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Neue Haltung gegenüber dem Schmerz

19 Apr 2010 00:01 - 19 Apr 2010 00:08 #9458 von Omniaa
Hallo liebe Freunde,

seit einigen Tagen beschäftige mich das Thema "Schmerz".
Damit meine ich die seelischen Schmerzen in jeder Form z.B. Schmerz, der aufkommt bei Kränkung, Versagen, Misstrauen... und jeden persönlichen Auslöser, der Schmerzen bereitet.

Leider verdrängen viele Menschen dieses Thema, da es als etwas Negatives und Leidvolles angesehen wird und der heilende Prozess ist auch ziemlich in Vergessenheit geraten und aus vielen Köpfen fast vollständig gestrichen.

Es gibt, wie wir alle wissen, immer eine Umkehrseite. In diesem Fall: Heilung
Und ohne den Schmerz gibt es keine Heilung.

Vor langer Zeit hatte ich eine negativ Haltung gegenüber dem Schmerz bzw. unangenehmen Gefühlen und wollte darüber nicht einmal sprechen.
Jedoch werde ich mir seit einigen Tagen meiner innerlichen Veränderung, Einstellung gegenüber dem Schmerz, erst Mals bewusst.


In der Vergangenheit was es so, als ein Gefühl in mir aufstieg, ob es nun an sich ein gutes Gefühl war oder ein schlechtes, das ich nicht haben wollte, versuchte ich es los zu werden, es abzuschnüren, um es los zu werden.
Danach musste ich aber noch mit einem anderen Gefühl fertig werden - und zwar mit dem Schmerz(gefühl) selbst.

So ist mir heute umso bewusster, dass wenn ich mich gegen ein Gefühl sträube, genau dies zum Schmerz führt.



Nach dem ich die Prophezeihungen von Celestine gelesen und gelebt habe, habe ich eine positive Haltung zum diesem Thema eingenommen.

Auftauchender Schmerz zeigt mir, dass ich gerade dabei bin einen Fehler zu begehen, weil ich vermutlich in dem Moment nicht mit meinen Gefühlen in Kontakt trete und mich von der göttlichen Energie abschneide.

Der Schmerz taucht auf und ich bin mir bewusst, dass es alter Schmerz aus der Vergangenheit und/oder aus anderen Inkarnationen ist.
In dem Moment, in dem der Schmerz wieder auftaucht, bin ich in einer Situationen, die mich daran erinnern will, dass diese Blockaden immer noch in mir verankert sind und gelöst, geheilt werden wollen.

Jedes Gefühl des Schmerzens, jeder auftauchender Schmerz ist eine Gelegenheit zur Heilung.
In dem ich mich dem Schmerz öffne oder die Kränkung zulasse, schaffe ich eine Öffnung in meinem Herzen, durch die der alte Schmerz herauskommen und geheilt werden kann.
Ich muss nur offen dafür sein und diese Energien fließen lassen.

Es hat mir immer sehr geholfen offen und ehrlich über die Wurzeln des Schmerzens zu sprechen. Es öffnet und befreit mich. Reden stellt auch eine Bindung zu einem anderen Menschen her. Verbindung schafft Heilung.

Auch wenn es mir oft schwer fällt anderen Menschen gegenüber meine "nackten" Gefühle zu offenbaren, so taucht im Nachhinein ein wohliges Gefühl von Glück, Freude und Liebe auf.

Zu meinen eigenen Gefühlen zu stehen fördert meine Selbstliebe.

Durch die Liebe, Heilung und die Akzeptanz, die ich für mich und meine Gefühle hege, komme ich dem Himmel einen Schritt näher und bin bereit immer weitere Schritte zu gehen, um meinen inneren Frieden zu finden, der sich direkt unter dem Schmerz verbirgt.


Wie ist eure Haltung gegenüber dem Schmerz?
Was fördert eure Heilung?

Ich freu mich auf den Austausch mit euch :)

Liebevolle Grüße

Anita


Ps.: Leider habe ich kein Wort gefunden, welches "Schmerz" im Text hätte ersetzen können - jetzt habe ich es zum letzten Mal geschrieben ;)
19 Apr 2010 10:21 #9460 von Elefine
Liebe Anita,

vielen Dank für Deinen Beitrag und dafür, daß Du uns an Deinem Innersten teilhaben lässt.

Mich hat es ja letzte Woche voll erwischt. Erst hatte ich voll Halsweh und einen Krächzehals und gegen Ende der Woche kam noch Kopfschmerzen und eine unbändige Müdigkeit dazu.
Am Freitag hab ich nur geschlafen - etwas in mir trieb mich zur Ruhe. Zusätzlich ging ich viel mit Reiki und meinen Chakra-Edelsteinen da ran.
Da hab ich auch festgestellt, daß ich zu Krankheit und Schmerz eine andere Einstellung bekommen habe. Es war irgendwie anders, als früher. Zum einen rutschte ich da nicht mehr ins arme Ich, sondern ich nahm es selbst in die Hand, erst mal meinem Körper das zu geben, was er gerade braucht.
Andererseits fühlte ich, wie da etwas an/in mir arbeitete - eine positive Kraft, die diese "Auszeit" nutzte. Hier fällt es mir auch schwer, dies in Worte zu fassen, weil es dafür kaum Worte gibt, die das beschreiben können.
Wenn ich Schmerzen habe versuche ich sie zu visualisieren oder mit ihnen zu reden. Hier hilft mir Louise Hay ziemlich dabei, zu schauen, wo der Schmerz herkommt, wo er eine Entsprechung in meine Gedanken oder Gefühlen hat. Kopfschmerzen kriege ich, wenn ich zuviel an irgendwas rumdenke.
Magenschmerzen, wenn ich etwas nicht so recht verdauen kann oder etwas nicht loslassen möchte - da sehe ich dann wie so Schatten auf meinem Magen.

Neulich in einem Video von Eckhard Tolle sagte dieser, daß er Menschen kennt, für die der Schmerz der beste Lehrer ist. Sie lernten mit dem Schmerz zu "schwimmen" - kommen und gehen. Was will mir der Schmerz sagen?
So hatte ich es bislang noch nicht gesehen. Sehr bewundernswert, dem Schmerz eine positive Seite abzugewinnen.

So, daß wars erst mal zu meiner Sicht.

Liabs Grüßle

Antje
19 Apr 2010 10:25 #9461 von Barbara
Hallo Anita,

ich kenne das was du beschreibst - bin mir jedoch nicht im Klaren darüber wie der Schmerz verschwindet. Ich trage nun schon seit einigen Jahren Schmerzen mit mir, die ich nicht lösen kann, da ich nicht weiß was sie mir sagen wollen. Für mich sind sie einfach da und ich respektiere sie auch. Natürlich fänd ich es toll mal wieder schmerzfrei zu sein.
Wie kommst du darauf um was es sich handelt, wenn du Schmerzen hast? Du schreibst ja auch von anderen Inkarnationen, da kann ich dann ja nicht einfach mal drüber nachdenken was da war - oder?

Liebe Grüße
Barbara
19 Apr 2010 15:11 - 19 Apr 2010 15:13 #9477 von kathrinro
Liebe Anita,
danke für Deinen Beitrag.

Auch ich bekam durch die Celestineprophezeiungen gute Anstöße zu diesem Thema. Vor allem in der zehnten Prophezeiung wird das gut beschrieben, als der Erzähler sich den Fuß verstaucht und Hilfe durch Maja erhält.

Aber vor allem hilft mir die "Körperzentrierte Herzensarbeit" von Safi Nidiaye.
Man wendet sich dem schmezenden Teil einfach nur aufmerksam zu, egal ob es seelischer oder körperlicher Schmerz ist, und versorgt ihn mit Mitgefühl, Verständnis, Respekt, der Erlaubnis da sein zu dürfen - kurz: mit Liebe.
Ohne etwas zu suchen, ohne etwas zu erwarten.

Schon allein diese Zuwendung bringt eine Erleichterung, denn, wie Du schon schreibst, bring das sich dagegen Sträuben erst wirklich Schmerz.

Und ich erlebe immer wieder, dass dann, ohne dass ich eine Antwort gesucht habe, diese dann plötzlich kommt. Manchmal reicht schon das bloße hinschauen um zu heilen und manchmal steigt eine Erinnerung auf ohne dass ich nach ihr gesucht hätte. Einmal hatte ich auch plötzlich Bilder aus einem anderen Jahrhundert. Eine Erinnerung aus früherem Leben ? Wer weiß.

Liebe Barbara, mit langjährigen Schmerzen habe ich zum Glück keine Erfahrung, ich kann Dir also nur von dem berichten, was ich im Fall von kurzzeitigen Schmerzen mache.
Ich fühle erst einmal den Schmerz, konzentriere mich voll darauf, lerne ihn sozusagen erst einmal richtig kennen, erforsche ihn quasi. Dann frage ich mich, wie ich mich in diesem schmerzenden Körperteil fühl. Eingeengt, belastet, zerrissen.... was auch immer. (wenn ich garnicht weiter komme hole ich mir Anstöße bei Rüdiger Dahlke, der ist für mich persöhnlich schlüssiger als Louise L. Hay). Dann mache ich mir bewußt, dass dieser schmerzende, beengte, ärgerliche, wütende.... Teil nur ein Teil von mir ist. Ich bin die Große, bin Kathrin, in mir gibt es auch Freude, Kraft, Lebenslust.... aber diese schmerzende Teil braucht jetzt meine Zuwendung, wie oben beschrieben.
Und wie gesagt. Das kann dann einfach erleichternd sein, oder aber manchmal gibt es das Geschenk einer Erkenntnis. Aber nur wenn ich sie nicht suche :)

Alles Liebe Euch,
Kathrin.
19 Apr 2010 17:09 #9481 von Barbara
Hallo ihr Lieben!
Danke Anita für das tolle Thema!
Hallo Kathrin,

danke für die Idee, die du mir gegeben hast. Werde ich gleich mal ausprobieren.
Welches Buch von Dahlke hast du denn?

Liebe Grüße
Barbara
20 Apr 2010 01:25 #9492 von Omniaa
Hallo meine Lieben,

manche Sätze von euch haben mich richtig energetisiert :)

Liebe Antje, ich kannte das Gefühl früher nur zu gut, als ich krank war und einfach >nur< darauf hoffte, dass ich endlich gesund werde.
Auch habe ich gemeint die Liebe und Zuwendung meines damaligen Freundes brauchen zu müssen und hatte die Erwartung, dass er sich um mich kümmert.
Die Situation hat sich dann immer weiter verschlechtert.
Ich hatte jedes Mal Streit mit ihm, als ich krank war und musste dann noch mit dem seelischen Schmerz kämpfen, weil er sich von mir abwand. Eine Erkältung verfolgte mich so über 4 bis 6 Wochen.

Heute habe ich mich, die Unterstützung der geistigen Welt und wende mich liebevoll meinem Körper und meinem inneren Kind zu. Auch Reiki unterstützt mich seit einigen Monaten und bin sehr froh die Einweihung gemacht zu haben, betrachte dies auch als ein göttliches Geschenk.

Gesundheit steht bei mir im Vordergrund, wenn etwas aufkommt, so ist dies nun von kurzer Dauer.
Ich fühle mich gesünder, glücklicher und freier.

"Heile deinen Körper" von Louise Hay hat auch mir geholfen meine körperlichen Schmerzen zu deuten und gezeigt, dass er mir etwas mitteilen will.

Das Buch wäre vielleicht auch für dich interessant liebe Barbara - ich weiß nicht immer genau woher der Schmerz kommt und was die Ursache ist, jedoch manchmal ist es für mich eindeutig.
Wenn ich vom körperlichen Schmerzen ausgehe, so gibt es ja bestimmte Redewendungen, wie:
"Ich habe die Nase voll" (Schnupfen) - Ja, genau in der Tat - irgendetwas wird mir zuviel und dann frage ich mich wovon ich in den letzten Tagen zuviel hatte.
Oder bei Magenschmerzen, da verdauue ich das Leben nicht richtig, wie Antje schon geschrieben hat.
Da gibt es unzähliche Deutungen, gerade auch in dem Buch "Heile deinen Körper".

Genau diesen Bereichen wende ich mich dann zu oder versuche es.

Bei gefühlsmäßigen Schmerzen (z.B. Kränkung) habe ich tatsächlich meisten keine Ahnung woher der Schmerz kommt.
Ich forsche nach und überlege, ob ich schon einmal vor langer Zeit in solch einer Situation gewesen bin, aber komme einfach nicht darauf.
Der Schmerz ist aber da und muss eine Ursache haben. Ich denke, die Ursache werde ich mitgeteilt bekommen, wenn es erforderlich ist, wenn anders keine Heilung eingeleitet werden kann.
Bis dahin nehme ich ihn einfach an, wie ein Teil von mir.
Es ist für mich nicht immer einfach, vor allem, wenn der Schmerz so überwältigend ist. Ich brauche auch Zeit um mir das ins Bewusstsein zu rufen, dass ich nun die Gelegenheit habe, dass genau dieser Schmerz geheilt werden kann.
Und so eine Gelegenheit lasse ich mir nicht entgehen, wenn ich weiß, dass ich danach ein Stück befreiter bin und noch ein Stückchen mehr von dem Frieden für mich gewinnen kann.

Liebe Kathrin,

dein Satz:

Man wendet sich dem schmezenden Teil einfach nur aufmerksam zu, egal ob es seelischer oder körperlicher Schmerz ist, und versorgt ihn mit Mitgefühl, Verständnis, Respekt, der Erlaubnis da sein zu dürfen - kurz: mit Liebe

und

Schon allein diese Zuwendung bringt eine Erleichterung

ist die Kernaussage meiner Haltung gegenüber dem Schmerz.

Danke :)

Genau das Gleiche sagte ich letzte Woche zu meinen Kollegen, da tatsächlich 3 von ihnen über Rückenleiden im Lendenwirbelsäulen bereich klagten.
Ich sagt, dass sie einfach mal versuchen sollen sich über das Wochenende dem Schmerz zuzuwenden , die Hand einfach mal auf die betreffende Stelle legen.
Einer konnte heute schon wieder entspannt laufen und ist überglücklich darüber.

Ich weiß, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat sich selbst auf allen Ebenen zu heilen und bin dankbar dafür.

In Liebe

Anita