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Ich bin entsetzt!!!

12 Mai 2010 18:57 #9735 von Manni
Hi Love,

wenn Deine Freundin kein Single mehr sein möchte, dann braucht sie dieses Signal ja einfach nur auszusenden und sich wieder auf eine Partnerschaft voll und ganz einstellen. Kann es nicht auch sein, dass Sie es doch ganz gerne so mag wie es ist.

Frei und ungebunden zu sein ist auch was Schönes
Manfred
13 Mai 2010 08:02 #9737 von Love4free
Morgen Manfred!

Natürlich müsste sie nur die "richtigen" Signale senden, aber das hat sie verlernt. Sie hat die Sicht auf sich selber verloren. Sie weiß nicht wie sie auf Andere wirkt und denkt oftmals dass sie uninteressant für die Männerwelt ist. Dass das ihrer eigenen Einstellung zu sich selbst zu Grunde liegt ist klar...

Da sie wirklich meine beste Freundin ist, die ich schon seit der Grundschule kenne und wir absolut keine Geheimnisse vor einander haben, reden wir natürlich auch über solche Dinge.


Ich habe auch ihre Anlaufversuche, beziehungstechnisch, miterlebt. Sie überdramatisiert Kleinigkeiten, bei denen Kompromissbereitschaft gefragt ist, und jeder Zusammenschluss besteht nunmal zum Teil aus Kompromissen (natürlich ohne seine Prinzipien komplett umzudrehen und sich selbst zu verleugnen..)
Und wenn eine Kleinigkeit nicht passt, dann schmeißt sie Alles hin und bemitleidet sich selber dass sie wieder an den Falschen geraten ist....ein Teufelskreis.
Helfen kann klar, nur sie sich selber, und ich habe schon viele Gespräche mit ihr darüber geführt wie sie vielleicht wieder "Beziehungsfähig" werden könnte(blödes Wort :-)) ohne schlaue Sprüche zu kloppen oder zu missionieren. Man kann nicht von sich auf Andere schließen, was bei mir funktioniert, ist für sie wahrscheinlich nicht das Richtige. Aber sie nimmt sich mich dann oft als Vorbild, will auf Krampf Situationen so nehmen wie ich, aber wir haben zu vielen Dingen eine andere Grundeinstellung.

Ich zum Beispiel war von 18-24 Jahren mit meinem Ex zusammen, wir trennten uns, ich war 3 Wochen single, und dann kam ich mit meinem Mann zusammen. Wir zogen nach 6 Monaten zusammen, heirateten ein Jahr darauf.

Wie oft habe ich mir anhören "müssen" :-) "das ist viel zu schnell, ihr kennt euch doch gar nicht..."etc.
Und meine beste Freundin war völlig schockiert. Was wenn mein Mann und ich uns aufeinmal nicht mehr verstehen würden, was wenn er doch nicht der Richtige ist, dann müsste man die gemeinsame Wohnung auflösen, die Scheidung einreichen usw....
Dabei weiß sie ganz genau, wenn ich mir bei einem Vorhaben einfach keine Platte mache, gar nicht darüber nachdenke (im Negativem) dann ist es mein Weg, egal wohin er führt.

Ich wünsche mir so sehr für sie, dass sie sich in solchen Dingen einfach mal treiben lässt ohne daran zu denken was passieren könnte... aber so lange sie sich das nicht für sich selber wünscht kann ich einfach nur eine gute Freundin sein und sie ermutigen.
Jeder muss seinen Weg gehen...

Liebe Grüße Love
13 Mai 2010 18:26 #9743 von Manni
Ja Love

Für eine Partnerschaft geht man auf einander zu! Doch muss man dabei unbedingt auch kompromissbereit sein? Für mich ist da inzwischen etwas faul dran, weil es mich einschränkt. Insofern wäre mir schon daran gelegen, einen gemeinsamen Nenner zu finden, sich also abzustimmen, in dem was beide dann gerne wollen. Immer nur nachzugeben, damit der Partner zufrieden ist, kann nicht die Lösung sein, denn sie bedeutet, dass der andere dann unzufrieden damit ist.

Aber wo gibt es das schon? Meine Frau habe ich auch mit 17 kennen gelernt und alle waren der Meinung, dass das viel zu früh sei. Wir waren uns fast immer einig und wenn nicht, haben wir nach einer gemeinsamen Lösung gesucht und sie meist auch gefunden. Doch mit den Jahren haben wir uns auch verändert und unsere Interessen haben sich in andere Richtungen weiter entwickelt. Da kamen wir dann einfach auf keinen gemeinsamen Nenner mehr. An dieser Stelle haben wir dem Partner dann mehr Freiraum gegeben ohne uns selbst dabei einzuschränken. Ich denke, dass das unsere Beziehung letztlich auch aufrecht erhalten hat.

Sicherlich gab es immer wieder Situationen, wo einer von dem anderen einfach mehr erwartet hat und dann enttäuscht wurde, wenn es nicht erfüllt wurde. Doch inzwischen weiß ich, dass dies ein Fehler ist, denn man darf einfach auch nichts erwarten, wenn man nicht enttäuscht werden will. Es liegt insofern immer an uns selbst, was sich für uns dann erfüllt. Wenn ich also keine Erwartungen habe, kann ich auch nicht enttäuscht werden. Und wenn ich immer klar zum Ausdruck bringe was mir wichtig ist, dann weiß mein Partner auch woran er bei mir ist. Gleiches steht ihm natürlich auch zu und ich sollte ihm auch den nötigen Raum dafür geben, ihn insofern nicht an etwas binden oder gar einschränken. Liebe ist immer da und sie gedeiht nur auf fruchtbarem Boden. So Sprüche, wie: "Wenn Du mich liebst, dann würdest Du das für mich tun!" zeigen dies sehr deutlich, denn sie sind völlig am Thema vorbei.

Deine Freundin scheint sehr genau zu wissen, wie sie gerne leben möchte und daher ist sie auch nicht bereit solch faule Kompromisse einzugehen, denke ich. Sicher wird sie da nicht jede Möglichkeit annehmen wollen, die sich ihr bietet und das ist auch gut so. Allerdings sollte sie genau das was sie sich vorstellt nach außen auch zeigen, damit die Männer, die sich für sie interessieren, gleich ganz genau wissen woran sie bei ihr sind. So wird sich der passende Deckel dann auch einmal finden. B)

Liebe Grüße
Manfred
14 Mai 2010 11:58 #9747 von Martl
Grüß Euch,

ich hab noch eine etwas andere Defination für den Daila Lama Spruch:

Da ich gerne etwas extrem unterwegs bin, ist für mich Risiko gleichbedeutend mit Liebe und Leben.

Ob am Berg, in der Arbeit, bei zwischenmenschlichen Beziehungen, erst wenn ich mich darauf einlasse Abstürzen zu können, finde ich eine Lebendigkeit in mir, die sonst nur auf Sparflamme vor sich hinglimmt.

Ich glaube, dass wir das als kleine Kinder noch intuitiv wissen. Sie loten täglich ihre Grenzen neu aus. Warum also sollten wir, nur weil wir körperlich nicht mehr wachsen (maximal in die Breite :P ), damit aufhören?

Sicher ist nur der Tod, und Sicherheit ist für mich der Tod der Lebendigkeit. Das ist auch oft bei der vertraglich abgesicherten Liebe (Ehe) zu beobachten.

Also sterben müssen wir warscheinlich alle mal, warum nicht vorher noch ein wenig leben?

Alles Liebe,

Martl
14 Mai 2010 18:08 #9753 von Marlene
Hallo Martl

ich lebe zwar selbst nicht so,
mit Bergrisiko, oder selten
doch Deine Einstellung gefällt mir :-)

Irgendwie hat es was, wer nicht bereit ist ein Risiko einzugehen, kann auch nicht wachsen.

Deines ist am Berg und bei der Arbeit.

Ich zum Beispiel war für meine Begriffe die schlechteste Beifahrerin.

Der Zu-Fall wollte es, das ich mich in Zweitausbildung, doch ausgerechnet zur Fahrlehrerin ausbilden lies, mit dem Risiko nur den theoretischen Teil zu unterrichten und den Fahrunterricht nicht auszuüben.

Die ersten Stunden hatte ich zwar Muskelkater am Arm, weil ich den Türgriff enorm fest halten musste, doch ich bin da raus gewachsen, aus meinen Ängsten :woohoo:

Und so gesehen gefällt mir dein Beitrag.

Danke, das ich dadurch zum Nachdenken angeregt wurde.

Herzliche Grüsse
Marlène
15 Mai 2010 09:36 #9755 von Love4free
Mannimen schrieb:

Ja Love

Für eine Partnerschaft geht man auf einander zu! Doch muss man dabei unbedingt auch kompromissbereit sein? Für mich ist da inzwischen etwas faul dran, weil es mich einschränkt. Insofern wäre mir schon daran gelegen, einen gemeinsamen Nenner zu finden, sich also abzustimmen, in dem was beide dann gerne wollen. Immer nur nachzugeben, damit der Partner zufrieden ist, kann nicht die Lösung sein, denn sie bedeutet, dass der andere dann unzufrieden damit ist.

Aber wo gibt es das schon? Meine Frau habe ich auch mit 17 kennen gelernt und alle waren der Meinung, dass das viel zu früh sei. Wir waren uns fast immer einig und wenn nicht, haben wir nach einer gemeinsamen Lösung gesucht und sie meist auch gefunden. Doch mit den Jahren haben wir uns auch verändert und unsere Interessen haben sich in andere Richtungen weiter entwickelt. Da kamen wir dann einfach auf keinen gemeinsamen Nenner mehr. An dieser Stelle haben wir dem Partner dann mehr Freiraum gegeben ohne uns selbst dabei einzuschränken. Ich denke, dass das unsere Beziehung letztlich auch aufrecht erhalten hat.

Sicherlich gab es immer wieder Situationen, wo einer von dem anderen einfach mehr erwartet hat und dann enttäuscht wurde, wenn es nicht erfüllt wurde. Doch inzwischen weiß ich, dass dies ein Fehler ist, denn man darf einfach auch nichts erwarten, wenn man nicht enttäuscht werden will. Es liegt insofern immer an uns selbst, was sich für uns dann erfüllt. Wenn ich also keine Erwartungen habe, kann ich auch nicht enttäuscht werden. Und wenn ich immer klar zum Ausdruck bringe was mir wichtig ist, dann weiß mein Partner auch woran er bei mir ist. Gleiches steht ihm natürlich auch zu und ich sollte ihm auch den nötigen Raum dafür geben, ihn insofern nicht an etwas binden oder gar einschränken. Liebe ist immer da und sie gedeiht nur auf fruchtbarem Boden. So Sprüche, wie: "Wenn Du mich liebst, dann würdest Du das für mich tun!" zeigen dies sehr deutlich, denn sie sind völlig am Thema vorbei.

Deine Freundin scheint sehr genau zu wissen, wie sie gerne leben möchte und daher ist sie auch nicht bereit solch faule Kompromisse einzugehen, denke ich. Sicher wird sie da nicht jede Möglichkeit annehmen wollen, die sich ihr bietet und das ist auch gut so. Allerdings sollte sie genau das was sie sich vorstellt nach außen auch zeigen, damit die Männer, die sich für sie interessieren, gleich ganz genau wissen woran sie bei ihr sind. So wird sich der passende Deckel dann auch einmal finden. B)

Liebe Grüße
Manfred




Hey :-)

Genau das meinte ich, als ich schrieb:
Kompromisse eingehen ohne sich selbst zu verleugnen oder seine Prinzipien zu verdrehen.

Da stimme ich Dir in Allen Punkten zu. Erwarten kann man nichts von einem Partner. Wenn er aus Freien Willen heraus das tut was beiden gut tut, dann ist er der richtige Partner, andersherum natürlich ist man selbst der richtige Partner :-)
Kompromisse sind für mich nicht negativ, sie gehören zum Leben dazu. Bei den kleinsten Dingen geht man Kompromisse ein.

Wenn ein Job mir gefällt weil er mir Spaß macht, ich aber 100 Euro weniger verdiene als bei einem anderen Job, dann ist das ein Kompromiss, ich hab abgewogen und mich dafür entschieden was mir wichtiger ist.

So ist es denke ich auch in der Beziehung. Welchen Kompromiss kann/möchte man eingehen, damit man glücklich ist. Es geht dabei nicht hierum es dem Anderen recht zu machen!!! Sondern sich auszutauschen und eine Lösung zu finden, wie Dus schon geschrieben hast.

Klar soll sich meine Freundin nicht verbiegen für einen Partner, wenn sie sowas machen würde dann würde sie von mir den Arsch voll bekommen :-)

Ein Beispiel:

Der Ex von ihr fragt: Was wollen wir heute unternehmen?

Sie: Ich weiß es nicht, ist mir egal.

Er: Möchtest Du vielleicht tanzen gehen?

Sie: ach ich weiß nicht.

Er: Mein Kumpel hat mich nämlich gefragt ob wir Lust hätten mit ihm in die Disco zu gehen, wäre bestimmt lutig.

Sie: ach ne, lass mal.

Er: Ich hätte irgendwie Lust darauf, habe ihn auch schon eine Zeit lang nicht mehr gesehen...

Sie: Dann geh doch!!!! :-(

Er: Ich möchte aber nicht dass Du dann sauer bist, will ja was mit Dir machen! :-)

Sie: Mach was Du willst ist mir doch egal :-(




Ich war life dabei....sie denkt dass sie ständig enttäuscht wird, dabei verursacht sie diese Dinge selber.....


Klar ein Mensch ist viel zu komplex um ihn hier komplett erfassen zu können. Sie ist perfekt wie sie ist. Damit sie aber glücklich wird, dauerhaft, braucht sie nicht nur den richtigen Parnter, sondern auch eine Einstellung zum Leben die den richtigen Partner anzieht...

Liebe Grüße Love