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Beziehungen zwischen der Seele und dem GEIST und zwischen Mann und Frau

19 Apr 2011 20:50 #13219 von nevercover
Hallo ihr Lieben,

Ich danke euch. Ich denke mal, das es mir sehr helfen wird, wenn ich anfange mit einer Beziehung.
DANKE!! :)

Alles Liebe
Tristan
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Torsten
20 Apr 2011 21:38 #13238 von Acid-Burn
Hallo, lieber Torsten,

du schreibst, die Veden beinhalten alles, was du jeh gelesen hast, nur in größerem Zusammenhang.
Ich kenne wohl nur einen Bruchteil der Veden. Die Gita und das, was Armin Risi in seinen Büchern
zitiert. Weiter kenne ich einige Bücher der Hare-Krishna-Mission.
Aber ich kann das bestätigen. Ich erinnere mich noch mit einem lächeln an Zeiten, wo ich das alles
als Hardcore-Christ als "satanisch" verworfen habe, ohne auch nur eine Seite in solchen
Büchern gelesen zu haben.
Erst eine Begegnung mit einem Hare-Krishna-Jünger hat mich sehr zum nachdenken gebracht.
Er hat mir in einer Fußgängerzone ein Buch angeboten, gegen eine freiwillige Spende.
Und ich habe ihn gleich angefahren, ich wäre Christ und er kann seine ganze "dämonische" Literatur
behalten. Er sah mich einige Sekunden verdattert an, und meinte, hey, ich habe dir doch nix getan.
Schau mal, ich stehe hier und biete dir nur ein Buch an. Und du machst mich hier so aggressiv an.
Man, ich habe von Jesus gelesen... der war Liebe. Aber du vermittelst mir gerade nicht so viel
davon...
Torsten, das war ein Aha-Effekt. Er hatte völlig recht!
Erst da fing ich an, meine eigene Einstellung zu überdenken. Das hat eine Nachwirkung bis heute!
Mein Leben ist dadurch nicht einfacher geworden... Ich denke oft über soviele Dinge nach.
Ich hatte mal viele verschiedene Freunde, die ich alle irgendwie aufgeben "musste", weil sie irgendwem anderes nicht gepasst haben... Wenn ich Menschen treffe, mit ihnen rede, mich austausche,
dann sind für mich Geschlecht und sozialer Status nicht wichtig. Ich schätze den Menschen um seiner Selbst willen! Und genau das versteht kaum einer in meiner Umgebung... in meiner Gemeinde
bin ich vom einst so großen Hoffnungsträger zum schwarzen Schaf "abgestiegen".
Ich will mich jetzt nicht "ausheulen", oder so. Aber ich fühle mich gerade frei, dir, euch, meine Gefühle mitzuteilen... Leute, je mehr ich mich innerhalb der Agape bewege, desto mehr Hass
schlägt mir gerade von engeren Gefährten entgegen... Es ist paradox...
Das sind so Momente, wo ich manchmal an allem Zweifle. An mir, an meiner Mission, an dem Weg, den ich gehe... Umso glücklicher bin ich natürlich, euch alle in dieser Community gefunden zu
haben.
Kennt ihr das auch? Ich gehe meinen Weg, trotz aller Zweifel, weil ich WEIß, daß er richtig ist.
Aber doch ist mir manchmal "kalt", ich friere auf diesem Weg, weil er mich von Zeit zu Zeit durch
dunkle Wälder und Höhlen führt.
Ich empfinde mich wie ein Suchender ohne klar definiertes Ziel. Das ist aber nicht schlimm für mich. Der Weg offenbart sich mir, während ich ihn gehe... dieses Gefühl mag ich sogar. :-)

Ist es so wichtig, wen wir vor uns haben? Ob Mann, ob Frau? Die Seele ist doch letztlich geschlechtslos!? Ist es möglich, daß sich Mann und Frau / Frau und Mann begegnen, jenseits von
sexueller Definition? Ich meine JA!

Marcel
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, gedanke, Torsten
20 Apr 2011 22:40 #13239 von Marlene
Lieber Marcel

Leute, je mehr ich mich innerhalb der Agape bewege, desto mehr Hass
schlägt mir gerade von engeren Gefährten entgegen... Es ist paradox...


Ich weiss es nicht, doch mir kommt es so vor, als ob ich bei ähnlichen wie nochmals geprüft werde.

Bleibe ich im Vertrauen und in der Liebe/Agape?

Als Vergleich, es ist einfach jemand zu lieben, der genau so ist wie man ihn/sie gerne hätte.
(Symbolisch gemeint)

Kennt ihr das auch? Ich gehe meinen Weg, trotz aller Zweifel, weil ich WEIß, daß er richtig ist.
Aber doch ist mir manchmal "kalt", ich friere auf diesem Weg, weil er mich von Zeit zu Zeit durch
dunkle Wälder und Höhlen führt.


Ja, das kannte ich auch, es nicht noch nicht so lange her.

Ist es so wichtig, wen wir vor uns haben? Ob Mann, ob Frau? Die Seele ist doch letztlich geschlechtslos!? Ist es möglich, daß sich Mann und Frau / Frau und Mann begegnen, jenseits von
sexueller Definition? Ich meine JA!


Da stimme ich mit Dir überein.

Danke Marcel
für dein Öffnen, Vertrauen und Mitteilen.
Alles Liebe und Gute Nacht
Marlène
Folgende Benutzer bedankten sich: Torsten
20 Apr 2011 22:41 #13240 von Marlene
wow, ich habe endlich kapiert wie das mit dem zitieren geht :-) Lachende Grüsse
21 Apr 2011 07:43 #13244 von Ulli
Hallo Marcel,

danke fúr deine Antwort, ich habe mich und meinen Weg auch darin erkannt. Bei mir ist es ähnlich gelaufen, ich war verheiratet, hatte aber auch immer Arbeitskollegen mit denen ich platonischen Austausch gepflegt habe, sie haben mich, als ich mit Baby zuhause war, noch besucht, auch im Beisein meines Mannes, und wir haben tolle Gespräche geführt. Aufgeregt darüber hat sich nicht etwa mein Ehemann sondern die sogenannten guten Nachbarn und die buckelige Verwandschaft, die in allem etwas Schlechtes gesehen haben.

Für mich sind in erster Linie die Menschen mit denen ich mich austausche - Menschen-!!!

Dasselbe sind die Vorurteile nach einer Trennung, die Aussage- du hast dich doch getrennt, warum seht ihr Euch noch?-- .

Ich habe dann meinen EX-Mann durch den Tod verloren und bin heute noch froh darüber, dass ich bis zum Schluss trotz Trennung kamaradschaftlichen und --liebevollen-- Kontakt hatte, Liebe ohne Hintergedanken, das ist hier -APAGE-

Lass dich nicht beirren, handle so dass du morgens in den Spiegel schauen kannst, und sagen kannst, ich habe alles getan, ich habe nicht versäumt LIEBE zu geben, egal in welcher Form.

Morgen kann es zu spät sein!

Viele liebe Grüsse und danke für deine Gedanken, die an nicht ganz Verheiltes gerührt haben.

ULLI
Folgende Benutzer bedankten sich: Torsten
21 Apr 2011 08:56 #13247 von Rita
Lieber Marcel,

aber sicher können Mann und Frau sich außerhalb jeglicher Sexualität begegnen und eine Verbindung haben. Dieses Thema ist mir in meinem Leben immer wieder über den Weg gelaufen. Ich habe die Gesellschaft von Männern oft der von Frauen vorgezogen, weil mich bei vielen Frauen das Oberflächliche und das Gezicke nervte. Denen war wichtiger, ob ich die gleiche Bluse zwei Tage hintereinander trug, als einen geistigen und verbindenden Austausch zu pflegen. Den Männern war das vollkommen wurscht, wie ich gekleidet war. Denen wäre das überhaupt nicht aufgefallen, wenn ich eine Bluse eine Woche getragen hätte. Solche Äußerlichkeiten waren ihnen überhaupt nicht wichtig. Was mich wiederum an manchen Männern sehr störte - nicht an allen - war, dass bei ihnen nach einigen guten Gesprächen doch die Sexualtät die Oberhand gewann und das machte für mich die so gut begonnene Beziehung wieder kaputt. Ich habe oft gesagt, dass ich gerne einen homosexuellen Mann zum Freund hätte. Da hätte ich die männliche Komponente gehabt ohne Gefahr zu laufen, in sexuelllen, körperlichen Kontakt gedrängt zu werden.
Ich hatte einen Arbeitskollegen, mit dem ich mich sehr gut verstanden habe. Wir konnten lange Gespräche führen über, wie man sagt, Gott und die Welt. Er war verlobt und ich auch, wir liebten unsere Partner und hatten beide überhaupt keine Ambitionen, sexuell in Kontakt zu kommen. Diese schöne Verbindung haben andere Arbeitskollegen kaputt gemacht, weil sie sich nicht vorstellen konnten, dass ein Mann und eine Frau ohne "komische Hintergedanken" soviel Zeit miteinander verbringen könnten. "Nette" Kolleginnen haben der Verlobten meines fast Freundes in den Kopf gesetzt, dass da etwas im Gang wäre und zwei gut aussehende Menschen beiderlei Geschlechts nicht nur geistigen Austausch betreiben könnten. Meinem Mann (damaligen Verlobten) wurde auch hinten herum zugetragen, dass er mal ein wenig aufmerksamer sein sollte, weil ich ständig mit dem Arbeitskollegen zusammen sei, und da wir ein gemeinsames Büro hatten, wohl reichlich Gelegenheit hätten, mehr als Arbeitskollegen zu sein. Mein Mann (Verlobter) vertraute mir zwar, aber das dumme Gerede hat ihn schon genervt und die Verlobte meines Kollegen war kurz davor, die Verlobung zu lösen. Um unsere Beziehungen nicht weiter zu belasten, haben wir die beginnende Freundschaft sterben lassen, was mir sehr lange sehr leid getan hat. Noch heute, 43 Jahre später, denke ich mit einem warmen Gefühl und Bedauern über den unglücklichen Ausgang unserer Beziehung an den Arbeitskollegen.

Was das gegenseitige Helfen (Gefühl und Verstand) angeht, finde ich es schön, wenn die Geschlechter ein wenig vom jeweiligen anderen übernehmen. Ich finde ea aber wichtig und auch schön, dass beides - das Männliche und das Weibliche - nicht nur gemeinsam, sondern auch getrennt in der jeweiligen reinen Form existiert. Bei meinem Mann und mir ist es so, dass wir gegenseitig vom jeweiligen Andersartigen getragen werden. Ich gebe den verstandesmäßigen Entscheidungen meines Mannes ein Quäntchen Gefühl dazu - was er auch annimmt - und ich bekomme in meinen gefühlsmäßgen Entscheidungen ein wenig Verstand und Rationalität von meinem Mann dazu. Bei uns funktioniert das wunderbar. Wir erinnern uns immer mal wieder gegenseitig daran, dass es die andere Komponente auch noch gibt und das gibt uns ein starkes Gefühl der Verbundenheit. Wir haben im Laufe unserer fast 42 Jahre währenden Ehe gelernt, uns gegenseitig zu spüren, auch wenn wir nicht körperlich anwesend sind. Wir schwingen auf einer Wellenlänge. Es passiert uns oft, dass wir aufeinander zugehen und uns beide das Gleiche sagen wollen. Oder wir sind räumlich ein Stückchen getrennt, schauen uns über die kurze Entfernung hinweg an und müssen nur noch nicken weil wir wissen, was der andere denkt oder sagen wollte. Das sind dann Verbindungen, die mit Sexualität nichts zu tun haben, obwohl ich die, in einer ehelichen oder eheähnlichen Partnerschaft, für sehr wichtig halte. Aber eine wirklich innige Verbindung besteht auch über die Sexualtiät hinaus und die halte ich für noch viel wichtiger und gibt MIR ein Gefühl der Gemeinsamkeit, Wärme und ein Gefühl des Zu-Haus-seins.

Liebe Grüße von
Rita
Folgende Benutzer bedankten sich: Marlene, Torsten