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Das "Ich" und das "Man"

11 Okt 2012 10:14 #18503 von Jeliel
Genau, Lois, so meine ich das auch! Danke! :)
11 Okt 2012 11:18 #18504 von Arafna
grüß dich lois ;)

erreichst du deinen neffen denn wenn du mit hilfe solcher verallgemeinerungen versuchst ihm etwas klar zu machen?

die essenz die du ihm nahe bringen möchtest ist ja im grunde leben und leben lassen.

also das er andere menschen nicht verurteilen sollte und doch urteilst du selbst in dem moment wo du viele gleichsetzt um deine meinung zu stärken ihm gegenüber...

verallgemeinerung hat immer etwas wesenloses, oft ein ausdruck von hlflosigkeit, glaub so meinte martl das auch...

warum verurteilt er andere menschen?

weil sich etwas in ihm klein fühlt, und dieser anteil in ihm der sich klein fühlt kann sich größer machen indem es andere verurteilt

im grunde tut ihr beide das selbe :p

aber der eine verurteilt den anderen dafür...

kannst du mir folgen?


lg stefan
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene
11 Okt 2012 11:52 #18505 von Lois
Hallo Stefan,

ja, ich kann dir folgen. Und ja, im Prinzip verurteile ich ihn dafür, dass er andere verurteilt. Und trotzdem würde ich das nicht gleichsetzen.
Ich habe ja schließlich einen "Erziehungsauftrag" und "kann" solche Äußerungen nicht einfach im Raum stehen lassen und ignorieren.
Ein Kind muss ja erstmal ein Stück weit geführt werden bis zur ausgereiften Persönlichkeit.
Und sicher drücke ich ihm damit meinen Stempel auf. Aber was ist daran so schlimm, wenn es aus ihm einen guten Menschen macht? ;)

Im Übrigen erreiche ich ihn sehrwohl damit. Denn ich lasse den Satz "Das macht man nicht!" ja nicht einfach unkommentiert im Raum stehen, sondern erkläre ihm auch, warum man dieses und jenes nicht machen sollte. ;)

Soviel dazu, aber wir schweifen vom eigentlichen Thema ab. B)

LG Lois
11 Okt 2012 13:04 #18506 von Arafna
ich empfind das garnicht als abschweifen,

die wahrnehmung ist da eben recht subjektiv gelagert aus den eigenen themen/mustern heraus die jeder von den eltern anerzogen bekommen hat und halt unbewußt mit sich rumträgt und sie weiter gibt an die nächste generation...

ich find was träumerle13 hier geschrieben hat, bietet einen sehr interessanten denkansatz...


alles liebe
stefan
11 Okt 2012 19:25 #18514 von Martl
Ich denke mit "man" vereinfachen wir halt unsere Sprache ganz einfach ein wenig.

Gut - sie wird dadurch halt auch ein wenig oberflächlicher.

Es ist ja nicht die Frage, ob "ich" oder "man". Bei "man" sprechen wir meist von einer größeren Gruppe. "Die Mehrheit der Bevölkerung, die Mehrzahl des örtlichen Rückenschwimmervereins, die Leute in der gehobenen Gesellschaft, unsere Familie .....

Mit dem "man" ersparen wir uns die Gruppe genau zu definieren. Der Bewusstheitsentwicklung dient das zwar nicht, aber da soll MAN (die,die das so wollen) wohl auch nicht päpstlicher als der Papst sein.

Alles Liebe,

Martl
Folgende Benutzer bedankten sich: Lois
11 Okt 2012 21:24 #18515 von Syrina Mercury
Hallo ihr Lieben,

@Lois:

Und wenn du einfach sagst: "ICH möchte nicht, dass du das tust, weil es den anderen Kindern im Kindergarten/in der Schule wehtun würde, wenn du ihr Spielzeug einfach nimmst. Es würde dir sicher nicht gefallen, wenn ein Anderer dies täte"?

Damit kannst du authentisch bleiben, ihm erklären, aus welchen Gründen er sich so besser nicht verhalten soll, sodass er es eben auch nachvollziehen kann, aufgrund der Erkenntnis im Sinne von "Stimmt, so möchte ich auch nicht behandelt werden/ Ich möchte mit anderen Menschen auch so respektvoll umgehen, wie ich es gerne hätte, dass sie es mit mir tun" und gleichzeitig dem Kind gesellschaftsfähige Umgangsformen und Höflichkeiten beibringen.

Was hat das Kind davon, wenn es andauernd zu hören kriegt: "Das macht man aber so!" Ein kleines Kind weiß doch nicht, wer "man" überhaupt ist, auch wenn ich ihm die Situation schilder. Und wenn es ins Alter gekommen ist, wo es begreift, das "man" "alle Anderen" heißt, so hat es schon lange den Bezug zum eigentlichen Inhalt der Aussage verlernt.
Dann macht "man" nur gewisse Dinge nicht, weil es die Gesellschaft so vorschreibt oder "man" tut etwas, weil es so üblich ist und weil Herr Knigge das mal vor über 200 Jahren vorgeschrieben hat.

Kleine Menschen lernen viel eher durch das emotionale Nachvollziehen ihrer eigenen Handlungsweisen und merken schnell: "Wenn ich liebevoll und in Respekt mit meinen Mitmenschen umgehe, dann bekomme ich dies auch wieder zurück"

Und das ist meiner Meinung nach unsere Aufgabe als Eltern, dass wir unsere Kinder in die Eigenverantwortung führen. Wir sind die ersten Ansprechpartner. Sie drehen sich um uns wie Planeten um die Sonne.
"ICH" als Mutter spreche als Erstes zu meinem Kind. Nicht das "MAN" aus der Gesellschaft, das kommt erst an zweiter Stelle.

Ich möchte meinem Kind schon früh beibringen, das "Ich" zu benutzen, weil er es dann einfacher haben wird, sich im Leben auszudrücken und sich zu verwirklichen.

Liebe Grüße
Vivien
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