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Den eigenen Körper lieben

15 Apr 2010 11:48 - 15 Apr 2010 11:57 #9415 von Manni
Hallo, hallo!

Wie Ihr ja sicher schon wisst, habe ich für mich entschieden meinen Geist von meinem Körper zu trennen. Somit könnte es mir auch egal sein, was mit meinem Körper passiert. Doch so ganz ist es das ja auch nicht, denn wenn es ihm nicht gut geht, leidet auch mein Geist darunter. :huh:

Außerdem wurde er mir ja von der göttlichen Energie mit auf meinen Weg gegeben, sozusagen als treuer Begleiter oder so. Wir gehören insofern ja auch zusammen, zumindest solange wie wir hier miteinander verbunden sind. ;)

Was aber, wenn mir mein Körper so nicht gefällt, ich Makel an ihm finde, die mich stören? So geht es ja offenbar vielen Menschen und sie versuchen daran etwas zu ändern. Warum können sie ihn nicht auch so lieben wie er ist? Und was, wenn er nachhaltig beschädigt wurde? :S

Warum orientieren sich so viele Menschen an anderen Vorbildern? Und warum können sie nicht glücklich sein, mit dem was ihnen gegeben wurde? Ist es der Wunsch immer genau das haben zu wollen, was man eben nicht hat? Oder das sein zu wollen, was man eben nicht geworden ist? Und ist es das Ziel doch mit dem zufrieden zu sein, was einem von der Natur gegeben wurde? :unsure:

Was genau brauchen wir wirklich, um unseren Körper so annehmen zu können, wie er eben ist oder wie er geworden ist? Kann ich wirklich Geist und Körper so einfach trennen? :blink:

Nicht dass ihr jetzt denkt, ich sei mit meinem Körper unzufrieden. Aber wenn ich so sehe, wie er sich verändert und es hier und da mal zwackt, dann hilft mir der Gedanke daran, dass er ja nur aus Materie besteht schon ein wenig es gelassener zu nehmen. Ich muss nicht gegen alle Zipperlein etwas tun und ich muss mich auch nicht in eine bestimmte Form bringen, irgendwelchen Ansprüchen genügen oder sonst noch was. :silly:

Ich stelle mir das schlimm vor, wenn man den eigenen Körper einfach nicht mehr lieben kann. Wenn man sich erst einer Geschlechtsumwandlung oder einer optischen Verbesserung unterziehen muss, um ihn annehmen zu können. Mir würde das irgendwie künstlich vorkommen. Und was für ein Gefühl ist das mit aufgespritzten Lippen zu küssen, mit vergrößerten Busen zu stillen oder mit gestrafften Fältchen im Gesicht zu lachen usw.? :S

Sicher ist es nicht gerade wundervoll, wenn man mit Fehlbildungen leben sollte. Da denke ich schon, dass es notwendig werden kann, hier künstlich einzugreifen oder wenn man körperlich durch einen Unfall verstümmelt wird oder so stark erkrankt, dass sich der Körper komplett verändert. :ohmy:

Doch was dann? Wie kann ich damit umgehen und leben ohne dass meine Seele darunter leidet? Oder ist es eher umgekehrt. Dass eine gesunde Seele auch zur Genesung und Verschönerung meines Körpers beiträgt? :kiss:

Welche Erkenntnisse habt ihr damit?
Manfred
15 Apr 2010 12:23 #9417 von Jeliel
Hallo Manni,
genau auf deine letzten Worte habe ich gewartet, denn die entsprechen meiner Meinung bzw danach lebe ich:
Wenn die Seele und Geist im Einklang sind, überträgt sich das automatisch auf den Körper. Selbst wenn er nach einem Unfall geschädigt ist oder so. Natürlich kann ich das nicht nachvollziehen, da mein Körper ja "gesund" ist. Aber ich denke, die innere Einstellung zu allem macht es aus, ob ich mich dann in und mit meinem Körper wohl fühle oder nicht. Weißt du, ich denke, es ist doch auch gut, wenn sich der Körper verändert - der Geist verändert sich ja auch. Und das begrüßen wir ja, also sollten wir auch annehmen, wie sich unser Körper verändert. Natürlich kann man eine Menge für und mit ihm tun: bewusste Ernährung, Sport, Bewegung, viel an der "frischen" Luft sein, viel Lachen und sich einfach gut fühlen (eben im Einklang sein). Dann passt das schon alles ;) Wobei ich es verstehen kann, wenn sich Menschen nach einem Unfall oder der Geburt optisch verändern lassen wollen (Schönheitsoperationen etc). Aber wenn man ansonsten nichts weiter hat, keine körperlichen Schäden, sollte man es doch einfach schätzen, dass man sehen, riechen, schmecken, denken, fühlen und hören kann, dass wir alle 2 Hände, Arme, Beine, Füße usw. haben. Und ein Herz, das aufrichtig und bedigungslos lieben kann. Und den Verstand und den Geist, der uns jeden Tag lernen lässt und unsere Horizonte erweitert. Das Leben ist schön und wir alle sind schön, mental und körperlich. :kiss:
Bei mir ist es allerdings so, dass ich alles als ein Ganzes betrachte, also mein Körper, mein Geist, mein Herz, meine Seele, mein Verstand, meine Gefühle, mein Denken, alles bin ICH. :cheer:
Wenn mir etwas davon fehlen würde, wäre ich zwar nicht unvollständig, aber ich würde es doch merken, dass etwas nicht im Gleichgewicht ist. Und es wäre ein schwerer Weg. Wenn mich etwas sehr berührt und "zu Herzen" geht, reagiert mein Körper darauf: Ich habe Herzrhythmusstörungen und mir wird dann auch so schlecht, dass ich mich übergeben muss und Schlafstörungen habe ich auch (das war eine zeitlang so, als mein Hund gestorben ist. Die Herzthythmusstörungen resultierten aus meiner alten Beziehung). Das macht mein Körper automatisch, also von allein. Er reagiert auf das, was in meinem Inneren passiert, also trenne ich nichts. :side:
Mit viel Liebe,
Jeliel
15 Apr 2010 12:56 #9418 von Miakoda
Was ist wenn man merkt das man eigentlich kein Mann ist sondern eine Frau? Deine Seele schreit nein das bin ich nicht! Warum werde ich von meinen Mitmenschen so behandelt? Bewertet? Du bist ein Mann, nein ich bin eine Frau, mit den Bedürfnisse einer Frau! Mein Kraftzentrum ist nicht dort wo es sein sollte! Ich kann kein Gefühl herstellen zu meinem Körper, er ist mir so fremd! Ich kann die Gefühle nicht verstehen.
Ich habe auch gedacht solche Menschen haben ein anderes Problem, bis ich einen kennen lernen durfte. Er hat versucht so zu leben. Aber er wäre nach Jahren des eigenen Vergewaltigen lieber gestorben als in diesem Körper weiter zu leben. Mit jedem Schritt im dem sie mehr zu einer Frau wird strahlen ihren Augen mehr, ihre Seele fängt an zu leben.

Lieben Gruß Miakoda
15 Apr 2010 14:13 #9419 von Marlene
Ja, was ist wenn eine Seele im falschen Körper ist?

Als Seele hat man viele Leben, und war wohl mal Frau und mal Mann.

Als Seele in der anderen Dimension spielt es wahrscheinlich gar keine Rolle, auf Erden als Mensch habe ich eine Aufgabe, kann es dann sein, dass ich grundsätzlich im falschen Körper bin?

Wenn ja, warum ?
Was war meine Aufgabe oder was habe ich vor dem reinkarnieren mit anderen Seelen abgemacht?

War es genau diese Aufgabe die ich zulösen hätte?
Oder war die Aufgabe, meinen Körper genau so annehmen zu können, und als Seele darin meine Aufgabe zu meistern?

Fragen die nur der Betroffene in sich selbst beantworten kann.
15 Apr 2010 14:45 #9421 von Barbara
Hallo ihr Lieben!

Ich bin mit meinem Körper nicht immer zufrieden - manchmal fühle ich mich zu dick, dann mag ich nicht wie meine Haare fallen oder meine Finger sind zu wurschtelig - oder oder oder. Daran kann ich jedoch selbst etwas ändern, nicht nur von meiner Denkweise her, auch von meiner Ernährung, etc.

Eine sehr liebe Freundin von mir lebt nun seit einigen Jahren als "komplette" Frau und ich durfte den Weg von Anfang an mitgehen. Ich kann euch sagen, dass es teilweise kein schöner Weg war - auch für mich nicht.
Zuerst bekam ich gesagt, dass er (damals halt noch als Mann) schwul sei. Was für mich weiter kein Problem war, weil ich mochte diesen Menschen damals schon sehr, da war es egal welche sexuelle Orientierung er einschlug. Dann war dies nach ein paar Jahren nicht mehr wahr und ich musste lernen, dass er sich nicht als Mann, sondern als Frau fühlte. Das war schon ein komisches Gefühl, aber auch nichts was ich nicht hätte so akzeptieren können. Was ich viel schlimmer fand, das war die Findungsphase - nicht zu wissen was sie anziehen soll, nicht zu wissen ob andere sehen, dass sie noch ein Mann ist, nicht zu wissen ob die Eltern es irgendwann akzeptieren könnten, etc. Diesen Weg bin ich mitgegangen und es war ein Weg, der ihr viele Probleme bereitete. Auch beruflich war nichts zu machen, denn wer stellt eine Frau mit Männernamen ein? Da wurde blöd geschaut und gesagt, dass die Stelle vergeben sei. Verlieben war auch nicht einfach - was sagt der Typ, wenn er erkennt, dass er sich in nen Noch-Mann verliebt hat, obwohl er lieber eine Frau an seiner Seite hätte (hat sich allerdings erledigt, auch das wurde geklärt - mit nem ganz lieben Menschen :-))
Sie hat sich dann vor einigen Jahren komplett zur Frau umoperieren lassen. Diese Operation war nicht ohne Risiken - nein, diese Operation war voller Risiken und sie wäre dabei auch fast gestorben. Was ja nun nicht passiert ist und ich sehr glücklich darüber bin.
Heute sehe ich sie als verrücktes Huhn und bin froh eine Freundin dazu gewonnen zu haben, auch wenn ich immer noch Probleme mit der Namensänderung habe. Mein Freund, der immer so traurig und unsicher war ist nun als glückliche, freudig strahlende Freundin in mein Leben zurück gekehrt. Ich bin sehr glücklich darüber!

Alles Liebe
Nauta
15 Apr 2010 16:00 - 15 Apr 2010 17:03 #9422 von Manni
Vielen Dank für eure Antworten

@Nauta

Wo die wahre Liebe existiert spielt die körperliche Veränderung des Partners offenbar keine Rolle. Und für den Betreffenden selbst kann es sogar eine Befreiung und ein Gewinn sein. Schön das zu erfahren!

@Miakoda

Das Problem scheint offenbar in der Bewertung von dem zu liegen was von außen wahrgenommen wird. Das ist zugleich sehr oberflächlich und hat mit Liebe eher weniger zu tun. Ich frage mich an dieser Stelle, wieso dem Menschen, der das innerlich durchmachen muss, diese Last auferlegt wurde. Aus eigenen Stücken hätte er ja daran nichts ändern können. Dies wurde ihm ja erst durch die technischen Möglichkeiten der Medizin gewährt. Haben wir überhaupt das Recht, derart in die Natur einzugreifen? Wo ist die Grenze? Haben wir auch das Recht künstliche Reproduktionen unseres Körpers im Reagenzglas zu züchten? Wie weit darf sich der Mensch über die göttliche Schöpfung hinwegsetzen, um sich innerlich wieder zu befreien? Und wie soll er sich befreien, wenn er feststellen muss, dass er künstlich erzeugt wurde und damit dann auch nicht glücklich ist? Darf er dann sich auch die Entfernung dieses Körpers, also den Tod bestellen? Oder müssen wir mit der uns auferlegten Last leben und sie als Prüfung für unser weiteres Leben verstehen, annehmen und lernen zufrieden damit zu sein?

Ich finde all diese Fragen äußerst schwierig und sehr brisant. :blink:

@Celine

Ich denke auch, dass die Seele nicht geschlechtsgebunden ist. Das ist nur biologisches Beiwerk unseres Körpers und dient der Arterhaltung innerhalb unserer Evolution. Und das jeweilige Rollenspiel von Mann und Frau ist ja geprägt durch die jeweilige Gesellschaft. Das ist veränderbar und würde nur anderen Menschen auffallen, mehr nicht. Aber den Wunsch Kinder zu gebären, der ja auch gelegentlich einer Frau verwehrt bleibt, könnte schon mehr als nur eine biologische Ursache haben. Vermutlich kann einem ursprünglichen Mann heute auch das nach entsprechenden OPs erfüllt werden.

Mir verdeutlicht das jedoch nur, dass mein Körper extrem wandelbar ist aber mein Geist nicht. Insofern ist es durchaus möglich sich äußerlich dem anzupassen, wie man sich innerlich fühlt. damit wird dann auch wieder ein Gleichgewicht erzeugt, welches man ohne dem offenbar nicht erreichen konnte.

Also ich fühle mich auch öfter mal wie eine Frau und mir wurde schon oft nachgesagt, dass ich mich wie ein Mädchen benehmen würde. Aber Kinder gebären möchte ich dann doch nicht. Da bewundere ich die Frauen, wie sie solche Schmerzen aushalten können. Das wäre nichts für mich, da bin ich dann doch wieder zu sehr Mann. Schon der Gedanke, dass sich in mir etwas bewegt und immer größer wird. Himmel hilf, ich würde glauben von innen aufgefressen zu werden. Aber die Frauen finden das offenbar absolut toll! :)

Insofern vermittelt unser Körper uns auch Gefühle, die wiederum Einfluss auf unsere Seele nehmen. Und wir werden auch von unserer Umwelt zusätzlich beeinflusst. Wollten wir nun Körper und Geist und damit auch die Abhängigkeit zu dem jeweiligen Geschlecht trennen, dann dürften wir solche Gefühle nicht an uns ran lassen. So gefühllos kann, glaube ich, kein Mensch sein. Und dennoch hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Kann ja nicht, denn was bin ich früher mal gewesen und was werde ich in Zukunft sein. Welchen Körper werden ich gehabt haben und wieder haben. Bin ich Mensch oder Tier oder eine Pflanze? Wer weiß das schon! Ich bin einfach ich, egal welche Form ich habe oder etwa nicht!?

Ich fühle mich auch sehr viel besser, wenn ich den ganzen lieben langen Tag einfach nur verwöhnt werde und mich nicht mit diesem und jenem Problem rumärgern muss. Also bräuchte ich wohl meine Arbeit z. B. einfach nur aufgeben, damit es mir besser geht und nur noch das tun wozu ich gerade Lust habe? So gesehen könnte eine Geschlechtsumwandlung ja auch eine Flucht vor dem sein, was ich eben nicht möchte oder womit ich mich gerade nicht identifizieren kann. Damit kann ich dann auch meinen Körper so nicht lieben und lehne ihn bis zu seiner äußerlichen Verwandlung vollständig ab. Echt spannend!

So ähnlich wird es dann wohl auch mit den sexuellen Neigungen sein, wenn diese sich dann halt gleichgeschlechtlich orientieren. Da lehne ich ja dann auch das andere Geschlecht für meine Beziehung und Bedürfnisse komplett ab. Bin ich dann noch in meiner Mitte oder habe ich mich von etwas distanziert? Kann ich meinen Körper so überhaupt lieben? Am ende weiß ich ja nur selbst was ich gerne hätte und wie ich es haben möchte. Es wird von mir und meinem Wünschen so gesteuert. Ist das auch meine Seele, die das so will? Ich denke die möchte nur, dass ich zufrieden mit mir selbst bin und das wird dann auch nach außen sichtbar werden. Insofern meine ich mal, dass nur eine innere Veränderung und keine äußere mir diesen Frieden bringen kann.

@Jeliel

Genau das hast Du wohl auch so gesehen. Ich freue mich, dass Du mit dir so wunderbar im Lot bist. Möge das immer so bleiben. :kiss:

liebevolle Grüße
Manfred