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Darf man Tiere essen?

08 Jun 2013 09:09 #19456 von Rosenduft
Hallo Richard & Leser/innen, "Schwingungsfrequenz in der wir uns dann auch eins fühlen mit z.B. Tieren und auch deren Gefühle wahrnehmen". - sobald dies der Fall ist, bringt man es nicht mehr übers Herzen, Fleisch zu essen...WIE würden wir Menschen uns fühlen, sobald wir uns auf einem anderen Planeten befänden, mit riesigen, uns fremden Wesen, welche UNSERE Spezies wie Tiere halten würde und uns zudem auch noch verspeisen? Sobald man die Sichtweise "umdreht" und von einer anderen Dimension aus betrachtet, wird einem schnell bewusst, welche Entscheidung die BESTE wäre....alles Gute von Rosenduft
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09 Jun 2013 10:17 - 09 Jun 2013 10:19 #19464 von Jeliel

Auch in Redfields Romanen erreichen die Helden einen angehobenen energetischen Zustand mit fleischloser Kost und biologisch einwandfreiem Gemüse.


Meiner Meinung nach kann man nirgends auf der Erde absolut einwandfreies Gemüse essen, aufgrund der Schadstoffe, die im Boden, in der Luft und im (Trink-)Wasser enthalten sind.

Ich finde auch, dass das mittlerweile richtig nervig geworden ist, mit dem Fleischthema: Vegetarisch, vegan, ökologisch - ich kann diese Worte nicht mehr hören und lesen, genau wie das Wort Yoga, Mobbing und Burnout. Das ist alles ein Trend. Die Gesellschaft hat wieder neue Topthemen gefunden...

Es gibt zahlreiche Skandale, es gibt Betrügereien, Ungerechtigkeiten und es dreht sich letztendlich wie immer alles ums Geld, also wie jeher und wie es wohl auch leider immer sein wird, es sein denn, etwas sehr Gravierendes geschieht. Ich glaube schon lange nicht mehr an ein Umdenken, besser gesagt an ein Um-Handeln. Dazu stecken wir zu sehr in allem drin, oft ungewollt und unbewusst.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ich bin seit Kindestages an Fleisch gewöhnt, und habe ab und an richtig Lust darauf. Es schmeckt oft einfach gut. Ich kann mich den vorherigen Ausführungen von Olliköhl nur anschließen. Sie spiegeln genau meine Ansichten wider.

Wie gesagt, selbst wenn man etwas Gutes tun will und darauf achten will, dass von Geburt an bis zum fertigen Stück Fleisch alles tippitoppi mit dem Tier war, wird man es niemals kontrollieren können. Es sei denn, man macht alles selbst. Aber auch das Futter müsste dann astrein sein...

Es ist auch ein umfangreiches Thema, da wir in einer Gesellschaft leben, in der Produktionsüberfluss an ALLEM stattfindet/herrscht. Diese ganzen Regeln, Normen und Richtlinien... Ihr glaubt nicht, wie viele Eis z.B. allein bei der Produktion wieder vernichtet werden, nur weil das kleine Holzstielchen ein bisschen zu weit links ins Eis hineingerutscht ist...

Das ist ein Fass ohne Boden. Zu viel. Gedanken über Gedanken. Und dann kochen die Emotionen.

:angry:

Das ist erstmal mein Senf dazu. :huh:

Alles Liebe,
Jule
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09 Jun 2013 11:48 #19465 von Bea
Hallo Liebes, schön dass du wieder da bist. :) Gerne antworte ich dir auch auf deine Frage. Ich bin auch im sogenannten Fleischhaushalt groß geworden. Mein richtiger Vater war sogar Metzger, nur habe ich ihn nie wirklich kennen gelernt. Von Kindheit an hatte ich immer wieder eine Abneigung Fleisch zu essen. Es ist wie bei Jule, mal mehr mal weniger, ich würde auch sagen, dass es mir anerzogen wurde Fleisch zu essen, aber dies kann man auch abstellen. Manchmal wenn ich dann wieder so ein totes Stück Fleisch auf dem Teller liegen habe, ekelt es mich an und ich kann es dann auch nicht essen. Es gibt dann aber auch wieder Zeiten, wo ich gerne mal ein Stück Fleisch esse. Auf jeden Fall habe ich den Fleischkonsum reduziert. Dass die Preise gesenkt wurden habe ich gesehen, juckt mich aber nicht wirklich. Meiner Meinung nach sind das auch einfach nur Lockmittel, um gleichzeitig noch andere Lebensmittel zu kaufen. Generell kann ich auch gut ohne Fleisch leben, wenn ich mir Filme über das Massenschlachten ansehe oder mir ins Gedächtnis rufe, wie Tiere bis zum Schlachthof abtransportiert und behandelt werden. Da steigt mir die Galle hoch, weil ich so was, sprich die Menschen nicht verstehen kann. Ich habe Respekt vor jedem Tier, mag es auch noch so klein sein, ich töte keine Tiere. Ich mag Tiere sehr gerne, weil ich auch mit ihnen groß geworden bin. Ich hoffe, dass ich dir in soweit deine Frage beantworten konnte. Wenn jeder sein Fleischkonsum einschränken würde, würde das Tier an sich vielleicht auch besser behandelt werden, nämlich als wertvolles und tragendes Gut hier auf Erden.

Zum Thema Pflanzen (Kimm) auch hier sehe ich deine Frage und kann sie genauso beantworten. Normalerweise müsste ich auch ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich Pflanzen oder sprich Gemüse, Kartoffel esse, weil Pflanzen auch leben. Sozusagen kümmere ich mich liebevoll um eine Pflanze, wächst sie gut, vernachlässige ich sie, geht sie ein.

Wenn man sich wirklich von der kritischen Masse abgrenzt, dürfte man weder Pflanzen noch Tiere zu sich nehmen, sondern es sollte eine Möglichkeit geben, rein nur von der kosmischen Energie leben zu können, sprich auch einen eigenen inneren Nährwert finden, anstatt sich von außen Nahrung zu beschaffen, nur wie stellt man das an?

Ich kann gut eine zeitlang von Licht und Liebe leben, dann sagt mir mein Körper aber, dass ich dringend Vitamine und Nährstoffe zu mir nehmen muss, weil das mich am Leben hält. Bliebe dann nur noch die Ernährung mit künstlich hergestellten Produkten, die man isst, um am Leben zu bleiben.

Das hieße, weg von Fleisch und Gemüse etc. und eine komplett andere Ernährungsform finden.

Der Gedanke ist gut, aber ist denn der Mensch dazu bereit, auf alles zu verzichten, weil er es aus Liebe zu Tier und Pflanze nicht mehr konsumiert?

Frag doch mal die Menschen da draußen, ob sie sich auf so eine Lebensweise einstellen wollen oder können? Ich glaube da würde eine hitzige Diskussion entstehen und auch dann müsste man an die Betriebe denken, die schließen müssten, nach dem keiner mehr die Produkte kauft, sprich es gebe keinen Fleischer mehr, keinen Bäcker, keinen Bauer, ….

Ich finde, jeder kann sich darüber Gedanken machen, wie er leben will, reduzieren und bewusst leben, finde ich auf jeden Fall gut und nicht wahllos sich Fleisch in seinen Einkaufswagen legen, nur weil es reduziert wurde, damit unterstütze ich doch nur das Massenabschlachten.

Auf diesem Wege, wünsche ich jedem einen schönen Sonntag .-)))

Alles Liebe Bea
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09 Jun 2013 15:54 #19466 von Caillean
Hallo Bea,

mir ging es genau wie dir. Als Kind mochte ich auch kein Fleisch und auch keine Milch
(es sei denn, der Geschmack wurde mit Kakao überdeckt). Zum Glück gab es bei uns damals
nur den Sonntagsbraten, da konnte ich es mir wenigstens in der Woche richtig schmecken lassen.
Je älter man wird, desto mehr verliert man die natürlichen Instinkte, die man als Kind noch
hat. Man wird erzogen, passt sich an und ändert seine Gewohnheiten.

Juliane, ich kann dich auch verstehen, dass du manche Themen nicht mehr hören kannst.
In deinem Alter will man das Leben geniessen und sich nicht über alles und jedes den Kopf
zerbrechen. Das ging mir damals nicht anders. Es hat auch keinen Sinn, gegen die eigene
Überzeugung zu leben und plötzlich zum Vegetarier oder Veganer zu werden, nur weil es andere
so machen.

Mich perönlich hat das Buch von Rüdiger Dahlke "Peace Food" überzeugt. Da standen Sachen drin, die ich eigentlich gar nicht wissen wollte. Aber wenn man es gelesen hat, kann man
einfach nicht länger den Kopf in den Sand stecken.

Im Übrigen habe ich festgestellt, dass es viele leckere vegane Rezepte gibt und man hat
ein gutes Gefühl dabei, sowohl beim Kochen als auch beim Essen, wenn es auch etwas länger
dauert.

Alles Liebe
Caillean
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09 Jun 2013 19:38 - 09 Jun 2013 19:44 #19467 von Richard179

Kimm schrieb: Aus spiritueller Sicht
...
Darf ich Pflanzen essen das sind Lebewesen?

Hallo Kim,

danke für deine Fragen, sie gehören bestimmt zu den wichtigsten Fragen vom Thema.

Klar ist Fleisch sehr nahrhaft aus biologischer Sicht, wenn man einfach mal betrachtet, welche physische oder geistige Arbeit verrichtet werden kann wenn wir 100 Gramm davon essen im Vergleich zu der Arbeit, die wir verrichten können mit 100 Gramm pflanzlicher Nahrung. Wenn wir betrachten, welches Gewicht an Pflanzen benötigt wird, um 100 Gramm Fleisch zu produzieren, sieht die Rechnung jedoch komplett anders aus. Doch dies war nicht die Frage.

Ich glaube jedoch aber, dass wir als geistige Wesen auch Energie zu uns nehmen müssen, die nicht biologisch darstellbar ist. So tanken wir uns z.B. energetisch auf, wenn wir im Wald spazieren gehen und uns in der Aura von Bäumen bewegen. Fehlt die feinstoffliche Energie im Essen, wertet der Körper die Nahrung auch wenig aus. Manche Leute nennen deshalb solches Essen auch „totes“ Essen. Die Menschen werden schnell krank, wenn sie z.B. ausschließlich Fast-Food essen, das haben Studien gezeigt, obwohl biologisch alle Inhaltstoffe im Essen enthalten waren. Letztlich geht es darum, dass wir die feinstoffliche Energie/die Aura des Tieres in uns aufnehmen, so wie wir auch die Aura von Pflanzen in uns aufnehmen. Und die Pflanzen nehmen die Aura der Nährstoffe und der Schadstoffe im Boden auf. In diesem feinstofflichen Sinn, nehmen wir auch das von Tieren erlebte Leid, das energetisch in den Zellen und in der Aura gespeichert ist in uns auf und fügen es unserer Aura hinzu und belasten uns insofern damit.

Doch es geht auch nicht allein darum, dass wir eine Menge feinstofflicher Energie aufnehmen. Es ist auch entscheidend, dass die feinstoffliche Energie hinreichend hoch schwingend ist. Es ist eben diese Schwingungsfrequenz in unserer Aura, die einen Unterschied macht, ob wir uns herunter gezogen fühlen oder energetisch aufgeladen, wo auch z.B. unsere intuitiven Fähigkeiten zunehmen. Letzteres war gemeint mit „nahrhaft im spirituellen Sinn“. Vielleicht können wir ja mit Fleisch besser physische Arbeit verrichten und mit pflanzlicher Nahrung leichter in den Zustand von Zufriedenheit, Dankbarkeit und Liebe gelangen, mit dem wir dann z.B. besser Synchronizitäten bewirken und Freude in unser Leben bringen können.

Der Nährstoff im Boden lässt seine Form los, gibt sich der Erneuerung hin und wird energetisch ein Teil der Pflanze - die Pflanze lässt seine Form los, gibt sich der Erneuerung hin und wird energetisch ein Teil des Tieres - das Tier lässt seine Form los, schenkt sich in Liebe dem Menschen und wird energetisch ein Teil des Menschen – der Mensch lässt irgendwann auch seine Form los, gibt sich hin und wird ein Teil von … ? Ich würde dies nicht als Massenmord bezeichnen wollen.

Alles Liebe,
Richard
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10 Jun 2013 09:11 #19470 von Rita
Hallo ihr Lieben,

wir werden in diese Welt hinein geboren, die dann für eine Weile unser Lebensraum ist. Sie bietet uns alles, was wir brauchen und sie liefert uns auch alles an Nahrung, was wir brauchen. Käme unser Organismus nur mit feinstofflicher Energie als Nahrung aus, würden wir auch sicher in einer solchen Welt leben. Als Menschen aber brauchen wir feste, greifbare Nahrung, in welcher Form auch immer. Ich denke nicht, dass wir etwas schlechtes tun, wenn wir uns der uns zur Verfügung stehenden Recourcen für unsere Nahrung bedienen. Der Schöpfer hat uns auf diese Erde gestellt und nicht auf einen anderen Planeten. Er ist unser Lebensraum und wir dürfen uns sicher das nehmen, was unser Körper braucht, sonst wären wir nicht hier.
Wie wir uns das nehmen, ist eine andere Sache. Viele Naturvölker könnten ohne Fleischkonsum nicht überleben. Sie töten auch Tiere, um sie zu verspeisen, aber sie tun das mit Respekt vor dem Tier und sie nehmen sich nur so viel, wie sie wirklich brauchen. Dieser wahnsinns Konsum, der sich in der westlichen Welt nach dem 2. Weltkrieg entwickelt hat, ist davon weit entfernt.

Ich habe es in meiner Kindheit auf den Bauernhöfen meiner Urgroßeltern noch erlebt, wie mit den für den menschlichen Verzehr bestimmten Tieren umgegangen wurde. Sie wurden ihrer Art entsprechend gehalten und gepflegt, es gab sie nur in der Anzahl, in der sie artgerecht gehalten werden konnten. Zwangsläufig standen keine Unmengen Fleisch zur Verfügung. Es gab maximal zweimal in der Woche Fleich auf den Teller und das beste Fleisch gab es nur sonntags. Unter der Woche gab es alles, was die Felder und die Obstbäume- und Sträucher her gaben, und was aus Milch und Eiern gekoch werden konnte. Die Urgroßeltern mussten schwer arbeiten, sie verfügten noch nicht über Landmaschinen, die ihnen die schwere Arbeit ab nahmen und sie verfügten über eine körperliche und geistige Kraft, von der viele Menschen heutzutage nur träumen können.

Ich selbst war nie ein großer Fleischesser. Schon als Kind mochte ich nicht viel davon essen und ich bekam oft zu hören (nicht von meinen Eltern), dass aus mir nix würde, wenn ich so wenig Fleisch esse. Es ist doch was aus mir geworden und ich denke, auch was nicht so schlechtes :laugh:

Mir behagen Extreme nie so recht und ich denke, man muss die Form seiner eigenen Ernährung nicht zur Weltanschauung machen. Das heutzutage vieles übertrieben wird und unsere Welt in Balance vor lauter Profitgier total vergessen wird, ist für mich ohne Zweifel so. Aber ich höre sehr viele Stimmen die laut werden und damit nicht mehr einverstanden sind. Wir haben zwar alle unseren freien Willen, aber ich denke, wir werden auch gelenkt und geleitet. Wir müssen nur hin hören- und fühlen und offen sein für das, was uns angeboten und gezeigt wird - und das finde ich, machen immer mehr Menschen. Sie möchten wieder im Einklang mit ihrer Umwelt und unserem ganzen Planeten leben, auf den sie für eine Weile gestellt werden. Und da sind wir wieder beim Anfang meines Beitrages. Wir sind auf der Erde, um alles von ihr nutzen zu dürfen ohne sie auszubeuten. Alles ist für uns da und jeder darf sich nehmen, was für ihn gut und richtig ist - aber in Ausgewogenheit und Balance.

Liebe Grüße von
Rita
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