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Dieser Aufbruch repräsentiert die Schöpfung eines neuen, vollständigeren Weltbildes, da es uns die fünfhundert Jahre alte Schuke der Präokkupation mit irdischem Überlebenskampf und materieller Bequemlichkeit zu liefern imstande war. Obwohl es sich bei der Beschäftigung mit den technologischen Aspekten unseres Menschseins um einen wichtigen Schritt in unserer Entwicklung handelte, wird das Erkennen der bedeutsamen Fügungen in unserem Leben unsere Wahrnehmung für den wirklichen Grund unserer Anwesenheit auf diesen Planeten öffnen und uns die wahre Natur des Universums enthüllen.

Ängste bewältigen (Befreiung aus der Anonymität)

18 Okt 2008 08:37 #3071 von hope
Liebe Natali,

was Du beschreibst kenne ich nur allzu gut und ich habe mich sehr viel mit den verschiedensten Ansätzen beschäftigt, wie ich diese `Antenne` abschalten, die `Verbindungen` kappen kann, ja, und auch zu verstehen, warum es ist wie es ist. Denn genau darum geht es, wenn man überleben oder gar leben möchte;-)
Es gibt uuuunglaublich viele Ansätze dazu... Das zeigt, dass das kein seltenes Phänomen ist....;-)

Du hast erkannt, was passiert ist - ein wichtiger Schritt und hast in Celestine das gefunden, was Dir hilft, Dich rauszuholen. Eine wundervolle Fügung, die Du erkennen und annehmen konnstest! :)
Und diese Fügungen werden nicht abreißen, wenn Du weiter aufmerksam bleibst... ein gutes Gefühl, oder?

Ich denke, der Weg geht dahin, bei sich selbst anzukommen. Sich selbst zu lieben, d.h. anzunehmen, wie frau ist. Für sich zu sorgen ( auch, indem frau `nein` sagt und Grenzen setzt), sich selbst Wertschätzung und Achtung entgegen zu bringen, sich selbst Gutes zu tun und sich selbst zu erlauben, auch dann zufrieden oder gar glücklich zu sein, wenn es andere nicht sind/ nicht sein können.
D.h. all das zu tun, was man gemeinhin als `egoistisches Verhalten` bezeichnet, was frau bei anderen als `schrecklich` empfunden hat und weswegen frau eigentlich selbst nieeee so sein wollte *lach*
Es ist nicht so einfach zu erkennen, dass dieser `gesunde Egoismus` durchaus eine andere Qualität hat, als z.B. der `emotional missbrauchende `oder `beherrschende` oder `erpresserische` Egosimus ....- zumal diese Formen von Egoismus oft nicht klar zu erkennen sind, oft angemessen erscheinen, in ihrer Ausführung den `richtigen` Nerv bei uns treffen...

Ich würde gerne noch einmal auf die Glaubensätze kommen, weil ich es für absolut wichtig halte, ihnen Beachtung zu schenken.
Vieles kann nämlich nur deshalb `unseren Nerv treffen`, weil sie wie ein (übles) Gesetzbuch für uns sind, das verbietet, das zu leben, was gut für uns wäre.
Und es ist ausgesprochen spannend zu erkennen, wer sich in unserem Umfeld genau diese Glaubenssätze zunutze macht, sie nährt und festigt, um uns zu halten wo wir sind....obwohl es `nach Außen` gaaanz anders erscheint...

Es ist kein leichter Weg, auf all das bewußt zu schauen, was `wirklich` ist. Das tut teilweise richtig weh.
Und es dann auch noch zu verändern, erfordert Mut, weil die Steine nicht klein sind, die wir selbst in den Weg stellen und auch nicht selten von außen geworfen werden.
Aber wie ich schon sagte.... es lohnt sich;-)

Alles Liebe

Sylvie
18 Okt 2008 09:37 #3072 von larannha
Liebe Natalie, liebe Sylvie,

ja, die Glaubenssätze sind ein schönes Thema und mit denen fängt die Arbeit an uns selbst ja auch erst an. Da sie aber so tief in uns verankert sind und viel mit der eigenen Individualität, dem Ich zu tun haben ist es schwer sie zu erkennen, umzudeuten und aufzulösen. Zumindest wenn sich mann/frau da alleine ans Werk machen will.
18 Okt 2008 19:50 #3078 von hope
Liebe Larannha,

stimmt, ist nicht einfach, aber sehr wohl machbar.
Vielleicht ist es mühseliger, sich da `alleine` dran zu machen, aber ich bin nicht davon überzeugt, dass eine Psychotherapie undbedingt förderlich ist, falls Du daruf ansprichst. Vielmehr befürchte ich ein `Pathologisierung` von Gedanken und Gefühlen, die im Grunde nichts Pathologisches an sich haben.

Ich meine, dass es schon sehr viel bringt, aufmerksam zu sein - nicht nur auf das bezogen, was im Außen geschieht, sondern auf sich selbst.
Das bringt``Erkenntnisse` und die wiederum führen oftmals zu Veränderungen...ohne dass man wirklich groß etwas tun muss.
Wie bei Celestine...;-)

Alles Liebe

sylvie
19 Okt 2008 09:09 - 19 Okt 2008 09:13 #3084 von larannha
Liebe Sylvie,

nö, ich halte auch nicht unbedingt viel davon gleich zum Therapeuten zu rennen, so war das nicht gemeint.:)


Trotzdem ist es schwer alleine die Objektivität zu bewahren und einfacher wenn die Möglichkeit besteht gespiegelt zu werden aber das muss um Gottes Willen nicht gleich ein Therapeut sein...

liebe Grüße
19 Okt 2008 10:28 #3086 von Schmetterling
Liebe Sylvie,

Deine nachfolgenden Worte haben genau das wiedergegeben, was ich selbst all die Jahre so empfunden habe:

"...sich selbst Gutes zu tun und sich selbst zu erlauben, auch dann zufrieden oder gar glücklich zu sein, wenn es andere nicht sind/ nicht sein können..."

Diese Gefühl hatte ich, nicht glücklich sein zu dürfen, wenn andere es nicht sind...keine Ahnung woher dieser Glaubensatz kam...ich nehme an, wie Du es bereits beschrieben hast, weil ich es selbst bei anderen als egoistisch empfand...und somit vielen damit die Möglichkeit bot, sich an mir zu nähren, während ich es auch erlaubte, weil ich mich verantwortlich fühlte...einfach dachte, ich selbst werde dadurch glücklich, wenn es andere sind...man wird für diese Menschen wie ein Magnet, der auch bereitwillig zur Verfügung steht...

Ich bin sehr froh, dies erkannt zu haben und mir somit selbst Liebe und Mitgefühl entgegenbringe und dadurch meine Energie halten kann bzw. so erweitern kann, dass ich sie dann erst weitergeben kann an andere, ohne mich selbst zu verlieren...

Es ist so erstaunlich und auch für einen selbst unglaublich, wenn man diese Glaubensätze zu begreifen beginnt und damit die Möglichkeit schafft, diese dann auch auflösen zu können.

Auch ich bin der Meinung bzw. für mich persönlich hätte es keine Hilfe sein können, zu einem Therapeuten zu gehen. Weil ich eben mein Leben lang sehr verschlossen war und niemanden mit meinen Sorgen belasten wollte...und es für mich einfach tiefgreifender war, selbst mein Leben zu hinterfragen, zu verstehen was passiert..., aber es kann bestimmt manche Menschen helfen...aber auch ein Therapeut kann nicht helfen, wenn man sich selbst gegenüber nicht ehrlich sein kann und die meist schmerzhafte Bewusstwerdung seiner Lebens-Täuschungen in den Verstand fließen zu lassen und damit gefühlsmäßig anfangen kann, diese zu erkennen und zu "ändern".

Mir selbst half Celestine, nachdem ich zuerst fälschlicherweise dachte, dass im Februar nach Sehen des Filmes und der tiefsten Dankbarkeit für meine "Rettung", mein Weg "zu Ende war". Erst danach kamen die Bewusstwerdungen und die haben mich völlig aus der Bahn geworfen, ein halbes Jahr lang, aber diese Mal war es anders als sonst...Celestine war in dieser Zeit für mich wie ein Licht in der Dunkelheit, denn ich spürte nun, dass es sich lohnt zu erkennen...so schwer es auch war...aber das ist eine längere Geschichte, die ich niedergeschrieben habe bzw. noch fertig schreiben werde. Es ist für mich, wenn ich meine Gedanken niederschreibe, wie eine letzte, gefestigte Bewusstwerdung...und ich lese meine Worte selbst manchmal, wenn ich das Gefühl habe mich aus meiner Mitte zu entfernen...

Alles Liebe für Euch...

Natali
20 Okt 2008 22:50 #3103 von larannha
Liebe Natalie,

ich möchte dir sagen das ein Therapeut sehr wohl helfen kann und zwar bei der Bewußtmachung, Hinterfragung und Spiegelung bestimmter Themen. Das bekommt man alleine relativ schlecht hin weil zu sehr in den eigenen Sachen verstrickt und sich im Kreis drehend. Auch die Celestinearbeit ist psychologisch gehalten und wer nur den kleinen Anstoß benötigt sich mal wieder zu reflektieren ist sicherlich richtig, wenn es aber um tieferliegende Sachen geht dann kann ein Therapeut/Psychologe , was auch immer in diese Richtung wesentlich hilfreicher sein um auf die Sprünge zu helfen eben weil er nicht in das jeweilige Thema persönlich involviert ist aber wie gesagt dazu muss ein jeder es auch wollen...

liebe Grüße