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Partnerschaft/Ehe und Sexualität

18 Feb 2009 21:24 #3979 von Schmetterling
Lieber Peter,
liebe Julia,

ohhhhh, ich freue mich so für Euch :) :kiss: :) !

Dann nutzt Eure Zeit beim Liebe-machen im Tun, statt mit dem Lesen. Würde ich an Eurer Stelle auch so machen.

Ich wünsche Euch ewige Liebe-Frühlingsgefühle mit ewig fliegenden Schmetterlingen im Bauch...hey, dann bin ich ja theoretisch als Schmetterling "indirekt" auch dabei :woohoo: .

Ich verspreche Euch, ich werde ganz fleißig in Eurem Bauch fliegen "Grins" "Lächel" :kiss:

Schmetterlingshafte Grüße und alles Liebe.

Natali
29 Mär 2009 12:24 #4576 von Schmetterling
Hallo ihr Lieben,

durch "Zufall" habe ich hier in unserem Forum einen sehr interessanten Text von Peter Handel´s Reflexionen gelesen, der eine sehr interessante These bzgl. der Sexualität und der Bedeutung eines oder mehrerer :laugh: Orgasmen anführt.

Ich möchte nicht mehr verraten, aber glaubt mir, es lohnt sich, seinen Text zu lesen. Ein kleiner Tipp, seine These ist im unteren Teil seines Textes zu finden...

Hier nun der Link:

www.celestinecommunity.de/Alles_ueber_Ce...Neues_Kontinuum.html

Alles Liebe für Euch.

Natali
03 Apr 2009 11:31 #4622 von Manni
Hallo ihr Lieben,

die Kernfrage von Sylvie ging doch in die Richtung, ob die Sexualität eher triebhaft bedingt ist oder Teil der göttlichen Liebe ist. Zumindest habe ich es so verstanden. :blush:

Nun, da unser Körper mit all seinen Empfindungsmöglichkeiten auch ein Werk Gottes ist, welches er für gut ansah, so mußß wohl auch dieser Trieb ein Teil dessen sein, denke ich. B)

Was wir jedoch daraus machen und wie wir damit umgehen steht sicher auf einem ganz anderen Blatt. So wie mit sämmtlichen Reizen, denen wir unsere Aufmerksamkeit schenken, tritt auch bei der Sexualität mit der Zeit eine gewisse Ernüchterung ein. Mit Hilfe unserer Fantasie finden wir dann zu neuen reizen, probieren immer mehr aus und können uns da wieder in etwas hineinsteigern. Doch eine Erfüllung sehe ich darin nicht. Sie liegt für mich eher auf mentaler Ebene. :unsure:

Insofern habe ich mich da schon gefragt, was dieses triebhafte Gefühl, welches mir von Gott gegeben wurde, mit mir macht und wozu ich es gebrauche bzw. misbrauche. :S

Jeden Morgen werde ich daran erinnert, wenn die Lebensgeister mobilisiert werden und durch meinen Körper strömen. Und wenn ich einer schönen Frau begegne meldet sich der Wunsch nach einer intimen Beziehung auch wieder. Kann das Liebe sein? ich kenne diesen Menschen doch überhaupt nicht näher und wem gilt dieses Gefühl am Morgen? :dry:

Wie mit der Erfahrung eines tiefen Schmerzes habe ich das mal auf mich wirken lassen, um zu sehen was es mit mir macht. Und es kam die selbe Ernüchterung mit der Erkenntnis, dass es letzlich nur ein Funktion meines menschlichen Körpers ist und diese meinem Geist nur Meldung macht. :silly:

Ja, ich habe verstanden. Gott hat in der Natur da etwas eingerichtet, dass uns wie beim Schmerz sagt, dass da etwas ist, was beachtet werden möchte. Der Schmerz weist mich auf etwas hin, was nicht in Ordnung ist und erwaret, dass ich mich darum kümmere. Der Parungstrieb hingegen teilt mir mit, dass ich zeugungsfähig bin und möchte der Vermehrung nachgehen. Somit erhält sich unsere Art auf ganz natürliche Weise. :kiss:

Doch was hat das mit einer Partnerschaft zu tun? Sie ist nicht abhängig von einer Zeugungsfähigkeit. Vielmehr wächst und gedeit sie, wenn auf mentaler Ebene alles stimmt. Dazu ist dieser Trieb also nicht erforderlich. Er könnte jedoch, sofern beide Partner dies so empfinden, für angenehme Gefühle sorgen. Beide könnten sich also darauf konzentrieren und diese Gefühle voll ausleben, für immer neue Reize sorgen und tun, was ihnen gefällt! Warum nicht? B)

Sie könnten sich aber auch gemeinsam auf andere Dinge konzentrieren, die weniger mit Sexualität zu tun haben und dabei genauso glücklich sein. Was sie also verbindet ist die Gemeinsamkeit an etwas, was ihr volles Interesse weckt. Energieen beginnen zu fließen und werden vom Geist gesteuert. Hierbei entsteht Harmonie und das verbinde ich dann auch mit Liebe. Sie währt auch sehr viel länger als ein sexueller Höhepunkt. :)

Für mich hat Sexualität also nichts mit Liebe in einer Partnerschaft zu tun. Der Geist wird sogar für diesen Moment fast völlig ausgeschaltet. Kein Wunder, warum ein Koitus Interruptus als Empfängnisverhütung so unzuverlässig ist. Wir sind kaum in der Lage dieses Gefühl so unter Kontrolle zu bringen, dass es nicht mehr das tut, wozu Gott es der Natur mitgegeben hat. :woohoo:

Aus dieser Gabe nun ein wohllüstiges Vergnügen zu machen, ist in meinen Augen auch nicht das wozu es uns gegeben wurde. Aber ich kann mich darüber freuen, dass es da ist und es auch ganz bewusst annehmen aber ich werde mich nicht davon so einnehmen lassen, dass es Lebens bestimmend für mich wird. Es ist nur ein winzig kleiner Teil meines Lebens und auch meiner Partnerschaft. Doch mein Hauptinteresse gilt der Liebe und nicht dem Sex. :P

Euch allen ein erfülltes Wochenende
Manfred
03 Apr 2009 23:51 #4629 von Rita
Hallo Manfred,

ich glaube, es gibt eine männliche und eine weibliche Sexualität. Männer können mit einer Frau Sex haben, wenn sie ihnen optisch einigermaßen gefällt oder wenn sie einfach Gelüste haben. Ich habe mal ein Gespräch zwischen meinem Bruder und seinen Freunden mit bekommen, als wir noch sehr jung waren. Die Jungs unterhielten sich über ein Mädchen aus der Nachbarschaft, was nicht sehr hübsch war, aber den männlichen Wesen nicht gerade abgeneigt. Einer der Jungs machte die Bemerkung, "zur Not kann man ja eine Zeitung aufs Gesicht legen". Ich war etwas schockiert und habe meinen Bruder später darauf angesprochen. Er sagte mir dann, dass MANN mit einem solchen Mädchen schlafen kann, aber das Innenleben ist da nicht beteiligt. Ich glaube kaum, dass die meisten Frauen nicht einfach mal so mit einem Mann Sex haben möchten, auch wenn sie ihn nicht mal anziehend finden oder ein Gefühl für ihn haben. Kommt die reine Triebbefriedigung nicht hauptsächlich bei Männern vor? Sicher leben Frauen ihre Sexualtität heute freier als früher. Sie müssen nicht mehr damit rechnen, ungewollt ein Kind zu bekommen. Aber einfach mal so im Vorbeigehen einen Mann vernaschen, geht bei Frauen, glaube ich, nicht - es sei denn, es "schnackelt".
Ich denke auch, dass Gott uns die Sexualität gegeben hat, damit wir Spaß damit haben. Er bastelt doch nix, was "schlecht" ist.
Mir sind Männer sehr sympathisch, die ihre Sexualität leben, aber sie nicht zum wichtigsten in ihrem Leben machen:)

Lieben Gruß von
Rita
04 Apr 2009 14:44 #4633 von hope
Lieber Manfred, liebe Rita,

es ist schon spannend, weil wir hier wieder in dieses Werten reinkommen. Ist Sexualität wichtig oder gar das Wichtigste in einer Beziehung? Darf sie wichtig oder gar das Wichtigste sein?

Vielleicht gibt es wirklich Unterschiede zwischen Mann und Frau , aber ich gehe mal davon aus, dass die eher `anerzogen`als gentisch bedingt sind.
D.h.,ich glaube, dass Männlein wie Weiblein darüber entscheidet, wie er/sie mit seinen Trieben und der Liebe umgeht, ob das eine das andere bdingt und auch in welcher Reihenfolge.
Meine: ein Mensch kann einen Trieb haben/empfinden, aber macht es sich selbst zur Bedingung ( oder eben nicht) , dass er/sie auch ein Gefühl von (platonischer) Liebe emfpfinden möchte, wenn er dem Trieb dann folgt.
Umgekehrt kann eine gefühlte (platonische) Liebe sexuelle Triebe wecken, weil die (platonischen) Liebe vielleicht eine physiologische Ausdrucksform sucht und die dann auch durch das Geben von Zärtlichkeit findet.

Ich glaube, wir können Sexualität als reines `Fortpflanzugsmittel`sehen, dass seinen Hauptzweck in der Arterhaltung und/oder Lustbefridigung hat. Aber auch als eine Möglichkeit, eine absolute Verbindung körperlicher UND seelischer Natur zu erleben. D.h. Sexualität als Audruck `vollkommener Liebe`in ihrer materiellen und nichtmateriellen Ganzheit. Wo sonst kann man/frau einem Menschen, einer Seele so nahe kommen, so offen und so verbunden auf diese besondere Weise sein?
Naja, und zwischen diesen 2 Varianten gibt`s wahrscheinlich auch noch so einiges :laugh:.
Ich frage mich, ob es auch ein Ziel unserer(spirituellen) Entwicklung ist, die von mir beschriebene `absolute Verbindung` zu einem Menschen zu finden, zu erhalten, zu leben? Oder ob das eher für die eigene Entwicklung hinderlich ist?
Dass eine solche Verbindung sehr viel Energie schenkt und auch gibt - darüber sind wir uns wahrscheinlich alle einig. Aber ist diese Energie auch `spirituell`?
Mein Gefühl sagt mir `ja`, aber sicher bin ich trotzdem nicht, weil da eben diese körperlichen Triebe sind, die eben nicht sehr `gesitig` wirken...;-)

Alles Liebe

Sylvie
04 Apr 2009 15:42 #4634 von Rita
Hallo Sylvie,

ich glaube nicht, dass Männlein und Weiblein gleich ticken, was die Sexualität angeht. Wir Weiblein sind viel emotionaler gestrickt und unsere anderen Hormone tun das ihre dazu. Ich denke auch nicht, dass der Unterschied anerzogen ist. Ich kenne einige Homosexuelle, die durch ihren veränderten Hormonstatus auch viel sensibler reagieren und auch nicht mit jedem pennen wollen. Ich unterhalte mich unheimlich gerne mit ihnen, weil sie einfach sensibler sind als die meisten anderen Männer. Es ist oft erstaunlich, welches Feingefühl sie entwickeln.
Es gab in der Flower-Power-Zeit einen Spruch - "wer nicht sofort mit jedem pennt, gehört schon zum Establishment". Damit haben die Hippies sich reichlich ausgtobt, aber die Mädels kamen nach einer Weile überhaupt nicht mehr damit zurecht. Sie suchten bald wieder die herkömmliche Form der Zweisamkeit über das Gefühl und die Sympathie.
Das wir alles werten liegt wohl daran, dass wir in der Evolution noch nicht so weit sind, dass wir das nicht mehr brauchen. Aber wir üben ja - gelle?!:)

Lieben Gruß von
Rita