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Abschied nehmen

01 Mai 2013 08:18 #19281 von Rita
Lieber Manni,

lies im Block doch mal den Beitrag von Martin "Der Weg nach innen - Eine spirituelle Durchbruchserfahrung".

Vielleicht kann dir das ein wenig weiter helfen oder eine Richtung weisen.

Liebe Grüße von
Rita
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02 Mai 2013 06:41 #19287 von Manni
Nun habe ich es schon zweimal gelesen und konnte nichts finden, was mich anspricht. Vermutlich ist es gerade zu weit weg für mich.:(
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02 Mai 2013 08:10 #19288 von Rita
Lieber Manni,

aus der Ferne kann ich nicht viel mehr tun, als dir kleine Pfade zu zeigen, gehen musst du sie selbst, auch wenn sie für dich auf den ersten Blick (oder auch den zweiten) nicht erfolgversprechend aussehen.
Von Martin steht ein neuer Beitrag im Blog. Vielleicht kannst du daraus etwas für dich entnehmen. Ich finde, es steht sehr viel drin, was den eigenen Fokus in eine andere (bessere?!) Richtung bringen kann.

Liebe Grüße von
Rita
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04 Mai 2013 09:17 #19297 von Rita
Lieber Manni, VORSICHT LAAAAANG!

ich weiß nicht, ob du zu deinem Thema noch etwas lesen möchtest, aber ich schreib einfach mal :)

Ich war in der Stadt, um in meinem Buchladen eine DVD umzutauschen, die nicht richtig funktionierte. Die gleiche DVD war nicht mehr da und ich konnte entweder das Geld zurück bekommen oder etwas anderes kaufen und den Betrag verrechnen lassen. Ich entschloss mich, etwas anderes zu kaufen und schaute nach einer anderen DVD. Ich fand aber nichts, was mich wirklich interessierte. Dann hatte ich den Gedanken:Geh mal in "Deine" Abteilung (spirituelle Abteilung). Habe ich gemacht und wusste wieder mal nicht, wonach ich schauen sollte. Ich hatte nichts konkretes im Kopf und ging zu einem Regal. Dort konnte ich aber nicht die volle Länge des Regals anschauen, weil ein Mann mitten im Weg auf einem Hocker saß und in einem Buch las. Ich hätte ihn bitten können, mir Platz zu machen, aber er war so vertieft in sein Buch, dass ich ihn nicht stören wollte. Ich blieb also wo ich war und schaute über die Buchreihen mit vielen ???? im Kopf. Einige der Bücher, die dort standen, hatte ich schon, andere interessierten mich zur Zeit nicht. Ich wollte schon gehen, als mein Blick auf ein Buch von Deepak Chopra mit dem Titel "Das Buch der Lösungen, spirituelle Antworten auf alle Lebensfragen" fiel, und sofort hatte ich dich im Kopf. Ich las den Titel und sofort hatte ich "Manni" im Kopf. Da ja nichts ohne Grund passiert schaute ich in das Buch hinein und hatte das Gefühl, dir etwas davon erzählen zu müssen. Ich kaufte es und nun schau mal, vielleicht ist es ja etwas für dich und gibt dir Denkanstöße.

Deepak Chopra ist ja auch Arzt, also Schulmediziner, und hatte dadurch Kontakt mit sehr vielen Menschen, die nicht nur körperlich krank waren (was sie ja eigentlich nie sind). Er schreibt:

"Alles begann damit, dass mir die Leute von ihren Problemen berichteten. Ich bekam Post aus aller Welt - jeden Tag, jede Woche beantwortete ich Fragen aus Indien, den Vereinigten Staaten und vielen anderen Ländern. In gewisser Weise entsprangen all diese Fragen dem gleichen Ort im Innern der Menschen, wo sie von Verwirrung und Dunkelheit übermannt worden waren. Sie waren verletzt, verraten, misshandelt und missverstanden worden, waren krank, besorgt, ängstlich und manchmal auch verzweifelt. Leider ist dies das menschliche Los und bei einigen beinahe schon Dauerzustand. Aber diese Gefühle können jederzeit auch Menschen treffen, die - im Augenblick - glücklich und zufrieden sind.

Meine Antworten sollten von einer gewissen Dauer sein, damit solide Lösungen zur Hand sind, wenn sich die "augenblickliche" Situation ändert, wenn die Krise ausbricht und man sich einer Herausforderung stellen muss. Ich bezeichne sie als spirituell, meine damit aber weder eine religiöse Antwort noch das Gebet oder die Hingabe an Gott. Ich denke vielmehr an eine weltliche Spiritualität. Dies ist die einzige Möglichkeit, wie der moderne Mensch wieder Kontakt zu seiner Seele oder - um alle religiösen Anklänge zu beseitigen - seinem "wahren Selbst" finden kann.

Was wurde ihnen von einer Krise angetan? Was es auch war, Sie haben sich zurück gezogen, sich innerlich zusammen gezogen und den Griff der Angst gespürt. In diesem Zustand eingeschränktem Bewusstseins findet man keine Lösung. Wahre Krisenbewältigung entsteht aus einem erweiterten Bewusstsein. Das Gefühl innerer Angst und Enge verfliegt. Grenzen verschwinden. Frische Ideen können wachsen. Wenn Sie Zugang zu ihrem wahren Selbst finden, wird ihr Bewusstsein grenzenlos. In diesem Zustand ergeben sich spontan Lösungen, die auch funktionieren. Dies grenzt oft an Zauberei, und Hindernisse, die bislang unüberwindbar schienen, lösen sich einfach auf. Wenn dies geschieht, werden wir ganz und gar von der Last des Kummers und der Angst befreit. Das Leben war nie als Kampf gedacht. Es soll sich aus seiner Quelle im reinen Bewusstsein entfalten. Wenn Sie nur eine Sache aus diesem Buch mitnehmen, würde ich mir wünschen, es wäre diese.

Wenn die spirituelle Anwort wahr ist, müsste es für jedes Problem eine spirituelle Lösung geben - und so ist es auch. Allerdings liegt die Antwort nicht auf der Ebene des Problems, obwohl die meisten Menschen ihre ganze Energie darauf richten. Die spirituelle Lösung befindet sich jenseits davon. Wenn Sie Ihr Bewusstsein von der Ebene des ständigen Kampfes abziehen, geschieht zweierlei: Es dehnt sich aus, und allmählich tauchen neue Antworten auf. Wenn sich das Bewusstsein erweitert, sind scheinbar zufällige Ereignisse alles andere als das. Ein höherer Sinn versucht, durch Sie zur Entfaltung zu gelangen. Jeder Mensch hat seine Aufgabe. Wenn Sie sich ihrer bewusst werden, ähneln Sie einem Bauleiter, dem die Baupläne überreicht wurden. Statt wahllos Stein auf Stein zu setzen und Rohre einzuziehen, kann er nun in dem Vertrauen arbeiten, dass er weiß, wie das Gebäude einmal aussehen soll und wie er es bauen muss.

Der erste Schritt in diesem Prozess ist die Erkenntnis, auf welcher Bewusstseinsebene Sie gerade arbeiten. Bei jeder Herausforderung, die ihnen begegnet, und ganz gleich, ob es dabei um Beziehungen, Arbeit, persönliche Veränderungen oder Krise geht, in der Handlungsbedarf besteht, gibt es drei Bewusstseinsebenen. Sobald Sie sich ihrer gewahr werden, machen Sie auf ihrer Suche nach einer besseren Lösung einen großen Schritt nach vorn.

Ebene 1: Eingeschränktes Bewusstsein
Da dies die Ebene des Problems ist, wird sie sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Etwas ist schiefgegangen. Erwartungen wurden enttäuscht. Sie stehen vor Hindernissen, die nicht verschwinden wollen. Ihr Widerstand wächst, aber ihre Situation wird einfach nicht besser. Wenn Sie die Ebene des Problems betrachten, werden Sie sich im Allgemeinen folgender Faktoren bewusst:
- Ihre Pläne werden vereitelt. Einer ihrer Wünsche stößt auf Opposition.
- Sie haben das Gefühl, um jeden Schritt kämpfen zu müssen.
- Sie tun immer noch mehr, obwohl ihre Bemühungen erfolglos bleiben.
- Sie empfinden eine grundlegende Besorgnis und haben Angst zu versagen.
- Sie können nicht klar denken. Sie sind verwirrt und innerlich zerrissen.
- Je frustrierter Sie werden, desto mehr schwindet ihre Energie. Ihre Erschöpfung wächst.

Ein einfacher Test verrät Ihnen, ob sie auf der Ebene eingeschränkten Bewusstseins festsitzen: Je mehr Sie kämpfen, um sich von einem Problem zu befreien, desto stärker sind Sie darin gefangen.

Ebene 2: Erweitertes Bewusstsein
Auf dieser Ebene zeichnen sich allmählich Lösungen ab. Ihr Blick geht über den Konflikt hinaus und schenkt Ihnen mehr Klarheit."

.....und so weiter. Ich kann nicht das Buch abtippen, aber vielleicht hat dieser Auszug dich neugierig gemacht und spricht dich vielleicht sogar an. Ich wünsch es dir und möglicherweise hilft dieses Buch dir ein Stückchen weiter.

Liebe Grüße von
Rita
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Nirvana
06 Mai 2013 10:35 #19301 von Manni
Danke Rita,

für diesen Denkanstoß. Ich denke, dass ich inzwischen auch müde geworden bin, ständig diese Kämpfe zu führen. Und vielleicht öffnet das ja auch wieder den Blick über die Einschränkungen hinaus in die Ferne, bringt neue Perspektiven und Ansätze wieder weiter zu kommen.

Viele liebe Grüße
Manni

PS.
Zu diesem Thema möchte ich auch weiter lesen, um aus dieser Sackgasse wieder einen Weg raus zu finden.
So habe ich auch raus gefunden, dass ich häufig die Probleme anderer Menschen zu meinen mache. Wenn ich sie mir mehr fern halte, können sie mir auch nicht meine Energie rauben. Dann brauche ich mich auch ur noch um meine eigenen Probleme zu kümmern. Eines davon hätte ich dann sogleich mit erledigt.:blink:
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Richard179
07 Mai 2013 12:33 - 07 Mai 2013 12:38 #19302 von Manni
Heute in der Bahn habe ich mich mal nicht über andere Menschen gewundert, bzw. innerlich aufgeregt sondern einfach akzeptiert, was sie tun. Da kam z. B. ein älteres Paar mit zwei Fahrrädern in den Zug und stellten ihre Räder an die dafür vorgesehene Stelle ab, dann setzten sie sich auf zwei weitere freie Plätze und blockierten so ganze 6 Sitzplätze. Aber ich freute mich, dass sie die Räder so gut es eben ging aus dem Mittelgang fern hielten, damit andere Menschen durch gehen konnten. Als sich der Zug langsam füllte und keine Plätze mehr frei waren, kam eine junge Frau und bat darum, dass die Fahrräder anders hingestellt werden, damit sie an die freien Plätze ran kann und sich setzen könne. Doch ihr wurde dieser Wunsch nicht gewährt und so stieg sie einfach über die Räder drüber hinweg und setzte sich hin. Das fand ich so genial, dass sie diese Konsequenz dann auch durchgezogen hat und die älteren Leute waren etwas irritiert, wie da mit ihren schönen neuen Rädern plötzlich umgegangen wurde, doch sie haben nur mit den Köpfen geschüttelt und nichts gesagt. Manche Dinge regeln sich halt auch von selbst.B)

Dann bin ich aufgestanden, weil ich aussteigen musste und habe den Herrschaften noch eine schöne Weiterfahrt gewünscht. Somit war mein Platz dann frei und wäre auch sehr viel leichter zu erreichen gewesen. Doch der wurde auch gleich wieder in Beschlag genommen noch bevor der Zug den Bahnhof erreichte. Da stellte ein Mann dann seinen Koffer drauf ab. :whistle:
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene