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× 2. Erkenntnis - Ein Umdenken findet statt:
Dieser Aufbruch repräsentiert die Schöpfung eines neuen, vollständigeren Weltbildes, da es uns die fünfhundert Jahre alte Schuke der Präokkupation mit irdischem Überlebenskampf und materieller Bequemlichkeit zu liefern imstande war. Obwohl es sich bei der Beschäftigung mit den technologischen Aspekten unseres Menschseins um einen wichtigen Schritt in unserer Entwicklung handelte, wird das Erkennen der bedeutsamen Fügungen in unserem Leben unsere Wahrnehmung für den wirklichen Grund unserer Anwesenheit auf diesen Planeten öffnen und uns die wahre Natur des Universums enthüllen.

Busfahrt

18 Apr 2008 20:56 - 18 Apr 2008 21:05 #2131 von planetjanet
Vor ein paar Tagen sass ich morgens um Bus und zwei Menschen begrüssten sich. Ein Mann und eine Frau. Sie schienen sich zu kennen. Ich vernahm den Beginn ihres Gespräches...

Die Frau fragte: "Was gibt es Neues?". Der Mann erwiderte: " Ich war gestern nach 15 Jahren wieder im Tischtennis." Die Frau lachte und meinte: "Warum Tischtennis? Er antwortete: "Weil ich das kann."

Die Unterhaltung ging noch lustig weiter, doch ich blieb bei diesen Worten hängen: weil ich das kann.
mein denken begann: ...oder weil ich das kenn?

Sind wir nicht oft in Kontrolldramen verwickelt oder fühlen wir uns in Situationen gefangen, weil wir sie kennen und damit umgehen können?

Nur unser Herz fühlt etwas anderes?

Wir sind mit unseren Kontrolldramen aufgewachsen und auch mit den damit verbundenen Situationen. Sie begegnen uns in unserem Leben wieder und wieder und führen uns zu den Personen, dessen Kontrolldramen wir kennen und unser Kontrolldrama braucht. Weil wir das können.

Ich kann mich daran erinnern, dass ich anfing, mir Situationen in denen ich mich unwohl fühlte, schön zu reden. ich begann mir mein ganzes Leben schön zu reden. Meine eigene kleine Traumwelt.
...und verleugnete mich dabei. Fühlte mich immer unwohler.

Die Wut auf die anderen, die mich in diese Situationen brachten. Die dann irgendwann auf mich selbst überging. Ich war wütend über meine Feigheit. Das ich keinen Mut hatte, mich den Situationen zu stellen.

Da war Angst. Angst mich für Neues zu öffnen. Mich auf ein neues Gebiet zu begeben. Angst die Augen auf zu machen, um zu sehen was ist. Mich zu sehen. Mich und meine Kontrolldramen.

Durch eine Krankheit fand ein Umdenken statt. Sie zeigte mir an: So geht es nicht weiter. Ändere es.

Die Wut wurde in Mut umgewandelt. Mich mir zu stellen. Meine Kontrolldramen anzusehen. Mich anzusehen, zu fühlen, zu begreifen.
Offen zu sein für Fügungen. Für mich und für andere.
Situationen objektiv zu betrachten ohne Verurteilungen. Zu sehen, wie sie wirklich sind im Hier und Jetzt.

Die Angst wurde in Neugier umgewandelt. Neugier auf das Leben. Was es noch alles für Abenteuer bereithält (ausser Celestine ;o).
Mich zu entdecken. Mit all meiner bedingungslosen Liebe, meiner Vollkommenheit, meiner Harmonie, meiner Energie, meinem Mut, meiner Freude, meinem Mitgefühl, meinem Selbstwert...

...dann kam die Dankbarkeit und Liebe für all die schönen kleinen grossen Dinge und wunderbaren Menschen um mich herum. Zu entdecken, dass ich das alles sein kann.
weil ich es kann.

"Erlaube Dir zu Sein, wer du bist. In kleinen Schritten." ...und das tat ich.

Geht es uns besser, wenn wir nur reden und nicht danach handeln?
Oder, wenn wir fühlen und danach handeln?
Findet da ein Umdenken statt?

Es beginnt mit einem kleinen Schritt in den Abgrund. Danach wirst du feststellen, dass du fliegen kannst.

Guten Mutes und mit Neugier auf das Leben


planetjanet :cheer: