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Partnerschaft/Ehe und Sexualität

06 Apr 2009 06:55 #4642 von Manni
Rita schrieb:

Kommt die reine Triebbefriedigung nicht hauptsächlich bei Männern vor?


Liebe Rita,

Triebbefriedigung ist wohl der passende Ausdruck dafür. Und mir wurde das auch schon von vielen Frauen genau so wie Du es beschrieben hast bestätigt.

Den Männern reicht meist schon eine viesuelle Vorstellung, um diesen Trieb auszulösen bzw. ihn zu steuern. So ist es z. B. durchaus möglich seinen Höhepunkt hinauszuzögern, wenn man dieses Bild im Kopf durch ein eher abregendes ersetzt. Dies wiederum war für mich sehr erschreckend und ich habe mich gefragt, was das mit Liebe gemein haben könnte.

Warum hat Gott unsere Gefühle in dieser Sache so unterschiedlich gestaltet? Auf diese Frage fand ich bei meinen Beobachtungen in der Natur eine Antwort. Viele Tierarten sind ähnlich veranlagt. Die Männchen könnten immer und sind dabei kaum wählerisch und die Weibchen suchen sich ihren Partner schon eher selbst aus. Da sind z. B. Abwehrreaktionen zu beobachten, während die Kerle alles besteigen wollen, was offenbar gut riecht.

Nun, warum hat die Natur das so eingerichtet? Wären beide Geschlechter gleich ausgestattet und auch so wählerisch, wäre der Fortbestand einer Art nicht mehr so gesichert, denke ich. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer Befruchtung kommt, ist so wie es ist, sehr viel höher.

Das man daraus nun auch noch ein Vergnügen macht und dies nur noch zum Spaß betreibt, ist wohl eher eine rein menschliche Angelegenheit. Ich würde es, aus Sicht des Mannes, auch nicht als Liebe bezeichnen, da es eher triebhafter Natur ist. Aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. ;)

Liebe Grüße
Manfred
06 Apr 2009 08:06 #4643 von hope
Hallo Manfred, hallo Rita,

wenn ich das richtig verstehe, beschäftigt Euch vor allem, ob es einen Unterschied im Triebverhalten zwischen Mann und Frau gibt und die Ergründung des Sinns diese Triebes?

Demnach glaubt ihr, dass die gelebte Sexualität keinen spriutellen Aspekt hat/haben kann?

Ich glaube, dass sie einen haben kann. Und ich meine, dass sich das auch in der Sprache ausdrückt, die wir verwenden: `Liebe machen`, `sich lieben` - im Gegensatz zu den plumpen Worten, die häufiig gemeinhin dafür verwendet werden und tatsächlich mehr an das Rammeln von Hasen oder den Hirsch auf der Pirsch erinnert :laugh:

Was denkt ihr?

Alles Liebe - hier nur platonisch ;-)

Sylvie
06 Apr 2009 11:16 #4644 von Rita
Hallo Manfred,

bei den Bonobos, einer Affenart (die mit uns übrigens am nächsten verwand sind:lol: ) kann man das von dir beschriebene Verhalten beobachten. Die vernaschen alles, was greifbar ist. Die Natur(Gott) hat es so eingerichtet, dass die weiblichen Tiere immer den männlichen Partner aussuchen, der die Qualtitäten hat, durch Vererbung seiner eigenen Stärke Nachkommen zu zeugen, die die Art optimal erhalten. Darum gibt es bei den Mädels dieses Auswahlverfahren. Schlaffis und Tunichtgute dürfen erst gar nicht;) Bei den Tieren ist also auch der Trieb sinnvoll gesteuert.
Wir Menschen sind aber nicht NUR unseren Trieben ausgeliefert (meistens jedenfalls:lol: ), sondern möchten, dass unsere Seele, unser Gefühl, unsere Intuition ein Wörtchen mit reden bei der Partnerwahl. Und nun wird es kompliziert. Die Männer sind ja, wie wir schon festgestellt haben, sehr ihren Trieben ausgeliefert und haben oft Mühe, dem Gefühl die Oberhand zu lassen. Bei den Frauen ist es eher umgekehrt, macht die ganze Sache aber auch spannend - oder?!:)

Hallo Sylvie,

ich denke, reiner Sex nur um der Sache willen hat wenig mit Spiritualität zu tun. Kommt Gefühl und Inspiration ins Spiel, sieht das total anders aus. Ich bin in diesem Jahr 40 Jahre verheiratet - immer mit dem gleichen Mann:lol: - und was bei uns an Spiritualität unterwegs ist, ist oft schon unheimlich. Wir schwingen so sehr im Gleichklang, dass wir oft wirklich den Eindruck haben, EIN Wesen zu sein und das ist wunderschön. Eine Ehe oder Partnerschaft ohne Spiritualität kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.

Liebe Grüße von
Rita
06 Apr 2009 23:11 #4647 von Manni
Ja, ihr Lieben,

für mich ist Liebe auch etwas Spirituelles und Sexualität etwas Triebhaftes. Beides ist uns von Gott gegeben. Mir ging es auch nur um die Differenzierung in der Partnerschaft / Ehe. Sich seinen Gefühlen hinzugeben und Lust zu empfinden ist in meinen Augen eben nicht "Liebe machen" sondern "in Liebe Eins sein". Das muss auch nicht nur Sexualität sein. Vielmehr ist es genau das, was die Partner gleichermaßen tief und innig verbindet. B)

Einen schönen Abend
Manfred
07 Apr 2009 07:11 #4648 von hope
Lieber Manfred,

das verstehe ich jetzt nicht ganz.:(
Du sagst, sich seinen Gefühlen hingeben und Lust zu empfinden `in Liebe Eins sein` ist.
Sagst Du damit nicht, dass die Lust = der Trieb auch ein Teil der Liebe sein kann und alles zusammen, die Gefühle und der Trieb, `zum vollkommenen, ganzen Ausdruck` der Liebe zum Partner/einer Partnerin wird - um so inniger, wenn beide dasselbe für einander empfinden?

Ist das nicht wirklich spirituell, weil hier quasi der Mensch `als Ganzes`, wie er eben ist, er-lebt und erfährt?

In allen Lebensbereichen spalten wir Teile von uns ab oder tragen gar Masken, spielen Rollen, bemühen uns, uns anzupassen.... in einer `guten`, innigen Partnerschaft kann es anders sein - mit dem Sahnehäubchen der köperlichen Liebe, vielleicht als eine Art `Besieglung` der Verbundenheit.

Wie findet Ihr diesen Ansatz ?

Alles Liebe - immer noch platonisch :laugh:

Sylvie
07 Apr 2009 07:59 #4649 von Manni
Guten Morgen Sylvie :)

Ist etwas Triebhaftes denn für dich platonisch? Für mich nicht und es stellt auch nur einen winzigen Teil dessen dar, was Du vermutlich meinst. ;)

Nun, wir haben doch gemeinsam festgestellt, dass die Sexualität von beiden Geschlechtern sehr unterschiedlich empfunden wird. Daher dürfte es auch schwierig sein, mit ihr und in ihr Einz zu sein, denn sie ist für die Frau wohl nicht das, was sie für den Mann ist. Der Mann sucht, wenn er ehrlich ist, doch nur nach Befriedigung seines Triebes und die Frau? ... :unsure:

Wie kann denn etwas, dass auch so schnell wieder vorbei ist auf Dauer Bestand haben und die Basis für eine erfüllte Partnerschaft ein Leben lang? Nur weil es Glücksgefühle durch die extreme Ausschüttung von Hormonen auslöst? Ich kann auch lieben ohne Sex zu haben, glücklich und gefühlvoll sein. Liebe ist doch das was nicht gemacht wird, sondern was da ist. Hierfür brauche ich keine Tarnung abzulegen. Entweder sie ist vorhanden oder nicht. Vielleicht wäre sie ja ohne Tarnung und Sahnehäubchen auch leichter zu finden. ;)

Es gibt doch auch Partnerschaften, die glücklich sind ohne Sex. Was ist denn mit körperlich behinderten Menschen, die z. B. querschnittsgelähmt sind und ab der Gürtellinie abwärts überhaupt nichts mehr spühren können? Sie sind jedoch durchaus fähig einander zu lieben und eine erfüllte Partnerschaft zu leben. Und da dreht sich dann bestimmt nicht alles um "Pimmelmax und Co". B)

Alles Liebe
Manfred