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Das "Ich" und das "Man"

11 Okt 2012 22:00 #18516 von Jeliel
Ich möchte an dieser Stelle einwerfen, dass ich es auch grundsätzlich nicht verkehrt, sondern - im Gegenteil - völlig normal finde, wenn ein Thema gewisse Ausmaße annimmt, denn oft kommt "man" ja von einem Gedanken zum nächsten und immer so weiter... Ihr versteht sicherlich, wie ich es meine. ;)

Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, aber ich glaube, dass ich instinktiv wusste, wer mit "man" gemeint ist, ohne dass es mir jemand explizit erklärte. Es ist ja auch irgendwie logisch. Und wie gesagt, es ist durchaus gleichzusetzen mit "viele", "alle", "manche" etc., also eine Vereinfachung der Sprache und keine Herabsetzung oder Ähnliches. Natürlich müsste "man" mal recherchieren, wie das Wort Zustande kam in unserer deutschen Sprache... :whistle:

Und was mir gerade noch so einfällt ist, dass ich mich nicht erinnern kann, was meine Eltern, als ich noch ein kleines Kind war, immer zu mir sagten. Also wenn ich etwas falsch machte. Meine Oma mütterlicherseits benutzte, glaube ich, oft "man"...

Mit "man" schließt man sich auch oft selbst mit ein. Ist bei mir jedenfalls oft der Fall.
Ich finde trotzdem, dass es wichtig ist, sich generell nicht zu sehr an Worten festzuhalten, auch nicht an dem Wort "ich", denn es bleibt schlicht und einfach nur ein Ausdruck, ein Begriff, eine Formulierung. Natürlich kann "man" damit deutlicher machen, dass "man" nur sich selbst meint und nur von sich spricht etc., doch komme ich ganz gut im Leben zurecht und lebe mich aus, ohne dass ich ständig sage und denke "ich ich ich" oder "man man man" oder "ich man ich man". :whistle:

Auf die innere Einstellung zum Leben, zur Gesellschaft und zu sich selbst kommt es, meiner Meinung nach, also an. Und nicht soo sehr darauf, wie wir uns ausdrücken. Denn es kommt drauf an, wie ich dabei fühle bzw. was ich empfinde, wenn ich bestimmte Wörter benutze. Meine ich auch mich selbst? Oder nur die anderen? Oder andere und mich eingeschlossen? Dann kann ich es entweder konkret mit anderen Worten ausdrücken, oder ich benutze trotzdem "nur" "man" und erziele für mich den gleichen Effekt. Solange "man" den eigenen Faden nicht verliert, merkt "man" doch eigentlich selbst, wann ich vielleicht immer unpersönlicher spreche und dann auch so empfinde oder nicht. Schon komisch, dass - wie ihr sicherlich längst mitbekommen habt - allein in diesem Beitrag hier, sehr, sehr oft das Wort "man" verwende. Es schleicht sich einfach so in die Sätze :P Da merkt "man" mal, wie tief verankert es ist. Und ist es tatsächlich so schlimm? Ich persönlich habe im Grunde gar kein Problem mit dem Wörtchen und werde es wohl auch noch sehr, sehr oft benutzen. Wenn ich direkt etwas von mir erzählen möchte etc., benutze ich "ich". Jeder so, wie er mag ;)

Lange Rede, kurzer Sinn :blink:
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12 Okt 2012 05:51 #18517 von Ulli
Bedeutung des Wortes -man- gleich Abkürzung von - mankind ( man-kind)- Mensch-heit?

Also viele Menschen?!

lg ULLI
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12 Okt 2012 07:25 #18519 von Lois
Hallo Vivien,

sodass er es eben auch nachvollziehen kann, aufgrund der Erkenntnis im Sinne von "Stimmt, so möchte ich auch nicht behandelt werden/ Ich möchte mit anderen Menschen auch so respektvoll umgehen, wie ich es gerne hätte, dass sie es mit mir tun"

Genau das mach ich, solche Gespräche führe ich immer wieder. Ich erkläre ihm immer, warum ich etwas nicht gut finde und hoffe auf sein Verständnis, funktioniert nur leider nicht oder nicht oft.

Aber ich sollte vielleicht erwähnen, dass es sich um meinen 13jährigen pupertierenden Neffen handelt, den ich erst seit einem knappen Jahr "erziehe". Die Erziehung bzw. der Umgang mit ihm war vorher eben völlig anders. Mit der Konstellation Tante - Neffe ist jetzt alles wie auf Anfang, nur dass man in dem Alter nicht nochmal von vorn anfangen kann. Da kann man nur versuchen auf den letzten Metern zum Erwachsenen hin, das Beste draus zu machen. :)

LG Lois
12 Okt 2012 07:35 #18520 von Lois

hoffe auf sein Verständnis, funktioniert nur leider nicht oder nicht oft.

Obwohl ich dazu sagen muss, dass er sehrwohl versteht, was ich sage. Er ist nur aus Prinzip dagegen. Warum? Weil er 13 ist und mich provozieren will. B)
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12 Okt 2012 07:52 #18521 von Jeliel
Danke, Ulli, für diesen Impuls bzw. diese Erinnerung! *Daumen hoch* :)
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12 Okt 2012 08:08 #18522 von Arafna
huhu lois :)

liegt es wirklich in seiner natur dich einfach provozieren zu wollen oder lehnt er sich intuitiv gegen etwas auf, freidenker wie er ist?


kann man verurteilung mit verurteilung bekämpfen?

wird es waffenruhe geben wenn man krieg mit krieg bekämpft?

welche muster spiegelt er dir?

um muster zu verlassen muß man sich ihnen bewußt werden und sie ablegen...

selbstbeobachtung, akzeptanz und innenschau aus der stille heraus sind der schlüssel


dabei geht es auch nicht um schlimm oder nicht schlimm,

schuld oder unschuld,

richtig oder falsch,

sondern nur um sein oder nicht sein :)


alles liebe
stefan