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Warum soll ich lernen positiv zu denken?

08 Okt 2008 15:05 #2986 von hope
Hi Manfred,

richtig - wenn Du aus dem Spiel aussteigst ist es zu Ende.
Aber das `Aussteigen` muss innerlich erfolgen, darf nicht nur `Demonstration` sein.
Wie innen so außen, fällt mir dazu ein - und das innen ist stärker als das außen, wenn es nicht identisch ist ;-)
Menschen, wie diese - offensichtlich sehr neidische und damit arme -Frau, nehmen wahr, was in Dir vorgeht und haken genau da ein. Da ist ein `offener Kanal` durch den Du angreifbar und auch anzapfbar wirst/bist.
die Frage ist: wie kann ich den Kanal schließen, d.h. diese Verbindung kappen?

Unter der Beobachterrolle verstehe ich, hmm, eine Art Trennung meiner verschieden Persönlichkeitsanteile und ich `verwende` im Grunde mein `erwachsenes ich`.
Ich beobachte die Situation, mein Gegenüber UND mich selbst und eruiere aus einer qussi neutralen Position heraus, was (insgesamt) abläuft
In Deinem Fall z.B. : Die Frau kommt rein, der Gesichtsausdruck, die Haltung sind schon `provokativ`. Ich weiß: jetzt kommt gleich was, spüre, wie ich verkrampfe, wie die Wut hochkocht,vielleicht auch Angst... und berschließe sofort, aus meinen Gefühl raus zu gehen und `einfach mal nur wahrzunehmen`
Es wundert mich selbt - aber in solchen Momenten habe ich oft unmittelbar ein Lächeln in mir und vielleicht sogar auf meinem Gesicht. Nicht absichtlich und nicht absichtsvoll - es ist einfach da. Ich denke, es zeigt mir an dass ich `raus`bin, egal was weiter passiert. Ich kann sogar neugierig sein....

aber ich stelle mir auch Fragen: was will sie? Wo ist ihr Mangel? Was möchte ich - und will sie mir nicht geben oder nicht lassen?
So was in der Art...
Die Antworten kommen in dieser `Gemütshaltung` sehr schnell und sehr klar... und sie helfen.

Ich behaupte Mal, dass man auf diesem Weg regelrecht `automatisch` aus einem Spiel austritt und ich behaupte weiter, dass sich alleine dadurch alles verändert - von ganz alleine.
Dein Verhalten ändert sich - nicht unbedingt bewußt und nicht unbedingt spürbar - aber ausreichend. Und dss tut Wirkung.

Ich kann`s Dir nicht wirklich erklären oder beschreiben, was ich meine - man muss es erfahren.
Meine Ideen, die ich Dir hier zu vermitteln vesuche sind lediglich `Handwerkszeug`.
Mein Tipp: Experimentiere damit - gespannt und neugierig - nicht angespannt und zielorientiert;-)

Ich gebe Larannha absolut Recht - es geht auch um Grenzen setzten. Hatte das bei meinem Beitrag auch im Sinn, aber für mich gedacht, dass es zu viel ist, wenn ich da auch noch mit komme.
Meiner Meinung nach, ist das mit den `Grenzen setzen` genau so, wie ich es oben in anderem Zusammenhang beschrieben habe. Wenn Du sie nur demonstrativ setzt, ohne, dass sie für Dich innerlich wirklich gelten, dann werden sie übergangen.
Du schüttelst jetzt vielleicht den Kopf und sagst: klar gelten die für mich.
Aber lass das ers mal sacken und schau genauer hin. Meiner Erfahrung nach findet man bei genauer Betrachtung schnell dunkle Flecken in sich, die einem klar machen, dass man selbst im Grunde nicht besser mit sich umgeht, als der andere das offensichtlich tut.
Und das mal weniger `tiefenpsychologisch`;: Wie meinst Du, soll das Grenzen setzen funktionieren, wenn Du für Dich derart intensive innere Konflikte hast?
Du möchtest zornig/verletzt/ängstlich Harmonie.
Du zwingst Dich positiv zu sein/zudenken....
So kommt das bei mir an und ich denke, das Paradoxe daran wird ziemlich deutlich....

Ich weiß, Du hättest gerne eine konkrete `Anleitung`, was Du denn tun sollt, wenn Dir das Licht ausgeknippst wird oder andere Schickanen ablaufen.
Dazu: es gibt keine `Gebrauchsanweiung` dafür - leider.

Aber ich meine: übe Dich in dem, was ich Dir vorschlage und sei einfach mal nur neugierig, was geschieht. Mit Dir, mit ihr.
Du wirst sehen - Dir werden passenende Worte einfallen, auch angemessene Verhaltensweisen.
Passend und angemessen sind sie dann, wenn Du dich gut damit fühlst und das nicht nur für diesen Augenblick.

Im Grunde sage ich hier : lasse Dich führen.
Das klingt nur reichlich eso und das ist nicht jedermanns Sache.

HofFe, du kannst damit was anfangen....

Vielleicht noch etwas zum Mut machen: ich habe gerade eine Geschichte miterlebt, die Deiner sehr ähnlich ist.
Und ich kann berichten, dass alles gut ist jetzt - ohne `strategische Inerventionen` und `Kampfeinsatz`B)
Ich gebe aber auch zu, dass ich darüber selbst überrascht bin. U.a., weil das so flott ging - habe ich selbst nicht dran geglaubt :laugh:

Alles Liebe

Sylvie
08 Okt 2008 23:09 #2988 von Manni
Hallo ihr Lieben!

Vielen Dank erst einmal. Muss das nun sacken lassen. Mal sehen wie sich die Dinge nun entwickeln.

Heute war es sehr entspannt und ruhig.

Mit Zuversicht auf das Positive

Manfred
09 Okt 2008 09:03 #2990 von larannha
ja, solche ähnlichen Situationen haben wir bestimmt schon alle erlebt aber hier noch vielleicht ein kleiner hilfreicher Praxistip zum Grenzen setzen:

nimm dir an einem Tag, an dem du dich innerlich ausgeglichen und gefestigt fühlst (sonst wird das eh nichts) vor ihr zu sagen wie du dich fühlst mit den ganzen verbalen Attacken und Spitzen von Hinten. Und zwar ohne Vorwürfe sondern einfach wie es dir damit geht und was es bei dir auslöst ohne zu erwarten das sie dir eine konstruktive Rückantwort gibt. (daher ist es so wichtig das du dich ausgeglichen fühlst sonst kommst du nur wieder in ein Kontrolldrama) Damit bleibst du in der Erwachsenenrolle, hast alles gesagt und sie kann mit dieser Information machen was sie will. So, dann bist du es los und das Problem ist wieder bei ihr und du hast unmißverständlich eine Grenze gesetzt.

liebe Grüße
09 Okt 2008 21:29 #2993 von AtlantisBlue
Hallo Ihr Lieben,
das Thema hat mich angesprochen.

Ich kenn das auch, was ich schreibe gilt für hier f. mich - ich möchte nicht den Eindruck erwecken, etwas zu deuten oder bewerten.
Ich durfte lernen, da wo es schwierig ist, da gerade geht mein Weg lang .. für mich ist und bleibt es immer wieder Übungsterrain bei mir zu bleiben und innezuhalten - früher bin ich oft gleich umgedreht und weggerannt - Vermeidungstaktik hat mir nicht geholfen..
Ich weiss mittlerweile: Es ist so wichtig, mir die DInge anzusehen, mit denen ich konfrontiert werde. Jeder Mensch hat eine Bedeutung in meinem Leben, egal, ob Freund oder "Feind", Familie, Arbeit, Unbekannte etc.
Die mich am meisten "anpesten" manchmal,lieber sage ich "herausfordern", haben die grösste Lehraufgabe sich zum Ziel gesetzt: deren Seelenessenz hilft mir auf einer Ebene dieses Lebensschauspiels zu lernen, helfen, mich in meine eigne Stärke zu bringen, meine Grenzen kennenzulernen und aufzuzeigen.
Klar NEIN, aber auch bewusst JA zu sagen, war eine meiner Lehraufgaben, ist es immer noch. Spannend ist das oft m. meinen Kindern - aber so lernen wir zusammen, denn hier ist immer der Drahtseilakt zwischen Verantwortung für mich und Dasein als Mutter, Vorbild, Begleitung... in deren Leben, dennoch kann ich mittlerweile mich auch mal einfach rausziehen und sagen: die haben auch ihre eigne Inkarnation und Aufgabe zu lernen.. Spiegel sind wir uns doch alle.. .

Ich darf lernen positiv zu denken, früher war ich richtig depressiv inkl. dem ganzen PRogramm.. Merk ich meine Energie sinkt .- wodurch auch immer - springt z.Zt. immer ein Knopf an: der Gedanke, als ob jemand zu mir sagt, höherer Teil meines Selbst denk ich: komm zurück in die Energie.. z.B. auf dem Weg zur Ubahn geht es ganz einfach, wenn ich z.B. morgens schon Stress am Frühstückstisch hatte u. alle Mann rechtzeitig aus d. Tür z.Arbeit, Schule etc. zu kommen, mp3 Player, schöne Musik an, bewusst das Sonnenlicht geniessen, Bäume anschauen, den Lichtrand sichtbar machen.. das übt Energien zu erhöhen und ich fühl mich schlagartig besser..
Kein Meister ist vom Himmel gefallen, wie es so schön heisst und je mehr ich übe, umso besser wird es, von daher.. .alles wird gut ;-)

In diesem SInne es bleibt spannend

Uns allen einen lichtvollen Abend
09 Okt 2008 23:57 - 10 Okt 2008 00:01 #2994 von Manni
larannha schrieb:

nimm dir an einem Tag, an dem du dich innerlich ausgeglichen und gefestigt fühlst (sonst wird das eh nichts) vor ihr zu sagen wie du dich fühlst mit den ganzen verbalen Attacken und Spitzen von Hinten. Und zwar ohne Vorwürfe sondern einfach wie es dir damit geht und was es bei dir auslöst ohne zu erwarten das sie dir eine konstruktive Rückantwort gibt. (daher ist es so wichtig das du dich ausgeglichen fühlst sonst kommst du nur wieder in ein Kontrolldrama) Damit bleibst du in der Erwachsenenrolle, hast alles gesagt und sie kann mit dieser Information machen was sie will. So, dann bist du es los und das Problem ist wieder bei ihr und du hast unmißverständlich eine Grenze gesetzt.


Liebe Larannha,

welche Grenze könnte dies sein, ich kann sie noch nicht erkennen. Für mich ist eine Grenze die, die ich bei Überschreitung auch durchsetzen könnte. Nur meine Gefühle mitzuteilen, wäre dazu wohl kaum ausreichend, denke ich.

Ich habe den Spieß dann einfach mal umgedreht und sie just in diesem Moment gefragt, wie sie das finden würde, wenn ich so etwas täte und sie hat geantwortet, dass sie sich das verbitten würde. Also habe ich es mir dann sogleich auch verbeten und konnte mein Verbot nicht durchsetzen. Es wurde von ihr einfach ignoriert.

...

Heute habe ich sie jedoch einfach wieder in mein Herz mit eingeschlossen, war nett und zuvorkommend, habe Kleinigkeiten für sie mit erledigt und sogar einen kurzen Smal Talk mit ihr gehalten. Ihr war das offenbar recht unangenehm, denn sie vergrub sich mit ihren Blicken förmlich in all dem Papier auf dem Tisch.

Meine Fröhlichkeit ließ ich auch verlauten und summte vor mich hin. In meinem Zimmer machte ich mir auch noch etwas klassische Musik leise an und schloss die Tür wieder hinter mir zu.

Es dauerte nicht lange und sie stand mit einem Vorwand in der Tür, die sie wie gewohnt dann auch wieder offen stehen ließ. Darauf hin fragte ich sie, ob ich die Musik etwas lauter stellen solle, damit sie auch mithören könnte und sie erklärte mir, dass wir bei der Arbeit keine Musik hören dürfen. Also schloss ich die Tür wieder und ging meiner Arbeit nach, selbstverständlich ohne die Musik abzustellen.B)

In dem Fall war wohl die Tür die Grenze. Jedoch bei mir habe ich sie noch nicht gefunden. Aber an dem Thema bleibe ich jetzt dran.

Eine angenehme Nacht
Manfred
10 Okt 2008 07:42 #2995 von larannha
Hallo Manfred,

nö, die Grenze war nicht die Tür sondern du: du hast dich auf nichts weiter eingelassen, Tür zu und gut und hast sie stehen lassen. Genau das meinte ich damit: nicht weiter drauf einsteigen, bei dir bleiben und ihr höchstens spiegeln was sie bei dir für Empfindungen auslöst.

liebe Grüße...