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Ein "Geschäft" machen ! ?

17 Okt 2012 06:15 - 17 Okt 2012 06:38 #18546 von Manni
Der Sinn des Lebens ohne Sinnhaftigkeit? Wozu dann überhaupt so eine Station? Es ist nicht sinnlos!

Hat Gott denn gelächelt, als das Volk sein Leben und die gewonnene Freiheit in vollen Zügen genoss, während ihr Anführer Moses auf den Berg stieg, um die Gebote Gottes zu empfangen?

Warum ließ Gott eine Sinnflut über das Volk kommen und beendete damit ihr Leben, wenn es ihn doch so sehr erfreut hat und warum gebot er Noah eine Arche zu bauen, um von seiner Schöpfung jeweils ein Pärchen einer jeden Art davor zu bewahren?

Ich sehe in dieser Station hier für mich den Sinn, meine Seele in eine stabile Balance zu bringen. Das geht jedoch nur, wenn ich auch das Ungleichgewicht erfahren habe und mich darin stärke im Lot zu bleiben. Nur so kann ich mich zum höheren Sein weiter entwickeln und werde dann die mir hier verliehene Materie nicht mehr benötigen.

Das ist in meinen Augen auch kein Wettstreit sondern viel mehr ein Selbstfindungsprozess. Wenn äußere Einflüsse mich nicht mehr aus meiner inneren Balance bringen können, werden sie überflüssig und ich kann in den ewigen Frieden übergehen. Selbst wenn es mir nicht gelingt, wird mir die Chance dies zu schaffen immer wieder neu gegeben werden.

Das ist aus meiner Sicht dann die göttliche Liebe und seine Fügung zum ewigen Leben. Welche Sinn dieses dann haben wird, kann ich derzeit überhaupt noch nicht ermessen. Das wird dann wohl eher eine energetische Sache innerhalb des unendlichen Universums sein.

Um dort etwas bündeln zu können, darf wohl kaum noch was auf Umwegen oder gar gegen den Strom fließen. Im übertragenden Sinne stelle ich mir das vor wie bei Celestine. Wir verbinden uns auf einer mentalen Ebene und können so auch etwas bewegen. Leben ist ja auch eine Form der Bewegung. Und Stillstand wäre das Ende. Da das Universum unendlich groß ist, können wir uns auch unendlich fortbewegen. Wer weiß denn schon hier, welche Fügungen sich dort ergeben werden?

Ich habe keine Angst hier nicht bestehen zu können, denn das geistige Leben ist aus meiner Sicht unendlich. Aber die mir hier ausgeliehene Materie werde ich nicht mitnehmen können. Die wird hier bleiben und auch wieder vergehen. Das bin ja nicht ich. Das ist für mich nur ein Hilfsmittel mich selbst zu finden.

Sicher kann ich diese Station hier auch einfach nur genießen, warum denn nicht, wenn es so schön ist? Doch diese Freude wird vergänglich sein und was kommt dann? Vielleicht werde ich wieder neu geboren und kann mich erneut an diesem Leben einfach nur erfreuen. Das wäre sicher sehr schön aber dennoch nur ein Höhepunkt meines Daseins. Also werde ich ihn so oft es eben geht wiederholen wollen, wie in der körperlichen Liebe auch. Dennoch ist die geistige Liebe beständiger. Sie währt so lange wie sie nicht in Vergessenheit gerät. Das bring mir persönlich sehr viel mehr und es macht für mich auch mehr Sinn.

Insofern könnte ich das auch als ein Geschäft hier auf dieser Erde betrachten, für den Gewinn in eine andere Welt. Kein Wettstreit, sondern Selbstfindung und Gewinn an Erfahrungen im Austausch mit der Materie für einen ausbalancierten Geist.
17 Okt 2012 07:37 - 17 Okt 2012 08:52 #18548 von Samarpan

Mannimen schrieb: Der Sinn des Lebens ohne Sinnhaftigkeit? Wozu dann überhaupt so eine Station? Es ist nicht sinnlos!


Der Verstand liebt es, sich abzumühen um spirituelle Erfahrungen zu machen. Lange Sitzmeditationen, die Reise nach Indien, der Besuch bei Heiligen, die erhellenden Sitzungen beim Guru, die vielen spirituellen Bücher... das muß doch zur Erleuchtung führen - wen nicht gleich, dann im nächsten oder übernächsten Leben. Es muß doch Sinn machen. Die Bemühungen müssen sich doch lohnen. Es kann doch nicht umsonst gewesen sein.

Wenn das Nichtvorhandensein des Ichs gesehen wird, die Leere erkannt wird herrscht Allgegenwart. Leben geschieht. Ohne Zutun, ohne Anstrengung. In der Freiheit fällt es schwer, sein bisheriges Leben noch ernst zu nehmen. Und schon entschwebt der Gedanke. Es gibt nur Freiheit. Bedingungslose Liebe.

Der Verstand verlangt nach Gerechtigkeit und wird niemals akzeptieren, daß es einfach ist. Da muß doch mehr dahinter sein. Die Anstrengungen müssen doch zu irgendwas gut sein.

Und ich bin es nicht, der aufwacht aus deinem Traum. Willkommen in der Freiheit.


Anhang irren_250.jpg nicht gefunden

Anhang:
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17 Okt 2012 08:31 #18549 von Manni
:laugh: :silly: :woohoo:
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18 Okt 2012 19:43 #18550 von Richard179
Hallo ihr Lieben,

nun hatte ich mich eingefühlt in das Thema und die Fragen rund um Geld und Geschäfte und kam als erstes auf die Ängste dahinter, die wohl dabei eine große Bedeutung haben. Doch irgendwie fühlte ich, dass es da noch mehr gibt, was hier zu besprechen wäre, besonders mit Sicht auf das neue Zeitalter, das vor uns liegt. Und aus einem Kanal der Intuition erschien vor mir ein Begriff: Dankbarkeit.

Sind wir wirklich noch dankbar dafür, dass sich jemand uns anvertraut, um eine Leistung zu erhalten? Ich meine wirklich dankbar, so dass man es auch spüren und an unserer Körperhaltung erkennen kann. Und wenn er sich anvertraut, um etwas zu erhalten, und wir leben diese Dankbarkeit ganz bewusst, wie viel mehr an Liebe fließt dann in meine Leistung?

Wenn ich etwas haben möchte, wofür ich auch gerne bezahlen möchte, bin ich dem Menschen noch dankbar, dass er da ist, um mir dies zu ermöglichen? Ich meine wirklich dankbar, so dass der andere es spüren kann. Kann das Geld, das ich dann bezahle noch ein Ausdruck meiner Dankbarkeit sein, so dass ich auch etwas zurück gebe auf einer Ebene, die über dem materiellen Denken, Vergleichen und Bewerten steht? Und kann diese Dankbarkeit etwas zurück lassen, das auch dann noch besteht, wenn das Materielle wieder gegangen ist? Ich meine wirkliche Dankbarkeit, etwas das bleibt, für ewig.

Und wenn ich dann das Geld erhalte für meine Leistung, bin ich dem Menschen noch dankbar, dass er es mir ermöglicht hat, etwas zu geben, teile ich es ihm in einem Blickkontakt mit? Dürfen wir diese Freude noch erleben, dass ein Mensch wirklich dankbar seine Gegenleistung anbietet. Ich meine wirklich dankbar, so dass ich es auch mit dem Blickkontakt erfahre und auch aus der Distanz an der Körperhaltung erkennen würde?

Ich meine, das Geld könnte manchmal auch Nebensache sein, bei solchen Geschäften, bei denen alle etwas erhalten und mit sich nehmen dürfen, für ewig.

Alles Liebe,
Richard
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18 Okt 2012 22:28 - 18 Okt 2012 22:28 #18551 von Manni
Ja Richard,

fehlende Dankbarkeit ist sicher ein Grund für schlechte Geschäfte.

Ich erlebe Dankbarkeit vor allem durch Weiterempfehlung. Dadurch konnte ich bislang überhaupt überleben und meine Geschäfte weiter tätigen.

Ja, ich bin dankbar dafür.
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11 Nov 2012 16:19 #18629 von gingka
Hallo Manfred,

Ich bin noch ganz neu hier und folglich jetz erst "zufällig" über dieses interessante Thema gestolpert ...
Hier wurde schon viel gesagt, vielleicht kann ich doch noch etwas beisteuern:

Beim Thema "ein Geschäft machen ODER vielleicht doch lieber leben" frage ich mich, warum steht hier das ODER? Es geht doch gut beides. Ich möchte es verbindend schreiben mit UND!

Ich bin von Haus aus erst mal keine Geschäftsfrau, möchte auch nichts verkaufen müssen, um davon meinen Lebnsunterhalt zu bestreiten. Ich finde mich eher als Dienstleisterin. Klar meine Dienste werden auch irgendwie gekauft, aber mein persönliches Empfinden ist bei dieser Tätigkeit einfach besser. Und dies ist mein erstes Standbeim, mit dem ich vorerst noch mein Grundeinkommen absichere.
Darüber hinaus habe ich eine nebenberufliche Selbständigkeit begonnen, bei der immer eine win-win-Situation bei allen Beteiligten! besteht, ich mir ein nachhaltiges Geschäft aufbaue, sowie mit Menschen arbeite und ihnen helfe (da ist wieder der dienende Aspekt). Ich habe bei dieser Arbeit alles vereinen können, was mir wichtig ist.

Manchmal braucht es vielleicht ein wenig Zeit, dieses UND im Leben zu finden. aber es gibt heute viele neue Geschäftsmöglichkeiten, auch solche, die sich im Einklang mit dem neuen Zeitgeist befinden. Hast Du schon mal überlegt, parallel und nebenbei was Neues anzufangen?

Herzlichst Gingka
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