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Ich bin entsetzt!!!

20 Mai 2010 13:30 #9800 von Marlene
Liebe Rita
Liebe Freunde

auf einer Seite hier in der Community habe ich folgendes gefunden...

Autobiografie in fünf Kapiteln

1.Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.

Ich bin verloren ... Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

2.Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.

Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

3.Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.

Ich falle immer noch hinein ... aus Gewohnheit.

Meine Augen sind offen.

Ich weiß, wo ich bin.

Es ist meine Schuld.

Ich komme sofort heraus.

4.Ich gehe dieselbe Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich gehe darum herum.

5.Ich gehe eine andere Straße.

Ich habe dieses Thema auch in meiner Familie.
Nun hält noch meine Jüngste Tochter daran.
Mein Mann und die ältere Tochter und auch ich, haben dieses aufgearbeitet.

Ich freue mich wenn meine Tochter und mein Bruder der eine der auch noch drin hängt es erkennen.

Mein älterer Bruder hat es auch endlich geschafft.
Doch dazu musste er ganz fest krank werden.

Es ist eine Entwicklung die ich sehr oft um mich herum beobachte.

Unsere Lernaufgabe :-))
oder eine davon auch meine war/ist es.

Schön wenn man es erkennt, der erste Schritt zur Bewältigung.

Alles Liebe, viel Kraft und Energie für uns Alle um unsere Aufgaben zu erkennen und zu erfüllen.

Herzlichst Marlène
20 Mai 2010 15:38 #9802 von Rita
Hallo Marlène,

ehrlich gesagt, dass es so viele Möglichkeiten gibt, die Verantwortung für das eigene Handeln NICHT zu übernehmen, wusste ich gar nicht :huh:
Ob das mit dem eigenen Sinn für Gerechtigkeit zusammen hängt? Oder mit dem eigenen Selbstwertgefühl? Oder einfach mit der eigenen Sicht auf die Dinge?
Ich wäre schon als Kind niemals auf die Idee gekommen, jemand anderem die Schuld für etwas zu geben, was ICH verbockt hatte. Wenn ich Mist gemacht hatte/habe, stand/stehe ich auch dafür ein. Diese Fähigkeit scheint nicht sehr verbreitet zu sein. Ein Kunde, der heute mit seinem Hund zum Trimmen bei mir war, ist ehrenamtlich in einem Sportverein tätig und unter anderem dafür zuständig, dass die Beiträge gezahlt werden. Er erzählte, dass er, wenn er den Mitgliedern Mahnbescheide schicken muss, auch noch dafür beschimpft wird, weil die Trainingszeiten ja nicht so oft genutzt worden wären. Er versucht dann immer, ihnen das so zu erklären: Wenn du ein Handy hast und wenig oder gar nicht damit telefonierst, bekommst du dann keine Rechnung vom Betreiber? Aber selbst danach sehen die Leute ihr Fehlverhalten nicht ein. Ist schon beängstigend :(

Lieben Gruß
Rita
20 Mai 2010 18:19 #9805 von Love4free
Hallo ihr Lieben :-)

Schuld oder nicht schuld, das ist hier die Frage :P


Ne, is klar, wenn ein Mann der gerade Auto fährt einer Frau im Mini hinterhersieht und dabei einen Unfall baut, dann ist entweder der Mini schuld, die Frau die diesen trug, oder aber der Fahrer vor dem Unfallverursacher, der ja so plötzlich an der roten Ampel hielt dass der arme Mann nicht mehr bremsen konnte........ ;) wahrscheinlich würde er alle drei verklagen........coole Sache :side:


@ Manfred

zum Thema Job. Ja, klar gibt es Menschen die es mit sich machen lassen und ausgebeutet werden....aber vielen bleibt keine andere Wahl. Das ist ein Teufelskreis.


Hätte, wäre, wenn (eigentlich mag ich nicht so denken, aber weils halt grad passt :-) )

ACHTUNG!!!ACHTUNG!!! DIE KÖNIGIN DES SARKASMUS BESTEIGT NUN IHREN THRON!!!!!

Wenn die Arbeitgeber/Firmen (mittelständisch)vom Staat nicht so ausgeschröpft werden würden und somit nicht so hohe Kosten für die Angestellten aufbringen müssten, nicht so hohe Steuern auf Alles zahlen müssten, es ein Gesetz geben würde das wiederum die Ausbeutung durch "Mindestlohn" unterbindet, dann wären viele Leute sehr glücklich.... die die zu viel Geld haben natürlich nicht, weil die würden ja dann statt 3 Mio im Monat nur noch 2,5 machen :P
Ich wäre für ein Gehalt mit dem man "richtig" gut Leben kann. Das Existenzminimum liegt bei wieviel?
900 oder so? Pah! Da müsste ich noch am Wochenende arbeiten gehen auf 400,- Basis damit ich mein unterstes, extremstes Existenzminimum verdienen könnte.
Wer sowas mit sich machen lässt braucht den Job anscheinend wirklich um wenigstens etwas zu verdienen, oder, aktuelles Thema: "Zuwanderer" man mag es nicht glauben,!!!SARKASMUS!!! aber es gibt Menschen aus anderen Ländern, die hier bei uns arbeiten, und sie kommen sogar mit 700 Öcken im Monat aus, weil sie sich ne 40qm Wohnung teilen, günsig Lebensmittel einkaufen, kein Auto haben, keine Versicherungen bezahlen, keine neuen Klamotten kaufen, ein paar Kinderchen haben etc...ja klar (und ich bin nicht rassistisch veranlagt, bin selber keine Deutsche), und all dies ist nicht abwertend gemeint, in anderen Ländern würde es ihnen nicht so gut gehen wie hier, am nährenden Busen der Welt ;) Meist keine Ausbildung in der Tasche, die ja in Deutschland so viel Ansehen erlangt hat, oftmals der Deutschen Sprache nicht wirklich mächtig, freuen sie sich über jeden Job. UND DIESE MENSCHEN GEBEN SICH MIT EIN PAAR EURO ZUFRIEDEN... das so denke ich trägt viel dazu bei dass unsere Wirtschaft den Bach runter geht. Nicht NUR das, klar!


Ich habe auch die Einstellung "zusammen ist man stark", aber wir reden hier nicht von einer Gruppe von Miesepetern (NWO,mal bei Youtube eingeben, kommen wirlich interessante Dinge) die vielleicht 200 Leute umfasst,gegen die man protestieren möchte...

Was kann ICH tun, damit das aufhört? Es selber anders machen. Logisch. Ich alleine kann das Problem nicht "wegmeditieren" :-)damit sich die Welt ändert, ich kann nur meine Einstellung zu alledem ändern.

Aber wenn man immer nur die Einstellung zu Allem ändert, dann vergisst man wer man wirklich ist. Man kann nicht Alles so hinnehmen.

Aber was kann ich aktiv tun, damit sich auf der Welt etwas verändert, sich die Wirtschaft verändert, Kriege aufhören etc

Am liebsten würde ich 8000 Organisationen beitreten die sich für und nicht gegen die Menschen einsetzen. Aber derzeit ist nicht genug Freizeit da um mich ihnen anzuschließen......muss also vorerst Mitglied bei der menschenverachtensten Organisation bleiben die es gibt, Mitgliedsbeitrag wird monatlich in Form von "gesetzliche Rentenversicherung" von meinem Gehalt abgezogen.....


ACHTUNG!!! Meine Beiträge sind nicht so ernst zu nehmen :-)

So, die :P Königin hat gesprochen


Grüßle Love
21 Mai 2010 08:37 #9807 von Manni
Ja ihr Lieben

Auch ich habe lange gebraucht bis ich das verstanden habe, dass das was mir passiert ganz eng mit meiner persönlichen Wahrnehmung der Dinge zusammen hängt. Genau darin liegt auch die Erfüllung durch das Universum, es erfüllt mir was ich wahrnehme. Nicht mehr und nicht weniger.

Insofern muss ich ja nicht immer selbst Bockmist bauen, ich kann ihn auch anziehen. Oder ich kann meine Einstellung dazu eben ändern. Und dann muss ich noch nicht mal weltfremd sein, selbst wenn ich dann so wiederum auf andere Menschen wirke.

In meiner Sturm- und Drangzeit habe ich aktiv Motorsport gemacht und dabei Vielerlei auch in dieser Hinsicht gelernt, wie z. B. sich zu fokussieren. Es ging darum die Ideallinie oder den exakten Bremspunkt zu finden, die Fiehkräfte bewusst einzusetzen usw. Ich sollte an diese Grenzen mich immer dichter herantasten aber in dem Moment habe ich mich genau aus sie fokussiert und es gelang mir nicht mehr sie zu umgehen bzw. ihnen auszuweichen. So habe ich mich halt auf die gesetzte Pylone konzentriert, um so dicht wie möglich an sie ran zu kommen, sie aber nicht zu treffen. Es gelang mir nicht, denn ich traf sie. Warum ist das so? Erst als ich mich auf die Spur daneben oder unmittelbar davor bzw. dahinter konzentriert habe, gelang es mir an sie so dicht wie möglich ran zu kommen, sie jedoch nicht zu berühren.

Und diese Erkenntnis kann ich auch auf das tägliche Leben übertragen. Wenn ich immer vor Augen habe, was alles passieren kann und mich nur darauf konzentriere wie ich es verhindern soll, dann wird mir das nicht gelingen und mir werden genau diese Dinge auch widerfahren. Verstärke ich jedoch mein Bewusstsein, so positiv, dass ich derartige Dinge kaum noch wahrnehme oder selbst dabei immer noch das Positive daran erkenne, dann werden sehr bald ganz andere Erlebnisse mein Leben prägen. Ich erlebe insofern, worauf ich mich fokussiere.

Gestern habe ich z. B. mal wieder mit meiner ehemaligen Büropartnerin zusammen an einer Aufgabe gearbeitet und ich war so unsagbar glücklich und zufrieden, dass ich aus diesem Sumpf herausgefunden habe, in dem sie immer noch bis über beide Ohren weiter versinkt. Sie wunderte sich nur über meine Gelassenheit und wollte wissen, wie ich das mache, doch sie konnte ihre Wahrnehmung einfach nicht ändern. Sie wollte nicht tun was sie glaubte tun zu müssen und doch tat sie es und ertrug den unmittelbar darauf folgenden Schmerz. Da sie sehr stark ist, kämpft sie auch wie ein Löwe, doch auch diese Energie ist irgendwann verbraucht. Aber sie erkennt es nicht und kämpft immer weiter, bereits am Boden liegend ohne jede Chance, diesen Kampf noch gewinnen zu können. Alle an diesem Geschäft beteiligten Personen prügelten auf sie ein und sie brach in Tränen aus und fragte völlig verzweifelt, warum alle ihr die Schuld dafür geben würden. Sie macht doch auch nur ihren Job und will nicht dass die anderen kein Geld mehr dafür bekommen. Aber Vertrag sein nun einmal Vertrag und man müsse da durch. Ich meinte dann zu ihr, dass man auch jeder Zeit aus einem Vertrag wieder aussteigen könne und man könne sich auch umorientieren, so wie ich es getan habe. Es kam nur ein: Ja aber ...! Sie kann einfach nicht loslassen und kämpft solange weiter, bis sie völlig zerstört auf der Strecke zurück bleibt. Da kann ich dann auch nur sagen, dass sie da durch muss und der Leidensdruck halt immer noch nicht groß genug geworden ist. Das Universum wird ihr auch weiterhin die dementsprechenden Erfüllungen liefern und sie wird es immer härter bekommen und das ist auch gut so, denn sonst würde sie es niemals lernen. Und ich kann ihr dabei auch nicht helfen. Erst wenn sie erkennt, dass sie an sich etwas ändern muss, wird sich auch das Drumherum ändern. Doch diese Wirklichkeit hat sie noch nicht entdeckt.

Klar kann man auch Opfer werden! Nur warum wird man das dann? Inzwischen bin ich mir auch sicher, dass ich selbst daraus etwas für mich mitnehmen kann. Würde sie z. B. sehen, dass sie längst ein Opfer all dessen geworden ist, was sie umgibt, dann sollte sie tunlichst sehen, dass sie sich aus diesem Umfeld heraus bewegt. Wir entscheiden doch selbst, welchen Weg wir gehen. Und wenn uns etwas Schlimmes widerfährt, dann waren wir zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort und haben bestimmte Fügungen einfach nicht richtig erkannt. So einfach ist das. Mein Vertrauen in die göttliche Allmacht war sicher auch nicht vorhanden, denn sonst hätte ich die Fügungen besser erkannt und wäre einen anderen Weg gegangen. Dem Unheil ist es doch ganz egal wem es widerfährt. Es kann jedes Lebewesen treffen. Wäre ich felsenfest davon überzeugt, dass es nur die göttliche Allmacht gäbe und nichts Böses auf dieser Welt, dann würde ich auch in Frieden und Harmonie hier leben können. Doch ich habe Zweifel daran, drehe mich um, die die Frau von Lot und erstarre immer mal wieder zur Salzsäule. Jerichow lag hinter ihr, doch sie hat sich umgedreht! Erkennt ihr was?

Ich wünsche allen ein wundervolles Pfingstwochenende
Manfred
21 Mai 2010 11:54 #9812 von Marlene
Liebe Rita

ich möchte Dir gerne Antworten was mich betrifft, um auf das Thema Schuldzuweisung zurück zu kommen.

Es ist eine Entwicklung die ich gemacht habe.
Bei mir ging es auch nicht um einfach Thema betreffend Schuldzuweisungen, wo absolut klar ist, wer für das direkte Handeln die Verantwortung hat.

Ich sehe das inzwischen viel differenzierter wenn es um solche Themen geht.
Manche Seelen inkarnieren um ein Lernprozess den sie sich ausgesucht haben, oder ihnen zugeteilt wurde oder eventuell mit dem Karma zu tun hat das sie noch erledigen sollten usw.

So sollte man auch weniger Urteilen oder Verurteilen, warum ein Mensch so oder so ist, oder nicht Fähig ist die ihm gestellte/ausgesuchte Aufgabe auf Anhieb zu lösen.

Wir können ihnen Wege aufzeigen, so wie den Herr den Du beschreibst, ein Vergleich aufgezeigt hat.

Mit meinen Kunden komme ich auf öfters auf so Themen, und richtig schwer tue ich mit dem Wort ABER, weil es ein nein beinhaltet.

Ich sehe meist mehr Erfolg wenn ich es mit Mitgefühl versuche zu erklären, als mit Schulmeistern.

So habe ich in letzter Zeit viel mehr gehört,
JA SO HABE ICH ES NOCHT NICHT GESEHEN, DANKE!
dann kommt manchmal eben das ja aber......

Dann war/ist der Mensch eben noch nicht soweit, oder ich habe es noch nicht klar genug gezeigt, kann ja auch sein.

TOLERANZ, GEDULD, LIEBE UND VERTRAUEN
ICH SEHE DAS MEINE KUNDEN NICHT ZUFÄLLIG BEI MIR LANDEN,
IN LETZTER ZEIT IMMER ÖFTERS UND KLARER.

Oft geht es dabei um Themen die ich schon hinter mir habe, und manche die gerade auch bei mir in meinem Umfeld Thema sind.

:woohoo:
und wie so oft, hatte ich eben gerade ein Kunde im hier im Büro, der mit dem ja aber kam,
meine Geduld und mein mitmenschliches Gefühl für den tamilischen Mann der mir gerade mehrere Frage gestellt hat, haben ihm auch das JA ABER klar gemacht.

Beruflich kann ich meine Erfahrung und mein Wissen dafür bereitstellen, das sie ja nicht haben, und eine Frage stellen, wo ich meist sicher bin, dass sie sie nicht beantworten können, und damit zeige ich ihnen, dass ich die Erfahrung habe, weil wenn ich will, ich den Schwachpunkt erkenne und aufzeigen kann.

So habe ich ihm geagt, dass ist meine Erfahrung und mein Wiisen, und nun kann er damit machen was er will, es annehmen oder lassen, und 5 oder mal die Prüfung nicht bestehen.

Mein derzeitiger Status hat mit meinem derzeitigen Thema zu tun :-)
21 Mai 2010 20:23 #9814 von Love4free
Hey Manfred :-)

Gut und Böse.....

Kennst Du den Spruch "Des Einen Glück, des Anderen Leid"?

Gibt es wirklich Gut und Böse? Oder ist es nur die Sichtweise des Einzelnen, welche Gut und Böse einen Namen gibt?

Das soll nun absolut keine Abwertung auf Deinen Text sein!!!! Ich verstehe was Du damit sagen möchtest.

Ohne Schatten, kein Licht...

das ist eines meiner Leitsätze.

Und das "Gute" daran jemand zu sein der außenstehend ist, ist dass man aus den Fehlern der Anderen lernen kann, ohne wirklich selbst betroffen zu sein. (Emotional natürlich schon) Aber es ist ein Unterschied ob jemand Anderes in dieser Situation ist, oder man selbst. Also lernt man aus dem Leid des Anderen, und wenn man schlau oder einfach soweit ist, dann macht man den selben Fehler wie der Andere nicht......umgekehrt ist man in anderen Situationen Hilfestellung für Andere...

In der Magie ist dies auch ein großes Thema...

zum Beispiel die Heilerin. Ein "Patient" hat eine bakterielle Infektion oder einen Virus in sich, die Heilerin hilft dem "Patienten" diesen Infekt zu überwinden.... was passiert?
Sie tötet....nämlich den Virus/die Bakterien.

also GUT für den "Patienten", BÖSE für den Virus...

So denke ich funktioniert unser ganzes "System" in dem wir leben.

Gut ist immer das, was uns persönlich bereichert. (Egal auf welcher Ebene) Und je nachdem wie unser Gewissen ausgeprägt ist, achten wir darauf dass so wenig wie möglich Andere zu schaden kommen....

Im Bestfall kommen Alle Beteiligten GUT davon...
das scheitert aber meist schon an Kleinigkeiten. Zum Beispiel wenn man offensichtlich jemanden belehren möchte.

"Ha, der hat ne andere Ansicht als ich
-zieht nicht die gleichen Klamotten an wie ich
-denkt anders als ich
-reagiert anders als ich es tun würde
-isst was Anderes als ich" etc.

"Dem zeig ich jetzt dass ich es richtig mache und er nicht"

Und dann kommen die Machtkämpfe.....

GUT für das eigene EGO (wenn man noch nicht durchschaut hat was es mit einem machen KANN)
BÖSE für den jenigen der sich nicht belehren lassen möchte.... (aus 1000 verschiedenen Gründen die evtl auch mit der eigenen Bestimmung zu tun haben..)

Ein ehrlicher Mensch, also einer der wirklich ehrlich, auch zu sich selber ist, würde niemals von sich behaupten "Ich bin und war immer ein absolut guter Mensch".

Damit ist gemeint dass jeder schon mal was gemacht hat, das Anderen geschadet hat. Also, so finde ich, sollte man niemals mit dem Finger auf Andere zeigen, wenn man selbst noch nicht in dessen Schuhen gelaufen ist..... Aber man macht es trotzdem, da der EIGENE Weg, immer der BESTE zu sein scheint.....


Love, Love