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Warum soll ich lernen positiv zu denken?

11 Okt 2008 13:24 #3011 von Uli
Liebe Sylvie!
Ich habe mich von deinem Text sehr angesprochen gefühlt und ich habe ihn nicht als wertend oder negativ empfunden. Genau wie du schreibst, ist es doch wunderbar, wenn das Grundthema wieder aufgenommen und mal wieder zusammengefasst wird und wenn es dann wieder in konkreten Beispielen besprochen wird.
Das Thema scheint hier für viele sehr bedeutsam und mehr als wichtig zu sein, da immer Beiträge dazu geschrieben werden.
Und ich denke auch, dass der Ursprung des negativen Denkens die Angst ist oder vielleicht sogar, dass negatives Denken und Angst sich gegenseitig bedingen und anziehen.
Wen statt Liebe und Offenheit, die Angst und die Engstirnigkeit überfallen, für den ist das Leben oft sehr schwer und schwarz und eben negativ. Und wenn man mal negativ denkt, kommt man wohl auch nur sehr schwer raus und muss häufig üben.
Ich möchte da gerne noch einmal Murphy und Merkle aufgreifen, die in ihren Büchern immer dafür plädieren, dass positives Denken vieles einfacher macht. Und auch am konkreten Beispiel sieht man, dass Manfred immer dann besser zurecht kommt, wenn er loslassen und locker sein kann, wenn er bei sich bleiben kann, ohne sich auf Provokationen und Reizungen einzulassen. Das ist es doch tatsächlich, wenn ich in anderen die Liebe und das Besondere sehe oder auch bei mir selbst, dann schwimme ich auf so einer Welle, dass ich negatives oft gar nicht negativ wahrnehme. Wenn es einem schlecht geht, fühlt man sich viel öfter angegriffen und reagiert auf einfache Aussagen verkehrt und negativ, obwohl sie ganz offensichtlich bzw. eventuell völlig neutral oder positiv gemeint waren.
Ich finde es super, dass das in diesem Forum passiert ist. Dass Hope einfach nur eine gute Idee hatte und Angelika wissen lassen wollte, dass sie das klasse findet und dass Peter Christian dieses nicht neutral oder positiv sehen konnte. Denn das ist doch das Leben. Viele wollen das Beste und es scheitert dann auf einmal an der falsch verstandenen Kommunikation.
Wenn alle immer nur aus sich heraus das Beste und auch aus Ansichten anderer das Beste herausholen würden und das, was sie denken, das neutral oder negativ sein könnte, so auffassen,dass es positiv ist, mann, wäre das eine schöne Welt.
Positiv und liebevoll von Herzen zu sein
ist der Schlüssel für alles
finde ich persönlich

liebe Grüße
Uli
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11 Okt 2008 14:47 #3012 von Rita
Hallo zusammen,

wie Angelika denke ich auch, dass negatives Denken aus einer Angst heraus resultiert. Die Angst produziert eine Erwartungshaltung zum Negativen hin. Angst kann zwar positiv in dem Sinne sein, dass wir daraus etwas lernen können. Aber sie produziert meiner Beobachtung nach niemals positive Gedanken.

Ich versuche mal, dass aus meiner Perspektive zu erklären:

Ich gehe mit Angst in den Wald. Die Gedanken dazu sind - es ist so einsam hier, ich kann überfallen werden - es sind Tiere im Wald, vor denen ich Angst habe - es kann ein Sturm kommen, und mir fallen dicke Äste auf den Kopf - der Wald ist so groß, dass ich mich verlaufe usw.. Es können durch die Angst gar keine positiven Gedanken auf kommen.
Nun gehe ich ohne Angst in den Wald. Die Gedanken dazu sind - aaahhhh ist das schön hier - es riecht so gut - die Ruhe vor dem Lärm der Welt draußen tut so gut - die Geräusche des Waldes sind so interessant und schön - ob ich wohl Waldbewohner sehe - die alten Bäume verströmen eine solche Kraft, dass ich sie spüren kann - ich fühle mich geborgen und gut aufgehoben - wie schön ist die Pflanzenwelt hier usw..

Ihr seht, dass mir zu den positiven Gedanken viel mehr einfällt - das bin ich. Die negativen Gedanken musste ich mir ausdenken oder habe sie von anderen Menschen gehört.
Aber genau so, wie mir ohne Angst im Wald gar keine negativen Gedanken kommen, sind sie da, sobald die Angst da ist.

Man sollte sich bei negativen Gedanken also immer fragen, was einem Angst macht. Es sind doch nicht nur Erfahrungswerte, die uns die negativen Gedanken bringen - oder?!

Liebe Grüße von
Rita
11 Okt 2008 18:43 #3015 von hope
Eure Beiträge empfinde ich durchweg als klasse, d.h. seeeehr berreichernd....

Liebe Larannha, Du bringst alles so wunderbar auf den Punkt. Das hat für mich `Hand und Fuss`, was einfach gut tut. Es schafft greifbare Klarheit.
Du spricht in fast allen Deinen Beitragen genau das aus, was ich eigentlich auch sagen möchte oder denke. Öhm, ich rede nur blöderweise meistens viel zu viel drumrum, wie ich selbst meine :blush: Arbeite aber daran :silly:

Lieber Uli, bei Deinem Beitrag kommt bei mir sehr viel Wärme an. Du machst hier auf ganz besondere Weise duetlich, wie wir Menschen sind, wertest dabei nicht, sondern läßt es zu.... und zeigst wo die Lösung liegt - für den Einzelnen und auch für den Kontakt/ die Kontakte...und die Lösung ist doch eigentlich sooo einfach, oder? ;-)

Liebe Rita, ich habe immer ein Lächeln auf meinen Gesicht, wenn ich Deine Beiträge lese. Du schaffst es mit einer Leichtigkeit, mich von meinen oft `vergeistigten` Gedanken zum `richtigen Leben`zu führen. Alles wird `plastisch`. Ich kann fühlen, was Du sagst...und es ist ein schönes Gefühl.:kiss:

Zum Inhalt selbst:
ich meine: zuerst kommt der negative Gedanke, dann die Angst (und auch andere negative Gefühle, wie Wut, Traurigkeit, Neid...)
Wir nehmen unsere Gedanken nur oft nicht bewußt wahr, so dass es den Anschein hat, als wäre das Gefühl `der Anfang`...
Und dann entsteht oftmals eine `Schraube`, die sich nach unten dreht. Gedanke, Gefühle, Gedanke, Gefühl....immer negativer.
Gestoppt kann das nur werden, wenn wir unsere Gedanken ändern..
Sie ändern das Gefühl...

Dazu: ich denke, es ist wichtig zu wissen, dass es uns Menschen nicht gelingen kann, aus einem heftigen negativen Gefühl spotan und direkt `richtig doll` positive Gedanken zu produzieren.
Das wäre so, als würden wir am Fuß einer Treppe stehen und mit einem Satz oben ankommen wollen. Das gelingt uns nicht, behaupte ich mal...
Aber einzelne Stufen sind möglich....und führen auch ans Ziel.

Ich erwähne das deshalb, weil mich Uli durch seinen Hinweis auf Murphy an eine Zeit erinnert hat, in der es mir sehr schlecht ging. Ich las damals dieses Buch über das positive Denken, war auch absolut davon überzeugt - aber konnte es `einach nicht schaffen`- was mich noch weiter in mein schwarzes Loch zog.
Heute weiß ich, auch angeregt durch die Bücher von Esther und Jerry Hicks, dass wir nur das umsetzen können, was für uns auch vorstellbar/machbar ercheint.
Habe ich große Angst, d.h. auch `passende`Gedanken dazu, dann sind diese `stark`und haben ihre Ursache. Wir überfordern uns, wenn wir uns abverlangen, diese Ùrsachen`nicht (mehr) akzeptieren zu wollen.
Es ist deshalb wesentlich erfolgsversprechnder, `kleine` Modifikationen vorzunehmen, um dann nach und nach `alles` zu transformiern.

Am Beispiel von Rita`s Wald: wenn jemand diese Ängste hat, dann wird es ihm/ihr kaum wirklich gelingen `einfach so` zu denken und zu empfinden, wie das Rita kann. Aber das ist das Ziel...
Erreichen kann er/sie es, indem er/ sie nicht von sich fordert, das zu können... sondern indem er/sie die Ängste/die Gedanken annimmt und sich z.B. ein Hintertürchen` sucht.
Das könnte so aussehen: `Ich könnte mich verlaufen... aber ich gehe einfach nicht so weit in den Wald und ein Handy habe ich auch. Das ist toll - so kann ich trotzdem den Wald genießen, weil ich es ja wirklich schön darin finde...`

Das wäre, so meine ich, das erste Treppchen...
Die anderen folgen.... immer leichter.

Dieses Waldbespiel läßt sich auf alles übertragen, wie ich meine. Auf andere negative Gefühle, auf Menschen, Tiere, Beziehungen, Job....

Alles Liebe

Sylvie
11 Okt 2008 19:58 #3016 von larannha
Hallo Silvie, Rita und alle anderen :)

ja, so sehe ich das eben auch. Die Angst ist immer latent vorhanden, auch wenn wir glauben sie ist gar nicht da und das es uns gut geht. Bei entsprechender Situation, sei es in einem dunklen Wald (um bei Ritas Beispiel zu bleiben) oder bei einer plötzlichen Lebenskrise schlägt sie mit voller Kraft zu und alles was bleibt ist sie mitzunehmen, durch sie durchzugehen und sie immer und immer wieder zu fragen was sie uns sagen will. Haben wir das geschafft dann geht es langsam den Berg wieder hinauf. (die anderen Alternativen hab ich in meinem Beitrag oben schon erwähnt, die wären aber nicht zu empfehlen)

So und mit dieser Feststellung würde ich gerne zu Murphy (den ich damals auch gelesen habe) und zu the secret und ähnlichen Büchern kommen, die das Thema Angst leider aussparen und uns erzählen das mit Mind Control und bewußten Intentions alles möglich ist. Davon bin ich auch überzeugt aber nur wenn wir die Angst miteinbeziehen und sie uns bei entsprechend aufkommenden negativen Gedanken bewußt machen. Das alles macht es meiner Meinung nach a) viel leichter positiv zu denken und Intentionen auf den Weg zu bringen und b)muss niemand krampfhaft versuchen ein andauernd positiv denkendes Individuum darzustellen und sich dann fürs Versagen schämen.

Und genau da hat auch J. Redfield seinen Arbeitsschwerpunkt hineingelegt: in die Angst. Das hat er einfach klasse gemacht!

11 Okt 2008 20:20 #3017 von Uli
hallo
wie ich zu Beginn schon mal geschrieben habe, bin ich zunächst auch am positiv denken gescheitert, da ich dachte, ich kann damit alles schaffen. Als mir ein befreundeter Religionslehrer den Tipp mit optimistisch denken gab, ging es mir dann deutlich besser. Sich in Gottes Hände geben und glauben, dass alles gut wird, wenn man auf sich hört und darauf achtet, alles nach bestem Wissen und Gewissen zu machen, hat mir enorm viel gebracht. Inzwischen traue ich mich wieder an Murphy heran, weil ich verstanden habe, wie das positiv denken gemeint ist. Und da sind die Prophezeihungen eben auch sehr wichtig für mich. Denn positiv denken heißt nicht, dass alles immer sofort auf den ersten Blick auch positiv sein muss. Viele Sinnkrisen und Schmerzen seelischer Art sind notwendig, um an sich selbst arbeiten zu können und um "voran" zu kommen. Wenn man akzeptiert, dass ein Weg, der zunächst sehr übel für einen selbst aussieht (siehe Gefangennahme von John oder der bevorstehende Tod durch die Soldaten), genau der Weg war, der einen dazu bringt, die nächste Schwelle zu überschreiten und wieder noch mehr über sich selbst und die Welt herauszufinden, dann ist positives Denken einfach und selbstverständlich. Denn dann ist ja wirklich alles, was einem passiert sehr sehr positiv. Und wenn man dann Schmerz erfährt und diesen offen zulässt, dann zeigt er einem, wie es weiter gehen soll.
Offenheit und auf das beste hoffen und liebevoll das Beste in allem suchen, das ist mein Credo und es ist erfüllend und schön. Nicht dass jetzt alles rosarot wäre in meinem Leben, die Niederschläge kommen immer noch, aber sie werden von mir als Hilfe angesehen. Ich lausche auf meine Empfindungen dabei, lasse sie zu und dann geht es weiter. Und die meiste Zeit passieren höchst faszinierende Dinge und viele viele kleine wunderschöne Ereignisse.
Ich sage, es lohnt sich positiv zu denken, wenn man es von Herzen kann. Wenn man es sich aufzwingen muss, dann ist es eine gefährliche Sache, denn nur wenn es ehrlich ist, funktioniert es. Und irgendwie war es glücklicherweise bei mir schon unbewusst immer sehr ehrlich und es jetzt bewusst zu steuern und zu nutzen ist schlichtweg wundervoll.
einen wunderschönen abend und einen schönen Wochenstart.

Uli (Ulrike übrigens)
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11 Okt 2008 20:31 #3019 von larannha
Liebe Uli,

das hast du sehr schön beschrieben und ich finde dem ist gar nichts mehr hinzuzufügen :)