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Wie Hass die Menschen zerfrisst

28 Dez 2010 22:32 #11573 von karo
All Ihr Lieben,

ich bin überwältigt von soviel Anteilnahme.
Jetzt brauche ich Zeit um all Euere Ratschläge zu durchdenken und werde Euch berichten was ich unternommen habe.

Seid lieb gegrüßt einstweilen von Karo.
29 Dez 2010 10:34 - 29 Dez 2010 10:38 #11583 von KeepOnSmiling
Liebe Community,
hallo Manfred,

vielen Dank für den Beitrag:

Mannimen schrieb: auch ich kenne so eine Situation, wie Du sie beschrieben hast. Gerade zu Weihnachten, dem Fest der Liebe und der Familie kommen diese Dinge gerne immer wieder hoch. Wir haben bislang dazu geschwiegen und es hat sich nichts dadurch geändert.

Seit ich versuche, die Dinge auch aus der Perspektive des Anderen zu sehen, um sie besser wahrnehmen zu können, gewinne ich mehr Distanz dazu. Zum Einen aus Verständnis und zum Anderen aus Erkenntnis. Aber auch das löst sie nicht. Und ich stelle wieder fest, dass ich sie für den Anderen auch nicht lösen kann.

Ich muss dabei gerade an die Diskussion "Die Sicht des Beobachters / Meine Einstellung" denken, zu der ich hier den Link einfüge: Die Sicht des Beobachters / Meine Einstellung

Genau wie wir es in dem Beitrag zu Lächeln beschrieben haben, kann Hass eine sehr ansteckende Emotion, eine sehr ansteckend Energie sein.
Und so wie ich Manfred verstehe, stimme ich zu, dass wir gegen den Weg des Hasses den andere (teilweise beschreiten) direkt nichts ausrichten oder deren Einstellung verändern können.

Der beste Weg, sich gegen solch destruktibe Energien zu schützen und ihnen den Raum für Entfaltung zu nehmen ist die "Sicht des Beobachters", wie sie in der fünften Prophezeiung und im Beirag von Manfred beschrieben wird: Sich selbst zurückzunehmen, auszuweichen und "die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen, nämlich der Perspektive eines neutralen Zuschauers.

Wie Manfred geschrieben hat, löst das zwar (erst einmal) nicht das eigentliche Problem, die Emotion des Hasses... Diese Perspektive ist Selbstschutz und verhindert vor allem, dass diese destruktiven Energien und Emotionen weiter eskalieren.

Karo, ich wünsche Dir alles erdenklich Gute, Demut, Selbstvertrauen und Kraft für Dich und Deine Familie! In Gedanken und von Herzen sind wir bei Dir...

KeepOnSmiling
:) lliKöhl
03 Jan 2011 21:47 - 03 Jan 2011 21:54 #11646 von karo
Danke, liebe KeepOnSmiling, für Deine lieben Worte.

Gerade mache ich solch einen schmerzhaften Erkenntnisprozess durch.
Ich hab an einer Fernheilung teilgenommen, wobei nicht nur der physische Leib eine Heilung erfahren sollte, sondern es sollte auch alles Sonstige heilen, damit man keine Altlasten mehr mit sich im neuen Jahr herumschleppt.
Es sind tatsächlich alle akuten körperlichen Beschwerden beseitigt.
Und mein Anfangsproblem, unter dem ich so litt, hat sich für mich auch in Wohlgefallen aufgelöst.

Man mag es kaum glauben, ich habe urplötzlich anders gehandelt als ich mir das vornahm, hab geschwiegen und gelogen, damit ich weder meine Schwester noch meine Mutter kränke.
Und was soll ich Euch sagen, urplötzlich bekam ich dadurch neue Einsichten und Erklärungen. Mir fiel es fast wie Schuppen von den Augen, dass dieser Hass meiner Schwesterfamilie gegen mich eigentlich gar nicht meine Familie meint, denn die Ursache liegt in der Vergangenheit, wo meine Eltern immer meinen Mann und später auch meinen Sohn hervorgehoben haben und vor allem mein Schwager kam bei meinen Eltern immer sehr schlecht weg. Er wurde früher oft gedemütigt indem man ihn z.B. vor der Türe warten ließ, wenn er meine Schwester abholte. Mein Mann dagegen durfte vom ersten Tag ab mit in deren Wohnung kommen. Ich kann gut verstehen, dass das meinen Schwager sehr tief verletzt hat und deswegen er auch so extrem regiert, wenn er etwas für meine Mutter tun soll.
Ich hab meiner Mutter und meiner Schwester empfohlen sich auszusprechen, aber ich will mich daran nicht länger zerreiben lassen.

Heute habe ich Fotos einer befreundeten Familie geschickt bekommen, die wir auch seit 25 Jahren kennen. Als ich mir die Fotos ansah, wurde ich so unglaublich traurig, aber es kam auch sofort die Erkenntnis für mich, nach dem Warum.
Auf den Fotos sah ich eine glückliche ausgelassene und unbeschwerte Familie, so wie ich das auch immer gerne gehabt hätte. Ich habe auch alles, aber ich kann einfach nicht unbeschwert leben.
Wieder fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass daran schon mein Elternhaus Schuld hat, das mich, das unbeschwerte Kind von einst, so werden ließ. In meiner Herkunftsfamilie gabs eine übertriebene Vorsicht und immer hieß es man solle aufpassen und dass etwas gefährlich wäre usf..
Deshalb könnte ich heute nicht mit Familie unbeschwert auf einem Berg herumkraxeln, denn ich würde sterben vor Angst. Und damit alles nicht so auffällt, wenn die Mutter nicht dabei ist, habe ich mir allerlei echte Krankheiten zugelegt, die das dann rechtfertigen.
Ich muss also sagen, ich habe mich heute selbst durchschaut und weiß nun wo ich bei mir ansetzen muss, vor allem muss ich mich endlich von meinem verstorbenen Vater abnabeln, den ich schon immer imitiere. Wie können Eltern nur so dominant Einfluss auf ihre Kinder nehmen, dass sie sich nicht frei entwickeln können?
Da muss ich wieder an folgendes Gedicht denken:

Über Euere Kinder

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

(Khalil Gibran)


Danke an alle, die mir so geholfen haben.
LG von Karo.
Folgende Benutzer bedankten sich: Ralf
03 Jan 2011 23:08 #11648 von Miakoda
Liebe Karo, auch meine Mutter hat nichts und niemand getraut, hatte immer jemand gebraucht der ihren Feind war. Sie wollte diesen Samen auch bei mir sähen. Aber genau das haben wir ausgemacht vor unseren Leben, ich habe das so gewollt um daran zu lernen. So hat sie mit ihrer Art nur gutes getan!
Auch Du hast es in deiner Hand, Du kannst dich davon befreien oder für den Rest deines Lebens darunter leiden.
Ganz viel LICHT das Du deinen Weg findest

Lieben Gruß Miakoda
04 Jan 2011 00:20 #11649 von Marlene
Liebe Karo

Danke für deinen Bericht.
Wir alle sind zum lernen, erfahren und uns weiter entwickeln da.
Vieles was Du beschreibst, können sicher einige mitfühlen.

Nach deinem Bericht lesen habe ich eine Mail von Gespräche mit Gott erhalten.

Darin steht;
Ihr seid nicht auf diesem Planeten, um irgend etwas mit eurem Körper, sondern um etwas mit eurer Seele herzustellen. Euer Körper ist lediglich das Werkzeug eurer Seele. Euer Geist ist die Kraft, die den Körper in Bewegung setzt. Ihr verfügt hier also über ein Machtinstrument, das bei der Erschaffung dessen eingesetzt wird, wonach die Seele verlangt.
GmG 1, Seite 260

Link
www.gespraechemitgott.org/index.php

Anschliessend habe ich den Link
www.sapientia.ch/E-Buecher/GMG/Band1.pdf

auf Seite 122/123 geöffnet.

Liebe Karo vielleicht helfen Dir diese Texstellen aus den Links wieder ein Stück weiter.
Herzlichst Marlène
Folgende Benutzer bedankten sich: Ralf
04 Jan 2011 09:53 #11650 von Rita
Liebe Karo,

erinnere dich nicht nur an das unbeschwerte Kind, lasses auch wieder zu :)

Lieben Gruß von
Rita