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Partnerschaft/Ehe und Sexualität

17 Okt 2008 18:41 #3068 von hope
Hallo Zusammen,

es gibt da eine Sache, die mich beschäftigt und von der ich seeeehr gerne lesen würde, was Ihr für Gedanken dazu habt.

Celestine/ die Prophezeihungen geben, wie ich meine, keinen Hinweis darauf, was für eine Bedetung die Partnerschaft/Ehe bzw. die Sexualität zwischen 2 Menschen hat.
Vielmehr werden Beziehungen allgemein angesprochen.

Da beides aber in unserem Leben doch oft eine große Rolle spielt, würde ich gerne herausfinden, welchen `Stellenwert`sie im Hinblick auf die Prophezeihungen haben.
Deshalb folgende Fragen zum Gedankenanstoss:

Ist es etwas besonders, wenn 2 Menschen zusammen leben, ihr Leben eng miteinander teilen, und ihre Liebe u./oder Zusammengehörigkeit auch mit ihrer Sexualität zum Ausdruck bringen?
Grenzt es ab `vom Ganzen` oder steckt da vielleicht besonders viel Energie bzw. wird sie leichter zugänglich oder verstärkt sie sich gar?
Ist Sexualität `nur eine triebhafte Angelegenheit` oder verbirgt sich in ihr eine Möglichkeit, der besonderen Verbundenheit - zu einem Menschen, zur Liebe, zur allumfassenden Energie?

Bin echt gespannt auf Eure Postings und hoffe, dass das ein Thema ist, was gaaaanz viele interessiert;-)

Alles Liebe

Sylvie
17 Okt 2008 20:33 - 17 Okt 2008 20:35 #3070 von Schmetterling
Liebe Hope,

das ist eine sehr interessante Frage, die Du uns stellst.

Ich persönlich sehe Sexualität als eine letzte mystische Verbindung zweier Menschen, deren Seelen sich gefunden und gefestigt haben; gefestigt in dem Sinn, dass man zu zweit eine Seeleneinheit bildet und doch gleichzeitg eine Seele für sich bleibt. Und ich glaube, dass erst dann die sexuelle Verbindung zu dem wird, wass sie sein sollte - eine tiefste göttliche Verschmelzung zweier Seele, die sich erkannt haben...und ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, dass es diese tiefe göttliche Verschmelzung, die ich damit meine, wahrscheinlich sehr selten gibt...

Letztens ist mir durch ein Buch folgendes Wort aufgefallen:

Orgas-MUSS - Interessant, welche Bedeutung es getrennt geschrieben ergibt...

Wie oft wird Sexualität in der Partnerschaft/Ehe zum Problem in dem Sinn, dass meist jeder Partner für sich diesem Akt eine unterschiedliche Priorität einräumt...und ich glaube, dass eben nur zwei gefestigte Seelen akzeptieren können, wenn aus welchen Gründen auch immer seinem Partner nicht danach ist.

Vielleicht wäre es interessant sich selbst zu fragen: Könnte ich z. B. ein Jahr lang ohne sexuelle Vereinigung die seelische Einheit zu meinem Partner weiter aufrecht erhalten? Ich glaube, wenn man diese Frage verneint, dann ist es keine Liebe im Höheren Sinn...

Was meint ihr dazu...?

Liebe Grüße

Natali
18 Okt 2008 10:13 #3073 von larannha
oha, das ist auch ohne celestine ein großes und weit gespanntes Themenfeld!

Grundsätzlich denke ich das jeder Partner erstmal ein Spiegel meiner Selbst ist, den ich mir gesucht habe zu einer bestimmten Zeit um bestimmten Bedürfnissen meiner Seele gerecht zu werden, gemeinsame Themen auszuagieren oder sich Lebenswünsche wie Kinder etc. zu erfüllen. Stellt sich nach einiger Zeit heraus das die Entwicklungen in unterschiedliche Richtungen gehen bzw. es keine Entwicklung und es keinen gemeinsamen Nenner mehr gibt dann trennt es sich. Vielleicht ist das die einfachste Erklärung warum so viele Paare sich trennen aber es ist eine :)

Natalie, ich denke du bist da schon einen Schritt weiter und gehst von dem Phänomen der "Seelenverwandtschaft" aus, wo das dann tatsächlich auf eine andere Ebene gehoben wird und immer eine innere Verbindung gehalten wird. Das schließt ein das man an so etwas wie Wiedergeburt glaubt, was für mich völlig stimmig ist aber nicht für jeden.
Diese Verbindungen haben eine tiefere Bedeutung, sind nicht immer einfach aber haben ein hohes Maß an seelischer Verbundenheit und gegenseitiger Liebe. Man hat sich sozusagen getroffen um sich gegenseitig weiterzuhelfen, gemeinsam an etwas zu arbeiten oder alte Verstrickungen aufzulösen.

Ich kriege das jetzt nicht gerade mit Celestine in Zusammenhang gebracht...
18 Okt 2008 14:11 #3077 von hope
Liebe Natali, liebe Larannha,

genau - die `Kurve` zu Celestine zu bekommen ist sooo schwer *lach* Deshalb habe ich das auch hier eingestellt, weil ich genau die gerne kriegen würde;-)

In der Literatur finden wir viele Hinweise dazu, dass der Mensch sich seinen Partner `aussucht`wie er eben ist, weil er in ihm die Möglichkeit sieht, sich zu `vervollständigen`.
Der andere soll das ergänzen, was man meint selbst nicht zu haben oder sich selbst nicht geben zu können.
Das heißt, der Partner spiegelt mir im Grunde meine eigenen `Defizite` und es kann deshalb als Aufgabe gesehen werden, das zu erkennen und dann in sich selbst zu suchen und zu finden, was einem fehlt.
Nun, in der Regel läuft das nur nicht so...meist bleibt nur die Enttäuschung, dass der andere nicht gibt/geben kann, was man braucht und will.
Und oft begibt sich der Mensch dann wieder auf die Suche nach einem neuen `Ersatzteil`, das das vieleicht schaffen kann....
Oder es erfolgt eine `Anpassung` in Form des Verzichtes dessen, was man eigentlich braucht - im Grunde heißt das: man gibt sich selbst auf.

In gewisser Weise sagt uns Celestine schon, dass diese Form einer Beziehung nicht anzustreben ist, weil es im Grunde um Enegieraub geht - nicht wirklich auf Liebe, sondern auf den Ausgleich von Defiziten abzielt.

Nun, ich behaupte aber mal, dass jeder Mensch Bedürfnisse nach Liebe, Zärtlichkeit, körperlicher Zuwendung hat - d.h. sich Verbundenheit seelische, geistiger und körperlicher Art mit einem anderen, speziellen Menschen ersehnt.
Mir stellt sich nun die Frage, ob diese Bedürfnisse auch in den Bereich `Defizite` einzureihen sind?
Ob Verbindungen, in denen diese Bedürfnisse ( mehr oder minder)befriedigt werden, im Sinne der Prophezeihungen sind?

Nun, mein Gefühl sagt mir - solange sich da zwei Menschen tatsächlich ergänzen, sich geben können, was der andere braucht und dabei ein Ausgleich stattfindet, sind das sehr energievolle Verbindungen, die dem Einzelnen Freude, Zugehörigkeit und auch Sicherheit geben.
Auf der anderen Seite sehe ich aber auch die Gefahr der Fixierung und der Abhängigkeit.
Die Grenzen verschwimmen einfach zu schnell, um wirklich unterscheiden zu können, ob da ein Abhängigkeitsverhältnis oder tatsächlich eine, ich nenne es mal `mystische Zusammengehörigkeit` existiert.

Liebe Natali, Deine Ansichten dazu habe ich auch sehr lange geteilt,- in dem tiefen Glauben, dass es `das gibt` und auch gefunden werden will.
Aber wie Du auch beschrieben hast, zeigt sich im Leben meist, dass die Menschen in der Partnerschft und der Sexualiät verschiedene Prioritäten, Erwartungen und Wünsche setzen.
Das legt den Schluss nahe, dass es diese Seelenverwandtschaft eher selten gibt.
Aber es ist dennoch faszinierend, das einmal genauer zu betrachten: ich glaube, dass sich eine ganze Menge genau nach dem sehnen, was Du beschreibst u. genau das auch immer wieder versuchen zu finden. Vielleicht, weil sie `wissen`, dass es das gibt, geben kann`? Weil das tatsächlich `ein Schritt weiter ist`, wie es Larannha beschreibt?
Ein Schritt, den einfach viele noch nicht gegangen sind?
Von meiner Warte aus würde ich sagen: ja, genau so ist es.

Bleibt aber immer noch die Frage: wie ist das alles in einen Zusammenhang zu den Prophezeihungen zu bringen?

Alles Liebe

Sylvie
18 Okt 2008 20:08 #3080 von maxi
Hallo zusammen,
das ist echt ein Thema ,was wert ist,genauer hinzuschauen.
Beim lesen fiel mir eine Passage aus dem Roman ein,wo u.a.
von platonischen Beziehungen die Rede war.
wenn man ab seite 289,bis 295 einmal nachliest steht da sehr viel gut Nachvollziehbares,aber tatsächlich nicht konkret
etwas über sexualität in der Partnerschaft.
Meine Interpretation dazu ist,dass da wohl jeder selbst
für sich sehen muss,inwieweit man in einer Abhängigkeit ist,wieweit man bereit ist,diese Abhängigkeit zuzulassen,wenn man sie als solche begriffen hat.
Aber allein das Bewusstsein,das da etwas ist ,was man nicht aus dem Blick verlieren sollte,macht es um einiges leichter,finde ich. Also ich merke schon,dass ich hier auch keine wirklich
erklärende Antwort zu stande bringe.
Ist vielleicht gemeint,dass der Sexualität an sich ein nicht
"zu grosser" Stellenwert eingeräumt werden sollte,weil das zu schnell dazu führt,dass wir uns von der inneren Quelle abschneiden??? Eine neue Frage statt einer Antwort !
Ich bin echt neugierig auf ein paar andere Interpretationen.
Liebe Grüsse an alle Claus
18 Okt 2008 20:15 #3081 von Schmetterling
Guten Abend ihr Lieben,

als ich heute meditierte fiel mir plötzlich ein, dass im Arbeitsbuch "Die Erkenntnisse von Celestine" zur Deiner Frage, liebe Hope, einige Ausführungen geschrieben sind.

Zu finden unter folgenden Themen:

"Die Sucht nach der Energie aus romantischer Liebe" (Seite 248)

"Wurzeln der magischen Romanze in der Kindheit" (Seite 249)

Das Thema "Platonische Beziehungen" (Seite 252) möchte ich hier wiedergeben:

Für den Fall, dass wir keine positiven Kindheitserfahrungen und Interaktionen mit gesunden Rollenmodellen hatten, schlägt die Achte Erkenntnis vor, dass wir unsere Beziehung zum anderen Geschlecht stärken, indem wir bewusst platonische Beziehungen eingehen. Ein Mitglied des anderen Geschlechtes kennenzulernen und herauszufinden, wie es denkt, hilft bei der Menschwerdung. Am Besten funktioniert dies mit jemandem, der bereit ist, sich selbst in aller Ehrlichkeit zu zeigen, und der sich seiner eigenen Evolution bewusst ist. Auf diese Weise können wir unsere eigenen Projektionen darüber, was das andere Geschlecht sei, abbauen.

Die Entwicklung platonischer Beziehungen ist für Alleinstehende meistens weniger schwierig als für diejenigen, die sich gerade in einer festen Bindung befinden. Es ist von größter Wichtigkeit, dass Sie jede platonische Freundschaft mit Ihrem Ehepartner oder Lebensgefährten besprechen. In manchen Fällen wird die Arbeit mit dem Partner an der bereits bestehenden Beziehung den Vorrang haben müssen. Sollten Kommunikationsprobleme auftauchen, kann es sich für beide Partner als hilfreich erweisen, einen professionellen Eheberater aufzusuchen.

Haben Sie in Ihrem Leben zufriedenstellende Freundschaften mit Vertretern des anderen Geschlechtes? Oder sind Sie möglicherweise der Ansicht, diese seien weniger wichtig, weil sie nicht zu sexuellen Kontakten führen? Sind Ihre platonischen Freundschaften auf die Freunde Ihres Partners beschränkt?

Das Manuskript schlägt vor, dass wir der romantischen Versuchung zunächst widerstehen und die andere Person erst einmal ohne die sexuelle Komponente kennenlernen. Dadurch verlieren wir uns nicht so leicht im anderen, und es wird eher möglich, eine dauerhafte Beziehung zu schaffen.

Und hierzu steht noch zu diesem Thema ein Ausspruch von Terence T. Gorski (Getting Love Right) im Buch, das besagt:

"Je mehr Zeit zwischen zwei Beziehungen vergeht, desto ausgehungerter werden Sie nach Intimität. Je mehr Sie nach intimen Begegnungen trachten, desto anfälliger werden Sie für den Typus, der imstande ist, den Wunsch nach einer intimen Begegnung in Ihnen auszulösen"

Liebe Grüße

Natali