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× 2. Erkenntnis - Ein Umdenken findet statt:
Dieser Aufbruch repräsentiert die Schöpfung eines neuen, vollständigeren Weltbildes, da es uns die fünfhundert Jahre alte Schuke der Präokkupation mit irdischem Überlebenskampf und materieller Bequemlichkeit zu liefern imstande war. Obwohl es sich bei der Beschäftigung mit den technologischen Aspekten unseres Menschseins um einen wichtigen Schritt in unserer Entwicklung handelte, wird das Erkennen der bedeutsamen Fügungen in unserem Leben unsere Wahrnehmung für den wirklichen Grund unserer Anwesenheit auf diesen Planeten öffnen und uns die wahre Natur des Universums enthüllen.

"Schützenhilfe" von der Finanzkrise...

22 Mai 2013 07:47 #19381 von KeepOnSmiling
Liebe Community,

Heutemorgen lese ich mal wieder mein geliebtes Handelsblatt...
...mal sehen, was sich in Sachen Wirtschaft, Geld & Co. so alles tut.

Und da lese ich ein Interview mit einem Vorstand eines Versicherers, der nach seiner Zusammenfassung der Finanzkrise (unter anderem) folgende Feststellung trifft:
"...Kein Wunder, dass langfristige Geldanlage und damit auch private Altersvorsorge unpopulär werden und viele lieber im Hier und Jetzt leben..."

Na wenn das mal keine interessante "Nebenwirkung" der Finanzkrise ist...
(Unter anderem) Wegen ihr wollen (immer) mehr Menschen (lieber) im Hier und Jetzt leben.
Verkehrte Welt :silly:

Früher hieß es die Revolution frisst ihre Kinder...
Heute kann es heißen: Die Finanzkrise frisst ihre Banker!

Sind gierige Banker und Fondsmanager etwa Wegbereiter in eine neue (spirituelle) Welt?
Naja, soweit gehe ich jetzt auch wieder nicht ;-)

Wie seht Ihr das? Welche Lehren oder auch Nebenwirkungen aus der Finanzkrise habt Ihr bislang für Euch gezogen?

KeepOnSmiling
OlliKöhl
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22 Mai 2013 12:05 #19382 von Richard179
Hallo Olli,

ich denke, so wie Osho es zum Ego sagt, ist es auch mit dem Banker-Szene-Ego, das es immer noch weiter treibt bis es sich auflösen kann (Siehe den Beitrag von Marlene, ziemlich am Ende):

"Das ist etwas ganz Grundlegendes, das verstanden werden muss – das Ego muss zu seinem Höhepunkt kommen; es muss stark sein. Es muss Integrität erreicht haben, nur dann kannst du es auflösen."

Liebe Grüsse,
Richard
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23 Mai 2013 21:08 #19391 von Kimm
na wie es aussieht könnte die Kritische Maße erreicht sein. Was meinste?
24 Mai 2013 09:18 #19392 von KeepOnSmiling
Liebe Community,
hallo Kimm,

ich bin überzeugt, dass wir die kritische Masse schon einige Zeit erreicht haben... Deshalb kriselt es ja auch überall!

Aus diesem Grund hab ich meinen Beitrag auch in die zweite Erkenntnis "gesteckt": Ein Umdenken findet statt... oder zumindest sollte es.
Ich bin sehr nah an der Finanzwelt dran und beobachte das Verhalten "der Verbaucher", der Kunden.

Ein echtes Umdenken nehme ich noch nicht wahr... Noch immer stürzen sich die Menschen in waghalsige Anlagen/Investments - oder werden gestürzt.
Gerade die Deutschen legen weiterhin ihr Geld in Bereiche an, von denen sie nichts verstehen und fördern dadurch die Krise weiter.

Vielleicht bin ich auch zu stark involviert, dass ich ein bestehendes Umdecken oder Neues Handeln wahrnehmen kann.
Deshalb bin ich auf der Suche nach Hinweisen und Erfahrungen, wo Ihr an Euch selbst oder Anderen ein Umdenken rund ums Geld wahrnehmen könnt/konntet?

KeepOnSmiling
OlliKöhl
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26 Mai 2013 13:41 - 26 Mai 2013 13:45 #19403 von nanabosho
Na, ein Umdenken erlebe ich insbesondere bei mir selbst. Nachdem ich so lange mit der Situation haderte, dass ich alles - speziell das, was im Volksmund so lässig "Vermögen" genannt wird - verloren hatte, erkenne ich nun mehr und mehr die Führung, den Sinn. Das Geradezu-gezwungen-Sein ins Hier-und-Jetzt. Allmählich nun auch, wie es sich anfühlt, tatsächlich das Wagnis des Vertrauens einzugehen. Und zu erleben, dass es sich lohnt. Auch wenn man vorher überhaupt nicht erkennen kann, welche Wege aus einer schwierigen Situation hinausführen, welche möglich sind.
Ein wenig desillusioniert nehme ich wahr, wie viele stark mitfühlende Menschen, Menschen, die w i s s e n, und Menschen, die mit heftigen Veränderungen in nächster Zeit rechnen (zumindest ihren Worten nach), dennoch auf Vorrats- und Sparwirtschaft, auf Zukunfts"absicherung" setzen und vertrauen. Deshalb glaube ich nicht, dass die Gesellschaft insgesamt umdenkt, b e v o r alles tatsächlich zusammengebrochen ist. Und daher glauben sie im Finanzsektor auch, dass sie vielleicht doch noch etwas "retten" können.
Immerhin schreiben manche Zeitungen und manche Internet-Blogs, dass gerade bei den Deutschen das Geld neuerdings extrem locker sitzt, also ein Denken eingesetzt hat, wie ich es aus DDR-Zeiten noch gut kenne: Schnell ausgeben, solange ich noch etwas dafür bekomme... Vielleicht ist das auch ein "hoffnungsvoller" Anfang.
(Das DDR-Ende war - für mich zumindest - eine lehrreiche Erfahrung, da die Aluminium-Mark nur in einem kleinen Gnaden-Betrag direkt umgerechnet wurde, während der Rest geradezu wertlos war. Die angesparte "Lebensleistung" war praktisch über Nacht wertlos geworden, nur hatten wir uns allzu schnell eingebildet, der D-Mark sei grundsätzlich ein anderes Schicksal beschieden.)

Herzliche Grüße,
Andreas

(P.S.: Da ich immer wieder die Terminangaben für Kißlegg lese: Ich möchte gerne wieder teilnehmen, bin jedoch vorsichtig, mich anzumelden, da gerade Ende Juli/Anfang August mein grundsätzlicher Umzug ins Allgäu stattfindet und ich nicht weiß, wann alles gut "über die Bühne" sein wird. Möchte mir am liebsten eine Spontan-Option offen lassen.) - Und eine kleine Korrektur möchte ich loswerden: Nach allen Landkarten, die mir zur Verfügung stehen, liegt Kißlegg n i c h t am Bodensee, sondern noch mindestens 60 oder 70 km von seinem Ufer entfernt. Falls es jemand dort vergeblich suchen sollte...
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28 Mai 2013 12:37 #19409 von Richard179
Hallo Andreas,

irgendwie fand ich es etwas schwierig herauszufinden, warum sich dieser Beitrag für mich nicht ganz rund und stimmig anfühlt. Doch ich glaube hier schwingt eine Art Energie mit, in eine Richtung zu müssen, so die Richtung einmal ausgemacht ist, eine Art Entweder-Oder. Entweder unfrei sein und mitschwimmen oder springen in das Ungewisse wagen, auch alles zu verlieren, was immer das für den Einzelnen dann ist, dieses „Alles“.

Ich vermute, das „Entweder“ ist die Erwartung, der Zwang, die Unfreiheit, der erhobene Zeigefinger. Möglicherweise können wir von dort wegen tief sitzenden Ängsten nur auf das andere Extrem schielen und nicht mit Akzeptanz auf einen fließenden Übergang. Es gibt dann diese innere Spannung, die uns vermittelt, dass das Oder „mutig“ und vielleicht sogar spirituell sei und das Entweder nur abgestumpft, unbewusst und vielleicht sogar feige. Tief verwurzelt sind so manche anerzogenen Glaubenssätze dahinter. Doch hinter solcher Spannung verbirgt sich nur das Ego mit seinen Ängsten.

Denn ohne die Angst und das Festhalten ist das Entweder–Oder kein Drama. Spirituell Sein ist auch eher ohne das Drama des Entweder-Oder möglich. Ohne Ängste gibt es eher ein Akzeptieren und ein Fließen heraus aus dem Entweder, wenn die Zwänge nachlassen, und ein natürliches Weitergehen in Richtung Oder, so wie es sich stimmig anfühlt. Ich meine auch, dass sich Umdenken eher fließend einstellen wird mit zunehmender Bewusstheit, obgleich es vielleicht für so Manchen erst heftig werden muss, bevor die Anhaftungen an den alten Mustern losgelassen werden können.

Auch zu einer Enttäuschung, dass das Umdenken auf sich warten lassen könnte, gehört eine vorausgegangene Erwartung, die nur dem Ego entstammen kann, ganz unabhängig vom Inhalt der Erwartung. Um in den Zustand der Freude zu gelangen braucht es eben zuerst den Zustand der Gleichgültigkeit (siehe das Erzengel Michael Channeling im Blog), und das auch in diesem Sinne. Zunehmende Bewusstheit sollte uns auchhier Gelassenheit vermitteln.

Alles Liebe,
Richard

PS: Ich würde sagen, dass Kißlegg in der Nähe vom Bodensee liegt (bei 37 km Entfernung). „Am Bodensee“ ist vielleicht etwas unscharf formuliert.
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