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Zur Zeit erkennen wir, daß wir kein materiell stabiles Universum bewohnen, sondern in einem großen Feld sich permanent verändernder, dynamischer Energien leben. Alles um uns besteht aus Energiefeldem, die der Mensch intuitiv zu erfahren imstande ist. Wir verfügen darüber hinaus über die Eigenschaft, unsere Energie durch Konzentration in jede gewünschte Richtung zu projezieren (»Wohin die Aufmerksamkeit geht, fließt auch die Energie«), um auf diese Weise unsere Energiesysteme gegenseitig zu beeinflussen sowie die Anzahl von positiven »Zufällen« in unserem Leben zu erhöhen.

Ich habe es gefühlt

09 Dez 2009 21:25 #7556 von Hoffnungsvoll
Liebe Maria,

Das stimmt allerdings mit der Erziehung....
Ich sehe meinen Mann auch immer als Lamm das zum Löwen erzogen wurde... wenn er Sorgen hat wird er oft zum Löwe....und ich als Lamm kann nicht verstehen wie er sich jetzt so brüllend verhalten kann (er brüllt nicht aber kann sich furchtbar in Dinge hineinsteigern und drüber aufregen)
Ich als Lamm kann nur geduldig warten und es ihm vorleben :blink:

Das hast Du auch so schön erkannt...! :-)

Ja, sich austauschen zu können ist ein großes Geschenk...daran kann man sich festhalten!

Ich habe vorhin von Deinen Erfahrungen mit dem Buch Shamballa gelesen, das du dich so sehr hinein versetzt hast und eine Lesepause machen wolltest..
Wie ist es Dir denn da weiter ergangen?
Ich lese es gerade auch, deswegen interessiert es mich :-)

LG
10 Dez 2009 12:48 #7564 von Marion
Hallo Hoffnungsvoll,

ich bin momentan im 4. Kapitel und er gelingt mir einfach nicht weiter zu lesen. Entweder ich habe keine Zeit oder meine Gedanken kreisen hier im Forum umher. Es fällt mir auch unwahrscheinlich schwer weiterzulesen aber nur durch das lesen, das weiß ich, kann ich mein Leben und meine Gedanken besser verstehen.

Ich lese nicht nur das Buch, sondern ich erlebe es bzw. ich bin dann mitten im Geschehen und nehme alles über meinen Körper wahr.

Ich weiß nicht wie es dir dabei geht. Vielleicht kannst du mir von dir etwas dazu erzählen?

Augenblick ist es bei mir so, daß ich mich überhaupt nicht mehr auf irgendetwas konzentrieren kann. Ich bin dazu übergegangen das zu tun was mir gerade in den Sinn kommt. Auch beim Autofahren habe ich meine Probleme. Meine Gedanken sind dann ganz weit weg und ich nehme um mich herum fast nichts mehr wahr.

Es ist eine Art hin und her gerissen sein. Gestern war ich z. B. am Christkindlmarkt mit Freundinnen. Sie hatten Spaß. Ich aber stand nur da und schaute mir die umstehenden Leute an und beobachtete sie. Die Gestik und Mimik ihrer Gesichter und die Körperhaltung war wichtiger als der ganze Klimbim des Weihnachtsmarktes.
Oder ich fange plötzlich zu weinen an, wenn z. B. ein Weihnachtslied gespielt wird. Die Feinfühligkeit ist momentan überdimensional groß. Ich weiß es hängt mit meiner weiteren Entwicklung zusammen aber nach außen wahre ich momentan nur den Schein, da ich mich anders gebe als es tief in mir aussieht.

Wie geht es dir körperlich?

Es geht fast täglich eine gewisse Veränderung in mir vor. Ich frage mich nur wann ich mich an mich gewöhne.

Maria
10 Dez 2009 13:06 - 10 Dez 2009 13:07 #7565 von Heiko
Maria schrieb:

(...)Ich aber stand nur da und schaute mir die umstehenden Leute an und beobachtete sie. Die Gestik und Mimik ihrer Gesichter und die Körperhaltung war wichtiger als der ganze Klimbim des Weihnachtsmarktes.
Oder ich fange plötzlich zu weinen an, wenn z. B. ein Weihnachtslied gespielt wird. Die Feinfühligkeit ist momentan überdimensional groß.(...)


Liebe Maria, liebe Hoffnungsvoll,

das ist etwas, was mich bereits mein Leben lang begleitet. Wo ich gehe und stehe, beobachte ich. Nicht nur Menschen, auch Tiere und Pflanzen, die Natur halt.
Das feinstoffliche Empfinden hat das insbesondere in Hinblick auf Begegnungen jeder Art noch verstärkt. Aus diesen Augenblicken kann ich oft sehr viel Positives mitnehmen.

Tatsächlich erscheint es dann, als ob das ganze Drumherum in den Hintergrund tritt. Das liegt wohl einfach daran, dass die Konzentration nicht mehr so stark auf das Brimborium, sondern auf die Energiefelder der Umgebung gerichtet ist.
Das ist nicht schlimm, eher im Gegenteil.
Trotzdem sehe ich schon auch die Schönheit des Umfeldes und freue mich daran. Dabei bin ich mir bewusst, dass es "meine" Schönheit ist, die nur für mich da ist und für niemanden anderen.
Denn das Empfinden von Schönheit ist so individuell und subjektiv, dass sie nur für den jeweiligen Betrachter entstehen kann. Wenn er sie denn sieht.
10 Dez 2009 13:35 #7567 von mary67
@Maria: es ist schoen, dass du so in den Themen von Celestine vertieft bist.
Und doch finde ich, ist es wichtig, im Hier zu sein.
Du schreibst dein Erlebnis z.b. vom Weihnachtsmarkt, wo du weder am Spass der Freundinnen teilnehmen konntest, noch die Staende und das Angebotene betrachten konntest.
In eine eigene Welt zu fluechten, bringt uns nicht viel weiter.
Wir leben hier, wo wir grade sind - und das ist genauso beachtens- und lebenswert, wie "andere Welten".

Ich wollte dir das nur als Denkanstoss geben, weil es mir so vorkommt, als wuerdest du aus der "realen" Welt fluechten wollen in eine "Scheinwelt". Das in Anfuehrungsstrichen, da die Realitaet ja subjektiv ist.

Aber, ich denke, du weisst, was ich meine.

Sonnige Gruesse
Marion
10 Dez 2009 21:06 #7579 von Hoffnungsvoll
Liebe Maria,

Die Punkte des Aufstiegs hast Du sicher auch schon gelesen hier im Forum. Körperliche Symthome, das Gefühl neben sich zu stehen etc.
Ich hab das auch alles schon erlebt! Was Du beschreibst habe ich dieser Form so jedoch noch nicht erlebt. Das empfindsame jedoch schon....
Heute mittag als ich nach Hause fuhr kam die Sonne raus, ich fuhr rechts ran und hätte heulen können, ich war überwältigt das da Sonne war... :blink: Freude? Trauer? ich kanns nicht mal einstufen....
Zum Glück wissen wir das dies alles Prozesse sind! Sonst könnte man hin und wieder schon glauben man tickt nicht mehr richtig... :S lach...

Mir hilft Shamballa gerade, ich war die letzten 2 Wochen etwas Down, Drama in der Familie....
Das Buch gibt mir gerade Hoffnung und Freue zurück! Auch verstärken sich die Fügungen! Heute war ich im Laden und habe etwas gesucht, ich wusste nur wie es heisst aber nicht wie es aussieht ...ich habe gedanklich mein Feld erweitert mit der bitte jemanden anzuziehen der mir helfen kann...
Ich war dann 1 std im Laden weil der Kreis der Personen die mir geholfen haben sich zu einem Gesprächskreis entwickelt hatte...
Eine Frau davon war Musiktterapheutin und erzählte mir einiges über sich, was ich sehr interessant fand da ich gerade darüber nachdenke ob ich Klavierspielen lernen möchte, und sie ebenso Klavierlehrerin war...
Mir ging es danach wahnsinnig gut weil es mal wieder einfach eine schöne Fügung war...

Was ich sagen kann was bei mir der Fall war nach dem ich Celestine las, war das mein Leben erstmal ein absolutes Chaos wurde...ich glaube ich habe im schnelldurchlauf alles aufgearbeitet was es aufzuarbeiten gab...ich musste mich all meinen Ängsten stellen! Es war eine harte Zeit aber ich bekam dadurch eine wahnsinnige Ruhe und Vertrauen, weil ich erkannte das auch in den schwierigsten Momenten immer Hilfe da war!

Wer weiß was sich bei Dir gerade im schnelldurchlauf entwickelt..
vieleicht Deine Wahrnehmung? Du schreibst du beobachtest...

Denk nur mal dran wie es ist wenn man den Führerschein macht, etwas neues lernt...
man ist angespannt man muss sich konzentrieren und über Witze kann man in dem moment auch nicht wirklich lachen...
So lange bis man sich eben dran gewöhnt hat und es sich einspielt.... möglicherweise konzentriert sich Dein inneres gerade auf etwas wie zb die Wahrnehmung und so fällt es Dir schwer Dich auf andre Dinge zu konzentrieren...
Man muss sich an die neuen Energien ja auch erst gewöhnen...
Am Ende von Shamballa als er Shamballa fand hatte er doch auch schwindelanfälle weil er mit der hohen Energie noch nicht zurecht kam....

Nimm es einfach freudig an egal wie es Dir geht...Hab vertrauen und das wissen das es Dich zu etwas gutem führt!
Oder bitte um Antworten, setz Dich an einen Baum und gehe in Dich um zu hören was da genau in Dir vorgeht! Und wenn Du Autofahren musst dann geh vorher auch in Dich, bitte Dein inneres sich zu Erden, stell Dir vor wie Wurzeln aus Dir in den Boden wachsen, und bitte um eine kleine Pause des inneren Prozesses damit Du konzentriert fahren kannst und heil ankommst! Das ist sehr wichtig...sonst rammt man plötzlich den Bordstein oder man wird geblitzt...alles so kleine Anzeichen das man sich besser konzentrieren sollte und doch noch auf der Erde verweilt... :side:

ps.
Zwei Sprüche haben mir viel Mut gemacht in der Zeit wo es mir nicht so gut ging, vieleicht helfen sie Dir ja auch ein bisschen:

Hoffnung ist nicht die überzeugung das etwas gut geht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat egal wie es ausgeht!

Hab keine Angst und geh mitten durch´s Meer. Du hast sein Wort. Er geht selbst vor Dir her! Zweifle nur nicht Du wirst schon sehn!

Liebe Grüße Hoffnungsvoll
18 Dez 2009 01:02 - 18 Dez 2009 07:55 #7721 von Marion
Hallo Hoffnungsvoll,

für mich ist das Leben momentan schwieriger geworden. Nicht nur, daß in mir eine gewisse Angst herrscht. Auch die Konzentration auf meine alltäglichen Aufgaben fallen mir immer schwerer. Ich sehe vieles nicht, obwohl es da ist. Dinge die ich suche sehe ich nicht, obwohl sie direkt da liegen. Schaue ich dann hin, wenn ich diese Dinge nicht mehr brauchen sehe ich sie plötzlich.

Letztes Mal habe ich aus dem Fenster geschaut und plötzlich wurde alles strahlend hell, obwohl draußen ein tristes Wetter herrschte. Es wurde so grell, daß ich kaum mehr was erkannte nur noch ein unendlich helles Licht.

Auch die ständigen Nackenschmerzen und die schwere des Kopfes lassen mich nicht zur Ruhe kommen. Ich nehme alles viel intensiver wahr. Auch die Schmerzen.

Ich weiß es ist ein Prozeß den ich durchlaufen muss um endlich den inneren Frieden mit mir selbst zu spüren. Der Weg dorthin ist aber sehr steinig und dornig und man denkt oftmals einfach aufgeben zu wollen. Das Gefühl treibt einen aber immer weiter.

Maria