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"Schützenhilfe" von der Finanzkrise...

28 Mai 2013 20:59 #19411 von Marlene
Grins über die P.S. Km Angaben

mit dem Auto ab Lindau sind es 36,3 Km
die Berechnung zu Fuss ab Lindau 32,6 Km
und die Variante Fahrrad 35,5 Km
Fehlt noch die Luftlinie ??? Km

(Google Berechnung) :-)

Fragt sich von welchem Ufer die Km Angaben berechnet wurden. :woohoo: :cheer: :laugh: B)

Passt irgendwie mit dem Ufer und Finanzwelt :lol:
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29 Mai 2013 06:05 - 29 Mai 2013 06:08 #19414 von KeepOnSmiling

Fragt sich von welchem Ufer die Km Angaben berechnet wurden.
Passt irgendwie mit dem Ufer und Finanzwelt


In der Tat, Marlene - liebe Community,

das passt sehr gut zur Finanzwelt... das mit den Entfernungsangaben.

Ich bin mal wieder auf Weiterbildung... dabei geht es um Verbriefungen, Derivate & Co. und die Frage, wie wird so etwas bewertet, gewertet, geratet (von "Rating"), in die Bilanz aufgenommen - oder eben nicht.

Dabei erkenne ich eine Lehre, die ich aus der Finanzkrise erkennen durfte:
Sei vorsichtig mit Bewertungen! Ganz ohne Bewertung geht es nicht im Leben... UND bitte nicht ÜBER-Bewerten!

Gerade in der Welt der Finanzen geht es IMMER darum etwas zu bewerten:
Ist das sicher? Wann bekommen ich mein Geld wieder?
Wieviele Zinsen oder Rendite erhalte ich... oder muss ich zahlen?
Was ist meine Geldanlage jetzt genau wert?
Kann ich sie (die Geldanlage) wieder "zu Geld" machen und wenn ja, wie und wann?

Es geht immer wieder um Zahlen, eben Bewertungen.
Und ich erfahre, dass egal welche Bewertung ich vornehme, diese fast immer falsch ist.
Denn entweder kommt es besser... oder schlechter.
Richtig interessant wird es dann, wenn ich zwar "richtig" bewertet habe, aber von einer falschen Basis, einem falschen Standpunkt ausgehend. Das ist dann nach dem Motto "Super Aufsatz, Olli - aber am Thema vorbei"

Bewertung ist wichtig, um zu entscheiden, mache ich etwas oder nicht...
...verhindere ich etwas oder nicht.

Ob das alles dann letzten Endes "gut" oder "schlecht" ist, "richtig" oder "falsch" "richtig gut" oder "nur ein bißchen in Ordnung", ist doch egal.

Ich treffe eine Entscheidung und darf die Konsequenzen ausleben!

Vielen Dank an die Finanz- und alle anderen Krisen :whistle:

KeepOnSmiling
OlliKöhl
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29 Mai 2013 09:00 #19415 von Richard179
Danke Olli,

dein Beitrag passt gerade zu einer meiner größten Herausforderungen der letzten Wochen (als Vater). Um was geht es bei derartigen „Bewertungen“ und „Berechnungen“, die etwas in Form einer Zahl ausdrücken als Ergebnis. Mein Text wird hier etwas länglich. Ich bring ihn dann mal in einen Blog. Doch soviel vorneweg: Es sind alles nur von Menschen gemachte Modelle dahinter und insofern Schlussfolgerungen. Das Ergebnis hängt davon ab, was ich als Daten hinein stecke und auch ob das verwendete Modell überhaupt passt. Und die Modelle sagen nichts über den Einzelfall. Sie sind bestenfalls hilfreiche Werkzeuge. Und mit einem Werkzeug kann man gute und schlechte Werkstücke herstellen. Dem Werkzeug ist dies egal. Probleme entstehen, wenn wir Modelle, Theorien, oder auch „Guidelines“ als eine Art „Wahrheit“ verstehen (oder verstehen wollen).

Alles Liebe,
Richard
02 Jun 2013 10:01 #19428 von Miakoda
welche Krise Olli? Die Krise ist nur da wenn man hinschaut! oder?

Lieben Gruß Miakoda
Folgende Benutzer bedankten sich: Nirvana
02 Jun 2013 14:30 #19432 von Nirvana
"Nur weil man Dinge nicht sieht, heißt das nicht, dass sie nicht existieren!"
Dieses Zitat ist für auch eine Lehre aus der sogenannten Finanzkrise...

Die Wirkungen und Folgen von allerlei Geldinstrumenten kann man meistens nicht sehen... verstehen in der Regel auch nicht.
Erst "wenn es zu spät" ist und sich die Folgen zeigen, Vermögen vernichtet und Arbeitsplätze verloren sind, dann werden sich die Menschen solcher Wirkungen bewusst.
Vorher hat keiner hingeschaut, die meisten haben weggeschaut... es hat schlicht kaum jemanden interessiert.

Ich habe den Eindruck, dass sich die Menschen immer mehr dafür interessieren, die Zusammenhänge zu verstehen... Und weil diese kaum zu verstehen sind, wenden sie sich ab.
Die in der ersten Prophezeiung beschriebe Kritische Masse entsteht.

Insofern widerspreche ich Miakoda:
Vieles ist da, auch wenn ich nicht hinschaue und dessen bin ich mir erst heute Morgen im Wald wieder bewusst geworden...
Auch wenn ich nicht zu dem Ast hingesehen habe - ich habe mich daran gestoßen !!!

Liebe Grüße
Dirk Nirvana
Folgende Benutzer bedankten sich: KeepOnSmiling
02 Jun 2013 15:57 #19435 von Richard179
Da hatten wir doch diesen Messbecher für den Eierkocher! Der war DA, und jetzt zum Frühstück ist er nicht DA. Der Ärger möchte DA sein. Früher hätte er es auch geschafft. Doch jetzt weiß ich, es ist wie es ist, ob ich mich ärgere oder nicht. Ich lade mal Schlampertoni ein (Hl. Antonius) und lass mich führen. Es „zieht“ mich an eine Stelle in der Küche (ich kenne das auch von den Karten, wenn es die Hand zu einer Karte zieht). Aha, dann mach ich mal den Schrank dort auf. DA drin muss der Messbecher dann wohl sein, denn er war DA und muss also noch immer DA sein. Ich schaue hin. Doch er ist nicht DA.

Macht nichts, machen wir die Eier nach Gefühl, dann sind sie eben mal nicht genau so weich DA wie sie sollen. Wasser nach Gefühl eingegossen und gewartet bis der Eierkocher ausschaltet und geschaut, ob nun zu harte oder zu weiche Eier DA sind. Nichts dergleichen! Sie waren genauso DA wie es mit dem Messbecher gewesen wäre. Na DA hat uns doch noch jemand geholfen! Und der schmunzelt jetzt.

Also alles schnell vergessen und ich laufe dann abends mal so ohne Denken durch die Küche. Ganz nebenbei mach ich nochmal diese Türe auf, ganz ohne zu schauen. Doch mein Blick richtet sich sofort dort hinein zwischen die Gläser, ohne dass ich dies dann „schauen“ nennen möchte. Ach DA ist er ja! Zwischen den Gläsern, als ob er auch ein Glas wäre. Und als ich heute Morgen so richtig hingeschaut hatte, war er nicht DA.

Alles Liebe,
Richard
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