsch: Manipulieren, von Manus und pulare, also etwas mit der Hand gestalten, trifft die Sache nicht ganz - gerade hier im Forum.
Kaum einer von Euch hat mich je gesehen, geschweige den meine Hand ;-)

Also JA, Marlene, wir beeinflußen uns gegenseitig, wir suggerieren, inspirieren und entwickeln uns gegenseitig und miteinander - ein ganz außerordentliches kreatives Chaos :silly:

Und so kann ich die Überschrift dieses Beitrages auch weiterentwickeln:
Ich bin alles, was ich von mir denke,
von dem ich weiß, das die Welt es je gedacht hat!
[/color] [/size]

Den Satz hab ich massiv manipuliert, also mit meiner Hand auf der Tastatur gestaltet B)
...kann ich Euch also doch im ursprünglichsten Sinne des Wortes manipulieren ???

KeepOnSmiling
:) lliKöhl

P.S.: Danke Astrid für den spannenden Filmbeitrag
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene
13 Jun 2012 20:44 #17850 von Richard179
Ja liebe Marlene,

wir suggerieren und wir beeinflussen und es ist OK, denke ich.

Du bist dies, ich bin das, er ist dort, jener ist dort drüben, ich denke dies, das beeinflusst dich, ich möchte, würde mich gut fühlen wenn du … ja in diesem Modell der Getrenntheit kann man das so sehen denke ich. Wenn ich hier bin und du dort und ich wünsche mir was, und es beeinflusst dich, dann suggeriere ich, beeinflusse ich, einfach weil es für den anderen stimmiger ist, wenn er sich etwas im Gefühl angleicht. Darf ich das?

Bestimmt darf ich, denke ich. Ich darf jedem Gesundheit und Freude wünschen. Und wenn ich dies fühle, dann wirkt es auch auf ihn. Das ist doch erlaubtes Suggerieren, oder?

Ich sende immer meine Wellen aus. Und wir sind verbunden, indem wir unsere Wellen gegenseitig reflektieren. Wir SIND eben. Und wir sind eben nicht getrennt. Wenn meine Wellen ungünstig sind, dann kann der andere in eine höhere Schwingung gehen und es so durch sich hindurch abfließen lassen. Macht er es nicht, dann hat er selber Resonanz dazu und dasselbe Problem wie ich. Er spiegelt das Ganze zurück. Warum sollte ich ihm dann etwas schuldig sein und darüber nachdenken, ob ich weniger suggerieren sollte? Klar wäre es besser, immer bewusst zu sein. Doch wenn ich es nicht bin, dann ist es doch auch gut, auf den Weg zu sein.

Wenn ich zornig bin oder ängstlich und meine Wellen treffen jemanden, dann kann er auch zornig werden oder ängstlich oder er kann darüber hinweg sehen. Letzteres ist gut für mich und für ihn, denn so verebben die Wellen und das Echo trifft mich nicht so stark. Wenn er nicht darüber hinwegsehen kann, dann übt er noch, so wie ich auch noch übe, sonst würde ich mir ja meinen Zorn, meine Angst oder mein Wollen nicht antun.

Aber wenn ich zornig bin, dann bin ich mir der Bedeutung in diesem Moment nicht bewusst, ich bin gefangen von dem Programm, das abläuft, wenn Gefühle Gedanken auslösen. Dasselbe gilt auch, wenn ich mich recht kompetent fühlen sollte zu einem Thema, wenn es sich anfühlt, als schwebe ich über anderen. Dann bin ich nicht bewusst. Ich entscheide gar nicht wirklich. Ich bin Gefangener von meinem Ego. Muss ich mich dann aburteilen, weil ich suggeriere oder in meinem Fluss bin, wo ich ja eigentlich nur getrieben bin?

Ich meine, ich darf das in diesem Moment. Wenn ich zuschauen kann, was in mir abgeht. Dann ist das schon der halbe Weg. Man kann nicht das Wollen/die Suggestion, den Zorn oder die Angst beobachten, ohne auf eine höhere Schwingung zu wechseln , von der ich es sehen kann und akzeptieren, dass es eben IST. Das Akzeptieren und das Aushalten ist ein guter Beitrag auf dem Weg. Und DIE Schuld ist nur eine Erfindung von Institutionen. Sie gibt es nicht wirklich. Letzteres habe ich von Walsch verinnerlicht. Und es tut meiner Seele gut. Besser als so manche Unterrichtsstunde, die angeblich wichtig war.

Alles Liebe,
Richard
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene
13 Jun 2012 20:58 #17851 von Martl
Ja, die Beeinflussung ;)

Ich weiß, dass ich wenn ich will meine Umgebung verzaubern kann - oder auch vergiften (auch unbewusst).

Und meine Umgebung kann das auch mit mir.

Aber ist es doch nicht eher eine Frage ob die Motivation aus dem Herz oder aus dem Ego oder aus unbewussten Stimmungszuständen kommt?

Und ist es vielleicht auch unsere Verantwortung dies zu unterscheiden? Sowohl im Beeinflusst werden als auch als diejenigen die auf Andere beeinflussend wirken?

Ich denke jetzt gerade an den berühmten Satz vom kleinen Prinzen: "man sieht nur mit dem Herzen gut."

Insofern sind wir vielleicht nicht nur das was wir (von uns) denken, sondern auch mehr das was wir im Herzen tragen.

Gedanken kommen und gehen, unser Bewusstsein kann unterscheiden, und mit etwas Übung können wir auch dann unsere produktiven Gedanken wählen.

Aber ist nicht jeder Mensch für etwas anderes geboren, hat nicht jeder eine andere Gabe (meist sogar mehrere bestimmte Gaben) mitbekommen, die er nur durch sein Herz erfassen kann?

Und trägt all unser Denken nicht doch erst dann richtig Frucht, wenn wir auf unseren tiefen Grund unseres Daseins vorgedrungen sind - oder wenn wir versuchen uns stets nach diesem sich auch wandelnden Grund ausrichten - oder wenigstens bereit dazu sind?

Ich denke wir sind: Atem, Geist und Herz. Wobei eines das Andere bedingt.

Alles Liebe,

Martl
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Tamusch