Lieber Gast. Du befindest dich im alten Forum der Celestine Community. Ein Teil des Forums ist öffentlich. Mitglieder, die sich bis 2016 registriert haben, können sich weiterhin einloggen und den Mitgliederbereich betreten.

Unsere neue Community ist nun online. Wir laden dich herzlich ein, dich mit uns auf unserem Campus zu vernetzen.

Zur neuen Community

×

Hinweis

Das Forum ist schreibgeschützt.

× 2. Erkenntnis - Ein Umdenken findet statt:
Dieser Aufbruch repräsentiert die Schöpfung eines neuen, vollständigeren Weltbildes, da es uns die fünfhundert Jahre alte Schuke der Präokkupation mit irdischem Überlebenskampf und materieller Bequemlichkeit zu liefern imstande war. Obwohl es sich bei der Beschäftigung mit den technologischen Aspekten unseres Menschseins um einen wichtigen Schritt in unserer Entwicklung handelte, wird das Erkennen der bedeutsamen Fügungen in unserem Leben unsere Wahrnehmung für den wirklichen Grund unserer Anwesenheit auf diesen Planeten öffnen und uns die wahre Natur des Universums enthüllen.

Darf man Tiere essen?

05 Aug 2013 16:13 - 05 Aug 2013 16:14 #19660 von Richard179
Hallo Manni,

da bin ich grundsätzlich bei dir. Nur würde ich nicht all zu sehr unterscheiden wollen zwischen Materie und Geist. Denn Materie ist auch nur etwas, das Energie, Schwingung und Information beinhaltet. Ich meine, letztlich ist ja alles eine Frage der Bewusstheit und eine Frage, wie hoch wir schwingen und nicht eine Frage ob ich was darf oder nicht.

Ist die Bewusstheit und die Schwingung hoch, dann bin ich im Bewusstseinszustand der Liebe, fühle mich eins mit den Dingen meiner Umwelt und ich spüre es auch selber, was ein Tier fühlt.

Wie kann ich dann umgehen mit diesen Dingen meiner Umwelt, ohne aus diesem Bewusstseinszustand der Liebe herauszufallen? Und will ich dann noch herausfallen?

Alles Liebe,
Richard
06 Aug 2013 02:19 #19661 von Manni
Ja Richard,

diese höchste Schwingung der Liebe möchte ich ganz gewiss nicht beenden. Bin ich doch froh, sie überhaupt erlangt zu haben. B)

In wie weit kann ich sie nun noch empfinden, wenn ich töten muss, um essen zu können? Es fällt mir leichter eine Pflanze aus der Erde zu ziehen oder eine Frucht zu pflücken, als ein Tier abzustechen, nur um selbst überleben zu können. :P

Was hat denn der Schöpfer dazu gesagt? Ernähret euch von den Fischen im Wasser, den Vögeln unter dem Himmel und den Tieren auf Erden! Sie sind also Teil unseres Lebens. Aber warum sprach er nicht von Pflanzen? Wieso gehört das Töten zum Überleben dazu? Fressen und gefressen werden, sind Bestandteile unseres Lebens. Dadurch wird es im Gleichgewicht gehalten. Würde kein Löwe mehr ein Gnu reißen, dann gäbe es bald auch keinen Grashalm mehr. Löwen und Gnus würden sterben.

Was wir jedoch nicht tun sollten, ist das bewusste Vermehren von Tieren, um noch mehr Fleisch essen zu können, meine ich, denn damit produzieren wir einen künstlichen Überfluss, der das natürliche Gleichgewicht verändert. Wir beuten damit die Natur aus. Gleiches gilt natürlich auch für die Pflanzen usw. Würden wir wie die Naturvölker im Einklang mit der Natur leben, dann hätten wir wohl weniger Wohlstand aber auch kaum Umweltprobleme. Diese haben wir uns somit selbst erschaffen, weil wir nur an unsere Vorteile gedacht haben. Würden wir jedoch unsere Umwelt in diese höchste Schwingung der Liebe mit einbeziehen, dann könnte es auch keine Ausbeutung geben, selbst wenn wir Fleisch zu uns nehmen. Es wäre immer nur das, was uns die Natur zur Verfügung stellt.

Ich bin mir sicher, dass wir sehr viel weniger Fleisch essen würden, wenn wir es nicht mehr im Markt fertig verpackt bekommen sondern selbst erlegen müssten. Wir würden auch nicht tonnenweise gefangenen Fisch tot wieder über Bord werfen, nur weil die Tiere noch zu klein sind und somit kein Geld einbringen. Wir würden auch von kleinen Tieren satt werden können, wenn wir davon leben müssten. Ich würde auch Pflanzen essen, die keine Normabmessungen haben und bereits von anderen Tieren angeknabbert wurden oder so. Meine Nahrung muss keine Normen erfüllen sondern mich nur sättigen und gesund erhalten. Auch müsste meine Nahrung nicht um die ganze Welt transportiert werden, nur damit sie vielfältiger ist, als das was meine Region saisonal zu bieten hat. Auf all diese Dinge könnten wir gut verzichten.

Etwas bewusster und respektvoller mit dem umgehen, was uns die Natur zum Leben bietet. Das wünsche ich mir.
Manni
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Bea
06 Aug 2013 07:15 #19662 von Richard179

Mannimen schrieb: Etwas bewusster und respektvoller mit dem umgehen, was uns die Natur zum Leben bietet. Das wünsche ich mir.
Manni


Hi Manni,

da stimme ich wieder zu, aber du machst du dir wohl viele Gedanken. Ich meine, töten und getötet werden findet statt in einem Bewusstseinszustand der Trennung. Und dabei geht es nicht nur um Tiere. Auch Menschen töten sich ja gegenseitig. So betrachtet, stellt sich die Frage, warum es Bewusstseinsstufen der Trennung gibt. Warum steigen wir herab in dieses Bewusstsein, um dann stufenweise wieder aufzusteigen.

Es ist ein bisschen so, wie wenn sich ein Blatt eines Baumes nicht als Teil des Baumes bewusst ist und im Herbst nicht seine ganze Energie dem Baum zurückgeben wollte, damit dann im Frühjahr mit dieser Energie wieder neue Blätter hervor sprießen können. So geht auch die Seele des Tieres nicht verloren. Sie kommt alsbald wieder, um anderes erfahren zu dürfen. Auch ein Tier stirbt nicht, wenn es auf einer höheren Ebene dieser Erfahrung nicht zugestimmt hätte…

So ist es müßig, den Aufpasser spielen zu wollen und nach Regeln und Vorgaben zu fragen. Jede Bewusstseinsstufe hat ihren Sinn. Klar muss ich nicht alles gut heißen, zumal meine Schwingung bereits höher sein könnte als die eines anderen. Doch in dem Moment, in dem ich meine Achtung jemandem entziehe, der tötet, bin ich auf etwa seinen Bewusstseinszustand der Trennung zurückgefallen und kann so nicht besonders hilfreich sein, um das Bewusstsein des anderen zu erhöhen. Sein Ego wird Argumente finden und sich dir gegenüber nur mehr abgrenzen. Und was er tut, das tut er sich im Innen nur selber. Bleibe ich jedoch weiter in einem Bewusstsein von Liebe, Wertschätzung und Dankbarkeit, so helfe ich, etwas aufzulösen von dieser Schwingung im Innen.

Und so „funktioniert“ auch Segen, der „Wunder“ bewirken kann. Ich gebe dem „Bösewicht“ Achtung und übertrage ihm hoch schwingende Energie, sodass er sich nicht zurückziehen muss und etwas auflösen kann von den Ursachen in seinem Innen.

Alles Liebe,
Richard
Folgende Benutzer bedankten sich: Manni, Marlene, Bea
06 Aug 2013 10:07 #19663 von Rosenduft
Danke Bea :)
Folgende Benutzer bedankten sich: Bea
06 Aug 2013 10:55 #19664 von Bea
Mal ein Lächeln in die Runde schickt... :) :) :)

Ich sag nur dazu, alles darf sein mit einer guten Portion Humor

und vorallem Liebe im Herzen, dann gelingt alles.
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, monikas
06 Aug 2013 18:50 #19666 von Richard179
Danke Bea,

fürs Lächeln und dafür, dass du nicht sagst, was genau dich lächeln macht. So kann jeder in einem Zustand der Freiheit bleiben, ob nun seine Wahrheit sich mit dem befasst, über das er sich empört oder ob sie sich vorrangig damit befasst, für das er/sie dankbar ist. Ein jeder darf in seiner hohen Schwingung bleiben. In dem Blogbeitrag über Bewusstseinszustände und Schwingungen

www.celestinecommunity.de/celestine-blog...stheit.html#readmore

würde ich den Zustand der Freiheit etwa auch dort ansiedeln, wo Liebe schwingt (500). Gerade dass nicht gesagt wird, was nun schwarz sei oder weiß, bringt uns weiter. Es wird nicht gesagt, was schön sei oder wäre, so geht auch niemand in einen Zustand der Schuld oder der Unfreiheit, seine Wahrheit zu sprechen. Auch wenn der eine oder andere noch im Inneren etwas in sich tragen sollte, das andere empören könnte, kann er frei seine Wahrheit sprechen. Er muss es nicht verdrängen und darf es in seiner hohen Schwingung ausleben und auflösen.

Ja, noch immer sind wir uns nicht so oft bewusst, dass wir gerade durch Lob für sich oder andere manipuliert werden, dahingehend, dass wir uns entweder in das einreihen, was angeblich so lobenswert wäre, oder dass wir uns weniger fühlen oder schuldig fühlen und uns deshalb zurücknehmen. Gar mancher spielt den sich Aufopfernden, Pflicht auf sich ladenden, aus verschiedenen einprogrammierten Mustern heraus. Und beim tieferen Betrachten zeigt es sich als Mechanismus der Machtausübung, der für nichts anderes da ist, als einfach nur längst vergessene Ängste zu überdecken.

So sehe ich die Beiträge alle sehr weiß, da sie authentisch und ehrlich das wiedergeben, was im Innen ist. Und das sind schöne Schritte, meine ich.

Alles Liebe,
Richard
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Bea