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Den eigenen Körper lieben

21 Apr 2010 07:59 - 21 Apr 2010 08:14 #9502 von Manni
Guten Morgen ihr Lieben

Nun habe ich lange Zeit darüber nachgedacht und ich kann für mich noch nicht erkennen, wie es möglich ist, dass die Seelen alle dem zuvor auch zugestimmt haben sollen, wenn sie später dann so sehr darunter zu leiden haben. Wer möchte denn gerne ein solches Leid freiwillig erfahren, um dem dann etwas Positives abgewinnen zu können? Und was ist mit Babys, deren Seele gleich wieder den Körper verlassen, wenn sie so früh schon ableben? Warum haben sie sich dafür entschieden? Haben sie überhaupt in so kurzer Zeit etwas daraus erfahren und mitnehmen können? Wozu war das denn gut?

Ich bin ja davon überzeugt, dass auch Tiere eine Seele haben. Bei ihnen müsste es ja dann auch so ähnlich sein. Wieso haben sie sich dafür entschieden im Kampf ums Überleben ihren Geschwistern oder auf der Flucht vor ihren Jägern zu erliegen? Warum wollten sie dann überhaupt erst geboren werden?

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass unsere Seelen unbedingt leiden wollen. Was ist daran so positiv? Oder führt der Weg zum Licht nur über unsägliches Leid? Das glauben ja auch viele Menschen und kasteien sich selbst. Das ist ja dann auch ihre eigene Entscheidung, doch wenn ich das nicht möchte und mir dennoch Unheil widerfährt soll ich voller Zuversicht glauben, dass dies der innigste Wunsch meiner Seele gewesen sei und dies dann für mich annehmen? Getreu dem Motto: Es ist toll wenn ich misshandelt werde oder am Leben nicht wirklich mehr teilhaben kann. Ist dann der Suizidgedanke ein tiefer Wunsch meiner Seele und führt doch in die ersehnte Befreiung? :S

Na ich weiß nicht und meinen Körper liebe ich dann ganz bestimmt auch nicht, sonst würde ich ihm all dies nicht antun, meine ich. Aber vielleicht kann ich ja der PN etwas mehr entnehmen.

Liebevolle Grüße
Manfred
21 Apr 2010 09:53 #9505 von Barbara
Hallo ihr Lieben!

Ich glaube, dass die Seele sich vor der Geburt Dinge aussucht, die sie hier lernen will. Allerdings glaube ich auch, dass unsere Seelen dieses Leid, von dem wir reden, gar nicht so annehmen wie wir es tun. Es geht wohl auch weniger um das Leid an sich, das wir erfahren, als darum was wir daraus machen. Ebenso gibt es auch Menschen, die ohne große Sorgen durchs Leben gehen.
Was das Thema "früher Kindstod" angeht sind es doch große Erfahrungen für alle beteiligten. Alle Seelen müssen dann nach kurzer Zeit schon wieder Abschied nehmen. Ich habe es bei einer Frau erlebt, die sich anders mit dem Thema Tod beschäftigt als viele Menschen. Sie hat ihr Baby plötzlich, aus unerklärlichen Gründen verloren. Darüber spricht sie ganz offen und sagt auch, dass es genauso, wie es ist sein soll. Sie konnte akzeptieren, dass die Seele ihres Babys dieses Leben nicht an ihrer Seite wandeln soll. Das hat ihr viel seelischen Schmerz genommen.
Meiner Meinung nach sind es also einfach nur Erfahrungen, die unsere Seelen hier sammeln dürfen, was sie, wenn sie nicht hier wären, nicht könnten.
Durch dieses Denken werde ich öfter auch komisch angeschaut, weil ich bei manchen Informationen relativ kalt reagiere. Wie zb bei Talk-Sendungen, wenn Menschen mit schweren Schicksalsschlägen auftreten. Klar finde ich es schlimm, wenn jemand missbraucht wurde - ich schau mir jedoch den Menschen an wie er sich entwickelt hat und dann schau ich darauf wie es ihm heute geht. Viele dieser Menschen, die bei Maischberger und Co. Gäste sind, haben ihr Leben fest in der Hand und haben aus ihren Schicksalsschlägen gelernt. Das find ich sehr positiv.
Ich kenne einen jungen Mann - sein Körper ist mit Narben übersäht. Er hat bei einem Flugzeugabsturz seine Eltern verloren und seinen unversehrten Körper. Nach vielen Operationen, vielen Schmerzen - seelischer und körperlicher Natur - steht er heute mit einem Selbstbewusstsein im Leben, das er eventuell ohne diesen Schicksalsschlag nicht erlangt hätte.
Manchen Menschen geht es gut, obwohl sie diese Schicksalsschläge hinter sich haben. Wobei ich mich frage, ob an dieser Stelle das obwohl oder eher gerade weil stehen müsste.

Alles Liebe
Barbara
21 Apr 2010 16:43 #9511 von Taika
Hallo, ihr Lieben,

der Verstand stellt sehr viele Fragen, weil er immer alles erklären und wissen will. Aber im Endeffekt kann er nichts wissen - die Seele dagegen schon.
Deshalb sehe ich es auch wie Barbara, dass die Seele nicht leidet. Viel Leid und Schmerz betrifft nur den Verstand, das Ego. Je ruhiger der Verstand wird, umso weniger Leid ist auch da.
Nein, Zufälle gibt es nicht. Auch bei Celestine wird nicht von Zufall sondern von Fügung gesprochen. Ich glaube nicht, dass alle Fügungen - von dem Verstand beurteilt - in diesem Moment als positiv gelten würden.
Lieber Manfred, die Babys, die schon früh wieder gehen, könnten z.B. aus Liebe zu den Seelen, die Eltern waren, ihnen damit diese Erfahrung ermöglicht haben. Für sich selber haben sie vielleicht gar nichts bezweckt.
Das mit den Fehlbildungen sehe ich wie Miakoda. Wer legt denn fest, was "normal" ist? Es gibt Menschen, die nach einer Querschnittslähmung erst zu ihrer Höchstform auflaufen und es gibt welche, die sich dann umbringen. Ich selber kann weder bei den einen noch bei den anderen etwas Falsches erkennen. Es ist immer nur die Sichtweise, es gibt nichts, was nur positiv oder nur negativ wäre. Alles trägt beide Seiten in sich.

Mit lieben Grüßen,

Monika
22 Apr 2010 09:41 - 22 Apr 2010 11:21 #9512 von Manni
Guten Morgen ihr Lieben

Eure Sicht dieser Dinge finde ich schon sehr beeindruckend. Es fällt mir jedoch schwer sie, vermutlich wegen meinem ausgeprägten Gerechtigkeitsempfinden, für mich so anzunehmen.

Die Seele eines Babys, die nur für die Geburt in diesen Körper geschlüpft ist, kann das durchaus auch nur für die damit verbundene Erfahrung seiner Eltern gemacht haben. Positiv und Negativ liegen dabei dann so eng beieinander, dass es schon sehr erschreckend ist. Hoffentlich erkennen das die anderen Seelen dann auch so und können daraus für sich wenigstens noch etwas lernen.

Im weitesten Sinne können wir also dankbar sein, für solche harten Schicksalsschläge, denn sie treten nicht zufällig ein. So dürfen sich auch die Seelen freuen, die Negatives erleben, denn es ist positiv für sie. :blink:

Ja, die Kreuzigung von Jesus hatte das wohl auch bewirkt. er konnte in ein anderes Leben auffahren und die Menschen, die davon erfahren haben bekamen etwas vorgelebt, woran sie ihren Glauben festigen konnten.

Können wir Gleiches auch aus Folter, Misshandlung, Krankheit, Unfall usw. für uns mitnehmen? Es ist uns doch vorherbestimmt, was wir erfahren dürfen! Was konnte ich denn daraus lernen, wenn ich als Kind verspottet und verprügelt worden bin? Es hat mich nicht umgebracht aber auch das hätte ja passieren können. Und was ist mit den Seelen, die sich selbst aufgegeben haben und ihren Körper stark verändern, operativ anders gestalten oder gar vollständig ablegen (töten)? In wie weit handelt es sich denn dabei noch um eine Fügung? Sind auch die Entscheidungen, die ich für mich treffe, vorher bestimmt? Brauche ich keine Hemmungen haben, wenn ich anderen Menschen Gewalt antue? Schließlich hatte sich sowohl meine Seele als auch die meiner Opfer dafür schon längst entschieden! Da kann ich für mich einfach so nicht stehen lassen oder gar annehmen. Davon bin ich dann doch zu weit entfernt, nicht nur vom Verstand sondern auch mit der Liebe in meinem Herzen. Meine Seele hat sich für etwas anderes entschieden und sie möchte weder misshandelt, missbraucht oder missachtet werden. Sollte ich dennoch Opfer eines Unfalls oder einer Krankheit etc. werden, dann war es bestimmt nicht der Wunsch meiner Seele. Das kann ich nicht glauben. Vielmer wird sie die positive Energie in mir sein, die mir dann dabei behilflich ist, das zu verarbeiten oder in einem neuen Leben bei ähnlichen Prüfungen oder Aufgaben dann anders zu machen, meine innere Ausstrahlung so zu verbessern, dass mir das eben nicht noch einmal passiert. Dies kann ja auch unbewusst erfolgen und somit auch keinen Verstand benötigen.

Wozu bräuchte ich dann eigentlich noch Erkenntnisse?
Manfred

PS. Momentan hätte ich dann die Erkenntnis, dass Krieg, Völkermord und Terrorismus z.B. von all den betroffenen Seelen ja so erwünscht war bzw. sie sich damit zuvor einverstanden erklärt haben! War das Dritte Reich dann eine Erfüllung dieser Fügungen? Himmel hilf, dass kann und möchte ich so für mich nicht akzeptieren, selbst wenn es so wäre. "Du sollst nicht töten, Du sollst nicht ehebrechen und Du sollst nicht begehren eines anderen ... usw." All diese Gebote sagen doch aus, dass Gott sich damit eben nicht einverstanden erklärt. Wie kann meine Seele, die der göttlichen Energie entspringt, dann sich dagegen stellen und es dennoch so wollen? Das passt für mich oder meinen Verstand einfach nicht zusammen.
22 Apr 2010 11:52 #9515 von Syrin
Lieber Manfred, liebe Celestinefreunde

Ich denke "Gott" ist es egal, welche Schicksale wir "erleiden" müssen. Nicht weil "er" schadenfroh ist, sondern einfach nur naiv wie ein Kind.
Wahrscheinlich braucht er uns (die physische Welt und die Seelen) um selber zu lernen und zu wachsen.
Die Ursprungskraft, die nur eine Polarität kennt ist unendlich und kennt keine Endlichkeit. Somit auch keinen Schmerz, kein Leiden und keinen Tod.
Das gibt es nur auf unserer Ebene hier und somit ist sich "Gott" selber gar nicht richtig bewusst, was menschliches Leiden ist. Die höhere Intelligenz kennt nur Liebe und da hier auf Erden nunmal alles vergänglich ist, ist auch der Tod nichts Schlimmes für sie. Was macht es daher ihr schon groß was aus, wenn auf einmal ein paar Milliarden Menschen weniger auf dem Planeten sind und ums Leben kommen oder es den Leuten weltlich gesehen nicht gut geht, mal ganz rabiat ausgedrückt.
So wie wir hier auf Erden was lernen sollen/wollen ist es mit "Gott" auch nicht anders. Er braucht uns um eigene Erkenntnisse zu gewinnen.
Das ist jedenfalls meine Meinung.

Liebe Grüße
Syrin :kiss:
22 Apr 2010 14:07 #9519 von Rita
Hallo ihr Lieben,

Dan Millman hätte ohne seinen schlimmen Unfall, bei dem er fast sein Bein verlor, sicher nicht den Weg eingeschlagen, anderen Menschen körperlich und spirituell zu helfen. Die Bestimmung seiner Seele war, anderen Menschen beizustehen und neue Wege aufzuzeigen. Ohne den Unfall wäre er sicher nicht in diese Richtung gegangen weil er selbst erst einmal lernen musste, wozu ein Mensch auch in mehr als widrigen Umständen fähig sein kann.

Liebe Grüße von
Rita