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Gott und Physik

19 Mär 2013 15:55 #19169 von Richard179
Klar Batory, natürlich erzähle ich gerne von mir. Ich nehme auch gleich Sätze von dir als Grundlage.

Batory schrieb: Es (Glaube) ist ein tieferes, inneres Sehnen, dass alles eine Sicherheit und einen Sinn haben soll.

Ich bin der Auffassung, dass es sicherlich noch mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir denken

Dieser "ausgleichende Faktor" der die Welt "zusammenhält" ist nur noch nicht ausreichend erforscht worden, aber ich halte es durchaus für möglich, dass er existiert.


Diese Sätze wirken auf mich wie Innehalten zwischen Aus- und wieder Einatmen, das Verweilen eines kleinen Momentes im Jetzt, eine Weile zu schauen was ist, bevor das Ich wieder mit der Taschenlampe fuchtelt, um ein paar weitere Meter des Weges zu erkennen. Solche Momente empfinde ich wie Tore, durch die sich Friede und Geborgenheit einstellen kann. Es braucht nur die Bereitschaft. Ich muss es nicht verstehen warum. Es kommt einfach in meine Erfahrung, so wie ein Blume einfach schön ist, ohne dass ich begründen will warum. So ist auch mein Weltbild (ich nenne es lieber Glaubenssystem) entstanden. Ich habe irgendwann einfach immer mehr zugelassen, es zu erfahren, was zu mehr Öffnung führte, mit der ich dann wieder mehr erfahren habe.

Ein glückliches erfülltes Leben darf aus meiner Sicht ein jeder auf seinem ganz eigenen Weg suchen. Niemand wäre da, ihm Regeln zu geben, wie viel er im Denken und Forschen verweilen soll und wie viel er im Jetzt leben soll. Doch ist es meine Erfahrung und mittlerweile tief in mir verwurzelter Glaube, dass die Momente im Jetzt die heilsamen sind.

Alles Liebe,
Richard
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20 Mär 2013 11:20 - 20 Mär 2013 11:23 #19178 von Batory
Hallo Sillisunshine,

hier die Antworten vom "Arbeits-Thread"

Es ist ok, wenn es für dich nicht so ist (Begriff "Nächstenliebe")
Selbstliebe ist erstmal nichts Falsches und auch, wenn mir wahrscheinlch viele widersprechen werden, ist m.E z.B. "Stolz" auch eine Form der Selbstliebe. Erst, wenn ich mich selbst schätze, kann ich auch entscheiden, wie wichtig mir meine eigene Freiheit und das Recht zur Selbstbestimmung wirklich sind oder ob ich mich zu Gunsten von anderen Menschen, in den Hintergrund drängen lasse. Wenn ich sage: "Ich bin stolz auf mich, weil ich dies und jenes so gut hinbekommen habe oder weil ich besonders gut aussehe oder etwas besser kann als jemand anderes usw.", dann gebe ich mir die Selbstachtung, die mir zusteht. Und diese ist für das Selbstbewusstsein unabdingbar. Erst dann kann ich selektieren, wie ein anderer Mensch im Bezug zu mir steht. Tut er mir gut oder tut er mir nicht gut? Sind wir auf einer Wellenlänge oder gibt es Konkurenzkampf?
NUR EINE ANMERKUNG:
KONKURENZKAMPF FINDE ICH INTERESSANT!DAVOR MÖCHTE SICH JEDER SCHÜTZEN UND TROTZDEM EXISTIERT DIESERE ART:DIESER WIRD AUS MEINER SICHT DADURCH GENÄHRT INDEM ICH MICH KRIEGEN LASSE UND MITMACHE UND HAT DEN ANSCHEIN; DASS MEIN SELBSTBEWUSTSEIN DADURCH WIEDER GESTÄRKT WIRD.WAHRE STÄRKE ENTSTEHT IM GEIST UND DURCH DIE LIEBE NIEMALS IN DER KONKURENZ UND SCHON GAR NICHT IM KAMPF:
Stimmt die Chemie? Wie sehr liebe ich diesen Menschen?

Ich kann indem Sinne mit dir zustimmen, dass man nicht wirklich mit jedem Hans-Wurst konkurieren muss, weil es ansonsten einfach nur lächerlich wirkt und oft auch gar nicht nötig ist. Es kommt auf das Ziel an. Konkurieren um des Konkurierens Willens wirkt irgendwann kontraproduktiv. Wenn ich schon im Vorfeld weiß, dass mir jemand bei irgendwas nicht das Wasser reichen kann, dann muss ich mir auch keine Mühe machen, mit ihm in einen "Kampf" zu ziehen, sondern weiß um meine Fähigkeiten und spare mir die Energie. Und natürlich sollte man sich auch immer selbst betrachten und beobachten, also schauen, wo vielleicht noch Wunden sind, die immer wieder aufreißen, wenn man sich untermannt fühlt. Dann hat es nämlich etwas mit einem selbst zu tun.

Im Prinzip habe ich nichts dagegen, den Menschen Nächstenliebe entgegen zu bringen, aber es muss von selbst kommen und mit viel Ehrlichkeit. Ich persönlich kann einfach meine Feinde nicht lieben und habe auch kein Interesse daran, aber das heißt nicht, dass ich nicht Leute auch einfach mal so symphatisch finden kann, wenn ich ihnen begegne.

DAS IST WIRKLICH EINE SEHR SCHWERE ÜBUNG.MENSCHEN DIE DU NICHT GUT FINDEST ODER NICHT LIEBEN KANNST ZU LIEBEN.DENNOCH IST ES WIRKLICH INTERESSANT ZU SEHEN; WELCHES POTENTIAL SICH DAHINTER VERBIRGT; WENN MAN EINEM UNGELIEBTEN MENSCHEN SEINE ANERKENNUNG UND LIEBE REICHT.AUCH ICH BIN IN DIESER ÜBUNG NICHT GUT; ABER ICH SEHE IN EINZELNEN VERSUCHEN; DASS SIE ETWAS GROSSARTIGES HERSTELLEN KANN.VIELLEICHT GIBTS DU DIR EINMAL EINEN VERSUCH UND ENDECKST EINE NEUARTIGE ERFAHRUNG.

Ok, was möchtest du denn eigentlich damit erreichen, wenn du einem ungeliebten Menschen Annerkennung entgegen bringst? Also was versprichst du dir davon? Natürlich stören mich an dem Anderen meistens die Sachen, die ich ihm neide oder die ich an mir selber nicht leiden kann, völlig klar, aber da reicht einfache Selbstbeobachtung völlig aus um mich weiterentwickeln zu können. Jedem liegt selbst die Entscheidung zu Fuße, wann er sich mit seinen Problemen und Komplexen beschäftigen mag oder ob er das überhaupt tun will. Und meiner Erfahrung ist es leider oft so, dass es in der spirituellen Szene Gang und Gebe ist, die "Schuld" erstmal bei sich zu suchen und wochenlang auszuanalysieren, was es wohl "für einen zu bedeuten hat", obwohl das volle Zugestehen der Hass - oder Zorngefühle und das Auslassen derselben so viel Energie freilassen könnte, dass auf einmal keine Probleme und Komplexe mehr da wären, über die es etwas zu analysieren gäbe, denn sie befänden sich ja dann nicht mehr in unserer Schwingungsebene.
Natürlich kann verzeihen einem eine große Last nehmen und wenn beide Parteien es ehrlich meinen, dann ist es auch eine gute und produktive Sache.



AUCH INTERESSANT; DASS DU DEN MENSCHEN AUF DIE FAST GLEICHE EBENE DER SPEZIES TIER HINSTELLST.

FÜR MICH IST DER MENSCH EIN AUSSERIRDISCHES WESEN.DENN ES PASST SICH IN KEINSTER WEISE IN DIE NATUR EIN, ZERSTÖRT; TÖTET AUS LUST AN DER FREUDE UND UND UND. DAHER TEILE ICH NICHT DEINE SICHTWEISE; DIE REIN AUF DAS ÄUßERE ABZIEHLT. IST MIR NICHT TIEFGRÜNDIG GENUG:

Wer sagt denn, dass es die Natur irgendwie kümmert, wie sich der Mensch entwickelt hat? Glaubst du, sie würde genau so denken und fühlen, wie wir Menschen es tun und ein Gespür für Gerechtigkeit haben? Irgendwann in der Evolution des Menschen haben sich seine Gehirnvorgänge zu dem Maße entwickelt, wie wir sie heute kennen, mit all ihren Vor- und Nachteilen. Für uns mag der Mensch zwar "böse" sein, weil er sich nicht in der Natur einfügen will, aber kann er denn wirklich etwas dafür? Ich meine, nein. Es ist in seinen Genen. Er kann nur handeln wie er handeln kann. Glaub mir, dass ist auch natürlich. Unserer Erde juckt es nicht im geringsten, was wir mit ihr machen. Sie ist jedoch auf Ausgleich bedacht. D.h. wenn wir sie verschmutzen und ausbeuten, dann müssen wir auch irgendwann die Konsequenzen tragen. Und selbst, wenn wir eines Tages deswegen weg vom Fenster sind, wird sie immer noch existieren und sich regenerieren. Was sind wir denn schon? Bilden uns ein, dass wir ja so wichtig für Mutter Erde sind, aber die Wahrheit ist, dass sie ganz gut ohne uns kann.

Was ist dir denn am Darwinismus zu wenig?


WARUM HAT WOHL DER EIN ODER ANDERE DIESEN JOB ERGRIFFEN?BERUFUNG?

DIE MENSCHEN; DIE ICH ALS MEDIZINER KENNEN GELERNT HABE (ES SIND NICHT WENIGE)MACHEN DIESEN JOB AUS INNERER ÜBERZEUGUNG UND BERUFUNG.iCH DENKE AUCH ; DASS DIES IN EINIGEN MED.BEREICHEN WICHTIG IST:WAS ALLERDINGS IN DIESER BERUFSSPARTE EXTREM FEHLT IST ;ANERKENNUNG UND DANKBARKEIT VON KUNDENSEITE; FREUNDLICHKEIT VON KUNDENSEITE; MITGEFÜHL VON KUNDENSEITE--> UND SCHWUPP SIND WIR WIEDER BEI DER NÄCHSTENLIEBE. iNTERESANTER WEISE HABE ICH DIES GERADE AM WE MIT EINEM DER ARZT BESPROCHEN; DER WAR ZU DEM THEMA SEHR AUFGEREGT.
ES IST ALLES SO SELBSTVERSTÄNDLICH; DA ICH DAFÜR BEZAHLE IN CASH; ALSO WIRD AUCH LEISTUNG ERWARTET; DIES GRENZT IRGENDWIE DIE DANKBARKEIT TOTAL AUS. TOTALES UNVERSTÄNDNIS EXISTIERT DAHER AUF BEIDEN SEITEN. JEDER SIEHT SICH IM RECHT UND DAMIT KANN DARAUS KEINE GESAMTBILD KEINE EINHEIT ENTSTEHEN.

Also das mit der wenigen Dankbarkeit, das kann ich durchaus nachvollziehen, da ich es selbst in eigener Praxis miterleben durfte. Aber die Menschen werden ja in der Allgemeinheit auch nicht im Leben aufgeklärt, dass sie in ERSTER LINIE für sich ganzheitlich verantwortlich sind. Da verlangen sie doch lieber von Anderen, dass sie wieder "ganz" gemacht werden, als seien sie eine Maschienerie. Ich finde auch, dass da ein Paradigmenwechsel nötig wäre.

Natürlich arbeiten viele im medizinischen Bereich, deswegen, weil sie es interessant finden und natürlich irgendeinen persönlichn Zugang dazu haben müssen. Aber die Aussage, sich diesen Beruf ausgesucht zu haben, nur um anderen Menschen helfen zu können, scheint mir jedoch oft wie ein Scheinargument. Natürlich wollen sie anderen etwas Gutes tun und das glaube ich ihnen auch, aber wenn das der alleinige Grund gewesen wäre, dann hätten sie auch einfach ein Ehrenamt ausführen können, denn da könnten sie genug helfen. Der Clou ist, dass es sich in unserer Gesellschaft einfach nicht schickt zuzugeben: " Natürlich helfe ich gerne...aber als Arzt verdient man auch nicht schlecht und ich möchte ja schließlich für meine Familie vorsorgen...und es fühlt sich gut an, gebraucht und respektiert zu werden."
Ich finde diese Argumente überhaupt nicht schlimm, schließlich muss jeder von irgendetwas leben und eine Tätigkeit ausführen können, die ihm einen Sinn geben kann. Aber von einem Arzt wird es eben erwartet, selbstaufopfernd und selbstlos zu sein, weswegen ihm auch keine Dankbarkeit entgegengebracht wird. Der Kreislauf schließt sich.


Nein, ich bin darüber überhaupt nicht glücklich, zu sehen, wie diese Welt ist. Aber ich bin dennoch froh, geboren worden zu sein, denn es gibt auch eine Menge schöne Dinge. Und da ich im Großen und Ganzen auch nichts ändern kann, feiere ich einfach mein eigenes, kleines Leben wie es mir beliebt
Wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich sowieso nicht wirklich von der Aussenwelt abhängig und erschaffe mir meine Welt nach meinem eigenen Muster, da ich es nicht einsehe, nach vorgefertigter Ethik zu leben.

DAS HÖRT SICH WOW ABGEKAPPSELT VON ALLEM AN. Insulaner?

Das kann man so sagen. Bis auf den Kontakt mit meine kleine Familie und dem tägl. Aufenthalt auf Arbeit bin ich ein relativer Einzelgänger. Ich liebe es, für mich zu sein und unabhängig von anderen Menschen zu leben und meine Entscheidungen treffen zu können.
Einsam fühle ich mich aber nicht, da mir meine 3 Bezugspersonen um mich herum völlig ausreichen.



VERGESSE ÜBER DIE SELBSTFEIERUNG NICHT; DASS DU DICH MIT ALLEN ANDEREN ANBINDEN KANNST.
HAST DU DICH SCHON MAL MIT REINKARNATION BESCHÄFTIGT?
Die Reinkarnationslehre sagt,


•dass alles einen Sinn hat und nichts zufällig geschieht,
•dass alles seine Ursache im Karma hat,
•dass es so doch eine gewisse Gerechtigkeit gibt,
•dass wir das, was wir in diesem Leben nicht schaffen, im nächsten Leben eventuell schaffen können,
•dass die Welt eine Schule ist, wo man Lektionen lernen kann und Zeit und Gelegenheit hat, diese Lektionen irgendwann wirklich zu lernen.


SCHON MAL GRENZERFAHRUNGEN GEMACHT? HMMMMMMM .......................................

So Einiges. Auch ich habe sogenannte Einblicke persönlich erfahren, die die Reinkarnationstheorie unterstützen würden, Engel- und Geistwesenkontakte, paranormale Phänomene etc. Deswegen sage ich ja, dass ich solchen Gedanken nicht völlig abgeneigt bin und mich eher als Agnostiker einschätze, was dies betrifft. Wissenschaftliche Erkenntnisse sehe ich daher eher als Basics, um eine ungefähre Orientierung zu schaffen. Ansonsten würde der Aufenthalt in diesem Forum wohl ziemlich überflüssig sein für mich. Den Link über den kleinen Jungen und seine Schilderungen als ehemaligen Kampfpiloten habe ich mir ebenfalls angeschaut. Eine meiner Thesen ist ja, dass die atomaren Strukturen nach dem physischen Tode niemals ganz verlorene gehen und sich mit der Umwelt vermischen, daher denke ich, dass überall auch ein Fünkchen Wahrheit dran sein kann.

Und mit dem New-Age-Begriff, da fühle dich wirklich nicht stigmatisiert. Es dient mir nur zur Umschreibung. Ich weiß ja, dass jeder hier ein Individuum darstellt mit eigenen Ansichten ;)


DA SIND WIR WIEDER BEIM OBDACHLOSEN;DER SICH FÜR 1EURO EINE ÜBERNACHTUNG LEISTEN KANN UND NICHT IN DER NACHT ZUSAMMENGESCHLAGEN WIRD. DURCH DICH; DURCH DEIN MITGEFÜHL UND DEINE NÄCHSTENLIEBE. IST ES DANN FÜR DICH WICHTIG NOCH ETWAS ZURÜCK ZU BEKOMMEN?
WENN DU DEINEN KOLLEGEN ZU ESSEN EINLÄDST; SCHAFFT DAS EINE GUTE ATMOSPHÄRE UND ER LERNT DICH SCHÄTZEN. IST ES WICHTIG ETWAS ZURÜCK ZU BEKOMMEN. DU SCHENKST EINEM MENSCHEN EIN LÄCHELN......................UND DU BEKOMMST LIEBE UND EIN LÄCHELN ZURÜCK.SCHON MAL AUSPROBIERT. VERSCHWENDE DEINE LIEBE

Aus meiner persönlichen Sicht: Spricht mich ein Bettler auf der Straße nach Geld an, der freundlich und nicht alkoholisiert ist, dann habe ich auch nichts dagegen, ihm meine Butterbrote, die eigentlich für die Arbeit gedacht sind, zu geben. In der Regel habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie sich darüber mehr freuen, als über Geld und ich habe ein gutes Gewissen dabei, ihn mit meinem nichtgegebenen Gelde die Drogensucht nicht finanziert zu haben. Ich kann mir jederzeit selbst neue Nahrung kaufen. Der Obdachlose aber nicht. Viele kommen aus ganz unterschiedlichen Beweggründen auf die Straße und da sage ich auch nicht streng, dass sie sich das alles selbst verschuldet haben.
Genau so sieht es aus, wenn ich zB. nach Afrika reisen würde. Da könnte ich auch kein halbverhungertes Kind wegschubsen und einfach weitergehen ohne es zumindest in den Arm genommen zu haben. Berührungen können viel Heilendes auslösen. Wäre ich Millionären, würde ich auch gerne selbst in sogenannte Krisenländer reisen und Hilfsprojekte unterstützen, halte mich hierzulande aber mit der Gabe jeglichen Spendenaufrufe zurück, weil ich mir nicht sicher bin, ob es überhaupt da ankommt, wo es helfen soll.

LG Batory

22 Mär 2013 16:49 - 22 Mär 2013 16:50 #19194 von Richard179
Die verlorene Art des Betens, nach einem Text von Gregg Braden, einfach mal so zum Nachdenken und Verinnerlichen.

„Heute beten wir Regen“, sagte David, mein Freund, der Indianer. Klar war ich dabei und freute mich schon auf die Wanderung hinauf zum Kraftplatz, vorbei an Salbei-Feldern. Und ich freute mich auf sein Ritual und seinen Tanz, den ich so gern hautnah miterleben wollte. Und schließlich kamen wir an, am Steinkreis und ich war gespannt auf das, was kommen sollte.

Doch auf das was kam, war ich nicht vorbereitet. David zog die Schuhe aus und stellte sich in den Kreis. Zunächst ehrte er die 4 Himmelsrichtungen und all seine Vorfahren. Langsam faltete er dann seine Hände vor seinem Gesicht, schloss die Augen und verharrte völlig regungslos in der Mittagshitze. Sein Atem verlangsamte sich und war kaum noch wahrnehmbar. Nach nur wenigen Augenblicken atmete er tief ein und sagte. „ Lass uns gehen. Unsere Arbeit ist getan.“

„Ich dachte, du würdest für Regen beten“, sagte ich erstaunt und etwas enttäuscht. Er lächelte nur und antwortete nur: „Nein, ich sagte wir beten Regen“.

Auf dem Rückweg machte er es mir so nach und nach klar, wie sehr ich mich doch all die Jahre selbst klein gemacht hatte, mit dem in der westlichen Welt verbreiteten Denken: „ Wenn wir für etwas bitten, dass es geschehen soll, dann geben wir den Dingen Macht, an denen es mangelt. Gebete für Heilung stärken die Krankheit, Gebete für Regen die Dürre. Wenn wir ständig um etwas bitten, was wir haben möchten, geben wir ausschließlich jenen Dingen mehr Macht, die wir ursprünglich ändern wollten.“

„Wenn du nicht für Regen gebetet hast, was hast du dann getan“, fragte ich ihn.

„Das ist ganz einfach“, antwortete er. „Ich begann zu fühlen, wie sich Regen anfühlt. Ich habe das Gefühl von Regen auf meinem Körper wahrgenommen und wie es sich anfühlt, mit nackten Füssen im Schlamm zu stehen, weil es so stark geregnet hat. Ich roch den Regen auf den Hauswänden und ich erlebte das Gefühl, durch Maisfelder zu gehen. Der Mais stand Brusthoch, weil es so viel geregnet hatte …“.

Dann beschrieb David noch, wie er das Gebet beendet hat mit tiefer Dankbarkeit, doch nicht für das was er mit seinem Gebet erschaffen hat, das sich dann manifestieren würde. Er dankte für die Möglichkeit, am Schöpfungsprozess beteiligt zu sein. „Durch unseren Dank ehren wir alle Möglichkeiten (auch dass es anders kommen kann) und bringen gleichzeitig das Erwünschte in die Welt“, war seine Beschreibung.

Die Forschung hat gezeigt, dass genau diese Haltung von tiefer Dankbarkeit die Ausschüttung lebensbejahender Hormone in unserem Körper bewirkt und unser Immunsystem stärkt. Durch den Quanteneffekt werden eben diese chemischen Veränderungen in uns durch den Kanal dieser geheimnisvollen Substanz, die unsere gesamte Schöpfung verbindet, nach außen getragen….

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende in Frieden und Zuversicht. Auch in einem Staubkorn verbirgt sich alles was ist. Warum sollen wir nicht auch mal nur Staubkorn sein dürfen, loslassen und einfach SEIN?

Alles Liebe,
Richard
Folgende Benutzer bedankten sich: KeepOnSmiling, Marlene, nanabosho
25 Mär 2013 08:52 #19198 von KeepOnSmiling
Liebe Community,

eine außerordentliche Physik unserer Community ist, dass ich nach ein paar Tagen der Abwesenheit so viele tolle Inspirationen von Euch erhalte und von Dankbarkeit erfüllt werde.

Zur Überschrift möchte ich ein Buch empfehlen: Gottes geheime Gedanken

In diesem Buch wird wunderbar beschrieben, wie die Wissenschaft immer wieder "Beweise" gesammelt hat, Gott zu negieren und kurz darauf wieder zu Ergebnissen kam, für die nur Gott eine plausible Erklärung sein kann.
Das Buch spannt auch immer wieder einen sehr (für mich) inspirierenden Bogen zwischen den religiösen Weltbildern und der Wissenschaft.

Vielen Dank, Richard für diesen Beitrag, und vielen Dank, liebe Community für Eure Beiträge!

KeepOnSmiling
OlliKöhl