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Darf man Tiere essen?

12 Jun 2013 14:15 #19483 von Jeliel
Hi, ihr Lieben,

passend und aktuell zu dem Thema ist dieser Film:



Wir haben ihn in der Bibliothek, in der ich arbeite, gerade neu angeschafft und er ist bereits mehrmals vorbestellt. Auch ich habe ihn mir vorbestellt.

@Caillean: Ich meinte eigentlich, dass es in regelmäßigen Schüben große Themen gibt, die in aller Munde kursieren, und die eine ganze Kette an Gedanken, Emotionen und Taten hinter sich herziehen und bei fast jedem auslösen (Skandale, Betrüge etc. ...)... Und das geht mir schon lange auf den Zeiger.

In jeder Zeitschrift liest man HEUTE und JETZT (in jeder Ausgabe verschiedener Zeitschriften. Auch jene, die eigentlich ganz andere Schwerpunkte haben.) über Themen wie Burnout, Yoga, Fleischskandale, Vegetarismus und die vegane Lebensweise, Selbstversorgung, ... Vor allem die letzteren Themen sind gerade der absolute Hype und der letzte Schrei... Immer mehr Leute springen "auf diesen Zug", weil es auch trendy (angesagt), als in, hip und modern ist. Zeitgemäß. Ich hoffe es jedenfalls.

Doch es ist einfach zu kompliziert. Es wird sich nicht einfach so alles ändern. Es gibt zu wenige Menschen, die so denken, die sich erstmal mit diesen Themen überhaupt auseinandersetzen! Bei uns, hier in der CC, mag das etwas ganz anderes sein. Aber wir sind nur ein Fitzelchen der gesamten Gesellschaft. Natürlich gibt es auch viele Bauernhöfe, Selbstversorger, Bio-Gärten usw. . Doch es müsste im Grunde überall so sein. Und das ist leider das Utopische an der ganzen Sache. Die Wirtschaft würde zusammenbrechen (ganz wichtig, da wir doch im Kapitalismus leben). Viele Menschen würden arbeitslos werden. Was passiert mit den ganzen Fabriken usw.? Werden sie abgerissen? Würden die Leute das irgendwann tatsächlich mal machen? Glaubt ihr daran?

Ich bin z.B. noch ziemlich wankelmütig. Ich esse Fleisch, auch wenn es mir nicht schmeckt. Und auch wenn ich das weiß, esse ich es trotzdem. Es ist eine Sucht, aber mehr im Sinne der Abhängigkeit und nicht einer Suche nach irgendwas, obwohl es das auch ist. Hühnerfleisch z.B. schmeckt mir einfach nicht, es hat für mich einen seltsamen Eigengeschmack. Gleiches gilt in einigen Schweinefleischfällen. Aber Rindfleisch, selten Wildschwein, Ente und Fisch mag ich sehr gerne.

Ich weiß nicht, ob ich es mal irgendwann irgendwo geschrieben habe, aber es spielte sich so ab, wahrheitsgemäß: Meine Familie und ich genehmigten uns vor ein paar Jahren ab und an mal Lasagne von Lidl, die schmeckte uns allen damals noch sehr gut. Wir hatten die - sagen wir mal fünf Mal gegessen. Beim sechsten Mal schmeckte sie anders. Wir alle merkten das, aßen sie aber natürlich trotzdem. Das machten wir noch drei Mal oder so und ließen es dann sein. Wir hatten einfach keinen Appetit mehr auf Lasagne, da sie uns nicht mehr schmeckte. Es machte keinen Spaß mehr. Ein paar Jahre später, also bis vor wenigen Monaten, der Pferdefleischskandal! Ich könnte schwören, dass die Lidl-Lasagne von "gut" (also mit Rind-/Schweinehackfüllung) zu "schlecht" (Pferdefleisch-/oder sonst was-Füllung) geändert wurde.

So viel dazu.

Ich glaube schon, dass schon kleine Kinder für sich entscheiden, was sie an Essen mögen und was nicht. Dass sie Nahrung, die sie nicht so mögen, trotzdem essen (würden), ist etwas anderes, und meistens der Fall. Sollten sie jedoch mit etwas gefüttert werden, was sie partout nicht wollen (bei mir wäre es z.B. Griesbrei oder selbstgemachter Pudding... wenn ich schon an diese Pelle und die Klumpen denke...:sick: ), würde es binnen weniger Augenblicke wieder auf dem Teller landen, oder sonst wo, wenn ihr versteht, was ich meine...

Grundsätzlich ist es aber, finde ich, nicht verkehrt, erstmal vieles an Nahrung "auszuprobieren" bzw. zu probieren. Später kann man dann immer noch entscheiden, was man mehr mag und/oder ganz weglässt usw. .

In letzter Zeit esse ich auch mehr Fleisch und generell Ungesundes. Auch wenn ich der Meinung bin, dass fast alles in irgendeiner Art chemisch behandelt ist und nicht "astrein" ist, also bio pur usw., habe ich mir vorgenommen, meine Ernährung jetzt langsam umzustellen. Auch habe ich eine Lactoseunverträglichkeit bei mir festgestellt. Daher habe ich überlegt, lactose- und vielleicht auch glutenfreie Kost/Produkte zu mir zu nehmen und den Fleischkonsum wieder deutlich (massiv) einzuschränken. Auch auf so viel Zucker verzichten usw. . Und endlich eigene Lebensmittel anbauen, wie z.B. Tomaten (wobei daraus vielleicht erst nächstes Jahr was wird). Ich glaube, dass ich noch diese Woche mal wieder dem Bioladen einen Besuch abstatten werde. Ich möchte also wieder mehr Wert darauf legen, dass Produkte, die ich kaufe und konsumiere, aus der näheren Region stammen. Das ist ja auch ein wichtiger Schritt, um "dieses Ganze" etwas einzudämmen.

Ich finde es unglaublich, wie der Mensch mit Tieren umgeht. Dass er so viele Arten oft nur wegen einer Sache, also einem Merkmal, jagt, und dann die gleiche Rasse, woanders auf der Welt, wegen einer anderen "ach so tollen" Sache, die sie mit sich bringt, also z.B. Felle, Stoßzähne, Haut. Ich verstehe auch nicht, warum die Menschen in China und Japan bspw. Insekten und oftmals wirklich winzige Kreaturen verspeisen! Es ist unlogisch! Sie haben so viele andere Speisen, und auch genug Abwechslung. Warum also noch mehr Tiere essen(, die sie gar nicht brauchen)?! Kennt ihr diese angebrüteten Hühnereier? Die Menschen beißen dem Kükenembryo nur den Kopf hab, der soll eine Delikatesse sein (ok, ich glaube, sie essen auch den Rest, aber der Kopf soll eben am schmackhaftesten sein...). Das ist einfach abartig, in vielerlei Hinsicht. Warum muss der Mensch von heute, egal in welchem Land, Schlangen essen? An so vielen Tieren, ich meine jetzt nicht nur Schlangen, ist doch gar nichts dran!!! Diese winzigen Küken z.B.! Warum sie also essen? Dann braucht man ja Massen, Tonnen davon! Da wäre ich viel mehr für ein kräftiges Rind - davon werden mehr Menschen satt und man kann auch viel mehr verwerten usw. . Versteht ihr, was ich meine? Das finde ich so grausam und ungerecht den Tieren gegenüber. Und ich finde es einfach nur abartig, dass sich diese Menschen auch noch einen abgrinsen und dann genüsslich in ein oftmals noch lebendes Mini-Geschöpf beißen, obwohl diese Menschen nicht mal HUNGER haben, und auch keinen haben bräuchten, weil wir eigentlich genug zu Essen für dreihundert Erden hätten (ja, ich übertreibe jetzt mal, aber nur, um es zu verdeutlichen)... Aber nein, es geht ja nur um Profit. Dass die Welt in Elend und Müll versinkt und nur noch versmogt ist - das ist zu vielen Leuten egal.

Wie ihr vielleicht merkt - das meine ich mit der Gedanken-und Emotionskette...

Ich höre für heute erstmal auf. Danke, dass ich mich kurz austoben durfte.
Eure Jule ;)
Folgende Benutzer bedankten sich: Bea, Caillean
15 Jun 2013 09:26 #19495 von Rita
Grüß euch ihr Lieben :)

Nun haben wir vieles zum Thema von uns gegeben und mir fällt auf, dass da ein dunkler Faden quer durch läuft. Wo bleibt der helle Faden?

Ich bin ja Hundetrainerin und bei uns wird nicht nach "alter Väter Sitte" nach Schema F trainiert. Wir sehen jeden Hund mit seinem Menschen als Individuen mit ganz individuellen Problemen und Bedürfnissen. Also machen wir uns auch mehr Gedanken zum Geschöpf Hund, als das in Hundeschulen sonst üblich ist.
Passend zum dunklen und hellen Faden fällt mir aus unserer Arbeit mit den Hunden etwas ein:
Wir bringen ihnen nicht bei, was sie NICHT tun sollen, sondern was sie tun sollen. Das ist ein grooooooßer Unterschied.
Wäre es nicht schöner und auch konstruktiver, wenn wir nicht nur dem dunklen Faden folgen würden, sondern fleißig an dem hellen Faden stricken?!
Was alles nicht stimmt, wissen wir ja. Bringt es uns weiter, wenn wir uns nun immer wieder lang und breit damit beschäftigen? Wäre es nicht schöner den Fokus auf das zu legen, was davon weg führt? Klar können wir hier nicht die Welt mit einem Ruck verändern, aber wie heißt es doch so schön - "Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt" - und ganz viele Schritte sind dann die Reise. Alleine schon die Gedanken zu dem, was weg führt von dem, was nicht in Ordnung ist, bewirken gute und starke Energie. Lasst uns doch wenigstens schon mal DIESE Energie in die Welt bringen. Sie wird von anderen Menschen gespürt und macht sie neugierig und das ist doch schon ein großer Schritt in die gute Richtung, meint ihr nicht auch?

Liebe Grüße von
Rita
Folgende Benutzer bedankten sich: KeepOnSmiling, Marlene, Jeliel, Rosenduft, Bea
15 Jun 2013 09:34 #19497 von Marlene
Danke Rita

Wundervolle Worte und Denkart.

Lieben Dank für das Erinnern :-)
Folgende Benutzer bedankten sich: Rita, Bea
15 Jun 2013 10:20 #19498 von Bea
Danke für das Erinnern, liebe Rita, :)

auch ich folge dem, was du geschrieben hast.

Zu viel Dunkelheit nährt das Ganze nur und frisst das Licht auf,

macht traurig und depressiv und lässt einen nach unten ziehen.

Die Helligkeit, die Freundlichkeit, die Liebe, ist das, was uns Nahrung schenken sollte

und daran sollte man sich im Nachhinein erinnern.

Wir alle tragen einen wichtigen Bestandteil daran, dass es einfach besser wird und wir

gewisse Dinge mit anderen Augen sehen können.

"Einem Schatz kann man nicht begegnen, er ist in einem selber enthalten"...

Von daher alles Liebe von mir.

Bea :)
Folgende Benutzer bedankten sich: Rita, Jeliel, Richard179
16 Jun 2013 10:11 #19504 von Richard179
Danke liebe Rita,

für mich gab es bereits auch einen weißen Faden und „zufällig“ hatte ich am Tag meiner Beiträge hier gar keine Lust auf Fleisch.

Die Tiere schenken sich uns aus Liebe. Sie strahlen Liebe und Freude aus. Sie heilen uns mit ihren Körpern: wenn du übel gelaunt sein solltest, beginnt dein Tier sofort, deine Emotionen in sich aufzunehmen und zu verarbeiten, wie es auch unsere kleinen Kinder tun. Vergleiche doch einmal die Augen von Tier und Herrchen! Und sie geben uns auch ihren Körper selbst in Liebe, damit wir zu Nahrung und Kraft kommen mögen. Grund genug, uns unserer Tiere zu erfreuen.

Ich finde, es steht uns gut an, uns einmal mit der Tierwelt zu verbinden und den Tieren zu danken – vielleicht ist dies wieder ein kleiner Schritt, unser Bewusstsein etwas anzuheben. Und ich habe Kapo angerufen, die Hawaiianische Göttin der Tiere und der Träume, damit sie bei den LeserInnen sein möge, um ihnen zu helfen, dies zu tun. (Zufällig habe ich eine Einweihung in Kapo erhalten.) Vielleicht finden sich ja einige heute und die nächsten Tagen immer um 19 Uhr. Jeder sollte sich einfühlen in ein Tier seiner Wahl, um diesem Tier zu danken und um gemeinsam eine oder mehr Minuten lang zu erfahren, wie die Tiere mit uns fühlen.

Kapo ist in der Shamanischen Tradition die weise Seherin, die uns den Weg zeigt, der uns hilft, unser göttliches inneres Wesen zu manifestieren. Sie wird auch mit der Fortpflanzung in Verbindung gebracht und mit dem was heute Channeling genannt wird. Sie fühlt mit allen Tieren und ist deren Schutzgöttin.

„Geehrte KAPO, Göttin der Tiere – wir rufen Deine Kraft, um uns zu verbinden mit unseren Tieren und ihnen zu danken, und um in Kontakt zu kommen mit unserer inneren Kraft und unserer inneren Weisheit. Bitte hilf uns, Zugang zu unserer inneren Weisheit zu bekommen!“

Alles Liebe,
Richard
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Rosenduft, Bea
16 Jun 2013 19:23 #19506 von Jeliel
Diese Folge finde ich zum Thema passend... Schaut doch mal rein ;)



Alles Liebe,
Jule
Folgende Benutzer bedankten sich: Richard179