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Werten und Bewerten

17 Feb 2013 12:40 - 17 Feb 2013 12:43 #19050 von Batory
Liebe Marlene,

Das waren nicht meine Worte, ein Zitat von Betrand


Achso, dann habe ich es falsch rausgelesen, entschuldige :)

Aber ich gehe mal davon aus, dass du dennoch mit den Aussagen von Betrand konform gehst, wenn du seine Zitate gepostet hast :)

LG Batory
17 Feb 2013 13:29 #19051 von Marlene
Liebe Batory

ja, einige seiner Worte (Betrand) sind für mich stimmig, jedoch nicht alles.

z.B. ist es für mich fraglich, ob ein Mönch wirklich nicht wertet.

Denn er tut ja auch was, ob es beten, meditieren oder schlafen ist, ob er was essen will, er wägt ab, was für ihn gerade stimmig oder passend ist, und er tut es vermutlich sehr bewusst, völlig im Jetzt.
Er Dankt für die Speisen usw.
In seinen Gebeten sind vermutlich auch gewisse Wertungen vorhanden.

Wir werten solange wir leben.
Mein Versuch nicht zu werten hat es mir gezeigt. Es ist mir (zum Glück) nicht gelungen.

Ich hab viele Beiträge von Bertrand gelesen, auf oben erwähnten Link, es dient mir zur Selbstfindung, er schreibt sehr spannend, auch wenn ich nicht mit allem Einig bin.

Wie oft habe ich im Laufe meiner Jahre, meine Meinung oder Einstellung verändert, mich verändert, dazu gelernt? Es beruht auch auf ein Werten meinerseits, was ist für mich stimmig, das Ja - Nein Spiel....

♥♥♥ -lich Grüsse und Danke, seit Du hier bist, haben mich einige deiner Worte bewegt, mich zum Nachdenken angeregt, über mich selber, warum mich was bewegt.

Marlène
Folgende Benutzer bedankten sich: Arafna
17 Feb 2013 14:09 - 17 Feb 2013 14:15 #19052 von Arafna
hey marlene :)

ja das mit den lieben fügungen ist schon witzig..

ich lag schon im bett und da durchfuhr mich das gefühl das ich doch jetzt noch was zu den gehirnfunktionen schreiben sollte die ich an mir beobachtet habe...

ja und dann seh ich deinen beitrag und heute morgen deinen anderen *g*


schon echt witzig zu erkennen wie das mit den sogenannten fügungen funktioniert...

das sie einfach Co-creationen sind aus dem eins-sein heraus, aus der leichteren schwingung in die schwerere dichte wo wir uns als individuen wahrnehmen :)

so wie kleine pixelpunkte eines bildes, die um sich herum schauen und alle punkte neben sich erkennen können und wissen das sie zu einem gemeinsamen bild gehören.
doch da die sicht aus der perspektive des einzelnen individuellen pixelpunktes recht eingeschränkt ist, da man von dem standpunkt des pixel nur die neben sich liegenden punkte betrachten kann, und meint aus diesem blickwinkel nun das ganze bild zu erkennen, da es an vorstellungskraft fehlt das größere gesamtbild zu überschauen...

wenn man sich nun aus der identifikation des einzelnen pixelpunktes löst, der vergleichbar mit der betrachtungsweise des egos/kopfes in der weltanschauung ist, auf eine höhere betrachtungsperspektive einschwingt...

ist echt witzig zu beobachten wie aus dem höheren selbst, einem standpunkt der sehr viel mehr übersicht hat, als das so unharmonisch wirkende dasein in der individuellen existenz, plötzlich eine große harmonie ergibt...

und man erkennt das jedes wesen im individualdasein, jede betrachtungsweise, jede wertung, nur ein kleinen punkt, ein pixel, ein teil eines viel größeren gesamtbildes ergibt

und wie wir eben aus dem eins-sein, dem höheren selbst heraus hier auf erden uns durch das was wir als fügungen wahrnehmen zusammenfinden um uns gegenseitig in stücken zu präsentieren was wir doch alle aus einem großen ganzen heraus in Co-kreation erschaffen :laugh:

und wir können uns schritt für schritt, jedesmal wenn wir eine wertung, eine identifikation los lassen auf noch höhere standpunkte und sichtweisen einschwingen von der das bild des ganzen noch mehr komplettiert wird :)

bis ins unendliche, so unendlich wie die welt eben ist :)


*drück dich mal ganz lieb* :)
17 Feb 2013 18:51 #19053 von Karu
Hallo Stefan und alle anderen,

vielleicht habt ihr das was ich denke schon in anderen Worten ausgedrückt:laugh: , aber ich finde, wenn ich werte oder bewerte, ordne ich nach richtig oder falsch. Nun möchte ich mich in meinem Leben vom Werten und Bewerten distanzieren, was aber nicht heißt, dass mir alles egal ist. Ich kann als Kaninchen ein anderes Kaninchen im Hundezwinger sehen und mir denken:
"Warum läuft es nicht weg, ich würde das tun." Damit sage ich aber nicht, das es falsch ist sitzen zu bleiben, sondern bemerke das "ich" dies nicht tun würde. Für mich wäre es "falsch" sitzen zu bleiben, für das andere Kaninchen ist es halt "richtig". Das Leben eines Karieremenschen wäre dann für mich "falsch" für ihn aber "richtig". Somit ist eine Sache doch stets richtig und falsch.
Jetzt könnte man sagen, warum bestraft man dann Mörder oder Kinderschänder? Nun, ich gehe davon aus, dass diese Taten für eine sehr, sehr große Mehrheit "falsch" wären und Leib und Seele direkt bedroht sind. Und davor muss man sich schützen.
Jeder sollte so leben und handeln wie es für ihn stimmig ist, solange er andere nicht bedroht oder gefährdet.

Im Übrigen, finde ich die Diskussionen hier sehr anregend und hoch interessant. Auch kam schon oft ins Grübeln.:unsure: :)

Herzlichst Karu
18 Feb 2013 05:39 - 18 Feb 2013 05:40 #19054 von Batory
Hallo Karu,

Für mich wäre es "falsch" sitzen zu bleiben, für das andere Kaninchen ist es halt "richtig". Das Leben eines Karieremenschen wäre dann für mich "falsch" für ihn aber "richtig". Somit ist eine Sache doch stets richtig und falsch.


Genau, du hast es auf dem Punkt gebracht. Es gibt immer mindestens zwei Seiten der Medaille, wenn nicht so gar eine dritte, Unsichtbare. Die Dritte wäre womöglich, dass das Kaninchen, anstatt wegzurennen oder sich fressen zu lassen, dem Hund selber an die Kehle geht oder sich womöglich in seinen Hut zurückzaubert. Wie dem auch sei, es liegt immer in der Entscheidungsfreiheit eines jeden Individuum, mit den jeweiligen Situationen umzugehen.
Es trifft natürlich nicht auf jeden zu, dass er das "Nichtbewerten" benutzt, um seine Schwächen zu kompensieren, das wollte ich damit gar nicht ausdrücken. Aber ja, auf einige wohl schon, die ich kennenlernen durfte.

Jetzt könnte man sagen, warum bestraft man dann Mörder oder Kinderschänder? Nun, ich gehe davon aus, dass diese Taten für eine sehr, sehr große Mehrheit "falsch" wären und Leib und Seele direkt bedroht sind. Und davor muss man sich schützen.


Richtig. Ich wäre der Meinung, man sollte Gleichem mit Gleichem vergelten, anstatt Tätern nur Geld- oder Haftstrafen aufzubrummen. Dann würden, meiner Meinung zur Folge, weniger Leute solche Straftaten begehen. Für ein paar Jahre in den Knast zu wandern, dass schreckt viele ja nicht wirklich ab. Nein, sie finden es auch noch cool und sind stolz draf. Aber das ist ein Thema, was man an einer anderen Stelle diskutieren könnte.

Jeder sollte so leben und handeln wie es für ihn stimmig ist, solange er andere nicht bedroht oder gefährdet.


Teils teils. Wenn mich ein wildes Tier oder ein anderer Mensch bedroht, dann habe ich keine Skrupel, mich in der Not zu verteidigen und gegebenenfalls meinen Angreifer selbst zur Strecke zu bringen, wenn es um mein eigenes Leben geht. Aber ich glaube, das versteht sich wohl von allein. Grundlos jemanden zu schaden, das ist genau so sinnlos und unverantwortlich. Aber wo fängt "schaden" bitte an? Wenn ich mich an Gott (oder der universellen Energie) wende, um die heißersehnte Arbeitsstelle zu bekommen, die ich schon immer wollte und dann wirklich eingestellt werde, habe ich mindestens zig weitere Kandidaten aus dem Rennen ausgestochen, die sich natürlich jetzt benachteiligt fühlen - und sich womöglich kraftlos und niedergeschlagen weiter auf Suche begeben müssen. Mit meinen Wünschen und Handlungen schade ich immer irgendwo jemanden, weil auf jede Aktion auch eine Reaktion folgt.

LG Batory
18 Feb 2013 11:37 #19055 von Karu
Hallo Batory,

danke für die Zeilen. Du hast geschrieben:

Aber wo fängt "schaden" bitte an? Wenn ich mich an Gott (oder der universellen Energie) wende, um die heißersehnte Arbeitsstelle zu bekommen, die ich schon immer wollte und dann wirklich eingestellt werde, habe ich mindestens zig weitere Kandidaten aus dem Rennen ausgestochen, die sich natürlich jetzt benachteiligt fühlen - und sich womöglich kraftlos und niedergeschlagen weiter auf Suche begeben müssen. Mit meinen Wünschen und Handlungen schade ich immer irgendwo jemanden, weil auf jede Aktion auch eine Reaktion folgt.


Ich denke, wenn du diesen Arbeitsplatz bekommst, dann ist deine Energie die stimmigste für diesen Platz. Es gibt, so meine ich Dinge, die einfach so sind, wie sie sind. Die anderen haben sich dann ebend nicht "genug" bemüht und ihre Energielevel war an dieser Stelle zu niedrig. Auf jeden Fall hat es etwas gute für sie (wenn sie den Dingen offen und selbstkritisch gegenüber stehen), sie können daraus lernen und daran wachsen.;)

LG Karu