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Beziehungen zwischen der Seele und dem GEIST und zwischen Mann und Frau

18 Apr 2011 19:34 #13196 von Torsten
Am Wochenende schrieb ich an diesem Text. Ich überlegte mir ob ich Ihn posten sollte, verwarf den Gedanken aber wieder.
Da ich nun gesehen habe das Bedarf für dieses Thema ist habe ich mich entschlossen den Text doch zu veröffentlichen.
Da ich alles aus dem Gedächtnis niedergeschrieben habe, verzichte ich hier auf Quellenangaben. Das meiste ist aus den vedischen Schriften.
Über Euer Meinungen würde ich mich sehr freuen.

Liebe Grüße
Torsten




Der ursprüngliche ewige GEIST oder die ewig währende immer wieder neue Freude teilt sich in den himmlischen Vater (Freudenkraft, männliches Prinzip) und die göttliche Mutter (allwissendes Gefühl, weibliches Prinzip).

Ein Aspekt der göttlichen Mutter ist das OM (AUM) die Schöpfung, die Natur (grob- und feinstofflich) oder die Maya (Illusion).

A=feinstoffliche materielle Welt, Kausalsphäre oder Matrix (die geträumten Gedanken Gottes, männliches Prinzip innerhalb der Schöpfung)
U=feinstoffliche materielle Welt, Astralsphäre oder Licht, Energie (Gefühle, die lebendig gewordenen Gedanken Gottes, weibliches Prinzip innerhalb der Schöpfung)
M=grobstoffliche materielle Welt (grobstofflicher Körper)

...in Entsprechung der drei Aggregatszustände (gasförmig, flüssig, fest).

Die Seele ist geschlechtslos, reines Bewußtsein oder ewige immer wieder neue Freude, der Beobachter und hat mit der Schöpfung an sich nichts zu tun. Dennoch wird Sie, durch den Traum den sie träumt von ihr beeinflusst und glaubt Sie ist die Handelnde.
Jede Seele die von der kosmischen Illusion bedeckt wird, spürt das unbewusste Verlangen sich wieder an Ihr ursprüngliches Wesen (Freude) zu erinnern.

Es gibt einen abstoßenden Prozess und einen anziehenden Prozess der Liebe.

Abstoßender Prozess der Liebe:
Die Seele fängt an sich mit der Kausalwelt, dann mit der Astralwelt und zuletzt mit der grobstofflichen Welt (Mineral, Pflanze, Tier, Mensch) zu identifizieren . Durch die kosmische Illusion (Maya) fühlt sich die Seele abgeschnitten von Ihrer Quelle was Sie in Wirklichkeit nicht ist.
In ihrer Inkarnation als Mensch, steigt Sie durch die astrale Wirbelsäule die Stufenleiter der Chakren hinunter, bis Sie wie eine verwöhnte Dame im Sinnesbewusstsein sitzt (Ego). Durch den Kontakt der Sinne mit den Sinnesgegenständen (äußere mittelbare Wahrnehmung) beurteilt Sie gefühlsmäßig (durch Konditionierungen oder Prägungen (unreines Gefühl)) die äußeren Umstände, die in Wirklichkeit immer neutral sind, als positiv oder negativ.
Die Seele versucht die Freude in der äußeren Welt zu finden und fängt an Ihre Erfahrungen zu machen. Da dies unmöglich ist wird Sie regelmäßig enttäuscht. Wenn die Seele im Sumpf der Sinne genug gelitten hat, macht Sie sich auf den Weg zurück zur Quelle aller Freude.
Jetzt ist Sie über Erfahrungen sammeln in dieser Welt hinausgewachsen und die Suche nach dem GEIST kann beginnen.

Anziehender Prozess der Liebe:
Auf Bitten der Seele schickt der GEIST (das höchste Wesen) einen Ihrer Entwicklungsstufe entsprechenden Lehrer und Sie wird entweder äußerlich oder innerlich geführt (je nach Entwicklungsstand).
Jetzt fängt Sie an Ihren Strahl nach innen zu richten und die Stufenleiter der Chakren in umgekehrter Reihenfolge wieder aufzusteigen (Kundalini). Sie fängt an sich wieder mit der Astralwelt, dann mit der Kausalwelt zu identifizieren und legt die Hüllen welche Sie nicht mehr benötigt wie Kleidungsstücke ab.
Der zügel- und ruhelose Geist wird zuerst von Ruhe dann Frieden und dann Freude erfüllt (Stufenweise) und die Präsenz und Wachheit nimmt zu. Wie die aufgepeitschten Wellen eines Sees sich nach einem Sturm glätten, so glätten sich auch die Gedanken- und Gefühlswellen im Geist, wenn dieser zur Ruhe kommt und die Seele erkennt Ihr wahres unverzerrtes Spiegelbild. Wird mit einem Finger ein Strich auf dem Wasser gezogen, ist dieser gleich wieder weg. So hinterlassen die äußeren Wahrnehmungen nun keinen Eindruck mehr im Geist, da dieser von Freude erfüllt ist.
Die Seele wird nicht mehr von Ihren Gefühlen und Gedanken gesteuert sondern fängt nun an diese zu beherrschen. Hat die Seele Ihre Gedankengeschwindigkeit, oder Ihr Bewusstsein soweit erhöht, dass Sie sich mit dem Christusbewusstein d.h. mit der Wiederspiegelung des GEISTES (der jenseits der drei Welten liegt) innerhalb der Schöpfung identifiziert, hat Sie die höchste Stufe erreicht und wird nun Sohn Gottes genannt. Die Freude (männliches Prinzip) kann ungehindert Geist und Körper durchströmen und drückt sich wenn Sie überschäumt als bedingungslose reine Liebe (weibliches Prinzip) aus.
Jetzt weiß die Seele um ihr ewiges Dasein, ewiges Bewusstsein und ewiger Glückseligkeit. Nun wird Sie nur noch von Freude, bzw. bedingungsloser Liebe geleitet und nicht mehr von unreinen Gedanken oder Gefühlen gesteuert.
Losgelöst spielt Sie Ihre von Gott zugewiesene Rolle in diesem kosmischen Traumfilm.
Die höchste Schöpfung bedeutet sich selbst als Seele zu erkennen und anderen dabei zu helfen.

„Einmal saß ich im Freien vor der Einsiedelei in Encinitas und es war sehr kalt. Ich wandte mein Bewußtsein nach innen und augenblicklich konnte ich die Kälte überhaupt nicht mehr spüren. Freude überkam mich; ab und zu sah ich meine Umgebung zu einem Licht verschmelzen, das dem Scheinwerferstrahl eines Filmes glich. Wenn ich mich auf das Bild konzentrierte, sah ich das Bild. Konzentrierte ich mich auf den Lichtstrahl, so verschwand die Welt. Ihr könnt nichts sehen ohne euer Bewusstsein. Wenn Ihr also vollkommene Herrschaft über Euer Bewusstsein erlangt habt und nach innen auf Eure Seele schaut, dann werdet Ihr selbst mit geöffneten Augen nur das große Licht Gottes sehen und Seine große Freude fühlen. Nur wenn Ihr durch die Augen nach außen schaut, wird Euer Bewusstsein die äußere Welt wahrnehmen. Es ist alles ein Film Gottes. An jenem Tag in Encinitas konnte ich die Sinnesempfindungen und Gedanken sehen, die Träume meines eigenen Bewußtseins waren, das von Gott kam und als ich mich nach innen zurückzog, sah ich dass es dort überhaupt keine Sinnesempfindungen gab – nur reine Freude. Und obwohl ich mit bloßem Körper in jener außerordentlicher Kälte stand, konnte ich fühlen, wie Kälte und Landschaft verschwanden und nur die Freude kam; dann konnte ich den schwachen Eindruck der Sinneswahrnehmungen gleichzeitig mit jener großen Freude empfinden.“ Paramahansa Yogananda

Zwei Wege werden von den vedischen Schriften zum Erreichen dieses Zieles empfohlen:
Ergründen des letzten Seinsgrundes mit der Intuition (Meditation)
Hingebungsvolles gewissenhaftes Handeln ohne nach den Früchten zu streben

Die ganze Schöpfung unterliegt diesem abstoßendem und anziehendem Prozess der Liebe.

Beziehungen zwischen Männer und Frauen:
Eine Beziehung zwischen Mann und Frau ist aus spiritueller Sicht ein Weg zurück zur Quelle.

Das weibliche und das männliche Prinzip innerhalb der Schöpfung sind in jedem Menschen vorhanden. Bei den meisten Männern herrscht das männliche Prinzip innerhalb der Schöpfung (Gedanken,Vernunft) vor und bei den meisten Frauen das weibliche Prinzip innerhalb der Schöpfung (Gefühl). Diese Prinzipien werden innerhalb der Schöpfung durch falsche Identifizierung pervertiert gelebt. Entweder verliert sich die Seele im kleinkarierten Denken, oder Sie wird von Ihren Gefühlen wie ein Schiff im Wind hin und her geworfen.

Die Emanzipationswelle entwickelte sich deshalb, weil die Frauen intuitiv spürten, dass die Männer das Gefühl außer Acht ließen und sich im kleinkarierten Denken verloren. Andererseits wissen Männer heutzutage oft nicht mehr weiter, wenn Sie mit den Gefühlen einer Frau konfrontiert werden.

Die Lösung:
Neben einer sinnvollen Arbeitsteilung ist das höchste Ziel einer Beziehung sich gegenseitig zu helfen diese beiden Prinzipien zu integrieren und zu transformieren.
Integration:
Im Hinblick auf dieses Ziel sollte der Mann von der Frau lernen seine Gefühle zu spüren und sich nicht im Denken verlieren. Die Frau wiederum sollte vom Mann lernen Ihre Vernunft zu gebrauchen und sich nicht von Ihren Gefühlen überwältigen lassen.
Transformation:
Werden die Gedanken eines Paares auf die Quelle aller Freude ausgerichtet so findet eine Transformation statt. Die Vernunft/Gedanke wird zu Freude und das Gefühl zu Liebe.
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19 Apr 2011 07:27 #13199 von Acid-Burn
Hallo Torsten,

ein sehr aufschlußreicher Text. Er war für mich beim ersten lesen etwas schwer verständlich, aber
da ich das alles schon mal in einer anderen Form in einem Buch von Armin Risi (Gott und die Götter - Das Mysterienwissen der vedischen Hochkultur) gelsen habe, war das ok...

Ich finde die vedische Kosmologie/Kosmogonie sehr viel einleuchtender als die westliche mit
ihrer traditionellen Schöpfungsgeschichte a la Bibel ( Was für mich aber nicht an der Bibel selbst, sondern an ihrem verdrehten Verständnis der Massen liegt).

Ein Schönes Thema, vielleicht ergibt sich ja ein Gespräch, wenn noch andere Beiträge
dazukommen. Da ich das im Großen und Ganzen genauso verstehe wie du, fehlt mir da jetzt
ein wenig der Ansatz...

Marcel
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19 Apr 2011 15:07 #13210 von Marlene
Lieber Torsten
Lieber Marcel

Danke für Eure Beiträge.

Was haltet ihr von dieser Sicht?

www.i-g-t.com/ftp/feuer.pdf

Herzliche Grüsse
Marlène
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19 Apr 2011 17:24 #13213 von Torsten
Lieber Marcel

Danke für Deinen Beitrag...ja von Armin Rishi habe ich auch schon gehört. Er beschäftigt sich auch mit den Veden. Ich habe noch kein Buch von Ihm gelesen, es steht aber auf meiner Liste:-)

Ich habe in den Veden alles was ich je gelesen habe wiedergefunden und zwar in einem größeren Zusammenhang. Sie beschreiben für mich den wahren Kern, der in allen Religionen liegt am klarsten.

Ich würde mich auch freuen wenn noch andere Beiträge dazukommen.


Liebe Marlène

Danke für Deinen Beitrag, ein schöner Vergleich.

Jeder Mensch sehnt sich nach Liebe, denn ohne Liebe hat das Leben keinen Sinn. In einer Beziehung kann jeder das Geben und Nehmen von Liebe üben.
Wenn Mann und Frau sich gegenseitig helfen, können Sie Ihre göttliche Freundschaft vertiefen.
Hilfe ist nicht, wenn wir uns gegenseitig mit Worten verletzen, sondern wenn wir uns um Verständigung bemühen, Anteil am anderen nehmen und zu einer Einigung gelangen. In dieser Atmosphäre des Vertrauens kann die Liebe wachsen. Vertrauen bedeutet nicht nur sich auf den anderen verlassen zu können sondern sich auch dessen Wohlwollens sicher zu sein.

Wie setzten wir nun dies in unserer technokratischen von Hektik dominierten, lauten Welt um? Wie bekommen wir die Kraft dazu? Denn um etwas zu geben muss man es erst einmal selber haben!
Ich glaube wenn sich jeder ab und zu ein bischen vom Alltag zurückzieht, sich einen Freiraum gewährt, etwas entspannendes tut, was ihm Freude bereitet und Kraft tankt, hilft Er sich und seiner Umgebung sehr dies zu verwirklichen. Denn diese neue Kraft strahlt Sie dann auf Ihre Umgebung aus und so hilft Sie sich und anderen am meisten. Selbst in einer Familie mit Kindern, wo es oft so scheint als sei dies nicht möglich, ist durch geschickte Organisation doch einiges machbar. Und man wird sich wundern wie gut es allen beteiligten tut.
Hier kommt dieser dritte Aspekt aus Deinem PDF zum tragen, dass wir uns dieser größeren Intelligenz, Liebe und Kraft bewusst sind, sie kultivieren und sie in unser Leben mit einbeziehen.

Alles Liebe

Torsten
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19 Apr 2011 20:08 #13216 von Acid-Burn
Liebe Marlene,

dein Link ist sehr interessant! Ich habe ihn jetzt nur kurz überflogen, aber er
scheint gut mein "Dilemma" zu lösen, welches ich in dem anderen Thema (Partnerschaft/Ehe)
ansprach.
Spannend finde ich den Ansatz, daß zuviel Feuer (männlich) verbrennt, und zuviel Wasser (weiblich)
auch zerstörerisch wirkt.
In einem Buch von Margaret Starbird zieht die Autorin, die sich die Wiederherstellung des göttlich- weiblichen auf die Flagge geschrieben hat, den Vergleich "Son of God = Sun of God"
Starbird erwähnt, daß auch im geistlichen eine rein männliche Gottheit OHNE weibliche Ergänzung
ebenfalls vernichtend wirkt. Sie verdeutlicht das, indem sie darlegt, daß auch die Zahl des Tieres
aus der Offenbarung (666) eine Solare Zahl darstellt, aus der erkennbar ist, daß es sich um ein
rein männliches System in der Endzeit handelt. Ich kann das hier in der Kürze nicht so gut widergeben, aber ich finde das durchaus nachvollziehbar.
Nicht von ungefähr bin ich ebenfalls ein verfechter der Maria Magdalena- Theorie.
Rom, also der Vatikan hat mit seinem Marienkult schon seit jeher eine Zeitaltergemäße
Darstellung des Weiblichen im "Programm". Schade nur, daß es das "Mutterbild" ist, und nicht die
Gefährtin/Partnerin Christi. Aber ich denke, da kann jeder sich selbst ausrichten, ob er sich vor
der "Mutter" beugt, oder vor der "Partnerin". (Auch die Pristerinnen von Avalon haben ja eine WEIBLICHE Triade = Jungfrau/Mutter/Weise Alte )

Na gut,soviel dazu...

Herzlichst,

Marcel
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, nevercover, Torsten
19 Apr 2011 20:20 #13217 von Marlene
Lieber Marcel
Lieber Torsten

ich hatte den Bericht von Torsten im ersten Teil nicht wirklich verstanden, und habe mit Hilfe seiner Überschrift gegoogelt, was ich dann verstehen konnte. :-))

Ich muss gerade schmunzeln, wie war das noch "Verstand" männlich, "Gefühl-Intuition" weiblich? Lach

Für mich war der Link etwas was ich (weiblich) verstehen und beibehalten konnte.

Danke für den Faden der mich zu dem Beitrag geführt hat :-)

Gemeinsam sind wir ....

Alles Liebe Euch Allen
Marlène
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