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Warum soll ich lernen positiv zu denken?

03 Okt 2008 15:40 #2961 von *Birgit*
Hallo ihr Lieben

Wenn ich Menschen frage "Erzähle mir was schönes" bekomme ich meist die Antwort "da gibt's nichts schönes". Oder es wird lange überlegt dann wird kurz Erzählt. Mir kommt es vor als müßte abwägen werden, was schönes Erlebt wurde, und ob dieses erzählbar ist. Ist das positive Erlebnis ein Geheimnis? Darf das Gute nur im Herzen bewahrt werden?

Es ist ja so leicht das Negative zu sehen und zu fühlen. Schnell wird heraus gefunden was die Makel und schlechten Eigenschaften des Gegenübers sind. Da der Gegenüber mich analysiert und nach meinen Schwachpunkten sucht, um mich möglicher weise anzugreifen. So brauche ich doch auch eine Waffe, um meinem Gegenüber zu zeigen, das ich das auch kann. Der Angriff ist die beste Verteidigung! Ich muß mich doch schützen! Oder? Wenn ich jeder Zeit angegriffen werden kann, dann frage ich mich .....

Warum soll ich lernen positiv zu denken?

Was schütz mich, wenn ich mich nicht mehr verteidige?

Peter Christian

03 Okt 2008 20:30 #2963 von hope
Hallo Peter Christian,

wie sehr denkst Du selbst negativ, wenn du meinst, jeder würde Dich analysieren, um nach Deinen `Schwachstellen`zu suchen?
Und wie denkst Du über die Menschen, wenn du annimmst, jeder wolle sich immer nur schützen?

Ich glaube nicht, das das so ist.

Aber ich stimme Dir zu, dass vielen Menschen wirklich nichts einfällt, wenn man sie mal nach Positvem/Schönem fragt.
Das zeigt, dass die meisten ihre Aufmerksamkeit nicht darauf richten, sondern eben eher beim `Schlechten` sind.

Und ich glaube, dass eine Frage nach dem Positiven sehr viel Gutes bewirkt. Ist wie ein `Anschucken` da mal drüber nachzudenken, sich bewußt zu machen, dass es da das eine oder andere schon gegeben hat/gibt...

Nun, vielleicht sind viele bei einer solche Frage irritiert, reagieren misstrauisch... wen wundert das? Ist ja auch nicht gerade `üblich`, oder?;-) und außerdem gilt man ja wirklch oft als `Angeber`, wenn man freudig was Schönes erzählt...

Was Deine Frage angeht: ich glaube, dass man sich genau nicht schützt, wenn man sich verteidigt, rechtfertigt, erklärt....
Vielmehr kommt man damit in ein `Spiel`, wo nichts zu gewinnen ist, mal salopp ausgedrückt;-)

Ich nehme aber mal an, dass Du diese Frage nicht für Dich stellst, sondern sie mehr zu `philosophischen Erörterung` aufgreifst?
Dazu: ein interessantes Thema.
Denke nur, dass die Basis, die Du hier zugrunde legst nicht unbedingt Allgemeingültigkeit hat.(s.o.)

Alles Liebe

hope
04 Okt 2008 19:47 #2965 von Rita
Hallo Peter Christian,

ich habe die Erfahrung gemacht,wenn ich selbst positiv bin und bleibe, auch wenn mein Gegenüber sehr negativ ist, "färbt" das irgendwann ab. Manche Menschen sind geradezu irritiert, wenn ich trotz ihrer eigenen Negativität positiv bleibe. Oft dauert es nicht lange und sie geben ihre negative Art auf.
Gerade in unserem Land ist das Jammern und Negativdenken geradezu modern geworden. Man hat oft das Gefühl, dass es verdächtig wirkt, positiv zu sein. Aber wie gesagt - eine positive Einstellung ist ansteckend.
Sehr oft höre ich auch, wenn ich jemandem die positive Seite seiner vermeintlich nur negativen Erlebnisse zeige den Satz:" So habe ich das noch nie betrachtet, da hasst du wirklich Recht." Es gibt Menschen, die erstaunt sind, dass man auch in einem ihrer Meinung nach total negativen Erlebnis etwas Positives finden kann. Es gibt aber auch Menschen die sagen:" Ach hör auf, alles schön zu reden." Die sehen sogar das Positive nicht, wenn man es ihnen auf einem Tablett serviert. Diese Menschen haben ihre spirituelle Seite total verkümmern lassen oder sie gar tief vergraben. Bei ihnen ist oft jede Mühe vergebens. Sie wollen einfach nicht. Das muss man dann so hin nehmen und akzeptieren, obwohl ich das immer sehr schade finde, bin ich doch überzeugt, dass jeder fündig wird, wenn er nur will.

In diesem Sinne wünsche ich dir viiiiiiiiele positive Augenblicke und die Fähigkeit, sie auch zu sehen:)

Liebe Grüße von
Rita
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05 Okt 2008 01:00 #2967 von Sammler
Hallo Peter Christian
Deinen Text fand ich inspirierend bis hin zu irritierend. Ich denke, dass es viele Menschen gibt, welche die gleichen Erfahrungen gemacht haben und sich dann enttäuscht, ausgelaugt, müde oder orientierungslos fühlten. Mir sind beim Lesen einige Gedanken durch den Kopf gegangen, denen ich jetzt ein paar Zeilen widmen werde und mir wünsche, dass sie deine persönliche Welt und die der Leser bereichern, rsp. Fragen beantworten können.
Du erzählst jemandem etwas Schönes. Dieser Aktion gehen ein paar Dinge voraus. Passt die Umgebung? Möchte die Person in diesem Moment überhaupt etwas Schönes hören? Was willst du mit dieser Aktion erreichen? Welche Reaktion erwartest du? In den meisten Fällen der menschlichen Kommunikation laufen diese Fragen/Prozesse unbewusst ab. Ausser, sie sind einem sehr wichtig. Erinnere dich an dein Erstes oder sonst schönes oder erfolgreiches Date mit einer auserwählten Person. Da achtest du bewusst auf Dinge wie Umgebung, was will mein Gegenüber hören, was will ich erreichen. Und, hast du es dann erreicht? Mach dies doch auch, wenn du eine positive Geschichte erzählst oder sonst was Positives von dir gibst (die Frage, wer definiert was positiv ist, lasse ich hier weg. Ich gehe von einem durchschnittlichen Rechtsempfinden aus). Prüfe die Umgebung, dein Gegenüber, deine Motivation, dies zu tun. Das Resultat dürfte dich überraschen.
Ich glaube, positive Ereignisse/Gefühle, nennen wir es Energie, wenn positive Energie wirksam ist, entwickelt sie in den Beteiligten eine schier unendliche Kraft. Und dies finde ich schützenswert und darf ein Geheimnis sein. Es gibt genügend Energieabsorber auf dieser Welt. Das Gute darf im Herzen bewahrt werden, da stimme ich dir zu. Mit Verstand und Intuition wählen, wann man/frau die positive Energie einsetzen will oder nicht, dein Herz öffnest oder bewahrst. Du rennst ja auch nicht immer nur in der Gegend rum sondern wählst/prüfst, wann wie und warum du rennen willst. Gleich ist es mit der positiven Energie. Wann, wie, warum, sind die Prüfstellen für die Motivation, positive Energie weiterzugeben (ist wie der Pin Code einer Kreditkarte – richtiger Code gibt Geld. ehrliche Antworten gibt positive Energie). Wenn sie fliesst, dann bitte mit Bedacht. Jeder Tank ist irgendwann voll. Ausserdem führt permanentes Geben ohne genügend Nachschub zum Kollaps des Systems, physisch wie psychisch.
Der nächste Absatz deines Textes ist in der Thematik sehr komplex. Darüber können wir, wenn du willst, gerne ein anderes Mal ein paar Gedanken austauschen. Nächste Zeile.
Du musst nicht lernen positiv zu denken. Du kannst positiv denken. Da wett’ ich drauf. Wenn du es nicht schaffst, einmal am Tag einer Person, die du sehen, fühlen oder riechen kannst, gedanklich ein Gebet, Wünsche oder Liebe zu senden, dann hast du es einfach vergessen oder dir nicht die Zeit dazu genommen. Ich glaube an das positive im Menschen und das besitzen alle, auch du. Wenn du dies regelmässig und mit der Zeit auch öfters machst, dann wird sich die Qualität deiner positiven Energie verbessern, sowie dein eigenes Wohlbefinden und das deines Umfeldes ebenfalls. Rita hat es in ihrem Text so schön beschrieben - es färbt ab. Soviel noch zum Warum.
Zum letzten Satz deines Textes möchte ich schreiben, dass nur du alleine dich schützen kannst. Behilflich sind dir deine inneren und äusseren positiven Energien (Geisthelfer, Engel, jede Zelle in dir). Sie sind auch noch aktiv wenn du das Gefühl hast, ausgebrannt resp. leer zu sein. Erst wenn sie total verbraucht oder verschwunden sind bist du schutzlos, aber das spielt dann ja keine Rolle mehr. Ohne Energie läuft kein Motor, das heisst er ist tot. Aber bis dahin geniesst du Rund-um-Schutz.
Ich bin überzeugt, dass noch einige interessante Antworten auf deinen Text kommen werden. Ich freue mich darauf. Zeit, Respekt, Aufmerksamkeit und Fügung dürften die perfekten Begleiter sein, auf einer Reise durch die geheimnisvolle Welt der Fragen und Antworten unseres Lebens.
Ich wünsche dir und allen Lesern das Beste und viele liebe Begegnungen.

Robert
05 Okt 2008 21:49 #2970 von Uli
Positiv denken ist für mich ein wichtiger Lebensinhalt, immer schon. Es ist mir ein inneres Bedürfnis mich tagtäglich für mein Leben und das, was mir begegnet, dankbar zu sein. Deshalb ist mein Leben bisher wohl auch sehr positiv verlaufen. Ich habe früh in der Kindheit gelernt, positiv zu sein. Einer meiner Basketballtrainer hat es mir beigebracht und ich habe es sehr verinnerlicht, da es mir und meiner Persönlichkeit entsprach. Mit 19 brachte es mich mal in eine tiefe Lebenskrise, bis dahin hatte ich sportlich und auch schulisch eigentlich immer das erreicht, was ich mir vorgenommen hatte. Ich hatte verinnerlicht, wenn man etwas nur intensiv genug will und daran glaubt, dass man es schaffen kann, dann gelingt es auch. Aber in den persönlichen Beziehungen war das leider nicht so. Aber auch zu diesem Zeitpunkt bekam ich Hilfe. Als es mir richtig schlecht ging, war ein lieber Helfer da, der mir das positiv Denken zu einem optimistisch Denken umformulierte und mir klarmachte, dass man auch mal schlechte Situationen aushalten muss und einfach nur darauf achten soll, was einem wirklich weiterhilft und einen glücklich macht. Im Studium dann bei der nächsten tiefen Krise, Liebeskummer, kam ich dann zu Murphy und Carnegie. Alle beide verinnerlichte ich sehr und ich kann mich nicht beklagen. Ich habe immer viel Freude und Liebe zu geben und habe sie auch häufig zurück bekommen. Unbewusst habe ich immer schon sehr positiv und optimistisch gelebt und bin auch immer dankbarer geworden von Jahr zu Jahr. Als meine Tochter geboren wurde, war ich wunschlos glücklich, fast ein ganzes Jahr lang. Ich wollte zwar immer ein Kind, aber ich habe nie gedacht, dass es mich so erfüllen würde, wie es dann der Fall war. Nach einem Jahr kam dann ein sehr intensives Jahr mit sehr sehr vielen persönlichen Misserfolgen und Kümmernissen, aber auch in diesem Jahr, versuchte ich immer positiv zu bleiben, es gelang mir nicht immer und als es dann richtige emotional schlimm kam, war es nicht einfach so positiv zu bleiben. Aber ich entschied selbstständig, dass es wohl ein weiterer Schritt des Weiterentwickelns war, diese tiefe Krise und ich entschied mich, mich ganz zu öffnen und mir Hilfe zu suchen. Mir helfen zu lassen und mich auf Gott zu verlassen und mich führen zu lassen. Eine befreundete Physiotherapeutin wandte Reiki an und half mir dadurch sehr, brachte was in Bewegung und sehr sehr viele Menschen dankten mir mein Hilfesuchen durch intensivste Hilfeleistungen und alles fügte sich nach und nach. Über Walsch landete ich bei Celestine und The Secret und wieder bei Murphy. Im Moment bemühe ich mich intensivst jeden Tag so aufmerksam und so glücklich und dankbar wie möglich zu verbringen. Und immer dann, wenn mir das gelingt, passieren auch wunderschöne und phantastische Dinge. Kleinigkeiten, größere Aktionen, es ist einfach schön. Natürlich gelingt es nicht immer, dem Alltag zu entfliehen und immer auf alles sofort positiv zu reagieren, aber dank Celestine und The Secret, gelingt es immer öfter und bewusster und erfolgreicher.
Und immer, wenn ich positiv und fröhlich und dankbar gestimmt bin, geschehen wundervolle Dinge und alles ist spannend, offen und faszinierend. Es lohnt sich immer das Positive zu suchen und dafür dankbar zu sein und daran zu glauben, dass man auf dem richtigen Weg ist. So das war mein Wort zum Sonntag, ich wusste nicht, warum ich heute noch einmal auf diese Seite gegangen bin, eigentlich bin ich nur widerwillig und untentschlossen hier gelandet und wollte nur kurz durchschauen, was auch immer. Aber jetzt weiß, ich warum ich hier gelandet bin. Ich wollte mich mitteilen. Danke für diesen Beitrag und die Möglichkeit mich darüber auszulassen. Herzlichen Dank.
Uli
05 Okt 2008 22:23 - 06 Okt 2008 15:50 #2971 von *Birgit*
Hallo ihr Lieben,

Ich habe bewußt den ersten Betrag in negativer Form geschrieben. So habe ich mal gedacht. Wenn Ihr Euer Leben zurück schaut, dann habt Ihr sicher in ähnlicher form mal so gedacht. Ich finde; das es wichtig ist, das ich ab und zu zurück schaue. Um heraus zu finden, wo ist mein heutiger Stand, wo war mein Stand gestern, und wo will ich hin. Und zu sehen was mein nächster Schritt ist. Denk zurück was Ihr empfunden habt, als Ihr meinen Bericht gelesen habt wart Ihr empört? Ich wollte Euch bewußt machen, wie tief das negative Denken noch in uns sitzt, und das ein schönes stück arbeit noch vor uns liegt.

Das passiert mir namchmal noch heute wenn ich nicht aufpasse, das ich durch eine Aussage, auf das Wesen der ganzen Person schließe die mir gegenüber steht, also ich habe dann ein Vorurteil gefällt. Ein Urteil ist schwer wieder zurück zu nehmen. Damit dem nehme ich mir, die Chance meinen Gegenüber so kennen zu lernen, wie die Person ist, und damit nehme auch ich dem Gegenüber die Chance mich kennen zu lernen, wie ich bin.

Warum frage ich gerne Menschen "Erzähle mir was schönes"? Wenn ich bemerke, daß eine Person traurig ist und keine Energie hat, bewirkt diese Frage allerhand. Erst einmal erwarte ich keine Antwort auf meine Frage. Durch meine Frage werden schöne Erinnerungen ausgelöst, und die Person beginnt sich zu freuen, und lächelt. Das Lächeln ist meine Antwort und meine Freude. Mit dem Lächeln hebt sich auch die Energie dieser Person. Ist es dafür, nicht wert zu fragen?

Ich möchte den zweiten Teil meines Textes nun von der Positiven Seite ansehen.

Es ist leicht das Positive zu sehen und zu fühlen. Was sind die Schönheiten und Stärken des Gegenübers. Ich hoffe, daß mein Gegenüber mich anschaut und meine Stärken und Schwächen erkennt, damit wir uns ergänzen. Ich bin Offen und ehrlich, um meinem gegenüber zu zeigen, daß ich der Person vertraue. Die Liebe ist mein Schutz! Überall finde ich was Gutes und Schönes, was kann mir da passieren, dann frage ich mich.....

Mus ich davor noch Angst haben?

Nein ICH bin nicht FREI von negativen Gedankengängen. Ich kann in jedem Erlebnis was Positives finden.

Wo liege der Ursprung des negativen Denkens?

Ist das nicht eine interessante Frage?

Licht und Liebe Euer Peter Christian